Tagebuch eines Nichtrauchers (6)

1 Jahr, 7 Monate und 6 Tage

Wenn mir jemand vor zwei Jahren erzählt hätte, dass ich irgendwann aufhören würde zu rauchen, hätte ich lächelnd den Kopf geschüttelt und so etwas wie “träum weiter” geantwortet. Wenn dieser Jemand aber auch noch hinzugefügt hätte, dass es tatsächlich Tage geben könnte, an denen ich nicht einmal an eine Zigarette denke, hätte ich ihm zusätzlich den Vogel gezeigt und so etwas wie “schon klar” geschnaubt.

Wenn ich heute an die ersten Tage meines Nichtraucherdaseins zurück denke kommt es mir so vor, als wäre es relativ leicht gewesen. Wie sagt der tolle Mann immer so schön? “Du musst einfach nur nichts tun. Das kannst du doch gut.”

Aber natürlich war es das nicht.

Mit der Zeit wurde das Bedürfnis nach einer Zigarette immer seltener. Man liest und hört ja sehr oft, dass es bei der Raucherentwöhnung viel um Gewohnheiten und Rituale geht. Genau da liegt in der Anfangszeit auch die größte Gefahr. Feiern, Schreiben, Autofahren, Telefonieren – gar nicht so einfach, das ohne eine Zigarette durchzustehen.

Je mehr Zeit vergeht, desto leichter wird es allerdings auch, den inneren Schweinehund zum Schweigen zu bringen. Wenn man ihn überhaupt hört.

Mittlerweile ist es tatsächlich so, dass ich mehrere Tage hintereinander nicht einen einzigen Gedanken an das Rauchen verschwende. Es kommt mir – genau wie bei einem lebenslangen Nichtraucher – überhaupt nicht in den Sinn, jetzt eine Zigarette rauchen zu wollen.

Tatsächlich gibt es inzwischen auch Situationen, in denen ich froh bin, nicht mehr zu rauchen. Wenn ich die frierenden Restaurantgäste vor der Tür stehen sehe zum Beispiel, oder wenn ich dann später rieche wie sie stinken, wenn sie an mir vorbei zurück zu ihrem Tisch gehen, oder wenn sich Raucher bei einer Veranstaltung überlegen, wann, wie und wo sie wohl eine Pause haben um eine Zigarette rauchen zu können. Dann bin ich wirklich froh, dieser Geißel entkommen zu sein.

Doch auch das Klischee “Einmal Raucher, immer Raucher” hat sich leider Bewahrheitet. Immer wieder gibt es Momente, in denen ich wirklich inbrünstig denke “Jetzt eine rauchen”. Und das sind noch nicht einmal Gelegenheit, bei denen ich es erwartet hätte. Das Bedürfnis kommt aus heiterem Himmel, meist allerdings gepaart mit dem Auftauchen eines Rauchers. Und dabei ist es egal, ob mir dieser Raucher auf der Straße begegnet oder über die Mattscheibe flimmert.

Ich sehe, wie sich dieser Jemand eine Zigarette anzündet oder gerade einen genüsslichen Zug nimmt und schon läuft mir sozusagen das Wasser im Munde zusammen.

Der tolle Mann ist mir auch hier immer wieder eine Stütze. Zum Einen natürlich alleine schon deshalb, weil ich mir vor ihm nicht die Blöße geben will, zum Anderen aber auch, weil er mir immer noch sämtliche Argumente gegen einen Glimmstengel wie aus der Pistole geschossen aufzählen kann.

Meist verschwinden diese Gelüste auch sehr schnell wieder, manchmal bleiben sie aber auch den halben Abend und ich versuche sie dann mit etwas anderem ersatzubefriedigen.

Ich halte mich weiterhin für gefährdet und ich kann nicht für meine Willensstärke garantieren. Immer noch denke ich manchmal, dass eine einzige Zigarette ja wohl nicht schaden kann. Aber wie wir alle wissen, ist genau diese Zigarette dann der Anfang vom Ende.

Nach wie vor ist der Gedanke seltsam, dass mich etwas so ungesundes, etwas, das noch nicht einmal gut schmeckt oder riecht, etwas, das total unsinnig und albern und zudem inzwischen durchaus uncool ist, immer noch so in seinen Bann ziehen kann. Wie viel Nervengift muss wohl in so einem Glimmstengel sein, um diese Wirkung nach so langen Zeit auf mich zu haben?

Und trotzdem würde ich alles dafür geben, wenn ich nur noch einmal … eine einzige … nur so zum Genuss.

Wie krank kann man eigentlich sein? Was wiederum beweist, dass die Sucht eine nicht zu unterschätzende Krankheit ist, von der man wahrscheinlich niemals ganz genesen kann.

Aber ich bleibe stark. Für den tollen Mann, das Fräulein und für mich. Nur jammern werde ich ab und zu noch. Das muss sein.

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Tagebuch eines Nichrauchers (5)

Tag 94

Es gab schon immer mehrere Situationen, in denen Rauchen für mich wichtiger war als üblich.

Zum einen waren das die Momente, in denen ich besonders nervös war. Da half das Festhalten an einem Glimmstengel immer sehr. Angeblich soll ja dieses Nervengift im Tabak auch beruhigend wirken, was ich zumindest subjektiv bestätigen kann.

Dann waren da die Situationen, in denen sich Alkohol mit Musik mischte. Partys ohne Rauchen waren nur halb so schön, im Grunde gab es diese gar nicht. Selbst die Nichtraucher in unserer Clique haben uns Rauchern ein kleines Eckchen reserviert, sei es nun am geöffneten Küchenfenster, auf dem Balkon, im extra Raucherzimmer oder vor der Tür … ein Aschenbecher stand immer bereit.
Und seltsamer Weise (dies auch wieder sehr subjektiv), war es an diesen Orten immer am lustigsten, haben sich die intensivsten Gespräche entwickelt und hatte man am meisten Spaß, so dass sich meist die Nichtraucher ebenfalls zu uns gesellten.

Und dann war da noch die Sache mit den Computern. Auf Arbeit war Rauchen am Arbeitsplatz Gott sei Dank schon seit langem nicht erlaubt, so dass ich jede Stunde (wenn ich keine Lust hatte auch öfter) ins Raucherzimmer verschwunden bin, um meinen Nikotinspiegel wieder auf ein erträgliches Maß anzuheben.
Wenn ich dann zu Hause an meinem Laptop saß, verkürzten sich die Raucherpausen auf teilweise alle 15 Minuten. Im Sommer war es noch schlimmer, da ich dann draußen auf der Terrasse sitzen konnte und eine nach der anderen weg qualmte. Mir war das gar nicht so bewusst, aber wenn ich dann ein Kapitel fertig oder das Forum durchgesurft hatte, quoll der vormals leere Aschenbecher teilweise richtig über.
Göga bezeichnete dies zu Recht als “ekelhaft” und ich fühlte mich nach solchen Rauchmarathons auch nicht wirklich besser.

So kam es also, dass ich gleichzeitig mit dem Beginn meines Nichtraucherdaseins Probleme mit Computern bekam.
Auf Arbeit hat sich das relativ schnell – nach etwa drei bis vier Wochen – eingespielt. Zu Hause klappte dies nur leidlich.
Ich schaffte es zwar, ein wenig zu surfen oder mal in iTunes nach neuer Musik zu suchen, aber dafür benötigte ich in etwa fünf Karotten und eine halbe Gurke.
An so etwas wie ein Kapitel zu schreiben war demnach leider nicht zu denken. Es ging einfach nicht. Kaum legte ich die Finger auf die Tasten, wurde die Sehnsucht nach einer Kippe riesengroß und ich musste meinen Laptop unverrichteter Dinge wieder ausschalten.

Ich muss gestehen, dass ich mir niemals hätte vorstellen können, dass es mal so etwas wie eine “Sommerpause” geben könnte, die länger als vier Wochen dauert. Inzwischen dürften es fast vier Monate sein, in denen ich kein Wort mehr geschrieben habe. Unheimlich, oder? Und ich vermisse nicht wirklich etwas. Stattdessen bin ich fast jeden Tag mit Göga unterwegs (hierzu demnächst auch ein Beitrag über das Fahrradfahren).

Gestern war dann der große Tag gekommen. Schon morgens war ich mir bewusst, dass ich mich erstaunlich fit fühle und die heruntergekühlten Außentemperaturen liegen mir sowieso wesentlich besser.
Also fasste ich den Entschluss, es mal wieder zu probieren. Um acht (nach Abendessen und BigBrother) packte ich den Laptop auf die Terrasse, stapelte einen riesigen Haufen Werthers Echte Bonbons ohne Zucker daneben und setzte mir die Kopfhörer auf die Ohren, um ungestört werkeln zu können.
Während Göga neben mir an seinem Fahrrad herum schraubte, las ich also die letzten zwei Kapitel, legte meine Finger auf die Tastatur und betete.

Der Anfang war grauslig. Ich schätze, dass sich Menschen so fühlen, die einmal Leistungssport betrieben haben und dann monatelang gar nichts machen. Bis die alten Knochen, Muskeln und Sehnen wieder auf Tour kommen, dauert es eine Weile. Natürlich gilt das für mich im übertragenen Sinne. Die Finger tippen noch genau so schnell wie früher, aber der Kopf und die Fantasie scheinen ziemlich eingerostet zu sein.
Zudem war das Kapitel, das nun anstand, kein wirklich interessantes. Füllkapitel, ihr wisst ja, wie das für mich ist. Nach einer Stunde wollte ich aufgeben, weil mein Rücken schmerzte, der Bonbon-Vorrat extrem geschmolzen war und ich keine Lust mehr hatte noch mehr seltsame, unlesbare Sätze zusammen zu schustern.
Aber dann …
Plötzlich war es wieder da. Dieses Verlieren in einer Szene, das Schreiben ohne es zu merken, das Kreieren einer Welt und ihrer Charaktere.
Die nächste Stunde habe ich lediglich ein Bonbon gelutscht, kein einziges Mal an eine Zigarette gedacht und getippt wie früher (nur ohne die Zigarette-Anzünd-Pausen).

Abgesehen davon, dass ich froh bin, die Story endlich weiter zu führen, fühlt es sich auch unglaublich gut an, meine Kreativität wieder einzusetzen.
Ich hatte zwischendurch wirklich ein wenig Panik, dass ich eventuell nie wieder einen Satz schreiben könnte. Und – was das Schlimmste an dem Ganzen war – mir dies noch nicht einmal fehlen würde.

Gott sei Dank ist es anders. Wobei ich in den letzten Monaten durchaus festgestellt habe, dass mein Leben auch ohne das Schreiben prima funktioniert (was davor einfach unvorstellbar für mich war).
Doch mit ist eindeutig schöner.

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Tagebuch eines Nichrauchers (4)

Tag 61

Unglaublich aber wahr: Ich habe gestern tatsächlich mein zweimonatiges Nichtraucherdasein gefeiert. Wie doch die Zeit vergeht.

Und wie sich das für ein richtiges Jubiläum gehört, wurde ordentlich gefeiert. Der eigens angereiste Superstar legte eine kesse Sohle auf das Kölner Parkett und das Mineralwasser floss in Strömen.
Eigentlich hätte es also ein wunderschöner Tag werden können. Wenn da nicht die Tücken der Technik wären.

Bis zum Rasthof Medenbach Ost lief alles bestens. Meine Mitreisende und ich sangen mit der eigens für die Fahrt angelegten Playliste um die Wette, wir freuten uns wie zwei Schnitzel auf die Wiederholung des Programms vom vorangegangenen Abend und alles war prima.
Dann wurde mir die gemeine Wimper in meinem Auge doch zu viel und ich beschloss “Mal eben schnell” auf den Parkplatz zu fahren, um das lästige Ding zu entfernen.

Schlechte Idee. Gaaaaanz schlechte Idee.

Mein liebstes Auto (auch AJ genannt), beschloss anschließend nämlich zu bocken und einfach keinen Mucks mehr von sich zu geben.
Tot.
Aber sowas von.

Als ich mit dem Kommentar “Ich brauch’ jetzt erst mal ne Kippe!” heftig amtend aus dem Wagen ausstieg, überlegte meine Begleitung bereits, ob sie sich auf mich werfen sollte, um den von mir angekündigten Zigarettenkonsum zu unterbinden.

In diesem Moment wurde mir dann zum ersten Mal klar, wie oft ich diesen Spruch eigentlich gebrauche und auch warum.

Inzwischen ist es tatsächlich so, dass ich zwar noch recht häufig am Tag an eine Zigarette denke, ich aber nicht wirklich ein Verlangen danach verspüre. Ein Bonbon reicht in solch harmlosen Situationen schon aus um mein Verlangen nach oraler Beschäftigung zu stillen.
Übrig geblieben sind lediglich die Ausnahmesituationen, die zwar nicht immer so offensichtlich zu erkennen sind wie die gestrige, aber immerhin noch mindestens ein Mal pro Tag vorkommen.
Doch genau dann scheint es mir sehr wichtig zu sein, meine Umwelt darauf hinzuweisen, dass ich jetzt wirklich gerne eine rauchen würde. Scheinbar versuche ich durch diesen Code meinen Mitmenschen mitzuteilen, dass sie die nächsten fünf Minunte ganz besonders gut auf mich acht geben müssen, da ich mich in einer recht angespannten Situation befinde. Und da ist es eher unerheblich, ob ich gerade über der Wahl meines Nachtisches im Restaurant brüte, mich über eine Mail ärgere oder wie gestern mein Auto den Geist aufgibt.

Diese heftigen Momente sind Gott sei Dank sehr, sehr selten geworden und im Nachhinein bin ich immer sehr froh, der Versuchung widerstanden zu haben.
Und so haben wir uns gestern mit einer heißen Schokolade (die leider weder süß, gut, heiß noch billig war) getröstet und auf den netten Mann vom Abschleppdienst gewartet.
Am Telefon versicherte mir der junge Mann noch sehr überzeugend, dass unserem Konzerterlebnis in Köln (O-Ton: “AJ McLean? Hab ich noch nie gehört.”) nichts im Wege stünde. So oder so seien wir rechtzeitig zum Konzertbeginn anwesend.

Nun gut. Der Mann kam, sah und überbrückte. Mit dem Hinweis, dass wir das wohl auch heute Abend nach dem Konzert noch einmal bräuchten, sollte sich die Batterie nicht doch noch auf dem Weg nach Köln aufladen, verabschiedete er sich und fuhr der strahlenden Sonne entgegen.

Tja … die Batterie hat wohl nicht geladen, zumindest würde das den Umstand erklären, dass wir mein liebes Auto im Parkhaus die letzten Meter in die Parklücke schieben mussten.

Auch nach diesem Moment hätte ich gerne eine Zigarette geraucht, diesmal allerdings nicht so dringend wie noch am Mittag. Alleine der Umstand, dass wir tatsächlich noch relativ rechtzeitig in Köln angekommen waren, wäre es mir früher wert gewesen.

Wenigstens fiel diesmal die Ich-warte-Zigarette aus. Es war einfach nicht genügend Zeit dafür.

Wirklich gebraucht hätte ich so einen Glimmstengel dann nach dem Konzert, nachdem wir zum einen schon wieder ohne Marnie-CD gehen mussten und zum anderen mein Saxolein immer noch keinen Mucks von sich gab.
In diesem Moment, das gebe ich freimütig zu, stand mir das Wasser durchaus in den Augen. Ich dachte mit sehr viel Inbrunst an eine Zigarette und dass diese meine Lage auch nicht besser machen würde und wählte dann die Nummer meines überaus netten, hilfsbereiten Automobilclubs.
Auch der Werkstattmensch, der unglaublich schnell zur Stelle war (nachdem ich eine Touristin fragen musste wo die Glockengasse ist und ich wie ne Blöde um den Block zum 4711 Haus gerannt bin), war unglaublich nett und klang so, als sei er den Umgang mit verzweifelten Nichtraucherhaltern eines geliebten, funktionsuntüchtigen Kleinwagens gewohnt.

Erst nachdem der nette Mann uns erneut überbrückt (O-Ton nach einem halbe-Sekunde-Blick auf die Batterie: “Ja, die ist hin.”), bis zur Tankstelle begleitet, nach dem Tanken nochmal überbrückt und dann bis zur Autobahnauffahrt gelotst hat, ging es mir besser. Auch die Gedanken an eine Zigarette tauchten an diesem Abend nicht mehr wirklich in meinem Kopf auf.

An dieser Stelle also ein riesengroßes Dankeschön an meine beiden namenlosen Helden des Tages. Sie haben nicht nur meine Begleitung, mich selbst und mein Auto nach Köln und wieder zurück gebracht, sondern auch einen weiteren Tag in meinem Nichtraucherdasein unterstützend begleitet.

Und falls sich jemand mit dem Gedanken tragen sollte den ADAC zu verlassen (wofür es sicherlich Millionen von Gründen gibt), bietet sich mit dem ACV eine tolle, schnelle, freundliche und kompetente Alternative. Toll! Toll! Toll!

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Tagebuch eines Nichtrauchers (3)

Tagebuch eines Nichtrauchers (3)

Tag 36

Nach wie vor ist jeder Tag ein bißchen schwierig. Immernoch schaue ich mit traurigen Augen zu den Leuten hinüber, die noch rauchen. Allerdings nicht mehr bei jedem Raucher und auch nicht jede Stunde.

Gestern das beste Beispiel. Göga und ich sitzen beim Italiener, schlürfen leckeren Wein und plappern so vor uns hin, als zwei Männer an uns vorbei gehen, sich einmal verstohlen umsehen und dann durch eine Tür in den Nebenraum verschwinden.
Dummerweise hatte die Tür ein getöntes Glasfenster, so dass man ziemlich gut die brennende Kerze in dem Raum und die Glut der Kippen sehen konnte.
In diesem Moment war ich irgendwie sehr froh, dass ich nicht mehr rauche, dass ich mit Göga einfach da sitzen kann und nur noch ab und zu ein Ricola Bonbon benötige.

Auch am Samstag, als ich das erste Mal bei einer größeren Feier weilte, fiel es mir erstaunlich leicht nicht zu rauchen. Und der entschuldigende Blick von unserer Sitznachbarin, als sie sich alle Stunde vom festlich gedeckten Hochzeitstisch verabschiedete um im Burghof ihrer Sucht zu frönen, hat mich zusätzlich bestätigt.

Um weitere Motivation zu tanken, habe ich gestern den Inhalt meiner Geldvase gezählt. Immerhin 162,- Euro, und dabei habe ich ganz bestimmt nicht jeden Tag bezahlt (ich Siebhirn ich). Also auch was Schönes.

Immerhin gibt es inzwischen durchaus auch mal zwei Stunden am Stück, in denen ich keine Sekunde an das Rauchen oder eine Kippe denke. Wenn sich dann der Gedanke wieder einschleicht, bin ich immer ganz verblüfft, dass es diese Nicht-daran-denken-Phasen tatsächlich bereits gibt.

Alles in allem fühle ich mich also nach 5 Wochen so, als hätte ich den größten Berg hinter mich gebracht und blicke nun über eine Anzahl von mehr oder weniger hohen Hügeln.
Es ist immer noch nicht gerade leicht, aber auch nicht mehr wirklich schwer.

Alles wird demnach gut.

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