Getränketipp für Schwangere

Vor Kurzem weilte ich mit drei meiner Lieblingsfreundinnen zum Erholungswochenende in einem schnieken Biolandhotel. Nach Frühstücksbuffet, 4 stündiger Wanderung (weil wir uns ein wenig verlaufen hatten), Kaffe und Tee in der strahlenden Herbstsonne und Sauna, erwartete uns auch noch ein vier Gänge Menü. So lecker wie dort habe ich schon lange, lange nicht mehr gegessen.
Der einzige Nachteil für mich war, dass ich von den zwei Flaschen Rotwein, die in unserem Wochenend-Paket enthalten waren, nichts mittrinken durfte. Und nach der dritten Saftschorle und dem leckeren aber gerade deshalb quälenden Weinboequet in der Nase, fragte ich die freundliche Bedienung, ob sie nicht irgendetwas außergewöhnliches, antialkoholisches zu bieten hätte. Als kleinen Ausgleich sozusagen.

Und was soll ich sagen? Diese Frau pürierte einfach ein wenig Ingwer in Apfelsaft, goss noch etwas Mineralwasser dazu und fertig war ein überaus leckeres und vor allen Dingen schwangerengeeignetes Getränk.

Ich habe das heute mal selbst versucht, muss allerdings gestehen, dass der Ingwer diesmal ziemlich stark durchkommt. Das nächste Mal auf jeden Fall weniger Apfelsaft-Ingwer-Mischung und mehr Saft und Wasser pur dazu. Aber trotzdem leeeeeecker!! Prost.

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Kindergarten

Das Fräulein Wunder wird nächstes Jahr drei Jahre alt und somit wurde es in diesem Jahr Zeit, sich um einen Kindergartenplatz zu kümmern.

Anders wie in anderen Städten werden bei uns Anmeldungen erst ab dem zweiten Lebensjahr angenommen und Kindergartenplätze erst ab drei Jahren vergeben (nicht ab zwei wie Andernorts). Davor werden die Kinder in einer Krippe untergebracht, wo der einzelne Platz natürlich wesentlich mehr kostet (weniger Kinder pro Betreuerin, Essensgeld usw.).

Wir haben also Termine mit den Kindergartenleiterinnen der beiden ortsansässigen Kindergärten (evangelisch und katholisch) gemacht, uns die Einrichtungen angesehen und eine Art Vormerkung ausgefüllt. Ob und wann wir einen Platz bekämen, würde sich erst im nächsten Frühjahr entscheiden. Grundsätzlich wurde uns allerdings wenig Hoffnung gemacht, dass vor September/Oktober 2012 ein Platz frei wird, da erst dann die großen Kinder in die Schule wechseln und damit die entsprechenden Plätze freiwerden.

Bei dem Gespräch im katholischen Kindergarten war ich dann allerdings schon schwanger. Aus einer Eingebung heraus fragte ich also nach, ob es nicht möglich wäre, das Fräulein etwas früher aufzunehmen, da Ende März das Geschwisterchen auf die Welt käme. Ich stellte mir so den Juni vor, damit sich das Fräulein Wunder nicht abgeschoben fühlt, wenn das Baby dann da ist, wir aber nicht ein halbes Jahr bis September warten müssten. Ein Kompromiss sozusagen.
Die äußerst nette Kindergartenleiterin erklärte mir daraufhin, dass es nach Geburt immer schwierig sei, den großen Geschwistern eben nicht dieses Gefühl von abgeschoben zu vermitteln. Sie schlug deshalb vor, das Fräulein Anfang März aufzunehmen (auf diese Idee wäre ich nie gekommen. Wie eindimensional man manchmal doch denken kann.). Allerdings machte sie dieses Angebot erst einmal auf Basis eines Vorschlags. Sie müsse das alles noch prüfen und das könne bis Januar dauern. Immerhin sei sie ja seit August erst neu hier und müsse sich erst einmal einen Überblick verschaffen. Noch dazu nehme man sehr, sehr ungern Kinder vor dem dritten Lebensjahr auf, da sie dann altersmäßig eigentlich einen Krippenplatz beanspruchen müssten, aber aus praktischen Gründen direkt in den Kindergarten kämen. Sollten dies die Krippeneltern erfahren, könnte es da zu Problemen kommen. Rechtlich, so versicherte mir die nette Frau, sei das aber überhaupt kein Problem. In Einzelfällen dürfe man durchaus Kinder ein bis zwei Monate vor dem dritten Geburtstag aufnehmen.
So weit so gut. Ich verließ also das Gespräch mit dem guten Gefühl, dass man mich ernst genommen hat, sich Gedanken um meine Probleme macht und eventuell die Möglichkeit besteht, das Fräulein bereits vor Geburt von Kind 2.0 aufzunehmen. Auch wenn mir der Termin vier Wochen vor Geburtstermin doch recht knapp erschien. Aber auch das würden wir irgendwie hin bekommen.

Diese Woche dann der Anruf. Der katholische Kindergarten hätte einen freien Platz für das Fräulein Wunder ab dem 1. Februar 2012. Ob wir den gerne in Anspruch nehmen möchten?  Ob wir denken, dass das Fräulein bereits bereit für den Kindergarten sei? Wir sollten uns mal Gedanken machen und Ende dieser oder Anfang nächster Woche zurückrufen.
Im Grunde brauchte ich darüber überhaupt nicht nachdenken. Das Fräulein ist so bereit für den Kindergarten, wie sie nur sein kann. Sie ist in vielen Dingen schon so unglaublich selbstständig und so voller Energie, dass ich manchmal gar nicht in der Lage bin ihr mit meinem dicken Bauch dafür ein entsprechendes Angebot zu bieten.
Auch der tolle Mann ist unbedingt der Meinung, dass es für das Fräulein Wunder kein Problem und für uns bzw. für mich eine riesige Entlastung sei, wenn ich mich vormittags nur um ein Kind zu kümmern hätte.
Gesagt getan. Das Fräulein Wunder ist nun definitiv für den 1. Februar angemeldet.

Hinterher ging mir dann so langsam auf, dass es nur noch drei Monate bis dahin sind. Nicht, dass ich meine Entscheidung bereue, das ist es nicht. Da ist einfach der Gedanke, dass mein Mädchen jetzt richtig groß und immer mehr flügge wird. Ich werde nicht mehr jede Minute des Tages mit ihr verbringen können. Sie wird Erfahrungen ohne mich machen,  sich auch mal wehtun, wenn ich nicht da sein kann um sie zu trösten und überhaupt sich eben alleine durchschlagen müssen. Ein trauriger und auch ein wenig beängstigender Gedanke.

So wie ich das sehe, wird wahrscheinlich das Fräulein besser mit dieser Umstellung zurecht kommen als ich. Und dann auch noch die  Schwangerschafts- bzw. Wochenbetthormone. Na viel Spaß dann auch. Mein kleines Baby ist ein großes Mädchen …. hach.

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By,By

Der tolle Mann hat gestern tatsächlich sein Motorrad verkauft. Nach seinem Sturz hatte er schon angekündigt, dass er sich Gedanken über seine Krad-Zukunft macht und nun ist es endgültig und beschlossen. Für absehbare Zeit wird sein Hobby, das für ihn bisher eigentlich mehr als das war, an den Nagel gehängt.

Also endgültig by, by (und mit mehr als einer Träne im Knopfloch) schöne Motorradzeit. Es war toll mit Dir.

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Ich wünschte …

… ich hätte mehr Zeit, ein jederzeit funktionierendes Internet, mehr Kraft, um abends die Augen offen zu halten und ein Fräulein, das endlich wieder alleine einschläft.

Doch da dies alles leider nicht der Fall ist, müssen die vielen Blogeinträge, die mir im Hirn herumschwirren noch etwas warten.

Als Anhaltspunkt, was mir aktuell besonders Sorgen macht, könnt ihr ja mal hier herein hören:

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