Digital Orientierungslose. IMUK-Studentin. Bayern. Hier und da und beim Fußball auch. Nerd. Oder Geek, up for discussion.
Braucht Worte und Musik um zu wachsen und zu gedeihen. Das übliche halt.
Sorry für’s Vernachlässigen, es war alles ein bisschen stressig. Prüfungszeit. WM. Kennst das ja. Aber, das holen wir nach, okay? Jetzt ist erstmal frei. Und ich hab eine schicke neue Tastatur um dich vollzuschreiben.
Wie wär’s mit einem neuen Outfit? Heller eventuell, kompakter, mal schauen.
Unter der Haube bist du ja schon mal verbesser worden, mit WordPress 3.0 und allem PiPaPo. Themenmäßig müssen wir deine kleine wilde Schwester Twitter und den exzentrischen Cousin Tumblr mit der kurzen Aufmerksamkeitsspanne verabeiten.
Und über die Zukunft reden, was man so machen könnte wenn das mit dem Studium geschafft ist. Könnte ja schon in einem halben Jahr sein. Na dann.
Jetzt muss ich noch kurz ausschlafen und den Rausch von gestern Abend aus dem Kopf pusten. So ein Semesterabschluß ist nicht immer Würdevoll aber dann auch wieder sehr glücksselig.
Damit das hier während der WM nicht ausartet und ich mich im August auf Fußballblogger outen muss, gibt es für die schlimmen Attacken einen Zweitwohnsitz: Fuck yeah team Germany! (ihr kennt das tumblr-Meme? Genau.)
Ihr dürft auch, bei vorhandenem Material fleißig auf den “Submit”-Button drücken, würde mich freuen.
Hier wieder mehr Befindlichkeitsbloggen und so. (Oder mehr so Fuck yeah der neue Harry-Potter — Trailer oder was???)
Und dann kam der April und Ostern und überhaupt , und meine Tagebuchbloglust wandelte sich in Garkeinelust und dann in Geschichtenerzähllust und, here we are now, entertain us, sie kennen das ja.
Außerdem: ScripFrenzy. Jetzt wirklich, ernsthaft. Szenen sind geplant, Charaktere erwacht und gleich anschließend sitzen mein Laptop und ich auf unserem Balkon um zu starten. Tada.
Erzählen wir lieber noch ein paar Song-Geschichten, gell?
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Ein Monat Musik — Tag 6
a Song that reminds you of somewhere
Der war schwierig, denn tatsächlich verbinde ich eher Menschen und Momente mit Musik als Orte. Urlaubsmusik ist per se furchtbar und Konzerte gelten nicht, oder? Aber irgendwann hat es Klick gemacht. Weil, wo habe ich schon so viel Zeit verbracht wie in Krankenhausbetten? Und wie viel neue Musik, wie viele interessante Bands habe ich dadurch schon kennen gelernt?
Damals war es wegen Herb. (mir fällt jetzt erst wieder ein, dass die Einträge dazu noch im alten Blog waren und ich sie nicht mehr wirklich finde, mal suchen. Zur Erklärung: Herb nenne ich den Titannagel in meinem Bein bzw. den anhänglichen Fixateur damals, mit dem besagtes Bein verlängert wurde.) Anyhow, ich lag da und hatte einen Discman und Menschen die mir CDs brachten. Ich weiß nicht mehr auf welcher der Song war, aber in einer dieser Nächte habe ich ihn zum ersten Mal bewußt gehört. Mit Bildern im Kopf und Melancholie. Und es war großartig.
David Bowie — Rock’n’Roll Suicide
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Tag 7 — A song that reminds you of a certain event
Event, der Begriff lässt sich strecken, oder? Weil, es gibt so Momente, die sind ja nur für einen selbst Events. Und wo ich grade schon bei Herb bin, werde ich ohnehin emotional und dann geht es bergab.
Nachdem der Fuß also verlängert, die Zehen begradigt, das Ganze ausgeheilt und die Krücken endlich weg waren, stand ich da. Im Untersuchungsraum der Abteilung Chirugie, Uniklinik, Nußbaumstraße. Es war Frühling, die Sonne schien ins Zimmer. Aber von der ewigen Warterei (ich habe Tage in diesem Warteraum verbracht, no kidding.) war ich so müde, dass ich mich kaum aufraffen wollte.
Aber dann hab ich die Krücken zur Seite gelegt und mich hingestellt. Ich STAND. Auf ZWEI BEINEN. Um nicht zu sagen MIT BEIDEN FÜßEN GLEICHZEITIG AUF DEM BODEN. ZUM ERSTEN MAL IN MEINEM LEBEN. Dafür musste ich fast 20 werden.
Ihr habt ja keine Ahnung was das bedeutet. Ehrlich. Darum erkläre ich das jetzt zum Event. Und im Radio sang Alanis Morisette. Zu der ich sonst keine Beziehung habe, außer, dass ich sie als Gott in “Dogma” sehr cool fand. Aber in dem Moment, da passte das. Seufz.
Alanis Morisette — Thank you Und dann findet man das wunderschöne Video nur mit Untertiteln. Argh.
später Vormittag: Aufstehen. Tee trinken. Erinnerungsfetzen der letzten Nacht austauschen. Roiboschtee auf dem Balkon trinken und gottseidank scheint die Sonne in mein Gesicht.
später Vormittag: Sonne im Gesicht nur kurz ganz toll. Finde Sonnenbrille nicht mehr. Warte auf passende Gelgenheit einen Testkauf hier recht zu fertigen.
Mittag: Suppe. Ja gut, es ist Fertigzeug, aber, mit Schuhbecks Lätschn vorne drauf. Und die Zitronengrassuppe ist toll.
Irgendwann noch zum Einkaufen schleppen. Waffeln essen. Ansonsten großzügig nichts tun. Schlafen.
Meine Güte, ich wußte doch auch nicht, dass Aperol so hinterlistig sein kann.