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	<title>Patsch / Bella / Blog &#187; viva bavaria</title>
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		<title>Das Dirndl-Dilemma</title>
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		<pubDate>Sun, 04 Sep 2011 20:26:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Dirndl ist keine Verkleidung. Es braucht keine Heidizöpfe, es braucht keine roten Bäckchen, man muss die Lieblingsbands nicht via Buttons auf der Dirndlbluse kundtun, im Bierzelt geht jeder noch so hervorragende Musikgeschmack sowieso sofort über Bord. Es braucht erst recht keine Chucks oder Stiefel oder Timberlands oder Netzstrümpfe untendrunter. Das einzige Adjektiv, das eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2439" class="wp-caption aligncenter" style="width: 514px"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/C360_2011-09-04-15-06-38.jpg" alt="" title="ca. 1991" width="504" height="386" class="size-full wp-image-2439" /><p class="wp-caption-text">Von Links: Meine Schwester R., das Nachbarskind S., Cousine F. und yours truly</p></div>
<blockquote><p>
<a href="http://martinakink.typepad.com/martina_kink/2007/09/glei-a-watschn.html" title="Glei a watschn"> Ein Dirndl ist keine Verkleidung. Es braucht keine Heidizöpfe, es braucht keine roten Bäckchen, man muss die Lieblingsbands nicht via Buttons auf der Dirndlbluse kundtun, im Bierzelt geht jeder noch so hervorragende Musikgeschmack sowieso sofort über Bord. Es braucht erst recht keine Chucks oder Stiefel oder Timberlands oder Netzstrümpfe untendrunter. Das einzige Adjektiv, das eine Frau im Dirndl dabeihaben sollte ist: sauber. Sauber gewaschen, sauber gekämmt, sauber innendrinnen. Und zwar bitte mindestens bis zur dritten Maß. Maß. Nicht Maas.</a>
</p></blockquote>
<p>Und ich dachte, wenn ich diesen Artikel oft genug verlinke, ist es auch gut damit. Aber das ist es nicht. Es wird nur noch schlimmer. Momentan ist wieder Saison. Für all die Herbst — und Volksfeste. Und die Wiesn, Mutter aller Dirndl-Verirrungen steht quasi schon vor der Tür.</p>
<p>“Dir kann man es aber auch nicht recht machen. Es sind doch bloß Dirndl!” sagte meine Schwester entnervt, nachdem wir eine Runde über das Rosenheimer Herbstfest gedreht hatten. Nur Dirndl? Ah ja. Es ist aber eben eine Tracht. Es steht in einer Reihe mit dem Sari, einem Kimono und den putzigen Hüten der Mädels aus dem Schwarzwald. </p>
<p>Als geborene Bayerin steht es mir im übrigen zu, derartige Urteile zu fällen. Ich darf auch über Bayern, die CSU und die katholische Kirche schimpfen so viel ich will. Qua Geburtsrecht. Stattdessen versuche ich mich plötzlich zusammen zu reißen während Cindy und Nancy aus Dortmund oder Rostock sich in an Dirndl erinnernde Polyester-Fetzen zwengen. Dazu tragen sie mit Glitzersteinchen besetzte Tascherl und flechten sich die Haare zu krummen Zöpfen. Bei derlei Anblicken schnellt bei mir mittlerweile fast automatisch der Finger nach oben und ganz wie meine Großmutter, Gotthabsieselig, fängt eine kleine Stimme in mir an zu dozieren, warum das alles so nicht geht. </p>
<p>Daher biete ich heute mal eine exklusive Service-Leistung hier im Blog an. Einen Grundkurs. <b>Was ist eigentlich ein Dirndl, wer darf das anziehen und was gehört alles nicht dazu?</b> (UND DIE NÄCHSTE FRAU DIE ICH IN KURZEN LEDERHOSEN ERWISCHE MELDE ICH DER TRACHTEN-POLICE. DAS IST MEIN ERNST. IHR TRETET MEIN BRAUCHTUM MIT FÜßEN DIE NOCH DAZU IN CHUCKS STECKEN.)</p>
<ul>
Wir fangen unten an, bei den <strong>Schuhen</strong>. Es müssen keine Haferlschuhe sein, wenn man nicht im Trachtenumzug dabei ist. Aber Chucks, Ballerinas und High Heels gehen eben nicht. Schlichte dunkle Schuhe mit Maximal 3 Zentimetern Absatz, damit kann man kaum falsch liegen. Und Finger weg von allem, auf dem Swarovski steht!</p>
<p>Das<strong> Beinkleid</strong>? Simpel: Wenn kalt dann Strumpfhose, wenn nicht dann Nichts. Nichts, was auch nur im entferntesten Ähnlichkeit mit einer Leggins hat, darf sich in einem 5 Meter — Radius zum Dirndl befinden, ARE WE CLEAR?<br />
Aber davon sollte ohnehin nicht viel gesehen werden, weil ein <b>ORDENTLICHES DIRNDL MINDESTENS ÜBER DEM KNIE ENDET</b>. Ich kann diesen Punkt  nicht oft genug wiederholen. Als wäre <a href="http://www.patschpatsch.com/blog/2011/ahnenforschung/" title="Ahnenforschung">Donna Doras</a> Geist in mich Gefahren, will ich mit dem Maßband an die Scharen junger Damen herantreten, die glauben, es wäre okay, dass ihr Rock knapp über den Hinterbacken endet. Ist es nicht. Ganz und gar nicht.</p>
<p>Überhaupt, der<strong> Rock</strong>. Keine Spitze, kein Polyester, keine Neonfarben und ordentlich gereiht muss er sein. Gereiht? Ja, das ist der Ausdruck für die schönen Falten, in denen ein guter Rock im Rücken liegt. Dafür braucht es viel Stoff, Baumwolle oder Seide. Verdammte Axt, ein ordentliches Dirndl ist auch eine Investition, zefix.</p>
<p>Das geht natürlich nahtlos über in den oberen Teil des Kleids. Da darf der Stoff leichter sein, aber ordentlich genäht muss er sein. Glitzern sollte maximal das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Charivari_(Schmuckkette)" title="Charivari @ Wikipedia">Charivari</a>. Ein bisserl Spitze darf sein, aber für Anfänger gilt: Vorsicht!</p>
<p>Wir haben also Schuhe und ein Kleid. Was brauchen wir noch? Richtig, eine <strong>Bluse</strong>. Bereits hier fallen viele, sogar einheimische Madln durch’s Raster. Dabei ist es ganz einfach: Sie ist weiß und aus Baumwolle. WEIß. Nicht schwarz, nicht transparent, nicht gold oder irgendeine dieser gottlosen Varianten. Im Ausschnitt darf gern gerafft werden, es soll ja gezeigt werden was man (Frau) hat. Bitte die Bluse nicht zu knapp kaufen, größenmäßig. Die Arme müssen beweglich genug bleiben, um einen Maßkrug zu heben. Und diese ganze Hände zum Himmel — Angelegenheit natürlich. </p>
<p>Das sieht doch bis jetzt ganz ordentlich aus. Und nun? Das Icing on the Dirndl-Cake:<strong> die Schürze</strong>. Das Schürzen-Band darf schön breit sein, es muss ja gut sitzen. Außerdem ist sie sauber abgenäht und endet maximal eine handbreit vor dem Rock. Sie hat keine Pailletten oder Buttons, sie passt farblich zum Kleid, steht aber nicht in totalem Kontrast. Auf ihr sind weder Totenköpfe noch Sonnenblumen. Ganz einfach beim Dirndl-Kauf einen Bogen um diese Dinge machen und ihr seid schon halb im Bierzelt.</p>
<p>Jetzt wären wir Trachten-mäßig schon sauber beisammen, wollen es uns aber nicht an der Ziellinie versauen. </p>
<p>Ein gutes Dirndl braucht nur wenig, sehr wenig Schmuck. Je opulenter das Charivari, desto weniger am restlichen Madl. Ansonsten: Ein schönes Kropfband, eine kurze Kette mit gutem Anhänger ODER ein filigranes Armband. Erneut ist schlichter stilvoller. Kein Edelweiß oder Hirschhorn, kein “I hob di liab” oder Thomas Sabo Bierkrug. Ein Herz, ein Stein, kein Brimbamborium. Ähnliches gilt für den ultimativen Kopfschmuck, die Haare. </p>
<p>Nichts gegen Zöpfe, aber ein guter Zopf braucht ein gewisses Grundvolumen. Darunter sollte man die Federn nicht flechten. Heute haben nicht mehr alle Frauen hüftlange Mähnen und das ist auch okay so. Man darf Haare offen tragen. Die klassische Variante ist natürlich hochgesteckt. Aber nicht so wie die Mädchenbilder, die ihr auf Tumblr klickt, mit Strähnen die irgendwo rumfliegen, sondern g’scheid. Mit Haarnadeln und so. Gut gemacht hält das natürlich lange durch, ist aber nichts für arg spontane Wiesn-Gängerinnen.</p>
<p>Mit einem Lächeln überlegen wir jetzt noch <a href="http://www.brauchtumsjahr.de/ganzjahresbraeuche/dirndlschuerze-binden" title="Schleife der Dirndl-Schürze" target="_blank">wohin die Schleife der Schürze</a> schaut und können <em>husch tusch</em> auf ins Getümmel!</p>
</ul>
<p>P.S. Lederhosen sind ein ähnlich gefährliches Terrain. Liebe Herren der Schöpfung: Schaut kritisch in den Spiegel, schaut euch eure Arme und die Wadl an. Ist das die Figur für ein solches Hemd? Ist da genügend Wadl-Substanz für eine Lederhose? Habt ihr einen Hang zum Hipster-Styling? Dann lasst es. Die momentan auftretende Spezies der Lederhosen-Hipster ist so ziemlich das unattraktivste, dessen ich seit langem ansichtig wurde.</p>
<p>P.P.S.: Es gibt keinen Uniform-Zwang auf einem Volksfest. Es ist komplett in Ordnung nicht im Dirndl sondern im Sommerkleid oder in Jeans dorthin zu gehen. Eigentlich gehört man damit dann schon zu den Rebellen und ist ergo schon wieder cool. Denkt mal drüber nach.</p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2437&amp;md5=c3e8d1648f99017d52b44a0ed9556aab" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Als ich im Oberland war</title>
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		<pubDate>Wed, 30 Mar 2011 16:52:54 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Sollten sie sich dereinst, geneigter Leser, in den bayerischen untiefen des Oberlandes wieder finden und dabei aber spontanen Appetit auf italienische Spezialitäten entwickeln, dann gibt es demnächst einen Ort an dem sie fündig werden. Noch wird fleißig renoviert in Schaftlach, gleich gegenüber der BOB-Station. Aber lassen sie sich versichern, es wird sich rentieren. Auch wenn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_1868" class="wp-caption aligncenter" style="width: 528px"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/IMAG0087.geaendert.jpg" alt="" title="Romulu1" width="518" height="310" class="size-full wp-image-1868" /><p class="wp-caption-text">Ja Freunde der gepflegten Trinkerei, das ist eine Sonderabfüllung des besten Bieres der Welt. 3 Liter Tegernseer. </p></div><br />
Sollten sie sich dereinst, geneigter Leser, in den bayerischen untiefen des Oberlandes wieder finden und dabei aber spontanen Appetit auf italienische Spezialitäten entwickeln, dann gibt es demnächst einen Ort an dem sie fündig werden. </p>
<p>Noch wird fleißig renoviert in Schaftlach, gleich gegenüber der BOB-Station. Aber lassen sie sich versichern, es wird sich rentieren. Auch wenn nicht alles gleich zusammenpasst.<br />
<img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/IMAG0091.geaendert.jpg" alt="" title="Tresor1" width="310" height="518" class="alignleft size-full wp-image-1871" />Aber das gerade macht den Charme aus, beflügelt die Phantasie, wenn man als Renovierungshilfe dort aufschlägt. So wie ich am vergangenen Wochenende.  Zu ihrer Linken z.B. sehen sie den Tresor den die damals ansässige Sparkasse schlichtweg nicht mit raus schleppen wollte. Weil, zu schwer.<br />
Auch der wurde abgestaubt, bis er glänzte.  </p>
<p>Überhaupt, so eine Restaurantrenovierung ist eine interessante Sache. Nicht zuletzt, wenn der Vorbesitzer so eine Art digitalen Ehrgeiz entwickelte und mal eben 12 Telefonleitungen legen lies. Da hatte der beauftragte Techniker die helle Freude. Und ich sah, wozu 6 Semester Informationsmanagement gut waren: zum dumm daherredn, wia ma bei uns sogd. </p>
<p>Wenn sie also dereinst im Romulu sitzen und nach dem perlenden Weißwein zu ihrem delikaten Tintenfischcarpacchio greifen, dann schauen sie einen Moment durch den Raum und lassen das Ambiente auf sich wirken. Wenn ihnen dabei auffällt, wie weich sich das Holz der Tische anfühlt und wie schön ihre Maserung rauskommt, dann ist es bestimmt einer von denen die ich mit eigenen Händen doppelt geölt habe.<br />
<div id="attachment_1866" class="wp-caption aligncenter" style="width: 528px"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/IMAG0085.geaendert.jpg" alt="" title="Weinpresse1" width="518" height="310" class="size-full wp-image-1866" /><p class="wp-caption-text">Das ist eine Weinpresse. Sieht komisch aus, ist aber so. </p></div></p>
<p>Ich gebe zu, so sehr ich den zukünftigen Restaurantbesitzer (keine Sorge, der Mann macht das schon länger beruflich, nur vorher woanders.) schätze, es bleibt abzuwarten ob die Mitglieder meines Volksstammes in  hinteren Winkel des Landes genug Gefühl in den Geschmacknerven haben, um zu erkennen, welches Juwel sich in ihrer Mitte niedergelassen hat. Schließlich versteht Massimo nicht nur was vom Essen, sondern auch von Wein, Musik und Kunst.<br />
<img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/IMAG0090.geaendert.jpg" alt="" title="Küche 1" width="518" height="310" class="aligncenter size-full wp-image-1870" /></p>
<p>Wenn also alle Stoßgebete erhört werden und der Gasmensch sich endlich blicken lässt, dann werde ich an dieser Stelle in absehbarer Zeit von der Eröffnung berichten und ein paar ernsthafte Empfehlungen aussprechen. Alles natürlich nur für sie, liebe Leser.<br />
<img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/IMAG0086.geaendert.jpg" alt="" title="Romulu2" width="518" height="310" class="aligncenter size-full wp-image-1867" /></p>
<p>Ja gut, ein paar letzte Dekofragen müssen wir vielleicht noch abklären…</p>
<p><small>Disclaimer: Ja, das hier ist sowas wie Werbung. Aber ernsthaft, ich lobe kein Restaurant wo es mir nicht schmeckt. Außerdem hat der wunderbare Massimo einige der Bilder gemalt, die mich umgeben. Und er ist, gewissermaßen, ein Freund der Familie. Mir doch egal. </small></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=1863&amp;md5=56c08bd55f51e2bc960cc5ace8d1e023" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Pro-Tipp: Einfach Vorsätze erst formulieren, nachdem man sie eingehalten hat!</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/pro-tipp-einfach-vorsatze-erst-formulieren-nachdem-man-sie-eingehalten-hat/</link>
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		<pubDate>Sat, 08 Jan 2011 20:35:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Weil eigentlich hatte ich mir nie vorgenommen Twitter-Menschen zu treffen. Also nicht, dass ich mich dagegen wehre, aber das sind ja erstmal einfach 140 Zeichen. Ganz schön wenig als Basis. Dachte ich. Nach dem gestrigen Abend kann ich sagen: Ist genauso super wie damals schon, mit Chat-Bekanntschaften. Bonus Feature: gemeinsames ins Handy-vertieft-sein ohne, dass es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Weil eigentlich hatte ich mir nie vorgenommen Twitter-Menschen zu treffen. Also nicht, dass ich mich dagegen wehre, aber das sind ja erstmal einfach 140 Zeichen. Ganz schön wenig als Basis.</p>
<p>Dachte ich. </p>
<p><div id="attachment_1692" class="wp-caption alignleft" style="width: 390px"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/a9c3eb921fd344e78b5b9b6ffa3a5265_7-e1294514723900.jpg" alt="" title="@Lustspielhaus München" width="380" height="317" class="size-full wp-image-1692" /><p class="wp-caption-text">copyright @stadtneurotikr</p></div>Nach dem gestrigen Abend kann ich sagen: Ist genauso super wie damals schon, mit Chat-Bekanntschaften. Bonus Feature: gemeinsames ins Handy-vertieft-sein ohne, dass es als unhöflich gewertet wird. (Respektive gemeinsames Essen fotografieren.)</p>
<p>Gerufen hatte das Lustspielhaus in München zur<a href="http://www.lustspielhaus.de/kuenstler.php?p_id=1390&#038;PHPSESSID=032ac74c3eec5242f7c3bf261dba8859"> Inszenierung von “im weißen Rössl” </a>mit der fabelhaften Luise Kinseher. Und während ich sonst unter Freunden gerne mal für meinen seltsamen, noch dazu lokalpatriotischen Geschmack belächelt werde, hatte sich auf Twitter ein Wagemutiger gefunden, der sich mit mir den Abend um die Ohren schlagen wollte. Der @<a href="http://www.twitter.com/stadtneurotikr">stadtneurotikr </a>nämlich (der außerdem <a href="http://www.stadtneurotiker.org/">hier einen reizenden kleinen Gemischtwarenblog</a> führt.). <sup class='footnote'><a href='#fn-1690-1' id='fnref-1690-1'>1</a></sup><br />
Nach wenigen Turbulenzen in und um München (Finden wir Menschen, die einen im Zug spontan Zeichnen ohne ein Wort dazu zu sagen gut oder gruselig?) trafen wir uns in der Innenstadt zusammen, um als erste wirkliche Tagesleistung einem großen Stück Fleisch, englisch gebraten, den Gar auszumachen. Und über Fußball zu reden. Weil wenn man Twitterer im wirklichen Leben trifft, ist das wie Twitter nur mit Steak und Bier. Schon putzig. Und man kann  ungehört über die Timeline-Besetzer und ihre Marotten lästern. (<em>xy</em> guckt ja wirklich alles an Sport und <em>abc</em> verteidigt auch den letzten Gaucho…dafür wüßte, wie man das hier auf der Karte ausspricht… usw.) <img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/vxkk-e1294515207484.jpg" alt="" title="nomnomnom" width="380" height="249" class="alignright size-full wp-image-1695" /><br />
Ich könnt mich daran gewöhnen. Es sind genau die Momente, die diesem hyperironischen 2.0-Gelaber manchmal einen Goldschimmer geben. Echte Menschen die hinter all den Tweets, Blogeinträgen und Bildern stehen. Mit denen man super Bier trinken und ins Theater gehen kann. Keine Generation vorher hat so wenig Ausreden für’s Einsam sein. Nicht mal ich krieg es noch hin.<br />
Natürlich ist es auch Glückssache, wie bei jedem neuen Kontakt. Nicht immer ist das Gegenüber so locker und interessant wie man online dachte. Allerdings sorgt die schiere Anzahl der Kommunikationskanäle dafür, dass es schwierig wird, durchgehend etwas “vorzuspielen.” Übrig bleiben diejenigen von uns, die in ihrer digitalen Persönlichkeit ein bisschen extrovertierter wirken, mehr Esprit haben als es der Realität entspricht. Da schließe ich mich durchaus mit ein.</p>
<p>Vom Steackhouse aus, waren es nur ein paar Minuten bis zur Occamstraße und auf dem Weg bekam ich gleich mal eine erste Lektion aus “Schwabing für Anfänger”. Ja, doch — München könnte mal sowas wie <em>meine</em> Stadt werden. </p>
<p>Schließlich: Das Lustspielhaus. Und eine Operettenproduktion, die so beliebt ist, dass man ohne Reservierung nur relativ weit hinten einen Platz findet. Was allerdings nicht nur schlecht war. So konnten wir nicht nur in Ruhe immer mal wieder in die Timeline gucken und haben relativ zügig unser Bier bekommen, wir hatten auch einen sehr schönen Blick auf den Eingang. Was in meinem Fall heißt: Heldensichtungen.<br />
<img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/01/p01390-e1294517100623.jpg" alt="" title="im weißen Rössl" width="400" height="265" class="alignleft size-full wp-image-1702" />Während der <strong>@stadtneurotikr</strong> und ich unsere kulturelle Sozialiserung mit der Hilfe von Franz Xaver Bogner und Co besprachen, kam der Star der Show, die huldvolle Luise Kinseher zur Tür herein geweht. Bereits jetzt war ich vom Abend als ganzes komplett Begeistert.<br />
Als wenige Momente später ein junger Kerl, der mir irgendwie bekannt vorkam, durch die Tür trat, begann der Abend sensationell zu werden. Wir hatten, so schien es, die Vorstellung mit dem Insider-Publikum erwischt — schließlich hatte grade<strong> Stefan Dettl</strong> — <a href="http://www.patschpatsch.com/blog/tag/labrassbanda/">LaBrassbanda</a>–Frontmann, Trompeten-Genius und für das Arrangement der Inszenierung zuständig — das Lustpielhaus betreten. Und ja, mein Fangirl-Herz hat da schon recht fröhlich vor sich hin geschlagen. (Nicht, weil der jetzt mein Typ wäre. Das ist so eine Musiker-Sache. Sie wissen schon.)<br />
Wir scrollen nochmal einige Minuten nach vorne, da geht Dettl (der auf mich in Jeans einfach nur befremdlich wirkt. Ohne Ghostbusters-Shirt und Lederhosen fehlt mir was.) zur Tür um jemanden die Hand zu schütteln. Moment, das ist doch… JESSAS.<br />
<a href="http://www.andreas-giebel.de/">Andreas Giebel</a> noch so einer von der beeindruckenden Sorte. Der Außerdem hoffentlich bald wieder zusammen mit Madame Kinseher für München 7 vor der Kamera steht. (wem jetzt langweilig ist, der spielt einfach seven degrees of Luise Kinseher.) Den Rest des Abends war mein Kopf nebenher damit beschäftigt, worüber der Chef vom Lustspielhaus, Dettl und Giebl wohl geredet haben. (Vermutlich über Frau Kinseher. Gab’s auch allen Grund zu.)<br />
Womit ich bei der Vorstellung selbst bin.</p>
<p>HACH. (um eine Twitter-Vokabel zu verwenden.)</p>
<p>Charme, Herz, Humor, Musik — alles da und zwar in rauhen Mengen. Das Arrangement für Tuba, Posaune und Trompete gibt den alten Songs Schwung, die Besetzung gab dem Ganzen viele Lacher und die Inszenierung war so flott (habe ich wirklich gerade <em>flott </em>geschrieben? Oh je. ) unterwegs, dass man zu keinem Zeitpunkt auch nur wagte auf die Uhr zu sehen.<br />
<strong>Luise Kinsehe</strong>r ist genau die Art Rössl-Wirtin Josepha, die man haben möchte — da verzeiht man auch, dass das Singen nicht ihre größte Stärke ist (Und das Mieder vom Dirndl irgendwie glitzert. Glitzert!) <strong>Severin Groebner</strong> als Kellner Leopold ist die Essenz allen wienerischen. Er leidet und singt, dass es einem das Herz zerreißt, er ist großmäulig und unverschämt, aber dabei so charmant, dass man ihn schon nach wenigen Sätzen ins Herz schließt.<br />
Dann ist da noch Bedienung Kathie, bzw. Klärchen, gespielt von <strong>Constanze Lindner</strong>. Die stiehlt jede Szene in der sie auftaucht — und dabei muss sie nicht mal reden. <em>Physical comedy</em> nennen die Engländer die rare Gabe, sich so zu verrenken, dass Menschen spontan in Gelächter ausbrechen. Und Lindner hat diese Gabe.<br />
Dafür verzeihe ich dem Lustspielhaus, dass dort nur Spaten und Franziskaner ausgeschenkt wird. Man kann nicht alles haben. </p>
<p>P.S.: Hinweiße in Sachen gutes Kabarett, Theater und Co in München bitte jederzeit an mich. Dankschen. </p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-1690-1'>An dieser Stelle: Hallo Münchner Frauenwelt, die ihr euch doch immer über zu wenig gute Männer beschwert. Selber schuld, wenn so einer Single ist. Da wäre sogar der gemeinsame Kleiderschrank kein Problem! <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1690-1'>↩</a></span></li>
</ol>
</div>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=1690&amp;md5=361a496a33c4b137998c837635ccc87b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>26/03/2010 — comebacks des Grauens</title>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 16:54:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Migrationshintergrundbürschal mit VokuHila gesehen. Mehrere davon. Habe Angst. They are wearing Pluderhosen! ########## Über arges Seminararbeitsgedöns Termin zur Klausureinsicht verschusselt. Ausgerechnet die, die ich wirklich sehen wollte. Jetzt auch noch Anschleim-Mail in die To-Do-Liste schreiben tut schon weh. ########## Nachmittags heraus gefunden, dass im Ulmer Zelt dieses Jahr nur Sensationen auftreten. Polt und die Biermösl-Blosn. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Migrationshintergrundbürschal mit <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Vokuhila">VokuHila</a> gesehen. Mehrere davon. Habe Angst. They are wearing Pluderhosen!</p>
<p>##########</p>
<p>Über arges Seminararbeitsgedöns Termin zur Klausureinsicht verschusselt. Ausgerechnet die, die ich wirklich sehen wollte. Jetzt auch noch Anschleim-Mail in die To-Do-Liste schreiben tut schon weh. </p>
<p>##########</p>
<p>Nachmittags heraus gefunden, dass im Ulmer Zelt dieses Jahr nur Sensationen auftreten. <a href="http://www.youtube.com/watch?v=EGQUvGFpOWU">Polt und die Biermösl-Blosn</a>. <a href="http://www.patschpatsch.com/blog/2010/vo-deina-moderna-musi-werd-ma-schlechts-werds-ma-schlecht/">Labrassbanda</a>. <a href="http://www.patschpatsch.com/blog/2009/psssst-ganz-ruhig-nicht-verschrecken/#respond">Fugitive Dancer</a>. I am in heaven. </p>
<p>#########</p>
<p>Restlichen Tag als zufriedener Serien-Nerd verbracht. I love you, Supernatural. Und Community. Und natürlich 30 Rock. Hach. </p>
<p>##########</p>
<p>Meme ausgegraben. Bei der tollen <a href="http://semisuicidal.wordpress.com/2010/03/27/ein-monat-musik-day-one/">Semi</a>. (die ich über<a href="http://www.twitter.com/semi_suicidal"> Twitter</a> gefunden hab und die generell sen-sa-tio-nell ist)</p>
<p><strong>Tag 1:</strong>  <em><strong>Mein Lieblingssong. </strong></em></p>
<p>Puh. *denk*<br />
Hm. *10 minuten später*<br />
Freunde, es hilft ja nix. Sagen wir mal, ich präsentier auch mal einen aus meiner Top10 die hier noch nicht vorkammen. (Weil<em> Bohemian Rapsody</em> und <em>Inter Mailand</em> sowie <em>Creep</em> und <em>I hope there’s someone</em> hatten wir doch hier schon, gell?)</p>
<p>Ich präsentiere: Miss <strong>India Arie</strong> mit <strong><em>Ready for Love</em></strong> aus ihrem ersten Album <em>Acoustic Soul</em>.</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=inQNN_Gl_cA">http://www.youtube.com/watch?v=inQNN_Gl_cA</a></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=915&amp;md5=611188b57ab3ebcfe8089daa8af8fed9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Vo deina moderna Musi werd ma schlechts, werds ma schlecht.</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2010/vo-deina-moderna-musi-werd-ma-schlechts-werds-ma-schlecht/</link>
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		<pubDate>Sun, 28 Mar 2010 09:55:05 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
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		<description><![CDATA[21. Mai. Das ist gar nicht mehr sooo lang. Und das kurz nach dem Hamburg Trip. Und kurz vor den Pfingstferien. Oh Gott, dieser Mai könnte zu Großartig werden. Tuba Massaker! http://www.youtube.com/watch?v=xox6GsujuJA]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong><a href="http://www.ulmerzelt.de/">21. Mai</a>. Das ist gar nicht mehr sooo lang. Und das kurz nach dem Hamburg Trip. Und kurz vor den Pfingstferien. Oh Gott, dieser Mai könnte zu Großartig werden. <a href="http://www.patschpatsch.com/blog/2009/bayern-war-schon-boheme-da-hat-berlin-spiesertum-gefeiert/">Tuba Massaker!</a></strong></p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=xox6GsujuJA">http://www.youtube.com/watch?v=xox6GsujuJA</a></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=912&amp;md5=60b290753aa420981fff064e9d2eb057" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Netzfundstücke Woche 49 — Edition life is hard</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2009/netzfundstucke-woche-49-edition-life-is-hard/</link>
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		<pubDate>Sun, 06 Dec 2009 17:06:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Dezember, der 6te. Nikolaus, natürlich. Aber auch: finnischer Nationalfeiertag, ha! Peter Handke undd Marius Müller Westernhagen haben Geburtstag. Verrücktes Universum. Nerdfundstück der Woche richtet sich dieses Mal auch an die analoge Nerd-Fraktion. Notizbücher! Jetzt rollt nicht mit den Augen, wir wissen alle wie anfällig wir für die hübschen leeren Seiten sind. Dazu bitte ultraschickes Schreibgerät, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Dezember, der 6te.</strong> Nikolaus, natürlich. Aber auch: finnischer Nationalfeiertag, ha! Peter Handke undd Marius Müller Westernhagen haben Geburtstag. Verrücktes Universum.</p>
<p><strong>Nerdfundstück der Woche</strong> richtet sich dieses Mal auch an die analoge Nerd-Fraktion. Notizbücher! Jetzt rollt nicht mit den Augen, wir wissen alle wie anfällig wir für die hübschen leeren Seiten sind. Dazu bitte ultraschickes Schreibgerät, da lässt man doch jedes Smartphone liegen. Und das sieht Christian vom <a href="http://www.notizbuchblog.de/">Notizbuchblog</a> genauso. Gottseidank. Habenwill. Alles davon.</p>
<p><strong>Glühwein macht mich ja meistens nur so mittelmäßig Gaga</strong>. Ist halt oft einfach nicht so gut. Aber es gibt Alternativen. Vorsicht: es folgt ein Werbeblock. Bayern können ja alles. Mittlerweile sogar Whisky. Der wird am Schliersee gebraut und ist ein <a href="http://slyrs.de/">tolles, malziges Einsteigerfeuerchen namens Slyrs</a>. Und um die Sucht noch zu verstärken gibt es dazu einen brillianten Likör. Jawohl, Likör! Und mit dem kann man tolle Sachen machen. </p>
<blockquote><p>
<strong>Bavarian Breeze</strong></p>
<p>Glas: Whisky Tumbler</p>
<p>Zutaten:<br />
– 3 cl SLYRS Whisky Liqueur<br />
– 4 cl Apfelsaft klar<br />
– 4 cl Ginger Ale</p>
<p>Zubereitung:<br />
Zutaten in einen Tumbler mit Eis geben und verrühren.<br />
Mit einem Apfelschnitz garnieren. </p>
<p>(Quelle: <a href="http://slyrs.de/">Slyrs.de</a>)
</p></blockquote>
<p><strong>Wo ich grade bei Alternativen bin</strong>. Manchmal gibt es leider keine. Zum Beispiel beim leidigen Thema Studienfinanzierung. Worüber zu wenig gesprochen wird: Studiengebühren machen ein Studium nicht teuer oder unmöglich, es macht es nur NOCH teurer. Weil man mit Bafög, Studienkrediten und miesen Jobs kaum hinkommt. Miete, Material, etc. Das Bafög ist mittlerweile so kompliziert, dass Studenten oft monatelang ohne Kohle dastehen, sowas darf es nicht mal in Hartz IV geben. Aber mit zukünftigen Akademikern kann man es ja machen. Liebe demonstrierenden Studienkollegen: könntet ihr mal darüber reden?<a href="http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/0,1518,665039,00.html"> Kann ja nicht nur ein lausiger Artikel beim Spiegel sein.</a></p>
<p><strong><br />
Der Programmpunkt war euch nicht lustig genug? </strong>Okay. Da hab ich was für euch: <em>“I can be by myself and enjoy the company.”</em> stammt von a) Kanye West oder b) Karl Lagerfeld? Wenn ihr die Antwort wisst, seit ihr bei <a href="http://www.kongregate.com/games/kthorjensen/who-said-it-kanye-west-or-karl-lagerfeld">diesem grandiosen Spiel </a>genau richtig. (ja, ich weiß, von den <a href="http://gofugyourself.celebuzz.com/">FugGirls</a> mal wieder) </p>
<p><strong>Und nur um Karl mal zu widersprechen</strong>. Das ist eine schöne Frau:<br />
<div id="attachment_735" class="wp-caption aligncenter" style="width: 310px"><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/Crystal_RennElleJan_2010_Canada021s.jpg" rel='gb_imageset[netzfundstucke-woche-49-edition-life-is-hard]'><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2009/12/Crystal_RennElleJan_2010_Canada021s-300x207.jpg" alt="Crystal Renn für die Elle Canada" title="Crystal Renn für die Elle Canada" width="300" height="207" class="size-medium wp-image-735" /></a><p class="wp-caption-text">Crystal Renn für die Elle Canada</p></div><br />
Nur: sie läuft unter <em><strong>PLUSE-SIZED-MODEL. </strong></em> zu deutsch <strong><em>ÜBERGRÖßENMODEL</em></strong>.<br />
<a href="http://www.fashionising.com/pictures/s--Crystal-Renn-Elle-January-2010-4412-1.html">For the fuck of shit and all that is holy, what?!</a><br />
Gottseidank ist ihr das mittlerweile egal. Dass es bis dahin aber gedauert hat und ein <a href="http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,650211,00.html">harter Kampf war</a>, darüber hat sie in sehr gutes Buch geschrieben: <a href="http://www.amazon.de/o/ASIN/3453163931?tag=betteraddons-20">Hungry</a>, von Crystal Renn.</p>
<p><strong><br />
Aber die Welt ist ja nicht <em>nur</em> schlecht.</strong> Sondern auch liebenswert bescheuert.</p>
<p><object width="480" height="295"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/Bvq986qF-bk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/Bvq986qF-bk&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="480" height="295"></embed></object><br />
Wo findet man solchen Blödsinn? Naja, bei<a href="http://jetzt.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/492143"> jetzt.de </a>halt.</p>
<p></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=731&amp;md5=89fe81c8f64814c58323dfbb459713e0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Bayern war schon boheme, da hat Berlin Spießertum gefeiert</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2009/bayern-war-schon-boheme-da-hat-berlin-spiesertum-gefeiert/</link>
		<comments>http://www.patschpatsch.com/blog/2009/bayern-war-schon-boheme-da-hat-berlin-spiesertum-gefeiert/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 29 Oct 2009 11:06:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[labrassbanda]]></category>
		<category><![CDATA[Musik]]></category>
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		<description><![CDATA[Es war ja absehbar. Weil, hier, im Süden dieser unserer Republik, da passierte grade was. Wir haben eine Koalition, der FC Bayern hat einen Holländer/Gott und an der Kulturfront, da revolutioniert man zünftig vor sich hin. Zuerst haben sie den Wahnsinnigen aus Oberammergau ans Volkstheater und die Eröffnung der WM gelassen. Dann hat Rosi mal [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es war ja absehbar. Weil, hier, im Süden dieser unserer Republik, da passierte grade was. Wir haben eine Koalition, der<a href="http://www.patschpatsch.com/blog/tag/fc-bayern/"> FC Bayern</a> hat einen Holländer/Gott und an der Kulturfront, da revolutioniert man zünftig vor sich hin. </p>
<p>Zuerst haben sie den <a href="http://www.goethe.de/kue/the/reg/reg/sz/stu/deindex.htm">Wahnsinnigen</a> aus Oberammergau ans Volkstheater und die Eröffnung der WM gelassen. Dann hat <a href="http://www.imdb.de/name/nm1455707/">Rosi</a> mal eben den Heimatfilm gerettet. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maximilian_Br%C3%BCckner">Maxi</a> war da schon längst Liebling der Kulturbeilagen.</p>
<p><em>But something was missing. </em></p>
<p>Wir hatten keinen wirklichen Soundtrack. Haindling, das ist eben nicht die gleiche Generation. Und die Sportis? Nix wie ungut, wir lieben sie sehr, aber de san vo Minga. Aus der Stadt. Die Revolution, die kam aber vom Land. Ganz tief drin. Da brauchts mehr Kraft, mehr Feuer.<br />
Aber das haben wir ja jetzt. </p>
<p>Jetzt haben wir etwas das Lebt und Reißt und zerrt, stampft, pumpt, dreht, schiebt und haut dich einmal quer durchs Universum. Und das aus dem Chiemgau! <strong><a href="http://www.labrassbanda.com">Labrass Banda</a></strong> sind, das hat jetzt auch die Süddeutsche gemerkt, als die Jungs den Circus Krone einfach mal ein paar Tage voll gemacht haben, the next BIG THING.<br />
<div id="attachment_608" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/labrassbanda-300x194.png" alt="Labrass Banda. " title="labrassbanda" width="300" height="194" class="size-medium wp-image-608" /><p class="wp-caption-text">Labrass Banda. </p></div><br />
Sonst bin ich ja Hype gegenüber skeptisch. Aber die Wahrheit ist: <strong>Übersee</strong>, das neue Album, begleitet mich seit Tagen wohin ich auch gehe. Und das “nur” in Studioqualität. Live fegen diese Jungs sowieso alles weg, was sich der bayerischen Lebensqualität in den Weg zu stellen droht. </p>
<p>Und, ja, das ist tiefster, bayerischer Dialekt indem Sepp (!) seine Geschichten erzählt, von den Mädels und den Reisen, von Bierzeltkeilerein und Bauernbuam. Aber wer das mal dechiffriert hat, findet Poesie, so schön, Melodien, so erdig, dass es einem die Tränen in die Augen treibt. (Zefix, sogar der <a href="http://burnster.de/2009/10/27/bavarido/">Burnstl</a> schwingt sich im Heimatdialekt zur wahren Meisterschaft.)</p>
<p>Wenn mich Musik so packt, werde ich missionarisch. Nervtötend. Furchtbar. Aber, lasst euch davon nicht iritierren. (Can you tell, I’m in love?Also, Freunde, einfach mal nicht so viel drüber nachdenken und dafür zuhören. (mindestens bis zur Bridge, ganz, ganz großes Kino)</p>
<p>LabrassBanda, <strong><em>“Inter Mailand”</em></strong> aus<strong> Übersee</strong></p>
<p>09 — Inter Mailand<br />
<a href='http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2009/10/09-Inter-Mailand.mp3'>09 — Inter Mailand</a></p>
<p><a href="http://www.myspace.com/labrassbanda"><br />
P.S.: SIE SIND AUF TOUR! LOS! MIT DEN FÜßEN STAMPFEN!</a></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=603&amp;md5=2a8294536c0f680218192396c277282f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Effizienstest</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2008/effizienstest/</link>
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		<pubDate>Wed, 30 Apr 2008 08:22:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[viva bavaria]]></category>

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		<description><![CDATA[Wollen wir doch mal schauen ob das der bayerischen Wirtschaft wirklich plötzlich hilft wenn Himmelfahrt (Vatertag!), 1. Mai (Maibaumaufstellfest!) und der UEFA-Cup-Final-Einzug des FC Bayern (Darauf muss angestossen werden!) auf den gleichen Tag fallen. Ich bin da ja skeptisch. Kann das bitte jemand aufzeichnen und dem nächsten Schlaumeier reichen der meint wir bräuchten weniger Feiertage?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wollen wir doch mal schauen ob das der bayerischen Wirtschaft wirklich plötzlich hilft wenn Himmelfahrt (Vatertag!), 1. Mai (Maibaumaufstellfest!) und der UEFA-Cup-Final-Einzug des FC Bayern (Darauf muss angestossen werden!) auf den gleichen Tag fallen. Ich bin da ja skeptisch.</p>
<p>Kann das bitte jemand aufzeichnen und dem nächsten Schlaumeier reichen der meint wir bräuchten weniger Feiertage?</p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=88&amp;md5=877c0f9d25ffccd15fbedf2f9fee028c" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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