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	<title>Patsch / Bella / Blog &#187; tv</title>
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		<title>Serienblogprojekt: Hell on Wheels</title>
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		<pubDate>Sat, 26 Nov 2011 14:14:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alles zum Serienblogprojekt: hier Eine Übersicht der bisher erschienen Kritiken gibt es hier. P.S.: Wer sich noch anschließen will ist gern willkommen, gern auch als zweiter Kritiker einer Serie. Einfach in unsre kleine Tabelle hier eintragen. —————————————————————————– Ach, AMC. Was ist eigentlich dein Plan? Erst gibst du uns Mad Men und Breaking Bad, Serien die [...]]]></description>
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<strong>Alles zum Serienblogprojekt: <a href="http://www.patschpatsch.com/blog/2011/das-serienblogprojekt-ein-vorstellungspost/" title="Das Serienblogprojekt, ein Vorstellungspost">hier</a></p>
<p>Eine Übersicht der bisher erschienen Kritiken gibt es <a href="http://www.patschpatsch.com/blog/das-serienblogprojekt-die-ergebnisse/" title="Serienblogprojekt: die Ergebnisse" target="_blank">hier</a>. </p>
<p>P.S.: Wer sich noch anschließen will ist gern willkommen, gern auch als zweiter Kritiker einer Serie. Einfach in unsre kleine Tabelle <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0AnS8scVk1IaedE95dmhUYzJ4M3NHcVdXRXo5NVV3emc&#038;hl=en_US" target="_blank">hier</a> eintragen.<br />
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<div id="attachment_2647" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/11/Hell-on-Wheels-poster-550x190.jpg" alt="" title="Hell-on-Wheels-poster" width="550" height="190" class="size-large wp-image-2647" /><p class="wp-caption-text">Copyright @ AMC</p></div></p>
<p>Ach, AMC. Was ist eigentlich dein Plan? Erst gibst du uns Mad Men und Breaking Bad, Serien die das Genre an ihre Grenzen treiben, für Gesprächsstoff sorgen und dabei immer größer, besser und dramatischer werden. Jetzt soll nachgelegt werden. Zuerst mit The Walking Dead, der ambitionierten Zombie-Serie und jetzt Hell on Wheels, einem Epos über die Zeit nach dem amerikanischen Bürgerkrieg. Nur: der Plan geht nicht auf. </p>
<p>Schon durch die erste Staffel The Walking Dead hab ich mich ein bisschen gequält. Und dachte zunächst es liegt an mir, weil ich keine Zombie-Fetischistin bin. Aber spätestens jetzt während Staffel 2 kommt die Wahrheit zu Tage: Rechnet man die Zombies raus, bleibt da nicht viel interessante Story. Die Hauptcharaktere interessieren mich einfach nicht, ich fühle nicht mit ihnen. Nichts was sie tun oder sagen beeindruckt oder überrascht mich. Während insbesondere Breaking Bad in der zurückliegenden Staffel für eine dauerhaft am Boden schleifende Kinnlade bei mir gesorgt hat.</p>
<p>Jetzt also Hell on Wheels. Grob gesagt, eine Western Serie in dessen Zentrum Cullen Bohannan (der durchaus ansehnliche Anson Mount ) steht — und auf Rachefeldzug ist. Er hatte auf der Seite des Südens gekämpft, die mit Sklaven handelten. Allerdings hatte ihn seine Frau aus dem Norden bereits vor dem Krieg davon überzeugt seine eigenen Sklaven frei zu lassen und sie zu bezahlen. Moralische Ambivalenz ich hör dir trapsen. </p>
<p>Während des Krieges allerdings kommt seine Frau unter nicht ganz geklärten Umständen um. Alles was er weiß sind welche Soldaten involviert waren. Diese sucht er jetzt, um sie ihrer gerechten Strafe zuzuführen.<br />
Eingebettet wird diese Grundhandlung in den Bau der ersten großen Bahnverbindung zwischen Ost– und Westküste der USA. Das bietet tatsächlich ein spannendes Umfeld. Geradezu spannender als die eigentliche Handlung. Das ist ein bisschen das Problem.</p>
<p>Nichts wie ungut, das ist alles toll besetzt und sieht grandios aus. Man riecht den Dreck förmlich, der 1865 so unvermeidbar war. Die Konflikte rund um ehemalige Sklaven und den Kampf gegen die Indianerstämme um deren eigenen Land sind Themen, die ich mir in einer solchen Show wünsche. Die Nebenfiguren sind wundervoll besetzt, besonders Rapper Common ist als aufmüpfiger Arbeiter Elam eine große Entdeckung. Und Colm Meany, Ire vom Dienst, als obsessiver Bauherr der Eisenbahn ist selbstverständlich grandios. Das ist er schließlich immer. (Dass Hell on Wheels nach 3 Folgen den Bechtel-Test noch nicht bestanden hat ist auch so eine Sache…)</p>
<p>Wie gesagt, alles ganz hübsch. Nur der gute Cullen ist dermaßen schweigsam und in sich gekehrt und Western-like, dass ich so gar kein Interesse an ihm entwickle. Vielleicht ein Grund dafür, dass klassische Western heute kaum noch funktionieren. Die alte Variante eines Helden, der sich durch den Film knurrt, passt nicht mehr recht in unsere Welt. So will sich kein Sog entwickeln, der für Spannung und Interesse sorgt, was den Haupt-Plot angeht. Viel lieber würde ich mehr über Elam und den Eisenbahnbauherren Durant erfahren. </p>
<p>Persönlich werde ich Hell on Wheels die Chance geben und mir die erste Staffel ansehen. Aber AMC, du stehst ab jetzt unter Beobachtung. Die Freude an der Inszenierung und der Mut für großen Aufwand ist schon da, aber ein bisschen mehr Story-Substanz wäre schön. </p>
<p><iframe width="600" height="338" src="http://www.youtube.com/embed/wYCWiJ5hUs0?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2646&amp;md5=1a5eecf8f05bb282fd38f336820d6f74" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Serienblogprojekt: Suburgatory</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/serienblogprojekt-suburgatory/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Oct 2011 14:31:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Alles zum Serienblogprojekt: hier Eine Übersicht der bisher erschienen Kritiken gibt es hier. P.S.: Wer sich noch anschließen will ist gern willkommen, gern auch als zweiter Kritiker einer Serie. Einfach in unsre kleine Tabelle hier eintragen. —————————————————————————– Es gibt so Serien, da schaltet man nur wegen Schauspieler XY ein. So ein Fall war Suburgatory für [...]]]></description>
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<ul>
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<p>P.S.: Wer sich noch anschließen will ist gern willkommen, gern auch als zweiter Kritiker einer Serie. Einfach in unsre kleine Tabelle <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0AnS8scVk1IaedE95dmhUYzJ4M3NHcVdXRXo5NVV3emc&#038;hl=en_US" target="_blank">hier</a> eintragen.<br />
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<div id="attachment_2566" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/Suburgatory-Cast-Photo-550x333.jpg" alt="" title="ALAN TUDYK, ALLIE GRANT, JEREMY SISTO, JANE LEVY, CARLY CHAIKIN, REX LEE, CHERYL HINES" width="550" height="333" class="size-large wp-image-2566" /><p class="wp-caption-text">Copyright @ Warner Bros.</p></div>
<p>Es gibt so Serien, da schaltet man nur wegen Schauspieler XY ein. So ein Fall war Suburgatory für mich. Endlich wieder Alan Tudyk regelmäßig sehen! Tudyk war der Pilot der <em>Firefly</em>, der psychotische Alpha im <em>Dollhouse </em>(beides natürlich Joss Whedon-Serien) und nicht zuletzt der zugedröhnte Mann auf dem Dach in <em>Sterben für Anfänger</em>. </p>
<p>Und auch wenn er hier nur eine Nebenrolle hatte, das musste ich sehen. </p>
<p>Nach zwei Folgen kann ich schon mal sagen: ich bleibe dabei. Nicht wegen Tudyk (der zu wenige Szenen hat), sondern weil ich sehen will welchen Weg dieses absonderliche kleine Comedy-Geschöpf einschlägt. </p>
<p>Die Story ist eigentlich erstmal unspektakulär. Teenager Tessa (Jane Levy) lebt mit ihrem Vater in Manhatten. Ihre Mutter hat schon vor vielen Jahren die “Biege gemacht”. Bis Daddy George (Jeremy Sisto, bekannt aus Law&amp;Order ) im Zimmer von Tessa eine Packung Kondome findet. Also wird das Töchterchen eingepackt und in eine Vorstadt (Suburbs) gezogen. Plötzlich aus der Großstadt in eine spießige Kleinstadt verpflanzt, gerät Tessas Welt aus den Fugen. Sie nennt ihre neue Heimat daher liebevoll Suburgatory, ein Wortspiel aus Suburb und Purgatory (Fegefeuer).</p>
<p>Es folgen eigentlich zu typische Szenen aus einem Teenagerleben. Die blonde Vollnuss Dahlia, deren Mutter ein Auge auf George geworfen hat, die Mall, die entsetzliche Nachbarsfamilie, der Schrecken der Highschool. Während sich die Nachbarstochter als potentielle Verbündete entpuppt, ergeben sich ansonsten alle dem Klischee. Inklusive Noah (Alan Tudyk!) dem gebräunten Großmaul-Kumpel von George, der ihm den Umzug empfohlen hatte. </p>
<p>Nach dem Piloten hab ich mich gefragt ob die dramatisch überzeichneten Nebenfiguren Absicht sind oder einfach nicht besser geschrieben wurden. Mittlerweile habe ich die zweite Folge gesehen und man merkt: das soll so sein. Es wird sogar alles noch drastischer. Ob die slow-motion Sequenz wenn George und Tessa versuchen der Essens-Einladung der Nachbarin zu entgehen, ein Barbecue zum Politikum wird oder die Protagonistin zum Opfer ihrer Hormone wird: hier geht es nicht um offensichtliche Gags sondern die Absurdität des Ganzen. </p>
<p>Es gibt außerdem der Vater-Tochter Beziehung zusätzliche Tiefe. Solche Momente gesteht die Serie auch ihren abgefahrensten Figuren zu. Zwar hadert man manchmal mit damit, wie simpel manches gestrickt ist, aber da vor nichts und niemandem halt gemacht wird, fühlt es sich nicht diskriminierend an. Tessa ist zu überrascht von all den Veränderungen für ein cooles New York-Gör. Ihr Vater ist zu lässig und gleichzeitig überfordert, genauso wie die Nachbarn geradezu gruselig perfekt sind. </p>
<p>Suburgatory glänzt, wenn es sich in Richtung des abstrakten Humors und überraschenden Wendungen (die clevere Tessa verfällt den Knutsch-Fähigkeiten eines Vollidioten. Sowas sieht man selten.) bewegt und dafür den erwartbaren Herzschmerz liegen lässt. Dann könnte sich hier ein kleines TV-Goldstück entwickeln. </p>
<p>Die Hysterie der Serie erinnert mich dabei ein bisschen an frühere Sitcoms, die sich selbst nicht so ernst nahmen und daraus künstlerische Freiheit zogen. Seit Jahren versuchen die Networks uns geplagte Großstädter und ihre Beziehungskisten als Comedy-Stoff zu verkaufen, während ausgerechnet die themenbezogenen Serien Erfolge feiern. <em>Community</em>, <em>the Office</em> oder <em>Modern Family</em>: es darf eben doch ruhig mal extravagant und unrealistisch sein. Hoffentlich haut <strong>Suburgatory</strong> auch weiterhin in diese Kerbe.</p>
<p>Der Trailer zu Suburgatory:</p>
<p><object width="600" height="338"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/ScPgXgJXjrI?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/ScPgXgJXjrI?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="338" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2565&amp;md5=559f2be0ea803b5118489c7948d34af0" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Serienblogprojekt: Revenge</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/serienblogprojekt-revenge/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 Oct 2011 08:29:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Revenge]]></category>
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		<description><![CDATA[Alles zum Serienblogprojekt: hier Eine Übersicht der bisher erschienen Kritiken gibt es hier. P.S.: Wer sich noch anschließen will ist gern willkommen, gern auch als zweiter Kritiker einer Serie. Einfach in unsre kleine Tabelle hier eintragen. Diese Kritik wird zwei Teile haben, weil neben erneuter Gastbloggerin Bibabutzeman ich anschließend auch noch einen kleinen Kommentar abgeben [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/serienblogprojektbanner.png" alt="serienblogprojektbanner" title="serienblogprojektbanner" width="546" height="192" class="aligncenter size-full wp-image-2461" /></p>
<ul>
<strong>Alles zum Serienblogprojekt: <a href="http://www.patschpatsch.com/blog/2011/das-serienblogprojekt-ein-vorstellungspost/" title="Das Serienblogprojekt, ein Vorstellungspost">hier</a></p>
<p>Eine Übersicht der bisher erschienen Kritiken gibt es <a href="http://www.patschpatsch.com/blog/das-serienblogprojekt-die-ergebnisse/" title="Serienblogprojekt: die Ergebnisse" target="_blank">hier</a>. </p>
<p>P.S.: Wer sich noch anschließen will ist gern willkommen, gern auch als zweiter Kritiker einer Serie. Einfach in unsre kleine Tabelle <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0AnS8scVk1IaedE95dmhUYzJ4M3NHcVdXRXo5NVV3emc&#038;hl=en_US" target="_blank">hier</a> eintragen.<br />
</strong>
</ul>
<p>Diese Kritik wird zwei Teile haben, weil neben erneuter Gastbloggerin  <a href="http://www.twitter.com/Bibabutzeman" title="Bibabutzeman @ twitter" target="_blank">Bibabutzeman</a> ich anschließend auch noch einen kleinen Kommentar abgeben werde. </p>
<p>.….….….….….….….….….….….….……</p>
<blockquote><p>„ In der Serie Revenge geht es um Emily Thorne (Emily VanCamp). Sie ist eine junge Frau, die unerkannt in ihre alte Heimat zurückkehrt, um ihr dort früher zerstörtes Familienglück zu rächen. Denn nachdem Victoria (Madeleine Stowe) die Karriere ihres Vaters mit Lügen zerstörte, landete Emily Thorne in Pflegefamilien, ihr Vater im Gefängnis. Unterstützt von einem mysteriösen, reichen Gönner ist Emily Thorne nun die Verlobte des Sohnes der Frau, die einst ihre Familie zerstörte. “<br />
(via serienjunkie.de)</p></blockquote>
<div id="attachment_2554" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/10/revenge-abc-logo-550x359.jpg" alt="" title="revenge-abc-logo" width="550" height="359" class="size-large wp-image-2554" /><p class="wp-caption-text">Copyright @ ABC</p></div>
<p>Als ich das erste Mal den Trailer von Revenge gesehen habe, war ich restlos begeistert. Ich muss sagen, für mich, ist die Serie die Hoffnung dieses Herbstes gewesen.Und sie hat mich nicht enttäuscht.<br />
Wie beim letzten Mal verrate ich nicht viel von der Handlung, aber ich kann versichern das Abc hier wieder was gutes gelungen ist. Emily Thorne wird von der wunderbaren Emily VanCamp gespielt, die ihre Rolle sehr gut absolviert. Die Zusammenfassung von Serienjunkie.de erwähnt nicht, dass die Serie sich aber nicht nur auf Emily konzentriert. Direkt in der ersten Folge zeigen auch die Nebendarsteller schon, dass hier gute B-Plots statt finden werden, die einen nicht langweilen.<br />
Obwohl es nicht dieselbe Thematik ist, hat mich Revenge stark an Pretty Little Liars erinnert ( Für alle die es noch nie gesehen haben – gucken,gucken,gucken!).<br />
Jemand der was witziges und lockeres sucht ist allerdings hier falsch, alleine die ersten 10 Minuten sind sehr spannend und hinterlassen viele Fragezeichen im Kopf. Ich konnte es kaum erwarten Folge zwei zu sehen.<br />
Piloten haben es ja so an sich, viel zu viel zu verraten. Hier allerdings wurde die richtige Balance gefunden und es hat auf jedenfall Potenzial. </p>
<p>Ich kann Revenge also nur Empfehlen – ab auf die Couch mit Eis und Revenge einschalten!</p>
<p>##########################################################################</p>
<p>Jetzt muss ich auch noch ganz kurz was zu <strong>Revenge</strong> sagen. Denn hier hat ABC bestes Serienfutter angerichtet. Was <em>Ringer </em>mit Sarah Michelle Gellar verzweifelt zu erzeugen versucht, nämlich eine gewisse Noir-Stimmung wird hier tatsächlich erzielt. Ich musste genau darum schon mehrmals an Veronica Mars denken — wobei Revenge diese Latte nicht reißen kann.</p>
<p>Aber mal ein paar Worte zur Handlung: Emily van Camp (die ich dank Brothers &amp; Sisters eigentlich nicht leiden kann) spielt Emily Thorne, die eigentlich Amanda heißt und deren ganzes Leben sich um eine Sache dreht: Rache nehmen. Sie will ihren Vater rächen, der als Sündenbock für eine konspirative Gruppe der High Society herhalten musste. Dafür kommt sie nach langer Zeit zurück in die Hamptons, dem Ort ihrer Kindheit, dem Ort wo die Schönen und Reichen ihren Sommer verbringen. Genau unter diese will Emily sich mischen, um sie in aller Ruhe zu zerstören.</p>
<p>Es entspinnt sich die klassische Geschichte einer jungen Frau die Ehre und Gerechtigkeit für ihren (<br />
toten) Vater wiederherstellen will. Dabei geht sie systematisch vor und zerstört Ruf und Vermögen all derer, die damals zusammen die Lügen gesponnen haben, um ihren Vater hinter Gitter zu bringen. Dabei steht ihr dank einem Investment ihres Vaters in ein damals junges Start-up ein nie endender Geldstrom zur Verfügung. Der Unternehmensgründer Nolan, ein Wunderkind der Tech-Branche ist natürlich auch vor Ort und er ist der einzige, der weiß wer Emily eigentlich ist. Er ist ein zu cleverer Nerd mit viel Geld und keinerlei sozialen Fähigkeiten — also eine grandiose Nebenfigur. </p>
<p>Überhaupt wurden alle umgebenden Figuren mit viel Liebe, wenn auch einer guten Portion Klischee komponiert. Die “Königin” der Society Victoria ist schön, böse und hat die Fäden in der Hand. Ihr Kronprinz ist daher eines der Ziele von Emily. Natürlich sehen alle unfassbar gut aus, fast alle haben genug Geld (es gibt selbstverständlich den guten netten Kerl ohne Geld, mit dem die kleine Amanda schon früher gespielt hat und der keine Ahnung hat, dass sie wieder da ist. Obviously.)</p>
<p>Folge für Folge wird so eine der Figuren zerstört. Dabei nimmt Emily die Dinge durchaus selbst in die Hand, was aber der Zuschauert nicht sofort erfährt. Das kann man schlechtes Storytelling nennen, es fühlt sich aber nicht so an. Statt dessen spürt man eine gewisse Zufriedenheit, wenn man sieht WIE Emily das Schicksal manipuliert. Es macht Spaß ihr dabei zuzusehen. </p>
<p>An Revenge ist nichts brandneu und innovativ oder auch nur brillant, aber es füllt eine Lücke im momentanen Serienportfolio ganz grandios: die des leichten, überspitzten Dramas mit einem Hauch Krimi und überzogen mit Noir-Glasur. Wenn die Serie das Tempo hält und die Charakter rund um Emily noch paar Ebenen mehr bekommt wird Revenge die Überraschung des Serienherbstes. </p>
<p>Der Trailer zu Revenge:</p>
<p><object width="600" height="338"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/kHIaORMG-AM?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/kHIaORMG-AM?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="338" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2553&amp;md5=cf7d3ec69df18233838372e603350ff2" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Serienblogprojekt: The Playboy Club</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/serienblogprojekt-the-playboy-club/</link>
		<comments>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/serienblogprojekt-the-playboy-club/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 22 Sep 2011 09:40:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[the playboy club]]></category>
		<category><![CDATA[tv]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles zum Serienblogprojekt: hier Eine Übersicht der bisher erschienen Kritiken gibt es hier. P.S.: Wer sich noch anschließen will ist gern willkommen, gern auch als zweiter Kritiker einer Serie. Einfach in unsre kleine Tabelle hier eintragen. .….….….….….….….….….….….….…… If the real Hef isn’t enough, there’s also the “character” of Hugh Hefner actually in the show. You [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/serienblogprojektbanner.png" alt="serienblogprojektbanner" title="serienblogprojektbanner" width="546" height="192" class="aligncenter size-full wp-image-2461" /></p>
<ul>
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<p>Eine Übersicht der bisher erschienen Kritiken gibt es <a href="http://www.patschpatsch.com/blog/das-serienblogprojekt-die-ergebnisse/" title="Serienblogprojekt: die Ergebnisse" target="_blank">hier</a>. </p>
<p>P.S.: Wer sich noch anschließen will ist gern willkommen, gern auch als zweiter Kritiker einer Serie. Einfach in unsre kleine Tabelle <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0AnS8scVk1IaedE95dmhUYzJ4M3NHcVdXRXo5NVV3emc&#038;hl=en_US" target="_blank">hier</a> eintragen.<br />
</strong>
</ul>
<p>.….….….….….….….….….….….….……</p>
<blockquote><p>If the real Hef isn’t enough, there’s also the “character” of Hugh Hefner actually in the show. You just see him from the back in his smoking jacket and pipe (ala George Steinbrenner on SEINFELD) but he’s a presence. What the pilot intimates is that one of the themes of this series will be the Chicago mob trying to get their greasy mitts on the club only to be thwarted at every turn by the much stronger, more intimidating Hugh Hefner. </p>
<p>But wait! It gets much worse! (Aus einer <a href="http://kenlevine.blogspot.com/2011/09/candidate-for-worst-new-show-playboy.html" target="_blank">Kritik von Ken Levine</a>)</p></blockquote>
<p>Versteht mich nicht falsch, ich kann mich für Period Dramas erwärmen. Ich liebe Mad Men, inklusive der authentischen Darstellung von Frauen und Minderheiten damals. Mad Men zeigt uns diese Dinge und das Blut kocht in den Adern, weil man weiß, dass es genau so war. Ich hätte mich also theoretisch gern auf die frühe Welt der Playboy-Bunnys eingelassen, auf die Widersprüche zwischen Frauen, die mit ihrer Sexualität viel Geld verdienen und sie sogar als Machtinstrument gebrauchen und den Männern, die sie dafür zahlen und aushalten, weil sie Hasen-Kostüme tragen. Wenn die Mad Men Clone (neben dem Playoby Club demnächst noch Pan Am) schon erst nach 4 Jahren kommen, dann dürfen sie doch eigentlich ordentlich gemacht sein. </p>
<p>Wirklich, das hätte ich gern gesehen.<br />
Stattdessen bekam ich “The Playboy Club”. Aber wisst ihr was, ihr erleidet das jetzt mit mir. </p>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/the-playboy-club-montage-nbc.jpg" alt="copyright @ NBC" title="the-playboy-club-montage-nbc" width="520" height="290" class="aligncenter size-full wp-image-2509" /></p>
<p>(Ich klaue für die Kritik den Stil meiner Lieblings Serien-Recapperin <a href="http://io9.com/5839445/true-bloods-season-finale-kills-off-all-the-right-people" title="Recap @ io9" target="_blank">Meredith Woerner bei io9</a>.)</p>
<p><strong>CON:</strong> Zu einer stimmigen Sequenz im Nachtleben von Chicago werden wir je aus der Atmosphäre gerissen — mit dem Voiceover von Hugh Hefner. Ernsthaft, wer dachte, dass das gut wäre? Er ist längst keine Ikone mehr und seine, auch dem Alter geschuldeten, Stimme, trägt keinerlei Pathos oder Relevanz. Sofortiges Fremschämen setzt ein.</p>
<p><strong>PRO:</strong>Die Optik, doch ja. Das sieht alles ganz schick, ziemlich glamourös aus. Das hier ist eben nicht eine New Yorker Werbeagentur, sondern ein Club in Chicago und das lassen uns die Schnitte auch wissen. Allerdings erwartet man, dass gleich <a href="http://youtu.be/1jgE-lrfZ3k" title="Batman Intro 1966" target="_blank">Batman</a> erscheint.  </p>
<p><strong>CON:</strong> Enter, Nick Dalton. Der Don Draper der Show. Und das ist kein Vergleich, das ist ein Fakt. Eddie Cibrian hatte keinen Bock einen neuen Charakter zu entwickeln, er übernimmt auf lächerliche Weise einfach alles was John Hamm tut. Mehr Fremdschämen.</p>
<p><strong>CON:</strong> (es ist nicht genügend Gutes da, um Pro und Con immer abzuwechseln.) Wir lernen Maureen, das neue Bunny kennen. Sie ist natürlich hinreißend und hat eigentlich große Träume, sie will auf der Bühne stehen. Das alles wird uns mit dem Holzhammer erklärt, während auf der Bühne im Club Oberbunny Carol-Lynne singt. Sie war immer schon hier, an ihr nagt <em>natürlich</em> der Zahn der Zeit, aber noch sehen die Mädchen zu ihr auf. Mit der Subtilität eines Betonhammers wird der Zwist zwischen der charmanten Newcomerin und der Mutter Oberin der Bunnies angedeutet.</p>
<p><strong>PRO:</strong> Als Maureen im Lager neue Zigaretten holen will und ihr ein aufdringlicher Gast folgt, setzt sie sich ordentlich zur Wehr. So ordentlich, dass am Ende der Absatz ihres Stilettos in der Halsschlagader des Gastes sitzt. Goooore! Natürlich ist der blitzsaubere Anwalt Nick Dalton zur Stelle, um beim Verschwinden der Leiche behilflich zu sein. </p>
<p><strong>CON:</strong> Billy Rosen (David Krumholtz, der Typ aus “Numb3rs”) unterhält sich mit dem Barkeeper, dessen Freundin ein Bunny ist. </p>
<ul>
<strong>Barkeeper</strong>: “Doesn’t it make you crazy to watch your girl get hit on by every guy in the club, every night?“<br />
<strong>Billy Rosen</strong>: “I know, that’s why I married her, got her pregnant and ugly.”</ul>
<p>Ja, genau.</p>
<p><strong>PRO:</strong> Nick’s Apartment ist ziemlich schick. Zu schick eigentlich. Ich glaube, die Serie hätte was werden können, hätten sich die Produzenten vollgas auf den Kitsch und die Oberflächlichkeit eingelassen anstatt zu versuchen ein Drama mit viel Tiefe in ausgerechnet diesem Umfeld zu erzählen. (Erinnert sich noch jemand an “Las Vegas?” Die wussten wie das geht.)</p>
<p><strong>CON:</strong> Nach dem versenken der Leiche (die natürlich nicht irgendwer, sondern der Chef des Chicago-Mobs war. Doh’!) nimmt der <em>moralisch einwandfreie</em> (Doh’!) Nick die geschockte Maureen mit nach Hause. Was auch sonst. Es kommt, Surprise!, Carol-Lynne vorbei, sieht Maureen’s Schuhe, findet sie ihm Kleiderschrank (Es ist nicht so wie du denkst!) und stürmt davon. Innovatives Storytelling, ich hör dir trapsen.</p>
<p><strong>PRO:</strong> Die wenigen Szenen der anderen Bunnies. Brenda, die sich aufgrund ihrer Hautfarbe selbst “Chocolat Bunny” nennt und plant das erste schwarze Centerfold zu werden. Oder Alice, die immer über ihren Ehemann redet und auf den ersten Blick kein Wässerchen trüben kann. Später lernen wir ihren “Ehemann” (Simon Tam!!!) und den Grund dafür kennen, dass sie so viel Geld wie möglich verdienen will: die beiden gehören zu einer Organisation die geheime Treffen Homosexueller organisiert. Natürlich der interessanteste Subplot, also der mit den wenigsten Szenen.</p>
<p><strong>CON:</strong> Mehr Betonhammer-Plotting. Nick will in irgendein tolles Amt, so eine Art Staatsanwalt, gewählt werden. Dafür braucht er den Mob (hint!), für den er früher gearbeitet hat (hint hint!) und immer noch <em>Verbindungen</em> hat (hint hint hint!), was mit dem frisch abhanden gekommenen Chef (Death-by-Stiletto) kompliziert werden könnte. Dabei will er doch eigentlich  nur Gewaltopfer und Schwarze verteidigen, unser kleiner Heilige.</p>
<p><strong>PRO:</strong> Carol-Lynne kümmert sich eigenständig um ihre Zukunft. Nachdem Billy sie rausschmeißt, lässt sie sich zur Hausmutter der Bunnies ernennen. Sie lässt die Kostüme umschneidern und nimmt den Mädchen ihren Kaugummi. Während ihre Figur ein bisschen viel Klischee enthält (I was here before you!), ist es nett zu sehen wie sie nicht darauf wartet, dass Nick ihr eine Liebeserklärung macht. Sie übergeht Billy und Nick einfach, regelt Dinge direkt mit Hef. (Den wir nur von hinten sehen… Ah ja.)</p>
<p><strong>PRO:</strong> (zwei Pros hintereinander! Woohooo!) The Playboy Club prestens: Ike and Tina Turner! <em> shake it! twist it! do the bunny!</em></p>
<p><strong>CON:</strong> “Come on girls, tails up!”</p>
<p><strong>CON:</strong> Als Bunny-Mother wird Carol-Lynne plötzlich sehr zwielichtig und hat eine Art Feedback-Gespräch mit Maureen. Carol-Lynne verzieht das Gesicht sehr seltsam und Maureen ist das Kaninchen vor der Schlange. Noch mehr Fremdschämen.</p>
<p><strong>PRO:</strong> Plötzlich steht ein Mobster vor Maureen, der versucht zu dem Verschwinden des Bosses etwas heraus zu finden. Die Kleien dreht daraufhin ihren Charme auf in den fünften Gang, um ihn loszuwerden. Charakter Development? In der ersten Folge? Gasp! </p>
<p><strong>CON:</strong> “Since our story is, you went home with me last night, I better kiss you.” BLERGH.</p>
<p><strong>PRO</strong> Bunny-Parties!</p>
<p><strong>CON:</strong> Der Rücken von Show!Hef redet mit Carol-Lynne und sabbelt unglaublichen Blödsinn während der echte!Hef uns mit einem noch viel blödsinnigeren Voiceover hinaus begleitet. </p>
<p><strong>UNDECIDED:</strong> Si Non Oscillas, Noli Tintinnare (“If you don’t swing, don’t ring”)</p>
<p><strong>Fazit:</strong> Ach ja, schwierig. Der Trash-Fan in mir will sich die zweite Folge anschauen, der Rest kratzt sich immer noch am Kopf. Nach dem ersten Mal schauen war ich hauptsächlich entsetzt, jetzt beim zweiten Mal (the things I do for my Leserschaft!) finde ich einiges so furchtbar, dass ich darüber schmunzeln kann. Mal so sagen: Wenn die Season keine brauchbare neue Comedy hervorbringt (und es sieht gewaltig danach aus), tue ich mir das eine Weile an. </p>
<p>Hier noch der Trailer:</p>
<p><object width="600" height="338"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/F-95qfa956A?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/F-95qfa956A?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="338" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2507&amp;md5=912aa2ef6037006cc4644827cb77558b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Serienblogprojekt: Free Agents</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/serienblogprojekt-free-agents/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Sep 2011 13:40:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[free agents]]></category>
		<category><![CDATA[gastblogger]]></category>
		<category><![CDATA[serienblogprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[serienjunkie]]></category>
		<category><![CDATA[tv]]></category>

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		<description><![CDATA[Alles zum Serienblogprojekt: hier Eine Übersicht der bisher erschienen Kritiken gibt es hier. P.S.: Wer sich noch anschließen will ist gern willkommen, gern auch als zweiter Kritiker einer Serie. Einfach in unsre kleine Tabelle hier eintragen. Diese Kritik ist von Bibabutzeman , die ich damit sehr herzlich als Gastbloggerin willkommen heiße! .….….….….….….….….….….….….…… „ In „Free [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/serienblogprojektbanner.png" alt="serienblogprojektbanner" title="serienblogprojektbanner" width="546" height="192" class="aligncenter size-full wp-image-2461" /></p>
<ul>
<strong>Alles zum Serienblogprojekt: <a href="http://www.patschpatsch.com/blog/2011/das-serienblogprojekt-ein-vorstellungspost/" title="Das Serienblogprojekt, ein Vorstellungspost">hier</a></p>
<p>Eine Übersicht der bisher erschienen Kritiken gibt es <a href="http://www.patschpatsch.com/blog/das-serienblogprojekt-die-ergebnisse/" title="Serienblogprojekt: die Ergebnisse" target="_blank">hier</a>. </p>
<p>P.S.: Wer sich noch anschließen will ist gern willkommen, gern auch als zweiter Kritiker einer Serie. Einfach in unsre kleine Tabelle <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0AnS8scVk1IaedE95dmhUYzJ4M3NHcVdXRXo5NVV3emc&#038;hl=en_US" target="_blank">hier</a> eintragen.<br />
</strong>
</ul>
<p>Diese Kritik ist von <a href="http://www.twitter.com/Bibabutzeman" title="Bibabutzeman @ twitter" target="_blank">Bibabutzeman</a> , die ich damit sehr herzlich als Gastbloggerin willkommen heiße!</p>
<p>.….….….….….….….….….….….….……</p>
<blockquote><p>„ In „Free Agents“ stehen zwei nicht mehr ganz junge PR-Fachleute im Zentrum, die in der selben kleinen Firma arbeiten und beide unfreiwillig Single sind: Alex (Hank Azaria) ist frisch geschieden, während Helen (Kathryn Hahn) ihren Verlobten vor einem Jahr zu Grabe tragen musste. Eines Abends, nach einem schlimmen, einsamen Tag (und einem Gläschen zu viel) landen die beiden Kollegen im Bett. “ (<a href="http://www.serienjunkies.de/free-agents/" title="Free Agents @ Serienjunkies" target="_blank">Beschreibung bei Serienjunkies.de</a>)</p></blockquote>
<p>Die Serie behandelt die Beziehung nach dem One-Night-Stand von Alex und Helen — dadurch ist vom ersten Moment an klar, dass diese Idee nur von den Briten adaptiert sein kann.<br />
<div id="attachment_2489" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/freeagents-550x413.png" alt="" title="freeagents" width="550" height="413" class="size-large wp-image-2489" /><p class="wp-caption-text">Photo by Mitchell Haaseth – © NBCUniversal, Inc.</p></div><br />
Trotzdem haben die amerikanischen Autoren es geschafft ihre eigenen Ideen zu integrieren – wobei ich hier nichts verrate, Spoiler sind ja die Mutter der Porzellankiste. Die Gags fand ich relativ witzig, auch wenn es einen nicht wirklich umhaut vor Gelächter. Allerdings muss man bei Free Agents (zumindestens ich musste es) Dauerschmunzeln. Allein Anthony Head (Der wunderbare Giles aus der legendären Show “Buffy”)   wegen sollte man die <em>Free Agents</em> sowohl in der amerikanischen als auch in der britischen Version ausprobieren. Head zeigt wieder mal sein komödiantisches Talent und wenn er in der Szene ist, kann man nicht anderes als noch mehr zu grinsen. </p>
<p>Dennoch empfehle ich allen, die einen etwas anderen Humor  haben (einen eher bösen bzw. schwarzen nämlich ) die britische Version zu schauen, die ich persönlich einen Tick besser fand. </p>
<p>Für mich ist Free Agents noch keine  Unbedingt-schauen Serie – für einen entspannten Abend kann sie ich aber durchaus empfehlen. Es lohnt sich, mal einen Blick rein zuwerfen.</p>
<p>Hier noch der Trailer:</p>
<p><object width="600" height="338"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/W2QwZ5A7Cn4?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/W2QwZ5A7Cn4?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="338" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2484&amp;md5=7d1a5f22d3c256e663c40f20992d37a6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Das Serienblogprojekt, ein Vorstellungspost</title>
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		<pubDate>Mon, 05 Sep 2011 18:19:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[wurfpuschel]]></category>
		<category><![CDATA[serienblogprojekt]]></category>
		<category><![CDATA[serienjunkie]]></category>
		<category><![CDATA[tv]]></category>

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		<description><![CDATA[Update Eine Liste aller erschienen Kritiken samt Links findet sich hier. In was für Dinge man sich hinein redet, wenn man grade so schön am Prokrastinieren ist. Es ist September und das heißt für Serienjunkies weltweit: neuer Stoff. Denn die Networks in den USA lassen die neuen Serienpiloten auf uns los. Und da wir Junkies [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/serienblogprojektbanner.png" alt="serienblogprojektbanner" title="serienblogprojektbanner" width="546" height="192" class="aligncenter size-full wp-image-2461" /></p>
<h3>Update</h3>
<p><strong>Eine Liste aller erschienen Kritiken  samt Links findet sich <a href="http://www.patschpatsch.com/blog/das-serienblogprojekt-die-ergebnisse/" title="Serienblogprojekt: die Ergebnisse">hier</a>.</strong></p>
<p><small>In was für Dinge man sich hinein redet, wenn man grade so schön am Prokrastinieren ist. </small></p>
<p>Es ist September und das heißt für Serienjunkies weltweit: neuer Stoff. Denn die Networks in den USA lassen die neuen Serienpiloten auf uns los. Und da wir Junkies ein skrupelloses Volk sind, reden wir an dieser Stelle nicht über die Beschaffungskriminalität.</p>
<p>Bevor man auf Twitter ablästert, wäre es doch schön eine gemeinsame Kritik-Basis zu haben. Darum hatte ich eine Idee: hier unten seht ihr ein Google-Spreadsheet in dem ich die Serien-Neustarts des Herbstes zusammengefasst habe (sollte ich etwas wichtiges vergessen haben, bitte melden.). Wie man sieht haben sich schon ein paar Schreiberlinge gefunden, die Lust haben die Piloten zu bewerten. Hiermit geht der Aufruf an den Rest der serienbesessenen Bloggerwelt:<strong> Tragt euch ein und macht mit. </strong></p>
<p><strong>Wer kein eigenes Blog hat</strong>: Ich stelle hiermit den Patsch/Blog jedem der gern mitmachen würde, zur Verfügung. Gern nehmen wir auch zwei oder sogar drei Reviews für einen Piloten oder geteilte Kritiken oder oder oder. Allein: tragt euch und euren Artikel unten ein. </p>
<p>Wenn ihr mitmacht und darüber bloggt, wäre es toll wenn ihr entweder auf diesen Eintrag verlinkt oder selbst ein paar Worte zum Projekt verliert. Ich werde diesen Post hier immer wieder aktualisieren und die Links zu den Einträge noch einmal außerhalb des Dokuments einbauen. (Das obige amateurhafte Banner leihe ich bei Bedarf gern aus.)</p>
<p>So, without much further ado:</p>
<p>[Hier der Link zum <a href="https://docs.google.com/spreadsheet/ccc?key=0AnS8scVk1IaedE95dmhUYzJ4M3NHcVdXRXo5NVV3emc&#038;hl=en_US" title="Dokument zum Serienblogprojekt">Original-Dokument</a> (for your convenience)]</p>
<p><iframe width='620' height='500' frameborder='0' src='https://docs.google.com/spreadsheet/pub?hl=en_US&#038;hl=en_US&#038;key=0AnS8scVk1IaedE95dmhUYzJ4M3NHcVdXRXo5NVV3emc&#038;output=html&#038;widget=true'></iframe></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2460&amp;md5=1d78fafc2281cd8147aaf942a9c5186d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>two cathedrals [02_22]</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/two-cathedrals-02_22/</link>
		<comments>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/two-cathedrals-02_22/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 10 Jun 2011 13:24:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[popculture]]></category>
		<category><![CDATA[serienjunkie]]></category>
		<category><![CDATA[the west wing]]></category>
		<category><![CDATA[tv]]></category>

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		<description><![CDATA[BARTLET Gratias tibi ago, domine. Yes, I lied. It was a sin. I’ve committed many sins. Have I displeased you, you feckless thug? 3.8 million new jobs, that wasn’t good? Bailed out Mexico, increased foreign trade, 30 million new acres of land for conservation, put Mendoza on the bench, we’re not fighting a war, I’ve [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
<strong>BARTLET</strong></p>
<ul>
Gratias tibi ago, domine. Yes, I lied. It was a sin.<br />
I’ve committed many sins. Have I displeased you, you feckless thug? 3.8 million new<br />
jobs, that wasn’t good? Bailed out Mexico, increased foreign trade, 30 million new<br />
acres of land for conservation, put Mendoza on the bench, we’re not fighting a war,<br />
I’ve raised three children…</ul>
<p><em>(He ascends the stairs to the Inner Sanctuary.)</em></p>
<p><strong>BARTLET</strong></p>
<ul>
That’s not enough to buy me out of the doghouse? Haec credam a deo pio?<br />
A deo iusto? A deo scito? </ul>
<p><em>(He stops at the top of the stairs and extends his arms.)</em></p>
<p><strong>BARTLET </strong></p>
<ul>
Cruciatus in crucem! Tuus in terra servus nuntius fui officium perfeci.<br />
Cruciatus in crucem. Eas in crucem!</ul>
<p><em>(Bartlet turns away in anger. He descends to the lower sanctuary and lights a cigarette.<br />
He takes a single puff, drops the butt to the floor, and grinds it defiantly with his<br />
shoe. He looks back at the altar.)</em></p>
<p><strong>BARTLET</strong></p>
<ul>
You get Hoynes!</ul>
</blockquote>
<p>7 Staffeln <strong>The West Wing</strong> wollen erstmal verarbeitet werden. Aber das hier passt so schön zu Pfingsten.</p>
<h4>Brothers in arms [Dire Straits]</h4>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2108&amp;md5=cb862f338443e3cbae5311ab6c6c43e7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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<enclosure url="http://dl.dropbox.com/u/112962/brothersinarms.mp3" length="3360809" type="audio/mpeg" />
		<atom:link rel="payment" href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2108&amp;md5=cb862f338443e3cbae5311ab6c6c43e7" type="text/html" />"
	</item>
		<item>
		<title>PatschBella schaut: Sons of Anarchy (Season 1)</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/patschbella-schaut-sons-of-anarchy-season-1/</link>
		<comments>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/patschbella-schaut-sons-of-anarchy-season-1/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 14 Apr 2011 15:24:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[serienjunkie]]></category>
		<category><![CDATA[sons of anarchy]]></category>
		<category><![CDATA[tv]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.patschpatsch.com/blog/?p=1937</guid>
		<description><![CDATA[Es gibt Serien, bei denen weiß man nicht mehr recht, wann und warum man angefangen hat sie zu sehen. Und es gibt Serien, da gibt es schon eine gemeinsame Geschichte noch bevor man die erste Folge gesehen hat. So wie hier. Dass ich die Sache mit Social Media und den Serien auch in meiner BA [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/soa.jpg" alt="" title="sons of anarchy" width="600" height="421" class="aligncenter size-full wp-image-1938" /></p>
<p>Es gibt Serien, bei denen weiß man nicht mehr recht, wann und warum man angefangen hat sie zu sehen. Und es gibt Serien, da gibt es schon eine gemeinsame Geschichte noch bevor man die erste Folge gesehen hat. So wie hier.<br />
Dass ich die Sache mit Social Media und den Serien auch in meiner BA betrachte, hat nicht zuletzt viel mit <strong>Kurt Sutter</strong> zu tun. Dem Showrunner, also Chefautor, von <strong><a href="http://www.imdb.com/title/tt1124373/">Sons of Anarchy</a></strong>. Der Mann <a href="http://sutterink.blogspot.com">bloggt</a>, <a href="http://www.twitter.com/sutterink">twittert</a> und interagiert dabei vorbildlich mit seinen Fans.  Und dabei ist Kurt Sutter kein schreibender Jungspund mit Hipsterattitüde, sondern eher ein mürrischer Althippie mit semikrimineller Vergangenheit, der sich nach Herzenslust mit Medien, Kritikern und der Industrie generell anlegt.<br />
Ein wahnsinnig sympathischer Kerl also. </p>
<p><div id="attachment_1945" class="wp-caption alignright" style="width: 303px"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/293.sons_.of_.anarchy.090208.jpg" alt="Sons of Anarchy Motorcycle Club, Redwood Original" title="" width="293" height="473" class="size-full wp-image-1945" /><p class="wp-caption-text">Sons of Anarchy Motorcycle Club, Redwood Original (SAMCRO)</p></div>Dabei hat <em>Sons</em> es durchaus in sich. Angelegt als <em>Hamlet auf Harleys</em>, entwickelt die Serie sich zu einem klassischen Drama mit starkem Bezug zu Werten und Moral. Ausgerechnet. Aber der Reihe nach. </p>
<p>Im Zentrum der Serie steht Jackson “Jax” Teller (Charlie Hunnam. Und wieder ein britischer Schauspieler, der den besseren Amerikaner spielt und dabei noch hin-rei-ßend aussieht.), Vizepresident der Sons of Anarchy im beschaulichen Charming, Californien. Jax ist Ende 20 und wird gerade zum ersten Mal Vater. Die Kindsmutter ist allerdings seine zukünftige Ex-Frau mit einem gehörigen Drogenproblem.<br />
Sein Vater John Teller hatte die Sons zusammen mit Freund Clay Morrow (Ron Perlmann, <em>Hellboy</em> (!) ) gegründet. Nachdem Teller unter nur vage angedeuteten Umständen ums Leben kommt, heiratet Clay Jax’s Mutter, die “Clubkönigin” Gemma Teller Morrow (Katey Sagal, früher Mrs. Bundy stiehlt tatsächlich allen die Show.) und ist fortan Präsident des Clubs. </p>
<p>Dieser finanziert sich hauptsächlich über Waffenschmuggelein von und mit der IRA. Dafür halten sie sich aus den Drogen und der Prostitution raus. Wie gesagt, Werte und Moral. Der Drahtseilakt einerseits als erfolgreicher Club zwischen feindlichen Gangs zu agieren, ohne dabei Unschuldige zu verletzten, gelingt nur fast. Spätestens als die ATF (Bureau of Alcohol, Tobacco, Firearms and Explosives, also eine Art Sittenpolizei, nur fieser) auftaucht und Jax Jugendliebe jetzt als Ärztin im Krankenhaus seinen Sohn behandelt .. nun, man ahnt was kommt.</p>
<p>Dabei sind die cleveren Handlungssträngen und das spezielle Beziehungsgeflecht innerhalb des Clubs nur der Rahmen für eine sich langsam aufbauende Kernhandlung. So erthält Jax im Laufe der ersten Staffel Einblick in die Gedankenwelt seines toten Vaters, der andere Pläne für den Club hatte. Er fängt an zu zweifeln und zerrt so am Machtgefüge. </p>
<h3>Eigentlich ist es eine Familienserie</h3>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/425.sons_.anarchy.hunnam-e1302791132614.jpg" alt="Jax Teller (r.) und Bobby Munson (l.)" title="SONS OF ANARCHY: Charlie Hunnam. CR: Timothy White / FX" width="380" height="285" class="alignleft size-full wp-image-1968" />
<p>Hier wird Sons zur großen Familiengeschichte. Sutter zögert nicht gleich mehrere offensichtlich langfristige Handlungsstränge anzufangen und dadurch den Serienhorizont zu erweitern.<br />
Die stärksten Momente hat die Show daher, wenn die Verhältnisse zwischen den Charakteren den Plot vorantreiben. Denn so spannend die kriminellen Machenschaften, Gang-Kriege, Korruption und zügellosen Parties sind — das allein zieht einen nicht in seinen Bann. Viel mehr ist der fließende Übergang von Familie zum Club und wieder zurück.<br />
Jax ist die Zukunft des Clubs, ohne, dass er dabei am Status Quo rütteln soll. Und während sich die Jungs in den Lederwesten öfter umarmen als die Mädels in Sex and the City, ist Vergebung keine Stärke der Jungs. Wehe, wenn du den Club verrätst. Lebendig davon zu kommen ist da schon das glückliche Ende. </p>
<h3>Und dann wären da noch die Frauen</h3>
<p>Eine Sache, die mich an Sons of Anarchy vom ersten Moment an begeistert hat, war die Darstellung weiblicher Charaktere. Denn auf dem Papier hätte das hier eine weitere Serie von Männern, über Männern mit weiblichem Beiwerk werden können. Das Gegenteil ist der Fall.<br />
<div id="attachment_1954" class="wp-caption alignright" style="width: 385px"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/sons-of-anarchy-picture-e1302788623353.jpg" alt="" title="sons-of-anarchy-picture" width="375" height="265" class="size-full wp-image-1954" /><p class="wp-caption-text">Clay und Gemma</p></div>
<p>Natürlich hat der Club seine Häschen, die in Netzstrümpfen und knappen Oberteilen auf Parties tanzen, aber eben nicht nur. Da ist Gemma, die “Mutter” des Clubs. Ihr Wangenkuss sagt dir, ob du dazu gehörst oder nicht. Und solltest du ihrer Familie etwas anhaben wollen, mach dich auf Rache gefasst. Auch jede neue Frau im Kreise des Clubs, eine zukünftige “old lady”, wie die Ehefrauen hier genannt werden, muss erst Gemmas Urteil überstehen. Sie organisiert und lenkt, stützt dabei Clay und hat ihrer eigenen Nebenkriegsschauplätze. Ihr Charakter überstrahlt regelmäßig den ganzen Club.<br />
Dazu die anderen Frauen ins Jax Leben: Wendy (Drea de Mateo, das Sopranos-Töchterchen), die Mutter seines Sohnes Abel wird zuerst zum Spielball von Gemma, um sich schließlich zu emanzipieren. Oder Tara, Jax Jugendliebe, die nach einigen Jahren zurück nach Charming kommt und dort als Ärztin arbeitet. Sie wollte dieses Leben einst hinter sich lassen und wird dann stärker hinein gezogen als je zuvor. Doch anstatt sich einfach zu fügen, wird sie Jax Komplizin bei der Revolution innerhalb der Sons. </p>
<p>So zeichnet sich Sons durch ein unglaublich vielschichtiges Frauenbild aus — was immer noch so selten vorkommt, dass man es erwähnen muss. Für den Club gibt es z.B. die Regel, dass Frauen nicht erschossen werden. Das mag altmodisch erscheinen, hat aber für die Jungs etwas mit Ehre und Haltung zu tun. Wenn sie einige Porno-Sternchen aus den Händen eines schmierigen Produzenten befreien, geht es dabei auch um den Respekt gegenüber den Mädchen, nicht nur um Macht. Und schlußendlich: in wie vielen Serien werden toughe, starke Kerle gezeigt, die mit Begeisterung Oralsex praktizieren, anstatt ihn nur zu empfangen? Eben.<br />
Fast wirkt das Männerbild der Serie dagegen ein wenig veraltet, aber sinnig. Männer “take care of business”, regeln Dinge. Sie beschützten die Familie, bringen Geld nach Hause und fällen notwendige Entscheidungen. Der Witz ist: ohne die Frauen in ihrem Leben würden sie es nicht tun. Sie sind Grund, Antrieb und Gewissen. </p>
<h3>Wer einmal seinen Fuß nach Charming gesetzt hat, will nicht mehr weg</h3>
<p><div id="attachment_1972" class="wp-caption alignleft" style="width: 212px"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/04/Sons_of_Anarchy_by_lonesomedrifter-e1302794594386.jpg" alt="the reaper" title="Sons_of_Anarchy_by_lonesomedrifter" width="202" height="233" class="size-full wp-image-1972" /><p class="wp-caption-text">Das SOA-Logo mit dem Reaper, der die Glaskugel mit dem A für Anarchie hält</p></div>
<p>Die Fanbase für SOA gilt als eine der engagiertesten überhaupt, gerade im Nicht-Teenie-Segment. Das hat etwas mit der Machart der Serie zu tun. SOA wirkt so echt und roh, dass andere Shows im Vergleich wirken, als hätte man sie mit Weichzeichner gefilmt.<br />
Trotz der verwerflichen Dinge die der Club tut und die den Zuschauer eigentlich nicht dazu bringen sollten, sich mit diesen Jungs zu identifizieren, schaffen die Emotionen genau das. Man begreift die Rituale und den Verhaltenskodex in seiner Logik. Dadurch fühlt man sich als Mitwisser. </p>
<p>Irgendwann erwischt man sich dann beim Gedanken, dass sich doch der Deputy bei der Bestechung nicht so anstellen soll, ist schließlich zu seinem Besten. Man summt dann <a href="http://www.youtube.com/watch?v=b6NDdF-R2uk">John the revelator</a> vor sich hin und denkt darüber nach, dass Lederwesten irgendwie ganz cool sind und man dringend ein<a href="http://shop.fxnetworks.com/sons-of-anarchy-what-would-gemma-do-womens-t-shirt/detail.php?p=260353&#038;v=fx_shows_sons-of-anarchy&#038;pagemax=all"> What-would-Gemma-Do — Shirt</a><sup class='footnote'><a href='#fn-1937-1' id='fnref-1937-1'>1</a></sup>  braucht. </p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-1937-1'>Ich meine, wie cool kann Merchandise eigentlich sein? Großartig. Ich will das alles haben. <a href="http://shop.fxnetworks.com/?pagemax=all&#038;v=fx_shows_sons-of-anarchy">ALLES.</a> <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1937-1'>↩</a></span></li>
</ol>
</div>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=1937&amp;md5=a0903540cf1c88b296ee400d8684b639" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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