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#30d30s_07, … [die Folge , die ich kein zweites Mal sehen will] was soll der Schmarrn bloß

#30d30s_07, … [die Folge , die ich kein zweites Mal sehen will] was soll der Schmarrn bloß

Präam­bel: Hin­ter #30d30s ver­birgt sich das hier. Ich konzen­triere mich eher auf aktuelle, und haupt­säch­lich amerikanis­che Serien. Aber gucke auch andere. Warum alles noch viel schlim­mer ist, bitte hier bei den Film­fre­un­den über aktuelle Entwick­lun­gen lesen. Dem ist nicht mehr viel hinzu zu fügen.

Wenn mir Sachen nicht gefallen beschäftige ich mich nicht weiter damit. Also sparen wir uns die Kat­e­gorie, oder? Ich meine, sowas ist ja noch sub­jek­tiver als die Lieblings­folge. Gnarf.

(Was wir uns gle­ich noch sparen ist der Jam­mer­beitrag, der tra­di­tion um diese Zeit folgt. Voll mit Wut und Ärger über Insti­tu­tio­nen, Banken, Bafög-Ämter, Neben­jobs und anderen Widrigkeiten die mich momen­tan dazu ver­leiten, das ganze Studium Studium sein zu lassen, nach Ham­burg zu ziehen und Tex­terin für irgend­was zu wer­den. Bach­e­lo­rar­beit schreiben während man die Miete nicht zahlen kann, gibt’s zu dem Thema Bücher? [Anm. d. Ver­fasserin: ich stehe unter Zuck­er­schock, sonst würde das alles hier noch wesentlich wüten­der klingen.])

    alles fällt außeinander

27/08/2010 0 comments Read More
#30d30s_06, … die Lieblingsfolge der Lieblingsshow

#30d30s_06, … die Lieblingsfolge der Lieblingsshow

Präam­bel: Hin­ter #30d30s ver­birgt sich das hier. Ich konzen­triere mich eher auf aktuelle, und haupt­säch­lich amerikanis­che Serien. Aber gucke auch andere. Warum alles noch viel schlim­mer ist, bitte hier bei den Film­fre­un­den über aktuelle Entwick­lun­gen lesen. Dem ist nicht mehr viel hinzu zu fügen.

Ich lang­weil euch hier nicht nochmal mit meinen favorisierten Serien, hier wird ein biss­chen abgewech­selt, ja?

Hon­or­able men­tion: Dr. House: Three Sto­ries (Sea­son 1 Folge 21)

Ach Dr. House. Wie kon­ntest du, ein bril­lianter schmerzmit­te­lab­hängiger Arzt zu meiner wichtig­sten Iden­ti­fika­tions­figur im TV wer­den? Unter anderem durch die geniale Folge three sto­ries. Dr. House hält eine Vor­lesung und erzählt die Geschichte von 3 Patien­ten — alle drei präsen­tieren Schmerzen im Bein. Nach­dem Car­men Elek­tra Golf gespielt und 2 der Fälle gelöst wird, offen­bart sich ein noch viel schmerzhafter Kern in der Geschichte des drit­ten Beins.
Denn es ist das von Dr. Gre­gory House. Und es ist die Geschichte wie er zu seinem Stock, seinem Zynis­mus (Sarkastisch war er vorher schon) und seiner Spezial­ität, der Diag­nos­tik, kam​.Im Laufe der Folge geht es nicht nur darum, wie wichtig eine schnelle und richtige Diag­nose ist, son­dern warum es gar nicht so wahnsin­nig viel hilft, wenn ein Arzt möglichst mit­füh­lend gegenüber seinen Patien­ten ist.
Ärzte und Schmerzen in Serien sind generell eine eigentlich heikle Sache (warum zum Teufel gibt es so viele Arzt­se­rien?), weil fast jeder von uns irgend­wann auf eine Stelle trifft, zu der er einen direk­ten Bezug hat. Nur meis­tens sind dieser vorüberge­hen­der Art. Oder so drastisch, dass sie sich einord­nen lassen. Aber ist jemand, der ein biss­chen hinkt und schmerzen hat schon “richtig” behin­dert? Und recht­fer­ti­gen die Schmerzen die emo­tionale Abschot­tung, die Verän­derung des Charak­ters?
Mir wurde erst mit dieser Folge klar, das die Autoren von Dr. House vor diesen Fra­gen nicht halt machen. Was für viele Zuschauer sehr faszinierend, aber frem­dar­tig scheinen mag und, dank der Intel­li­genz und des Wortwitzes von Dr. House selbst, unter­halt­sam. Für eine Hand­voll von uns ist es ein biss­chen mehr. Ein biss­chen closer to home, sozusagen. Allein darum, werde ich dieser Serie nie untreu wer­den. Egal wie abwegig es manch­mal wird — medi­zinisch und persönlich.

Runner-up: Buffy: Once more with feel­ing (Sea­son 6 Folge 7)

Was soll ich zu einem Meis­ter­w­erk noch groß sagen? Buffy hatte in den Jahren zuvor schon jedes Klis­chee zer­schla­gen. Eine erfol­gre­iche intel­li­gente Serie über ein blondes Teenager­mäd­chen, das Vam­pire jagt? Ja genau. Und clever, witzig, voll mit starken weib­lichen Charak­teren ( I love you, Joss Whe­don.) und eine glaub­hafte coming-of-age Geschichte der beteiligten Fig­uren. Die Mon­ster und Vam­pire waren die Kirsche auf dem Dessert. Und dann geht er hin, der Joss, und macht ein Musi­cal. Ein MUSICAL! Was für ein unvorstell­barer Blödsinn, müssen damals viele gedacht haben. Aber sie lagen falsch. Das Genie Whe­don schrieb jedem Charak­ter Lieder auf den Leib, die nicht nur die Figur repräsen­tieren, son­dern tat­säch­lich den Plot vorantreiben. Die Lieder brin­gen den Sub­text an die Ober­fläche und machen damit die Moti­va­tion der Fig­uren vol­lkom­men klar. Ein bril­liantes Stück Fernsehen.


Win­ner: Doc­tor who: the eleventh hour (Sea­son 5 Folge 1)


Hach was war das Geschrei groß. Der neue Showrun­ner Steven Mof­fat, zur Hälfte geliebt für bril­liante Sto­ries in den ersten 4 Staffeln — zur Hälfte gefürchtet, ob er den Bom­bast von Vorgänger Rus­sel T. Davies hal­ten könnte.Und dann erst der neue Dok­tor! Ein Milch­gesicht vor dem Herrn, dieser Matt Smith, den nie­mand kan­nte. Dazu der neue Com­pan­ion, eine rothaarige (! ) Schot­tin (!!), diese Karen Gillian. Überhaupt lief das für viele auf zu viele junge, attrak­tive Men­schen hin­aus um noch der Doc­tor zu sein. (Klar, Doc­tor Num­mer 10, David Ten­nant war ja auch von der gaanz häßlichen Sorte ;-))
Dann endlich war es soweit, the eleventh hour, der Pilot von Staffel 5 wurde gesendet. Und eine knappe Tril­liar­den Men­schen verk­nallte sich mir­nichts, dir­nichts in die neue Kom­panie. Zurecht.

Kaum etwas ist für einen neuen Doc­tor so wichtig, wie die ersten Momente nach der Rege­na­ra­tion. Geht der Typ als Alien durch? Ist er — trotz dem Alien — britisch genug? Kann das 26jährige Milch­gesicht einen 900jährigen spie­len? Er kann.
So trifft Num­mer 11 als erstes auf die kleine Amilia, eine furcht­lose Schot­tin, die Eltern­los in Eng­land lebt. Sie sieht den Doc­tor als die Lösung zu einem Prob­lem — den Riss (Crack) in ihrer Wand. Doch bevor der Doc­tor die Sache mit dem Riss ganz klären kann, macht der TARDIS faxen und der Time Lord muss kurz damit in die Luft. Nur, das kurz in diesem Fall so eine Inter­pre­ta­tion­ssache ist.

In rasender Geschwindigkeit ler­nen wir so Amy und ihre ver­drehte Welt ken­nen. Die Geschichte von the eleventh hour ist weniger der Alien hin­ter dem Riss in Amelias Wand, son­dern die Geschichte eines reisenden Time Lords der ein ein­sames kleines Mäd­chen findet und sie schließlich ein­lädt, mit ihm Zeit und Raum zu erkun­den. Nur, es wird nicht das Let­zte mal sein, dass der TARDIS das mit dem Zeitraum nicht ganz per­fekt hin­bekommt…
Früher fand ich es selt­sam, wenn Men­schen gesagt haben soundso wäre “ihr” Doc­tor gewe­sen und die Nach­fol­ger wären eben nicht das Gleliche. Aber meine Her­ren, seit Num­mer Elf weiß ich vol­lkom­men was diese Men­schen meinen. Steven Mof­fat hat für den neuen Doc­tor dazu eine märchen­hafte Geschichte voller timey-wimey und ver­wirrter Emo­tio­nen geschrieben. Im Unter­schied zu Davies haut Mof­fat nicht so auf die Pauke, son­dern betreibt ordentliches Sto­ry­telling und Charak­ter­en­twick­lung. Die Zeit bis zum Wei­h­nachtsspe­cial ist noch viel, viel zu lang.

26/08/2010 0 comments Read More
#30d30s_03…, die besten der neuen Saison

#30d30s_03…, die besten der neuen Saison

Präam­bel: Hin­ter #30d30s ver­birgt sich das hier. Ich konzen­triere mich eher auf aktuelle, und haupt­säch­lich amerikanis­che Serien. Aber gucke auch andere. Warum alles noch viel schlim­mer ist, bitte hier bei den Film­fre­un­den über aktuelle Entwick­lun­gen lesen. Dem ist nicht mehr viel hinzu zu fügen.

Hon­or­able Men­tion: Caprica

Wir müssen an dieser Stelle den Begriff “Sea­son” ein biss­chen strecken, den Caprica begann schon vor einiger Zeit. Es liefen die ersten 9 Fol­gen und plöt­zlich … war da Stille. Ab Herbst läuft der Rest von Staffel 1 — ob es darüber hin­aus noch eine Staffel geben wird ist ungewiss.
Ergo: Es geht mal wieder ums Sci-Fi Genre, das von TV-Sendern gern noch stiefmüt­ter­lich behan­delt wird. Und das, obwohl Caprica nicht irgen­deine Serie ist, son­dern die Pre­quel zu Bat­tlestar Galat­ica (BSG).
Halt — stop — nicht aufhören zu lesen, weil man noch keine Folge BSG gese­hen hat — habe ich auch nicht! Ich bin halt nie wirk­lich dazu gekom­men und irgend­wann noch einzusteigen schien .. selt­sam. Caprica funk­tion­iert auch wun­der­bar für sich, eben weil es die Geschichte vor BSG erzählt.
Am Ende ist es, wie immer, eine Fam­i­liengeschichte.
Auf dem Plan­eten Caprica hat Daniel Gray­stone durch seine Erfind­un­gen im Bere­ich der Tech­nolo­gie ein Ver­mö­gen geschaf­fen. Er hat sich auf kün­stliche Real­ität und intel­li­gente Com­puter spezial­isiert. Als seine hochbe­gabte Tochter Zoe bei einem Ter­ro­ran­schlag ums Leben kommt, bricht für ihn eine Welt zusam­men.
Langsam real­isiert er, dass Zoe nicht nur selbst mit den ange­blichen Ter­ror­is­ten — Anhängern eines monothe­is­tis­chen Glaubens — involviert war, son­dern auch, dass Zoe es geschafft hatte, eine dig­i­tale Kopie von sich zu erstellen.
Die kün­stliche Real­ität wird zur zweiten Ebene der Serie in der sich eigene Geschichten abspie­len und gle­ichzeitig zur großen Meta­pher für die Dinge an die wir Men­schen ver­lieren. Es geht um Fam­i­lie und Beziehun­gen, um Herkunft und Glauben und vor allen Din­gen darum wie weit wir gehen wür­den um die, die wir ver­loren haben zurück zu holen.
Dafür braucht die Serie ein biss­chen Aufwär­mzeit, aber schon nach weni­gen Fol­gen ver­wan­deln sich die vie­len kleinen Dra­men in eine Geschichte, die ziel­sicher auf den Abgrund durch tech­nis­che Rev­o­lu­tio­nen zusteuert.

Runner-up: Treme

Es gibt Serien­pro­jekte, die brauchen keine Piloten, noch nicht mal ein Skript, um die Men­schheit in Aufruhr zu ver­set­zen. Sie funk­tion­ieren über ein paar Namen und Stich­worte. In diesem Fall: David Shore, der Mae­stro von the Wire als Autor, eine Beset­zung bei der man mit der Zunge schnalzt, HBO als aus­führen­des Net­work, das eine lange Geschichte in Sachen erfol­gre­iche Highclass-Serien hat und einen Schau­platz der ohne­hin all die Sky­lines und High­ways der anderen Serien in den Schat­ten stellt.
New Orleans.
Das Jahr nach Kath­rina. Die Men­schen. Das Chaos. Die Musik.
Oh ja, die Musik. Herr im Him­mel, die Musik. Ohne sie wäre New Orleans nie wieder aufge­s­tanden. Und so ist Treme keine Geschichte über eine Katas­tro­phe, oder eines Charak­ters, Treme ist ein Por­trait. Das Por­trait einer Stadt und seiner Wieder­aufer­ste­hung. Begleitet von Musik und vor­angetrieben durch ihre Bewohner, die ihr Herz an diese Stadt ver­loren haben. Wer Treme sieht hat sehr schnell einen Ein­druck: diese Serie muss existieren. Sie muss leben. So wie New Orleans leben muss.

Win­ner: Com­mu­nity

Machen wir’s kurz: Com­mu­nity ist das lustig­ste, was mir seit dem frühen Bar­ney Stin­son untergekom­men ist. Es ist schnell, clever, warmherzig und besteht zu zwei drit­teln nur aus Spaß. Der Rest ist Chevy Chase und Joe McHales nack­tem Hin­tern.
Worum geht’s? Anwalt Jeff muss seinen Abschluß im kosten­losen Community-College nach­holen, weil seine bish­eri­gen Abschlüße.. nicht unbe­d­ingt die nöti­gen Voraus­set­zun­gen für einen Anwalt hat­ten. Er gerät an eine Gruppe anderer “Looser” und gemein­sam bewälti­gen sie ihre Zeit am bizarren Green Dayle-College. In dieser “Lern­gruppe” finden sich neben Jeff die moralis­che Mittzwanzigerin Britta, die sen­si­ble Stre­berin Annie, die geschiedene Mut­ter Shirley sowie der poli­tisch unko­r­rekte ältere Herr Pierce (Chevy freakin’ Chase!). Außer­dem sind da noch Troy und Abed. Troy war mal Foot­baller und hat darüber die Schule vergessen. Und Abed.. tja, Abed ist der großar­tig­ste Popkulturreferenz-Nerd, den es je gab.

Ich kön­nte jetzt hier was von Fig­uren und Plot und tatü­tata erzählen, aber die Wahrheit ist: Das sind ein­fach ein Haufen Leute sehr, sehr lustig. Wir überprüfen kurz die Humorkom­pat­i­bil­ität, okay?

Fre­unde, lasst Licht in euer Leben, schaut Community!

22/08/2010 2 comments Read More
#30d30s_02 , die mehr Menschen sehen sollten

#30d30s_02 , die mehr Menschen sehen sollten

Präam­bel: Hin­ter #30d30s ver­birgt sich das hier. Ich konzen­triere mich eher auf aktuelle, und haupt­säch­lich amerikanis­che Serien. Aber gucke auch andere. Warum alles noch viel schlim­mer ist, bitte hier bei den Film­fre­un­den über aktuelle Entwick­lun­gen lesen. Dem ist nicht mehr viel hinzu zu fügen.

hon­or­able men­tion: South­land

Zugegeben: Wäre da nicht Ben­jamin McKen­zie (Der Ryan aus O.C. Cal­i­for­nia, ihr erin­nert euch?) in einer Uni­form, ich hätte der Serie nicht unbe­d­ingt eine Chance gegeben. Aber ich bin eines besseren belehrt wor­den. Endlich wieder mal was mit Biss. Natür­lich ist das hier nicht the Wire oder the Shield, aber die sehr erdige Cop-Show bietet schon jetzt (nach 2 kurzen Staffeln und Tur­bu­len­zen bis hin zum Sender­wech­sel) sehr glaub­würdige Charak­tere und den kleinen Twist, der nur in L.A. authen­tisch wirken kön­nte.
Denn der von McKen­zie gespielte Nach­wuchs­bulle Ben kommt aus einer der besseren Gegen­den der Stadt. Daddy ist ein großer Anwalt und die Kol­le­gen witzeln, ob der Kleine das schießen wohl im Country-Club gel­ernt hat. Aber natür­lich steckt ein biss­chen mehr dahin­ter, wenn der Junge aus gutem Hause keine Akademiker-Karriere ein­schlägt.
Daneben glänzen Regina King als allein­erziehende Kom­mis­sarin Lydia Adams und Michael Cud­litz als Offi­cer John Cooper, Ben’s Men­tor mit dem leicht schiz­o­phre­nen Pri­vatleben. Der Cast von South­land deckt alle Alters — und Bevölkerungs­grup­pen ab, die es in L.A. tat­säch­lich gibt und ver­di­ent allein dafür schon Applaus. Genauso divers sind die Fälle die bear­beitet wer­den. Klar, Ban­den und Dro­gen sind dabei, aber eben auch häußliche Gewlt in den Hol­ly­wood Hills. Unaufgeregt, kantig und authen­tisch — alles ohne CSI-Effekte und Geheimagenten!

Runner-up: Being Human

Ich zitiere mich mal ganz kurz sel­ber:

Gehen ein Vam­pir, ein Geist und ein Wer­wolf in eine Bar …
Oder wohnen, wie in diesem Fall in einem Haus in Bris­tol und ver­suchen mit allen Mit­teln möglichst nor­mal unter Men­schen zu leben. Ach, geliebte BBC. Wenn du nicht grade wieder mal Big Brother spielst oder der Insel näch­stes Tal­ent suchst pro­duzierst du manch­mal Serien­gold.
Wenn der natür­lich attrak­tive, mys­ter­iöse Vam­pir Mitchell mit seinem let­zten Opfer hadert, Geis­ter­mäd­chen Annie ihrem Ver­lobten was zu Essen kocht und der neu­ro­tis­che Wer­wolf George ver­sucht einen passenden Platz zum Umwan­deln zu finden, hat das ganze diesen speziellen Charme und abge­fahre­nen Humor den wir schon an Doc­tor Who und Torch­wood so lieben.
Die drei sind so men­schlich wie du und ich, grade weil sie Mon­ster sind. Wie sie ver­suchen ihre “Monster”-Seite ver­bor­gen zu hal­ten, sich als Per­son davon zu tren­nen, das sind unsere Kämpfe mit den dun­kleren Teilen unserer Per­sön­lichkeit. Und ja, es gibt die größen­wahnsin­ni­gen Vam­pire, das Rät­sel um Annies Tod und am Ende einen großen Kampf. Aber dazwis­chen ist Being Human so clever, tief­sin­nig und witzig wie man es sich von vie­len Serien nur wün­schen kann.

Dem ist gar nicht mehr so viel hinzu zu fügen, außer: Holla, wie sich hier von Staffel zu Staffel gesteigert wird. Anschaubefehl!

Win­ner: Fringe

Ach Fringe. Du mein neues Lieblings-WTF. Wie kon­nte ich nur ohne dich? Wie kon­nte ich ohne den ver­rück­testen aller Pro­fes­soren Dr. Wal­ter Bishop? Und natür­lich ohne seinen Sohn, den mys­ter­iösen aber dafür entzück­enden Peter? Ganz zu schweigen von Olivia Dun­ham, eine FBI-Agentin gegen die Scully irgend­wie ver­we­ich­licht wirkt? Und Asterix Astrid! Jetzt, wo es auch noch eure Coun­ter­parts aus dem Par­al­lelu­ni­ver­sum gibt, wie soll ich mich da wieder einkriegen?
Sie merken: Wel­come to Strangis­tan. Ist halt ein J.J. Abrams Werk. Also von dem Typ, dessen Hirn bis dato schon Alias und LOST aus­ge­spuckt hatte. Großer, übergreifender Ver­schwörungsplot, here we go.
Fringe ist ein biss­chen Akte X auf Crack. Ohne Aliens, aber mit viel bedrohlicher Wis­senschaft. Nur, dass sich die Charak­tere hier auch mal bewusst sein dür­fen, wie bizarr und lächer­lich ihre Sit­u­a­tion grade ist. In diesen Momenten ist Fringe unfaßbar läs­sig. In den anderen Momenten reich­lich mind­fuck. Und in seinen besten Augen­blicken ein unglaubliches Drama rund um den Vater Wal­ter Bishop und dessen kom­plizierter Beziehung zu seinem Sohn Peter. Diese Beziehung bildet gle­ichzeitig die Grund­lage für die grandiose übergreifende Story von den zwei Uni­versen, die sich fast bis aufs Haar gle­ichen. Aber eben nur fast.
So ist Fringe irgend­wie alles, was ein Nerd sich wün­schen kön­nte. Eine große Geschichte mit haarsträuben­der Wiss­chen­schaft, voller inter­es­san­ter Charak­tere , die noch dazu mit wirk­lich her­aus­ra­gen­den Schaus­piel­ern besetzt sind. (Gebt John Noble einen ver­dammten Emmy, ihr Igno­ran­ten!)
Ich kön­nte jetzt aus­holen und über Ver­strick­un­gen und Ref­eren­zen reden, über großar­tige Cameos und davor war­nen, wie schnell man sich in Peter Bishop (Joshua Jack­son aka Pacey..!) ver­lieben kann, aber würdet ihr das bitte sel­ber überprüfen?

21/08/2010 0 comments Read More