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	<title>Patsch / Bella / Blog &#187; RAGE</title>
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		<title>Innenstädtisches</title>
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		<pubDate>Thu, 21 Jul 2011 15:39:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[gefühlsduselei]]></category>
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		<description><![CDATA[ ]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_2315" class="wp-caption aligncenter" style="width: 490px"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/kaufinger.jpg" alt="kaufingerstrasse, munich" title="kaufinger" width="480" height="360" class="size-full wp-image-2315" /><p class="wp-caption-text">Die Kaufingerstrasse. Versuchen sie hier mal, ein hübsches Café zu finden.</p></div>
<p>Heute Nachmittag stand ich das erste Mal seit langem wieder in einem H&amp;M. Was nichts zur Sache tut, weil der H&amp;M auch ein New Yorker, ein Pimkie oder weißderGeierwelcheKette sein könnte.</p>
<p>Zuerst wurde ich aggressiv. Weil die Qualität so mies ist. Die meisten Dinge häßlich. Also so ein normaler Einkaufs-Aufreger.<sup class='footnote'><a href='#fn-2311-1' id='fnref-2311-1'>1</a></sup> Aber dann hab ich mich umgeschaut. Und wurde traurig.</p>
<p>In dem Laden waren fast nur junge Mädchen. Irgendwo zwischen 12 und 18. Wobei manche vermutlich schon 21 waren, aber eben noch wie 17 aussehen. Und das meine ich nicht nett. Ich bin dafür, dass Erwachsene anders aussehen als Kinder. Und 17jährige sind eben doch auch noch Kinder. Keine Sorge, ihr sollt solange rumhipstern und Girliepink tragen wie ihr wollt, auch egal. <sup class='footnote'><a href='#fn-2311-2' id='fnref-2311-2'>2</a></sup><br />
Was sie viel mehr vereint hat, war ihr leerer Blick. Ihre Getriebenheit davon, das perfekte Oberteil zu finden. Das perfekte Oberteil für den jetzigen Trend, der satte 14 Tage halten wird. Ihre Gesichter sind so ausdruckslos.</p>
<p>Aber wer Geld für George Gina Lucy — Taschen hat, sollte genug Selbstachtung haben, nicht die gleiche Skinny-Jeans wie 9832743 andere Mädchen zu tragen. Aber was sag ich.<br />
Da war eine Gruppe solcher Mädchen, vielleicht 5 junge Frauen knapp nach der Pubertät. Sie verglichen die Einkäufe und probierten Stücke, redeten dabei von ihren unterschiedlichen Stilen, ihrer Individualität. Jede trug bunte Turnschuhe, hatte die Haare schlampig aber stylish hochgesteckt, die langen dünnen Beine steckten in hellen, zerfransten Jeans. Die Taschen waren klobig, der Schmuck glitzerte ein bisschen zu heftig.<br />
Vermutlich meinten sie mit Individualität ihre Band T-Shirts. Da waren wirklich unterschiedliche Bands drauf. Und einmal Lady Gaga.</p>
<p>Dann musste ich an Borders denken, die britische Buchhandelskette, die <a href="http://www.msnbc.msn.com/id/43797505/ns/business-consumer_news/t/final-chapter-borders-close-remaining-stores/" title="Borders closing all shops">diese Woche bekannt gab</a>, dass alle 399 Filialen im UK geschlossen werden würden. 10.000 Jobs weniger. 399 Buchläden weniger. 399 Gelegenheiten zum Innehalten, zum Schmökern weniger. </p>
<p>Jetzt warte ich darauf, dass es H&amp;M genauso geht. Dass die vielen guten Online-Shops das Aus dieser seelenlosen Konsumterrorläden bedeuten. Dass das Internet mit seinem drölfiztausend Möglichkeiten die Herstellungshallen des Jugendwahns aussterben lässt. </p>
<p>Bis unsere Innenstädte gereinigt sind von dem Krempel. Und Neues wachsen kann. Kleine Läden. Wo die Besitzer noch im Laden arbeiten, anstatt eine Kette von 720 Läden zu verwalten. Cafès mit selbstgebackenem Schokokuchen und einem Klecks Sahne. Kleine, absonderliche Innenstadtkinos. Schneidereien, in die man den Stoff der Träume trägt um daraus ein Kleid machen zu lassen, dass die schönsten Momente der nächsten 5 Jahre begleitet.<br />
Weil ein Kleid, dass mir passt und steht auch dann an mir gut aussieht, wenn der Trend zu Bleistiftröcken mit durchsichtigen Blusen grade nicht zu mir passt.<br />
Ein Schmuckladen, der neben ein paar handgeschmiedeten teuren Dingen auch Holzperlenketten hat. Und Kästen, in denen nur Perlen sind, aus denen man sich eine Kette zusammenstellen kann. </p>
<p>Mit Bücherläden in denen genug Sofas stehen, auf denen man sitzen und blättern kann. Ledermanufakturen. Damit die Mädchen nicht jeden Tag im H&amp;M ein Teil kaufen, sondern solange vor der Auslage lange Zähne bekommen, bis sie ihr Taschengeld sparen und sich eine langlebige Tasche nach ihren Vorstellungen zulegen. Etwas, das niemand anders hat. Etwas, das ihre Individualität unterstreicht.</p>
<p>Damit ihre, damit unsere Schränke nicht mehr voller Zeug sind, das wir zwar haben wollen, aber kaum brauchen und wir stattdessen unser Leben mit Erinnerungen von Nachmittagen zwischen Perlen und Schokokuchen verbringen. </p>
<p><em>Wenn sich jetzt hier jemand down fühlen sollte, dem sei gesagt: Es gibt sie, die anderen. Eine davon ist Mirka, die aus der <a href="http://sockenschublade.wordpress.com/2011/04/17/projekt-2011-ein-update/" title="Aus der Sockenschublade; Mirkas Projekt">Sockenschublade darüber bloggt</a> und <a href="http://www.twitter.com/verdachtsmoment" title="Verdachtsmoment @twitter">twittert</a>. Wenn es nicht gerade um Vampire Diaries geht. Ihr sollte man öfter applaudieren.</em></p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-2311-1'>Und das liegt nicht nur daran, dass ich in diesem Leben wohl in keine der dort angebotenen Hosen passen werden. Also fast nicht.  <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2311-1'>↩</a></span></li>
<li id='fn-2311-2'>Bevor es hier heißt, ich redee nur die Mädchen schlecht. Nein, die Jungs stehen genauso leeren Blickes bei MediaMarkt und im Turnschuhladen. Dass ich sie hier nicht weiter erwähne, liegt daran, dass es so poetischer klingt. Und das hier mein Blog ist.  <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2311-2'>↩</a></span></li>
</ol>
</div>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2311&amp;md5=acc8133d010d7c40ca11cc42441f50f7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Being a woman is not a punchline, moron</title>
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		<pubDate>Mon, 06 Jun 2011 14:58:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[dummschwätzerei]]></category>
		<category><![CDATA[gezwitscher]]></category>
		<category><![CDATA[ism]]></category>
		<category><![CDATA[RAGE]]></category>
		<category><![CDATA[thewimenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, wir hatten das Thema schonmal angeschnitten. Auf Twitter versuchen viele Menschen witzig zu sein. Mit wechselndem Erfolg und schwankendem Niveau. Das ist okay, ist ja offline nicht anders. Sowohl On– als auch Offline denkt mancher ein Witz, dessen Pointe das Geschlecht ist, sei vollkommen in Ordnung. Und wer dies nicht versteht eine verhärmte, hysterische [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, wir hatten <a href="http://www.patschpatsch.com/blog/2010/das-f-wort-oder-wie-ich-eine-nervensage-wurde/">das Thema</a> schonmal angeschnitten. </p>
<p>Auf Twitter versuchen viele Menschen witzig zu sein. Mit wechselndem Erfolg und schwankendem Niveau. Das ist okay, ist ja offline nicht anders. Sowohl On– als auch Offline denkt mancher ein Witz, dessen Pointe das Geschlecht ist, sei vollkommen in Ordnung. Und wer dies nicht versteht eine verhärmte, hysterische Feministin. </p>
<p>Yeah, right. </p>
<p>Bullshit. </p>
<p>Und weil ich die bald täglichen Diskussionen zu dem Thema auf Twitter langsam aber sicher satt habe, arbeite ich mich hier an einem praktischen Beispiel ab. Ich habe mit dem entsprechenden Menschen auch auf Twitter schon diskutiert, erntete aber nur Unverständnis. Warum ich mich so aufrege, wurde ich gefragt. Nun, dann eben in der Langfassung.</p>
<h3>Beispiel 1: Frau sein ist Ansichtssache (von Männern?)</h3>
<p><!-- tweet id : 75566453247578112 --><br />
<style type='text/css'>#bbpBox_75566453247578112 a { text-decoration:none; color:#0084B4; }#bbpBox_75566453247578112 a:hover { text-decoration:underline; }</style>
<div id='bbpBox_75566453247578112' class='bbpBox' style='padding:20px; margin:5px 0; background-color:#C0DEED; background-image:url(http://a1.twimg.com/profile_background_images/41523302/blue_city-9.jpg); background-repeat:no-repeat'>
<div style='background:#fff; padding:10px; margin:0; min-height:48px; color:#333333; -moz-border-radius:5px; -webkit-border-radius:5px;'><span style='width:100%; font-size:18px; line-height:22px;'>Iran verweigert Merkels Maschine die Überflugrechte. Verständlich: Wer will diese “Frau” schon über sich haben.</span>
<div class='bbp-actions' style='font-size:12px; width:100%; padding:5px 0; margin:0 0 10px 0; border-bottom:1px solid #e6e6e6;'><img align='middle' src='http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/twitter-blackbird-pie//images/bird.png' /><a title='tweeted on 31/05/2011 17:17' href='http://twitter.com/#!/voegi79/status/75566453247578112' target='_blank'>31/05/2011 17:17</a> via web<a href='https://twitter.com/intent/tweet?in_reply_to=75566453247578112' class='bbp-action bbp-reply-action' title='Reply'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Reply</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/retweet?tweet_id=75566453247578112' class='bbp-action bbp-retweet-action' title='Retweet'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Retweet</strong></span></a><a href='https://twitter.com/intent/favorite?tweet_id=75566453247578112' class='bbp-action bbp-favorite-action' title='Favorite'><span><em style='margin-left: 1em;'></em><strong>Favorite</strong></span></a></div>
<div style='float:left; padding:0; margin:0'><a href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=voegi79'><img style='width:48px; height:48px; padding-right:7px; border:none; background:none; margin:0' src='http://a0.twimg.com/profile_images/1102836629/FCBVoegi_normal.jpg' /></a></div>
<div style='float:left; padding:0; margin:0'><a style='font-weight:bold' href='http://twitter.com/intent/user?screen_name=voegi79'>@voegi79</a>
<div style='margin:0; padding-top:2px'>Patrick Völkner</div>
</div>
<div style='clear:both'></div>
</div>
</div>
<p><!-- end of tweet --></p>
<p>Ich gebe zunächst mal zu Protokoll, wie ich einen solchen Spruch lese. Ein Land, dass vermutlich das Wort Frauenrechte erst noch ins Vokabular aufnehmen muss, verweigert der Maschine unserer Kanzlerin den Überflug. Scheinbar ironisch wird daraufhin davon gesprochen, dass <del datetime="2011-06-06T12:37:45+00:00">man</del> Mann <b>diese Frau</b> also Angela Merkel ja wohl kaum über sich haben will. Die Konotation ist dabei, wie bei vielen Witzen, eine sexuelle. Das allein ist jedoch nicht das Problem.<br />
Mein Problem beginnt mit den Anführungszeichen. Ohne diese ist es ein dämlicher, aber leider gebräuchlicher Chauvi-Spruch dazu, dass Frauen <em>natürlich</em><sup class='footnote'><a href='#fn-2083-1' id='fnref-2083-1'>1</a></sup> unten liegen sollen. So weit, so dumm. Mit den Anführungszeichen wird der Schwerpunkt der <strong>Pointe</strong> aber auf das Frau-Sein von Angela Merkel gelegt.<br />
Als normal denkender Mensch tauchen jetzt Fragezeichen auf. Schließlich ist sie eine Frau, was auch sonst. Dass die Optik unserer Regierungschefin seit Jahren das Ziel mehr oder weniger origineller Phrasen ist, ist bekannt. Und jetzt wird die Sache ein bisschen igitt.<br />
Denn das eine ist das biologische Geschlecht. Das andere ist die Wahrnehmung darüber, wie <strong>feminin</strong> sie ist. Wie <em>fraulich</em>. Also die subjektive Bewertung von unbegründeten, aber leider gesellschaftlich akzeptieren Eigenschaften wie ihrem Aussehen, ihrem Verhalten, ihrer Berufswahl, ihrer Rhetorik, etc.<br />
Genau diesen Punkt stellt der Verfasser des Tweets mit den Anführungszeichen ins Zentrum. Schließlich wird er kaum das biologische Geschlecht unsrer Kanzlerin anzweifeln. Aber ihre Femininität — etwas, dass man tatsächlich <a href="http://www.huffingtonpost.com/marcia-reynolds/what-is-femininity_b_748070.html">kaum definieren kann</a>. </p>
<p>Diese gefühlte Fraulichkeit stellt für viele Männer einen direkten Indikator dar, für wie begehrenswert sie eine Frau halten. Und natürlich, Ohrfeigen und Geschmäcker sind verschieden. Nicht jeder Mann soll oder muss Angela Merkel begehrenswert finden.<br />
Nur, der obige Tweet soll witzig sein. Für Humor braucht es innerhalb einer Gruppe einen gewissen Wertkonsens. Ich kann weder etwas überzeichnen, verzerren oder ins Gegenteil umkehren (ironisch sein), wenn es andere nicht genauso sehen. Hier werden drei Dinge vorausgesetzt.
<ol>
<li>Es ist wichtig ob und wie feminin eine Frau ist. Sogar eine Kanzlerin. Als spiele es für die Bewertung dieses Menschen eine Rolle, wie <strong>sehr Frau</strong> sie ist. </li>
<li> Darauf aufbauend wird vorausgesetzt, dass Angela Merkel als wenig feminin wahrgenommen wird. Also die breite Masse der Gesellschaft ihr nur geringe <em>typisch weibliche</em> Merkmale zuspricht. </li>
<li>Daraus folgt für den Verfasser, dass die breite Masse (der Männer) Frau Merkel als nicht genug begehrenswert empfindet, nicht <em>feminin genug </em>um sie <strong>ohne Anführungszeichen als Frau zu bezeichnen</strong>.</li>
</ol>
<p>Wer jetzt überfordert ist, hier die Pointe nochmal in Neandertal:</p>
<blockquote><p>
Angela Merkel ist nicht <del datetime="2011-06-06T14:11:01+00:00">begehrenswert</del> feminin genug –&gt; Männer (verallgemeinert) würden sie nicht gern flachlegen bzw. sich von ihr flachlegen lassen (über sich haben) –&gt; Damit ist sie eben “nur” biologisch, aber nicht per männlicher Definition eine Frau –&gt; Deswegen steht das in Anführungszeichen und darum ist das lustig, so.
</p></blockquote>
<p><strong>Für, sagen wir mal, langsame Leser: Warum das jetzt problematisch ist? </strong></p>
<p>Weil Frauen damit, selbst wenn sie es an die Spitze einer Regierung schaffen, nicht allein für ihre Fähigkeiten, ihren Charakter und ihre Erfolge geschätzt werden. Sondern dabei bitteschön immer noch weiblich sein sollen. Schön. Begehrenswert.<br />
Setzen Sie, geneigter Leser, an die Stelle von Angela Merkel in dem Tweet doch mal Michelle Hunziker. Oder Megan Fox. Ist dann da überhaupt eine Pointe? Nein, natürlich nicht. Und dabei sind das Frauen, die ohne ihren Grad an vordefinierter Weiblichkeit womöglich entsprechend geringeren Erfolg hätte. Frauen also, deren Optik tatsächlich in ihrer professionellen Bewertung eine Rolle spielen <em>kann</em>. (nicht <em>muss</em>, da beide keine Models sondern Moderatorin bzw. Schauspielerin sind.)</p>
<p>Würde die Allgemeinheit Männer exakt genauso bewerten, wäre es zwar ein Zeichen gesellschaftlichen Irrsinns, aber kein feministisches Problem. Allein, die Allgemeinheit oder besser gesagt Frauen im Allgemeinen, haben keinen derartigen Konsens. (Das ist die Grundlage dafür, dass jemand wie Seth Rogen in Filmen unfassbar attraktive Frauen abstauben kann.) Frauen werten Männer nicht primär nach ihrer Maskulinität bzw. ihrem Aussehen. Natürlich, es gibt diese Frauen, das will ich nicht bestreiten. (Sie sind wohl die Grundlage für Sex and the City.) Aber der Konsens reicht nicht für Humor dieser Sorte. </p>
<p><strong>Damit tragen diese Witze / Bemerkungen zur Diskriminierung von Frauen aufgrund ihres Geschlechts, und sei es das Wahrgenommene, bei. Dabei habe ich die Diskussion zum Thema was tatsächlich “typisch” weiblich oder männlich ist, noch gar nicht losgetreten. Und ob derlei überhaupt irgendeine Rolle außerhalb der eigenen Sexualität spielen sollte. </strong></p>
<p>Als ich mich über diesen sowie einen <a href="https://twitter.com/#!/voegi79/status/75554256857473024">weiteren Tweet</a>, der in eine ähnliche Kerbe <sup class='footnote'><a href='#fn-2083-2' id='fnref-2083-2'>2</a></sup> schlägt ereifferte, stellte ich einmal mehr fest, wieviel Erklärungs– geradezu Bildungsarbeit man (Frau) immer noch leisten muss. </p>
<p>Schließlich kamen <a href="http://twitter.com/voegi79">Voegi79</a> genug Geschlechtsgenossen zu Hilfe. Ich hätte nicht genügend bzw. gar keinen Humor. Müsste mich <em>entspannen</em>, das Ganze nicht so eng sehen. </p>
<p>Dabei sind das nicht die Kerle, die Feminismus für <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/M%C3%A4nnerbewegung">den Feind schlechthin </a>halten, sondern Männer die sich der schwierigen Rolle der Frau in der Gesellschaft durchaus bewusst sind.<br />
Aber auf ihre diffamierenden Witze verzichten, das wollen sie nicht. </p>
<p>Und das ist es, was mich so wütend macht. Das ist es, was mich leicht verzweifeln lässt, wenn ich daran denke wie jetzt schon über die anstehende Weltmeisterschaft im Frauenfußball gesprochen wird. Hihi, Mädchen die Fußball spielen, höhö. Schließlich ist es für einen Spieler eine der gröbsten Beleidigungen wenn er <em>wie ein Mädchen</em> spielt. (Mädchen übrigens, die nie ronaldoesk theatralisch liegen bleiben oder sich totti-like bei einem gestoßenen Knie an den Kopf greifen, nur mal so.)</p>
<p>Es sind nämlich nicht zuletzt auch diese ach so lustigen Bemerkungen, die dazu beitragen, dass Frauen versuchen, sich in ein gesellschaftlich definiertes Korsett von Schöhnheit zu pressen. Man will schließlich nicht eine von denen sein,<a href="http://online.wsj.com/article/SB121089779322097255.html"> über die Witze </a>gemacht werden.  </p>
<p>Damit verpulvert knapp die Hälfte der Menschheit vollkommen sinnlos Zeit, Kraft und Energie mit negativen Gedanken zum eigenen Körper, daraus resultierenden Zweifeln und Unsicherheit die sich eben nicht nur auf den Blick in den Spiegel niederschlägt, sondern auf alle Bereiche des Lebens. Wer weiß, was Frauen schon alles mehr (noch mehr!) geleistet hätten, könnten wir unsere Zeit anders nutzen, als beispielsweise über die Ausmaße unserer <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Weibliche_Brust">sekundären Geschlechtsmerkmale </a>nachzudenken.</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-2083-1'>Nach mehreren Kommentaren zu dieser Formulierung bei Twitter entschuldige ich mich bei den Herren der Schöpfung wegen der vereinfachten Aussage. Mir ging es darum eine gewollte Passivität darzustellen. Ich unterstelle nicht jedem Mann, er würde dies automatisch bevorzugen.  <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2083-1'>↩</a></span></li>
<li id='fn-2083-2'>Ja, ich weiß, Frau Schwarzer ist momentan ein beliebter Punching-Ball. Auch zurecht. Aber Jungs, versucht euch doch mehr einfallen zu lassen als ihre Attraktivität. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2083-2'>↩</a></span></li>
</ol>
</div>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2083&amp;md5=73dd217d657466df41f91014e246ebd7" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>#30d30s_07, … [die Folge , die ich kein zweites Mal sehen will] was soll der Schmarrn bloß</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2010/30d30s_07-die-folge-die-ich-kein-zweites-mal-sehen-will-was-soll-der-schmarrn-blos/</link>
		<comments>http://www.patschpatsch.com/blog/2010/30d30s_07-die-folge-die-ich-kein-zweites-mal-sehen-will-was-soll-der-schmarrn-blos/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 Aug 2010 16:45:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[#30d30s]]></category>
		<category><![CDATA[RAGE]]></category>
		<category><![CDATA[serienjunkie]]></category>
		<category><![CDATA[tv]]></category>

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		<description><![CDATA[Präambel: Hinter #30d30s verbirgt sich das hier. Ich konzentriere mich eher auf aktuelle, und hauptsächlich amerikanische Serien. Aber gucke auch andere. Warum alles noch viel schlimmer ist, bitte hier bei den Filmfreunden über aktuelle Entwicklungen lesen. Dem ist nicht mehr viel hinzu zu fügen. Wenn mir Sachen nicht gefallen beschäftige ich mich nicht weiter damit. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small><strong>Präambel</strong>: Hinter #30d30s verbirgt sich<a href="http://sockenschublade.wordpress.com/2010/05/01/30-tage-30-serien-30-x-liebe/"> das hier</a>. Ich konzentriere mich eher auf aktuelle, und hauptsächlich amerikanische Serien. Aber gucke <a href="http://www.patschpatsch.com/blog/2010/serienentwicklunsgland/">auch andere</a>.  Warum alles noch viel schlimmer ist, bitte hier <a href="http://www.fuenf-filmfreunde.de/2010/08/18/deutscher-fernsehpreis-2010-sagt-fickt-euch-kreative-aber-so-richtig/">bei den Filmfreunden über aktuelle Entwicklungen lesen. Dem ist nicht mehr viel hinzu zu fügen.</a><br />
</small></p>
<p>Wenn  mir Sachen nicht gefallen beschäftige ich mich nicht weiter damit. Also sparen wir uns die Kategorie, oder? Ich meine, sowas ist ja noch subjektiver als die Lieblingsfolge. Gnarf.</p>
<p><strong><em>(Was wir uns gleich noch sparen ist der Jammerbeitrag, der tradition um diese Zeit folgt. Voll mit Wut und Ärger über Institutionen, Banken, Bafög-Ämter, Nebenjobs und anderen Widrigkeiten die mich momentan dazu verleiten, das ganze Studium Studium sein zu lassen, nach Hamburg zu ziehen und Texterin für irgendwas zu werden. Bachelorarbeit schreiben während man die Miete nicht zahlen kann, gibt’s zu dem Thema Bücher? </em></strong>[Anm. d. Verfasserin: ich stehe unter Zuckerschock, sonst würde das alles hier noch wesentlich wütender klingen.])</p>
<ul>
<div id="attachment_1363" class="wp-caption aligncenter" style="width: 495px"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/08/decay_by_holdi_photography.patsch.jpg" alt="" title="alles fällt außeinander" width="485" height="261" class="size-full wp-image-1363" /><p class="wp-caption-text">alles fällt außeinander</p></div></ul>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=1326&amp;md5=28f921e717ffd44775d9db5d7a58afe5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>das F-Wort — oder wie ich eine Nervensäge wurde</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2010/das-f-wort-oder-wie-ich-eine-nervensage-wurde/</link>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 21:23:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Je länger ich blogge, desto mehr merke ich, wie oft eine gewisse Wut den letzten Funken für einen Eintrag gibt. Das ist nicht unbedingt empfehlenswert, sorgt aber für die Art Motivation die es manchmal braucht. Prolog: Die von mir hochgeschätzte Anke Gröner musste sich vor kurzem, mit einer charakterlichen Amöbe einem unfreundlichen DHL-Mitarbeiter herumschlagen. Und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small>Je länger ich blogge, desto mehr merke ich, wie oft eine gewisse Wut den letzten Funken für einen Eintrag gibt. Das ist nicht unbedingt empfehlenswert, sorgt aber für die Art Motivation die es manchmal braucht.</small></p>
<p><strong>Prolog:</strong></p>
<p>Die von mir hochgeschätzte <a href="http://www.twitter.com/ankegroener">Anke Gröner</a> musste sich vor kurzem, mit <del datetime="2010-07-30T15:26:34+00:00">einer charakterlichen Amöbe</del> einem unfreundlichen DHL-Mitarbeiter herumschlagen. Und das hat sie dann <a href="http://www.ankegroener.de/?p=9573">aufgeschrieben</a>.<br />
Vermutlich weil als “Serviceanekdote” einsortiert, erschien ein Link zu diesem Beitrag im<a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/07/29/links-530/"> Lawblog</a>. Und wurde dort kommentiert. Es zeigte sich die komplette Bandbreite menschlicher Verblendung. Letztendlich hat Frau Gröner dann noch kurz was zum <a href="http://www.ankegroener.de/?p=9581">Nachspiel geschrieben</a>.<br />
Ich will gar nicht den x-ten Meta-Eintrag zu dem Vorfall schreiben, ihn aber zum Anlaß nehmen, einen der Einträge die schon sehr, sehr lange auf der to-do-list stehen zu schreiben. Hat was mit Mädchen-sein zu tun. </p>
<p><strong>1. Akt — jedem sein Feminismus</strong><br />
Ich bin Feministin, doch, ja. Zwar hadere ich oft mit dem modernen Feminismus weil ich nicht glaube, dass er die Biologie außer Kraft setzt und ich sehe wie sich die Bewegung bzw. deren Anführerinnen manchmal ein bisschen zu sehr um sich selbst drehen (Madame Schwarzer, I’m looking at you!), aber letztendlich ist mein Weltbild feministisch geprägt.<br />
Was das heißt? Ok, befragen wir mal die (der die das???) allmächtige Wikipedia:  </p>
<blockquote><p>
Feminismus  ist eine Sammelbezeichnung für heterogene Konzepte, die die Rechte und Interessen von Frauen thematisieren. Von der gesellschaftlichen Ungleichheit zwischen Mann und Frau ausgehend, zielt der Feminismus auf eine verbesserte Lage der Frau und ihre faktische Gleichstellung in der Gesellschaft. Unter dem Begriff Feminismus werden zahlreiche, teilweise auch gegenläufige Strömungen zusammengefasst.
 </p></blockquote>
<p>Um also mal ein bisschen allgemeinplatziger zu werden: </p>
<p><strong><em>Frauen sollen die gleichen Optionen und Wahlmöglichkeiten haben wie Männer. Ihre Entscheidungen sollen die gleichen Konsequenzen haben wie für Männer und all dies akzeptiert und respektiert vom Rest der Gesellschaft. (also auch Männern wie der DHL-Amöbe.)</em></strong></p>
<p>Ich musste mir schon sagen lassen, meine Einstellung wäre arg  Post-feministisch oder aber nicht radikal genug. Das liegt schlichtweg daran, dass ich lange blind für frauenfeindliches Verhalten war, weil ich es für menschenfeindlich gehalten habe. Mein übergebildetes Hirn konnte sich nicht vorstellen, dass die Tatsache eine Frau zu sein heute noch ein Nachteil sein kann. Es wirkte auf mich so rückständig wie das Umerziehen von Linkshändern und verbotene Ehen zwischen Katholiken und Evangelen. </p>
<p>Heute mache ich die Augen auf und bin schwer iritierrt. Über die Zweideutigkeiten, das Chauvitum, die Reduzierung auf Optik von Frauen — und das von eigentlich intelligenten, “modernen” Männern. <em>Sie wissen es nicht besser. </em><br />
<strong></p>
<p>2. Akt — Frauen haben keine Bedienungsanleitung — schade.</strong></p>
<p>Mir ist klar, dass die heutige Männergeneration hin und wieder ein bisschen Konfus in der Gegend rumsteht und nach einem Prinzip, einer einfachen Ordnung sucht. Manchmal glaube ich, diese Sache mit Ordnung und festen Rollenvorstellungen haben sich Männer erarbeitet, weil sie es zur Sicherheit brauchen. So wie Frauen die erhöhte Kommunikation, auch über Gefühle brauchen, um klar zu kommen.</p>
<p>Und jetzt reißen wir euer Sicherheitsnetz ein, weil es unser Zaun geworden ist. Sorry Jungs, muss sein. <sup class='footnote'><a href='#fn-1164-1' id='fnref-1164-1'>1</a></sup></p>
<p>Damit wären wir dann auch wieder bei Frau Gröner. In den Kommentaren im Lawblog ging es dann irgendwann darum, dass man ja wohl ein bisschen Flirten aushalten muss und überhaupt hätte sie nur anders reagieren müssen.<br />
Jetzt mal langsam und in Großbuchstaben:</p>
<blockquote><p><strong>MAN (FRAU) MUSS GAR NICHTS AUSHALTEN, SICH GEFALLEN LASSEN ODER ALS WIE AUCH IMMER SCHMEICHELHAFT EMPFINDEN. </strong></p>
<p>Sie kann, wenn sie will. Und das ist dann nämlich Feminismus, ihr Vollpfosten aller Länder. </p></blockquote>
<p>Manchmal ist man als Frau ein Reh in freier Wildbahn und muss sich mit dem noch netten Kompliment, über den blöden Anmachspruch bis hin zur saublöden (physischen) Attacke mit vielem rumschlagen. Und wehe man reagiert nicht souverän. Ob man nun empfindlich ist oder sich die Wut bahn bricht, das Gegenüber versteht die Welt ja ohnehin nicht mehr. In diesen Hirnen herrscht oft genug noch, <em>soll sie doch froh sein, dass ich (ich! Zentrum des Universums!) sie bemerkt habe. </em><br />
Wenn einem eine solche Attacke aus der Abteilung saublöd dann noch — wie im Fall von Anke — vor der eigenen Haustür, also im eigentlich geschützten Zuhause passiert, ist es schwer die Beherrschung zu behalten. </p>
<p>Das Stichtwort hier ist <strong>geschützt</strong>. In <strong>Sicherheit</strong>. Die Welt lehrt uns, dass wir als Frauen Sicherheitsmaßnahmen treffen müssen, wollen wir Übergriffe jeglicher Art durch einen Mann verhindern. Die Situation in der “unmöglich etwas passieren” kann? Sie existiert nicht.<br />
Wir vermuten nicht in jedem Mann einen Vergewaltiger, um Himmelswillen. Aber jedes mal, wenn ein Mann auf all zu aggressive Art Kontakt sucht, ein Nein beim Date ignoriert oder eben Spielchen spielt wenn er ein Päckchen ausliefern soll, schrillen unsere Alarmglocken. (<a href="http://kateharding.net/2009/10/08/guest-blogger-starling-schrodinger%E2%80%99s-rapist-or-a-guy%E2%80%99s-guide-to-approaching-strange-women-without-being-maced/">You’re Schroedinger’s Rapist</a>)</p>
<p>Und da versagt oft jede Schlagfertigkeit. </p>
<p>Ab wann etwas zu aggressiv ist? Das entscheidet jede einzelne Frau für sich. Und damit müsst ihr klarkommen, meine Herren. Wenn ihr eine grobe Anleitung haben wollt: Jede Situation in der euch eine Frau räumlich oder verbal ausgeliefert ist, ist die falsche Situation um sie anzusprechen. Körpersprache, Umgebung, Selbsteinschätzung — einfach mal kurz darauf achten und überlegen wie viel Unwohlsein ihr auslösen könnt. </p>
<p>Im Zweifelsfall das klassische Gedankenspiel, was wäre wenn das nicht irgendeine Frau, sondern die eigene Mutter, Schwester, Freundin, Tochter… wäre. Sollte die Sache einfacher machen.</p>
<p><strong><br />
3. Akt — it’s a womens world, lets critizice them</strong></p>
<p>In der westlichen Welt hat die Emanzipation der letzten 40 Jahre viel Gutes gebracht. <sup class='footnote'><a href='#fn-1164-2' id='fnref-1164-2'>2</a></sup> Aber auch das ein oder andere zweifelhafte Echo. Frauen haben heute Kaufkraft und die Wirtschaft hat sie als Zielgruppe identifiziert. Nur, anstatt ihnen Honig ums Maul zu schmieren, bietet uns die Werbung 1001 Möglichkeiten uns zu verändern. Verbessern. Weil wir ja nicht gut genug sind. Nicht perfekt aussehen. Mehr Karriere machen sollen. Und Kinder haben und eine Partnerschaft pflegen sollen. Und Hobbies. Und Reisen. Und die Welt verändern. Also mindestens. </p>
<p>Die Entwicklung der Gleichberechtigung hat da einen interessanten Ansatz: die Werbung fängt an Männer genauso unter Druck zu setzen. Man betrachte hierzu die Spots der Kosmetikindustrie und moderne Familiendarstellungen in der Werbung. (der kompetente junge Vater ist das neue Lieblingsmotiv der Werbeagenturen.)</p>
<p>Was ich damit sagen will: Für all die Möglichkeiten die wir uns bereits erkämpft haben (und die noch lange nicht vollständig sind), hat sich auch der Druck auf Frauen von allen Seiten entsprechend erhöht. An dieser Stelle noch mal ein anderer Blick auf die Sache mit dem Paketboten: Anke Gröner gehört zu den viel gelesenen Bloggerinnen in Deutschland. Weil sie sehr ehrlich und humorvoll über sich selbst, ihre Schwächen, Begeisterungen und Amazon-Lieferungen schreibt.<br />
Sie ist, so lose sich das im web definieren lässt, beliebt deswegen. Und eine Bloggerin, die nach eigener Aussage nicht den gängigen Schönheitsidealen entspricht, fröhlich über Alles schreibt was ihr gefällt — dabei auf Klischees pfeift und damit erfolgreich ist? Oh the horror, da kommen die Neider aus den Nestern und werfen ihr am Ende vor, dass sie sogar über ihren Zugang zu den eigenen Gefühlen schreibt. <em>You wish you were that brave. </em></p>
<p>Als Bloggerin war es vermutlich die natürliche Reaktion ihre Erlebnisse mit ihren Leser_innen zu teilen. Und dafür gebührt ihr Applaus, den wir brauchen genau diese Berichte. Wir brauchen sogar noch viel mehr davon. </p>
<p><strong><br />
Epilog — feministische Nervensägen dieser Welt vereinigt euch!</strong></p>
<p>Denn die kritischen Kommentare, die vielen “hab dich nicht so”, die es als Reaktion gab, zeigen vor Allem eins — mangelnde Sensibilität dem Thema gegenüber. Es geht eben nicht darum wie drastisch ein Vorfall ist. Es geht auch nicht darum wie man als Frau reagiert oder welche Begründung der Mann vielleicht hatte. Es geht darum wie <em>verdammt oft</em> solche Situationen jeden Tag vorkommen. Dass sich quasi jede Frau mindestens einmal im Leben direkt damit konfrontiert sieht. </p>
<p>Dass sie in dieser Häufigkeit Wirkung haben. Bei jungen Mädchen, die ihren Selbstwert zu sehr über diese Art der Aufmerksamkeit definieren — Aufmerksamkeit, die ihrem Aussehen, nicht ihrem Intellekt geschenkt wird. Bei Frauen, die nicht gelernt haben sich zur Wehr zu setzen und den Frust, die Scham die solche Momente auslösen in sich hinein fressen.<br />
Und weil, solange die Haltung der Gesellschaft so wankelmütig ist — so schulterzuckend gegenüber dieser Art Verhalten — die nachwachsende Generation immer und immer wieder gegen den Status quo kämpfen muß. </p>
<p>Also müssen wir mit dem Finger drauf zeigen. Jedes. Einzelne. Mal. Und zwar deutlich. Mit Erklärung für die, die es nicht verstehen. Wenn ein Werbespot sexistisch, eine Anmache herabsetzend und ein blöder Spruch diskriminierend ist. Wir alle müssen fiese, nervtötende Feministinnen und Feministen werden, wenn wir den Feminismus irgendwann als überflüssig betrachten wollen.</p>
<p>Anders gesagt:</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=M6wJl37N9C0">http://www.youtube.com/watch?v=M6wJl37N9C0</a></p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-1164-1'>Ich will erst gar nicht davon reden, wie problematisch es ist, dass es sogar Frauen gibt, denen dieses Sicherheitsnetz lieber ist und die weiterhin blind durch die Welt laufen, während sie andere Frauen kritisieren. (Cue to Eva Hermann-Referenz in 3…2…1..) <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1164-1'>↩</a></span></li>
<li id='fn-1164-2'>Wie gesagt, die westliche Welt. Und natürlich wirken unsere Beschwerden gegen die Unterdrückung und Misshandlung von Frauen,die in vielen Ländern noch herrscht, luxuriös. Trotzdem müssen wir uns weiterhin Gehör verschaffen. Die Selbstverständlichkeit der feministischen Bewegung in Europa und den USA ist die Grundlage für den Kampf der in vielen Ländern Asiens und Afrikas noch in den Anfängen steckt. Und die Schnittmengen sind längst vorhanden. Burkadiskussion anyone?  <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1164-2'>↩</a></span></li>
</ol>
</div>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=1164&amp;md5=bd1bb0da282994cabd0d3160d6e73ccd" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>25/03/2010 — die, die immer noch was dazu sagen will</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Mar 2010 21:41:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
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		<category><![CDATA[dear diary]]></category>
		<category><![CDATA[RAGE]]></category>
		<category><![CDATA[Studentenleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Zwischen meiner Existenz als Nerd und meinen Ergebnissen in den technischen Disziplinen meines Studiengangs gibt es gewisse … Diskrepanzen. Was aber nicht vollkommen an mir liegt. Wie ihnen jeder Student bestätigen wird, hat jede Fakultät ein Sieb. Also einen Dozenten, ein bestimmtes Fach oder Fachgebiet die es sich zur Aufgabe gemacht haben die Streu vom [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Zwischen meiner Existenz als Nerd und meinen Ergebnissen in den technischen Disziplinen meines Studiengangs gibt es gewisse … Diskrepanzen. </p>
<p>Was aber nicht vollkommen an mir liegt. Wie ihnen jeder Student bestätigen wird, hat jede Fakultät ein Sieb. Also einen Dozenten, ein bestimmtes Fach oder Fachgebiet die es sich zur Aufgabe gemacht haben die Streu vom Weizen zu trennen.</p>
<p>Unser Sieb betreut in meinem Studiengang 4 Vorlesungen. Und jetzt fragen sie mich nochmal, warum ich so viele Prüfungen ein zweites Mal schreibe. Und nicht nur hält unser Sieb Skripte für übertrieben, ignoriert die vom Ministerium (!) empfohlene Online-Plattform für Lehrmaterialen nein, jetzt reicht es auch wenn man jede Praxisanwendung einmal behandelt. Weiterführendes Übungsmaterial? Gar eine Probeklausur? Wo denken sie hin.</p>
<p>Woher ich das alles weiß? Unser Sieb ist in meiner Fakultät gleichzeitig für die Studienberatung zuständig. Oh the irony. Den bei allen Qualitäten die gutmeinende Menschen bei unserem Sieb vermuten könnten, die Attribute “guter Zuhörer” oder “geduldig und kooperationsbereit” gehören nicht dazu. (An dieser Stelle denken sie sich bitte eine bissige Bemerkung dazu wie frühere Angehörige der Bundeswehr vielleicht besser an anderer Stelle aufgehoben wären. Und dass, nur weil man die Stimme senkt und säuselt eine Beleidigung immernoch eine Beleidigung ist und kein gut gemeinter Rat.)</p>
<p>Und so saß ich dort nun. Ständig mit mir und meinem kochenden Blut kämpfend. Lernen werde ich es nie. Aber warum tut man sich als Mensch der Studentinnen (!) grundsätzlich für eher ungeeignet und die Ausrichtung des Studiengangs für zuwenig technisch hält, auch noch die Studienberatung an? Und warum sagt bis heute niemand aus dieser verzwirbelten Verwaltung etwas dazu? </p>
<p>Na dann, das kommt zu den Notizen. Nächsten Dienstag ist Lagebesprechung. Irgendwer muss es ja mal sagen.</p>
<p>Sollten sie ab Mitte nächster Woche nichts mehr von mir hören, fragen sie in der geschlossenen Abteilung der Uniklinik Ulm nach. </p>
<p>##########</p>
<p>Aber eines Tages werden wir die Welt regieren, mein Lieber Dr. GrimGrim. </p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=bUGjUCHSKLM">http://www.youtube.com/watch?v=bUGjUCHSKLM</a></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=907&amp;md5=e45fc3c637375d8e2f622c71805195ba" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>23/03/2010 wichtig ist ja immer auch, was nicht gesagt wird</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2010/23032010-wichtig-ist-ja-immer-auch-was-nicht-gesagt-wird/</link>
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		<pubDate>Thu, 25 Mar 2010 20:07:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[dear diary]]></category>
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		<category><![CDATA[Studentenleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Aufregung! Hysterie! Wahnsinn. Oder so ähnlich. Denn Montag war ein Wagen des bayerischen Rundfunks an der Hochschule zu Donaugnaden aufgetaucht und fortan wurde im Elfenbeinturm Hof gehalten. Was erst am Dienstag klar wurde: 2 ehemalige Studentinnen hatten die Schnauze voll und sich mit ihren Klagen an die Medien gewandt. Es folgte ein Tag mit Beschwichtigung, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Aufregung! Hysterie! Wahnsinn.</p>
<p>Oder so ähnlich. Denn Montag war ein Wagen des bayerischen Rundfunks an der Hochschule zu Donaugnaden aufgetaucht und fortan wurde im Elfenbeinturm Hof gehalten. Was erst am Dienstag klar wurde: 2 ehemalige Studentinnen hatten die Schnauze voll und sich mit ihren Klagen an die Medien gewandt. </p>
<p>Es folgte ein Tag mit Beschwichtigung, dann Halberklärungsemails. Aber natürlich ohne Details. Letztendlich schaffte es die HNU und die allgemein desaströse Bologna-Reform an bayerischen Hochschulen nicht wie geplant in die Tagesthemen.<br />
Der Beitrag wird wohl irgendwann demnächst gesendet, vermutlich nachdem einiges geschnitten wird. Und die Studentenvertretung zu Donaugnaden lädt für nächste Woche zur Generaldiskussion. Ha. Haha. Hahahahah. (Ja klar geh ich da hin, was dachten sie den?)</p>
<p>Ich habe den restlichen Tag auf dem Balkon verbracht. Mit Eis. Nichtstuend. Ich kann mich an keinen Frühling erinnern, an dem ich so ehrlich Spaß hatte ohne in Depressionen zu versinken. Mal sehen, wie es dieses Jahr wird. </p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=903&amp;md5=d88e01898fbd18878509ad185cc89e99" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>20/03/2010 und 21/02/2010 — eine Retrospektive</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2010/20032010-und-21022010-eine-retrospektive/</link>
		<comments>http://www.patschpatsch.com/blog/2010/20032010-und-21022010-eine-retrospektive/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 22 Mar 2010 21:05:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[dear diary]]></category>
		<category><![CDATA[fußball]]></category>
		<category><![CDATA[gezwitscher]]></category>
		<category><![CDATA[RAGE]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/reis_tweet.png" alt="" title="reis_tweet" width="597" height="196" class="aligncenter size-full wp-image-891" /></p>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/nutella_tweet.png" alt="" title="nutella_tweet" width="603" height="192" class="aligncenter size-full wp-image-888" /></p>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/frust_tweet.png" alt="" title="frust_tweet" width="599" height="155" class="aligncenter size-full wp-image-886" /></p>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/anfall1_tweet.png" alt="" title="anfall1_tweet" width="598" height="116" class="aligncenter size-full wp-image-882" /></p>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/anfall2_tweet.png" alt="" title="anfall2_tweet" width="599" height="227" class="aligncenter size-full wp-image-883" /></p>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/anfall3_tweet.png" alt="" title="anfall3_tweet" width="597" height="159" class="aligncenter size-full wp-image-884" /></p>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/anfall4_tweet.png" alt="" title="anfall4_tweet" width="598" height="84" class="aligncenter size-full wp-image-885" /></p>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/pic_tweet.png" alt="" title="pic_tweet" width="599" height="127" class="aligncenter size-full wp-image-889" /></p>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/regenbogen_twitpic.png" alt="" title="regenbogen_twitpic" width="618" height="466" class="aligncenter size-full wp-image-890" /></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=881&amp;md5=0635ad375410f30a49da245bf49072b6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Lieber Amazon — Kundenservice</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2010/lieber-amazon-kundenservice/</link>
		<comments>http://www.patschpatsch.com/blog/2010/lieber-amazon-kundenservice/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 13 Mar 2010 11:32:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[konsumterror]]></category>
		<category><![CDATA[RAGE]]></category>

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		<description><![CDATA[ich habe eine Frage zu meiner Bestellung mit der Nummer xxx-xxxxxxx-xxxxxxx. Passiert ist Folgendes: Da es mehrere Artikel sind, wurden sie wohl zusammen in ein großes Paket gepackt. Zu groß für die Packstation an die ich sie liefern lassen wollte. (und mir ist völlig klar welche gute und umweltschützerische Absicht hier ursprünglich verfolgt wurde.) Daraufhin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>ich habe eine Frage zu meiner Bestellung mit der Nummer xxx-xxxxxxx-xxxxxxx.</p>
<p>Passiert ist Folgendes: Da es mehrere Artikel sind, wurden sie wohl zusammen in ein großes Paket gepackt. Zu groß für die Packstation an die ich sie liefern lassen wollte.  (und mir ist völlig klar welche gute und umweltschützerische Absicht hier ursprünglich verfolgt wurde.)<br />
<div id="attachment_843" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/03/Decay_by_MuffYz-300x199.jpg" alt="irgendwo, weit draußen" title="Nicht das Original Industriegebiet, aber immerhin" width="300" height="199" class="size-medium wp-image-843" /><p class="wp-caption-text">Nicht das Original Industriegebiet, aber immerhin</p></div><br />
Daraufhin belässt die DHL ein solches Paket (weil amazon Prime-Versand) in ihrem Lager, anstatt das Paket wenigstens in die nächste Post-Filiale zu geben.(O-Ton Mitarbeiterin am Telefon: “Mit der Post haben wir nix zu tun.” Ah ja. Gut zu wissen.) Gerade in diesem Fall, wo sich besagtes DHL-Lager in einem Industriegebiet, irgendwo in Neu-Ulm befindet und die Packstation bzw. die Postfiliale mitten in Ulm, ist es mir unter der Woche kaum möglich, mein Paket abzuholen.</p>
<p>Im übrigen ist auch die CO2 — Ersparnis durch weniger Verpackung vollkommen dahin, wenn ich mich mit einem Auto ins Industriegebiet begeben muss, um es abzuholen. Wohingegen ich das Paket von der Packstation mit der Straßenbahn holen könnte. Sie verstehen … ?</p>
<p>Es wäre also, auch in Zukunft von Vorteil, wenn Amazon bei Bestellungen für die Packstation ein wenig darauf achtet, ab wann ein Paket zu groß für eine solche ist, um Kunden wie mir den zusätzlichen Aufwand zu ersparen. (Ich meine wirklich, waren sie schon einmal in den Randgebieten von Neu-Ulm? Das ist nicht nur Aufwand, das ist Zumutung.)</p>
<p>Ich werde im Übrigen nicht dazu kommen, das Paket im Industriegebiet irgendwo im Neu-Ulmer Hinterland abzuholen und es wird Ende der Woche zurück geschickt.Vielleicht ist es dann möglich mir meine Bestellung in 2 oder 3 Paketen die in einer Packstation Platz haben zukommen zu lassen.</p>
<p>Übrigens: Bevor sie fragen warum ich das Paket nicht einfach an eine Adresse liefern lasse, lassen sie mich mit einem Wort antworten: Studentenwohnheim. Nichts ist sicher. Meine Packstation ist quasi teil meines Freundeskreises.</p>
<p>Es wäre schön, wenn meine Email anderen Kunden das Leid der Industriegebiete erspart.</p>
<p>mit besten Grüßen</p>
<p>PatschBella</p>
<p><small>Nein, ich sympathisiere nicht wirklich mit der Post, DHL oder sogar Amazon. Die sind nur praktisch.</small></p>
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