Post Tagged with: "Nostalgie"

though shall not be boring

though shall not be boring

Und dann zu merken, dass ich nicht mehr dieses Mäd­chen bin. Dein Mäd­chen. Oder etwas in der Art. Weil kaum mehr zu unter­schei­den, ob du durch mich hin­durch siehst, oder mich mit Absicht gar nicht bemerkst. Am Ende wom­öglich Angst ‚ich kön­nte zudringlich werden?

so hübsch kaputt

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Als kön­nte ich harm­loser sein. Und dankbarer für die Nicht­beach­tung, das Existieren außer­halb des Radars. Weil da jetzt andere meinen Platz ein­genom­men haben, die mit mehr Esprit stre­iten, mehr Charme. Und weniger durch­schauen, analysieren. Wäre das noch mein Platz, die Ebene wäre längst eine Andere. Gefährlicher, näher.

Zu viele Gedanken.
Vielle­icht habe ich deshalb auch Abstand gehal­ten. Ich war es nicht gewohnt so kalkulier­bar zu sein. Nicht, weil ich es nicht will, es scheint eher schwierig. Ander­er­seits, wenn in zwei Uhrw­erken die gle­ichen Schrauben locker sind, dann ticken sie gle­ich, oder?
Meine umfan­gende Gedanken­welt zur Seite geschoben, wer­den die Dinge so viel schlichter. Und jetzt ist es gut so. Angenehm. Ein­fach weiter zu gehen.
Du bist nicht so mys­ter­iös wie du denkst. Weniger sou­verän als alle denken, das willst du gar nicht sein, ich weiß. Keine Sorge, die Erken­nt­nis ist sicher bei mir.
Wo wäre auch die Span­nung bei den Aus­flü­gen in die Zwis­chen­welt, richtig? Ein kurzes Aussteigen aus dem fes­ten, kom­fort­ablen Reich der Angekomme­nen. Der Blick zurück in die Zukunft macht das, was man hat immer wieder strahlen­der und schöner.

Ich rühre in meinem Cock­tail und betra­chte die Eifer­n­den. Spätestens jetzt weiß ich, dass ich nie mehr dazuge­hören werde. Nicht muss. Die Span­nung und der Ner­venkitzel waren großar­tig, aber mein Glück liegt ander­swo. Kein Ver­such ohne Erkenntnisgewinn.

[Edit: Man merkt, ich sollte momen­tan sach­liche Texte schreiben.]

22/02/2010 3 comments Read More
sleep thight, pussycat.

sleep thight, pussycat.

Jaja, sie bloggt, sie schreibt, sie lebt. Sie ist trau­rig, ihre Heldin­nen sterben.

Erst Sophia Petrillo. Jetzt Dorothy Zbor­nak. Hat jemand Käsekuchen für mich?

Vielle­icht der Grund, warum ich so gar keine Angst vorm Älter­w­er­den habe. Zur Hölle mit der poli­tis­chen Kor­rek­theit und dem Jagen irgendwelcher Ide­ale. Und Fre­und­schaften schätzen und pfle­gen, genießen und Nachts Käsekuchen essen und Wein trinken und lästern und, und, und.

Die Leute müssen ja eines ler­nen: ein inter­es­santes, erfol­gre­iches Leben heißt ja, dass man gute Geschichten zu erzählen hat. Wozu den sonst der ganze Aufwand? Jaja, hier und jetzt und jeden Tag wie den Let­zten leben blabla, aber dann?

Was bleibt, sind die Geschichten, sonst nichts. Und wenn ich mich mal wieder frage warum ich so uner­hört und laut und schwierig und anspruchsvoll bin, dann beruhigt es unge­mein, dass ich am Ende aber doch eine Geschichte habe, die es zu erzählen gilt.

Vie­len Dank dafür, Bea. Oh, und Rose, Blanche? Passt um Him­mel­swillen auf euch auf, das ist sonst ein biss­chen viel für mich.

26/04/2009 0 comments Read More
Ein Umschlag

Ein Umschlag

Und alles wird leicht und hell und gut. Ich drehe ihn herum, immer noch diese fast-Mädchenschrift, ein kleines Detail, ein Lächeln. Darin eine Notiz, kurz, per­sön­lich. Schon schwimmt mein Herz auf einer kleinen Welle aus licht­ge­färbten Erin­nerun­gen. Also doch. Immernoch.

Die Sil­ber­scheibe die sich ger­ade in meinem Com­puter dreht, wie ein Kribbeln auf meiner Haut. Wis­send, dass hin­ter jedem Detail ein   Gedanke steckt, mein Gedanke. An mich gerichtet. Seufzen.   Traumtänzer.

Ich glaube, ich mache mir jetzt ein paar Gedanken. Vorbereitung.Du hast gesagt wir wer­den uns wieder­se­hen. Na dann.

14/06/2008 0 comments Read More