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	<title>Patsch / Bella / Blog &#187; netzgefischt</title>
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		<title>Patschismus</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jan 2012 11:09:43 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ism]]></category>
		<category><![CDATA[netzgefischt]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ja immer so eine Sache, wenn das Internet lacht. Zuletzt hat ein großer Teil des Internets über kleine Kinder gelacht. Also, deren Namen. Auf dem Tumblr-Blog chantalismus.tumblr.com werden gar herrliche Geburtsanzeigen neuer Erdenbewohner gezeigt. Und warum? Weil ihre Namen … aus dem Raster fallen. Und — zack! — es fand sich ein Grund, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ja immer so eine Sache, wenn das Internet lacht.</p>
<p>Zuletzt hat ein großer Teil des Internets über kleine Kinder gelacht. Also, deren Namen. Auf dem Tumblr-Blog <a href="http://chantalismus.tumblr.com/" target="_blank">chantalismus.tumblr</a>.com werden gar herrliche Geburtsanzeigen neuer Erdenbewohner gezeigt. Und warum? Weil ihre Namen … aus dem Raster fallen.</p>
<p><a href="http://chantalismus.tumblr.com/"><img alt="" src="http://29.media.tumblr.com/tumblr_lxr6jr6vd31rn5gmlo1_500.jpg" title="Ein Beispiel von vielen" class="aligncenter" width="500" height="494" /></a></p>
<p>Und — zack! — es fand sich ein Grund, nicht darüber zu lachen. Das wäre Klassismus. <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Klassismus" title="Klassismus @ Wikipedia" target="_blank">Klassismus</a>?</p>
<blockquote><p><strong>Klassismus</strong> bezeichnet die systematische Diskriminierung bzw. Unterdrückung einer Gruppe durch eine andere, basierend auf ökonomischen Unterschieden. Diese Unterschiede basieren nach dem Klassismus-Begriff wiederum auf den einzelnen Positionen im System von Produktion und Verteilung.</p></blockquote>
<p>Sprich: Wer über Chantal und Kevin lacht, lacht über deren Eltern, die ja zwangsweise aus einem bildungsfernen Milieu kommen müssen. Ach, müssen sie?<sup class='footnote'><a href='#fn-2801-1' id='fnref-2801-1'>1</a></sup></p>
<p>Und schauen Sie, das ist die Stelle wo es für mich schwierig wird. Ich bin ja die erste die gegen <a href="http://www.urbandictionary.com/define.php?term=bodysnarking" title="Body-Snarking @ Urban Dictionary" target="_blank">Body-Snarking</a> und Sexismus skandiert. Schließlich sind Geschlecht und der eigene Körper Dinge, die wir nur bedingt beeinflussen können. Darauf reduziert und deswegen herabgestuft zu werden empfinde ich als wirkliche Anfeindung.</p>
<p>Und würden wir direkt über die Kinder lachen, wäre es auch hier wohl der Fall. Für  meinen Teil, und ich empfinde dass ich ausnahmsweise einer Mehrheit angehöre, lache ich über Eltern, die sich im Hormonrausch für derlei Buchstabenkombinationen entschieden haben.</p>
<p>Assoziiere ich dies mit deren Bildungsniveau? Nö. Aber lassen Sie mich erklären. Meine Leidenschaft für abstruse Namen existiert schon eine Weile und so habe ich mich auch schon an anderen Stellen im Internet amüsiert, wo die neuen Erdenbürger aufgezählt werden. (Wenn Ihnen mal an einem verregneten Sonntag-Nachmittag langweilig ist — die Foren, in denen werdende Mütter über Namen diskutieren sind ganz großer Sport.)<br />
Was ich dort schnell gelernt habe: Es ist nicht nur Gelsenkirchen. Es sind nicht nur Hatz4-Empfänger. Und wer denkt, es wären nur spezifische Gruppen (Klassen), die ihren Kindern gern seltsame Namen verpassen (Du! Bist! Eine! Einzigartige! Schneeflocke!), muss dringend mehr raus in die Welt.</p>
<p>Oder vermuten Sie hinter den Geschwistern Mandy und Philadelphia die Eltern Herr Professor und Frau Dr.? Sie existieren. Nicht alle Akademiker nennen ihre Kleinen Emma und Paul. (Wenn die Eltern Waldorfschüler waren auch mal Emil und Paula.) Von der Spitzen-Idee Kinder Ophelia oder Ähnliches zu nennen, ganz zu schweigen. Macht es einen Unterschied ob die Kinder nach Miley Cirus oder der Lieblingsfigur aus einer Wagner-Oper benannt werden? Französischer Namens-Wahn ist nicht besser, klüger oder interessanter als englischer. Wirklich.<br />
Es existiert auch eine Freundin meiner Schwester die überraschend und sehr jung schwanger wurde. 8 Monate lang sammelten wir Namen, einer schöner als der andere. Wir haben nur einen Moment nicht auf sie aufgepasst, da müssen die Hormone zugeschlagen haben. Ihr Töchterchen ist heute eine von 3(!) Aaliyahs im örtlichen Kindergarten. Im beschaulichen Oberbayern. Die anderen Eltern? Vom Ingenieur bis zur Krankenschwester alles dabei.</p>
<p>Nicht zuletzt ist “Chantalismus” ja auch sehr temporär und subjektiv.<br />
Als Mama-Patsch seinerzeit mit mir schwanger war zum beispiel. Der betagte Frauenarzt konnte nicht <em>genau</em> sehen, was es wird, ging aber aufgrund der schmalen Hüften (Ha! Infam! Lüge!) davon aus, dass ich ein Junge werde.<br />
Fortan standen zur Auswahl: Philip (meine Mutter), Franz Xaver (meine<a href="http://www.patschpatsch.com/blog/2011/viktoria/" title="Viktoria bedeutet “die Siegreiche”" target="_blank"> Großmutter</a>) und Zebulon (Mein Vater. Eine Geschichte für ein andermal.). Wie sie hier lesen, kam stattdessen dann ich zur Welt und es galt zu improvisieren. </p>
<p>Etliche klassische Namen waren in der Verwandtschaft schon vergeben und das schwarzgelockte Mädchen sollte ja auch nicht Katharina Nummer 3, Sandra Nummer 4 oder Monika Nummer 5 in der Umgebung werden. Da fiel meiner Mutter<a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Isabella_von_Lospichl" title="Isabella von Lospichl" target="_blank"> Isabella von Lospichl</a> ein. Zusammen mit dem Mantra “eine Putzfrau heißt nicht Isabella” (okay, da war womöglich ein Hauch Klassismus im Spiel.) wurde so mein Vorname ausgesucht.</p>
<p>Es konnte niemand ahnen, dass die Welt 25 Jahre später von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Bella_Swan" title="Bella Swan (Twilight)" target="_blank">Isabella Swan</a> heimgesucht werden würde. (Ich habe also einen Extra-Grund Frau Meyer zu verabscheuen. Yay Me!). Wissen Sie welcher Name seitdem die Hitlisten weltweit hinauf klettert, Bildungsniveau oder nicht? Genau. Also lassen Sie uns lachen. Wenigstens bis es uns im Halse stecken bleibt.</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-2801-1'>Mir ist natürlich klar, dass Chantalismus und <a href="http://www.welt.de/politik/article1727650/Wie_Namen_die_Zukunft_von_Kindern_beeinflussen.html" title="Kevinismus @ Welt.de" target="_blank">Kevinismus</a> nicht nur lustige Kennzeichen hat. Damit hat sich auch die Wissenschaft beschäftigt. Trotzdem möchte ich hier konzentriert über das Spotten, nicht den direkten Umgang reden. Da verlange ich schlichtweg von jedem zivilisiertem Menschen den gleichen Respekt.  <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2801-1'>↩</a></span></li>
</ol>
</div>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2801&amp;md5=7c04951c50d78eb9e14d53a340b95e4f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Lesesachen KW 49+50</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Dec 2011 12:15:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[listendings]]></category>
		<category><![CDATA[netzgefischt]]></category>

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		<description><![CDATA[Mein Gott dieses Jahresende. Ich meine, Zeit wird’s, dass 2011 Schluß macht (der obligatorische Emo-Jahresendblogeintrag wird folgen, TRUST ME.) aber wie zügig das jetzt wieder geht. Ich, gegen den Mainstream wie immer, LIEBE Weihnachten. Eine runde Erwachsener isst und trinkt viel, lacht noch mehr, beschenkt sich mit trotteligen Kleinigkeiten die trotzdem implizieren, dass man sich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mein Gott dieses Jahresende. Ich meine, Zeit wird’s, dass 2011 Schluß macht (der obligatorische Emo-Jahresendblogeintrag wird folgen, TRUST ME.) aber wie zügig das jetzt wieder geht.<br />
Ich, gegen den Mainstream wie immer, LIEBE Weihnachten. Eine runde Erwachsener isst und trinkt viel, lacht noch mehr, beschenkt sich mit trotteligen Kleinigkeiten die trotzdem implizieren, dass man sich kennt und schätzt und irgendwann nach Mitternacht bauen meine Schwester und ich eine Bettenburg und lassen uns von tschechischen Märchenfilmen in den Schlaf erzählen. </p>
<p>Ich meine, how can you not love that? Eben. </p>
<p>“Zwischen den Jahren” werde ich kaum noch dazu kommen Lesestoff zu sammeln, daher lassen wir es mal als Jahresabschlußleseliste gelten, okay? Vielleicht rede ich in den nächsten 14 Tagen noch ein bisschen Musik. Oh, gute Idee. 5 kleine Einträge zu Songs und/oder Alben, wie wär’s? Macht jemand mit? </p>
<p>Gut, dann machen wir mal weiter im Text.</p>
<blockquote><p>
Alle Welt liebt Ryan Gosling. Und dank dem Internet wissen wir jetzt auch, dass</p>
<li><a href="http://librarianheygirl.tumblr.com/" title="hey girl tumblr" target="_blank">Ryan Gosling Bibliothekarinnen mag.</a></li>
</blockquote>
<blockquote><p>
Ich sehe überhaupt nicht mehr ein, immer alles weg­zu­lächeln und schlag­fertig zu antworten: „Ja, es schmeckt. Auch ein Schnittchen?“ Das ist zwar cool und empfehlens­wert, um dein Gegenüber gekonnt zu ent­waffnen, heißt aller­dings auch, dass die Coolness mitunter auch meine eigene Wut über­deckt. Ich will mich für normierende Situationen nicht mehr verant­wort­lich fühlen.</p>
<li><a href="http://maedchenmannschaft.net/ja-es-schmeckt-na-und/" title="Ja es schmeckt, na und" target="_blank">Ja, es schmeckt — bei der Mädchenmannschaft.</a></li>
</blockquote>
<blockquote><p>
Ich schaue beim Überholen von der lahmen Sau vor mir – ist doch bestimmt ‘ne Frau! Wenn ich aus dem Bürofenster jemanden beim Einparken beobachte, der sich besonders kompliziert anstellt, erwarte ich, dass eine Frau aus dem dann parkenden Auto aussteigt. Und wenn ich ehrlich bin: es nervt mich. Und das jeden Tag immer wieder. Ich weiß, dass dieses Verhalten falsch ist. Um genau zu sein, ist es sexistisch. Es entwürdigt andere Menschen, die nicht meinem Geschlecht angehören. Es erklärt sie zu Objekten, raubt ihnen einen Teil ihres Menschseins.</p>
<li>Einer der grandioseren Texte zum <a href="http://kegelklub.wordpress.com/2011/12/05/ich-bin-alltagssexist-aber-ich-arbeite-daran/" title="Alltagssexismus" target="_blank">Thema Alltagssexismus, beim Kegelklub.</a></li>
</blockquote>
<blockquote><p>
 Frauen können studieren, zwischen Vollzeit– und Teilzeitbeschäftigung wählen oder gar nicht arbeiten, Kinder kriegen oder nicht, sie selbst aufziehen oder außer Haus betreuen lassen. Sie können die Scheidung einreichen und eine Frau heiraten. Frauen sind die Autorinnen ihrer eigenen Biographie. Wozu also noch Feminismus? Oder, wie Roten es ausdrückt: „Warum sollte ich Unterstützung brauchen, wenn ich meinen Weg doch gänzlich unbehindert gehen kann! Für mich lief alles super! Dank Alice Schwarzer und ihren Frauen! Sie haben ihr Ziel erreicht: für mich eine bessere Welt zu schaffen! Et voilà! Merci! Und jetzt abtreten, bitte.“</p>
<li>Warum genau dem nicht so ist, <a href="http://www.faz.net/aktuell/feuilleton/gleichberechtigung-meine-freie-wahl-11555460.html" title="Gleichberechtigung @ FAZ" target="_blank">beschreibt Melanie Mühl eindrucksvoll in der FAZ</a></li>
</blockquote>
<p>Man merkt auch hier, 2011 war die Sache mit der Gleichberechtigung eines meiner großen Themen. Ich werde euch damit auch im kommenden Jahr auf die Nerven fallen, aber jetzt wechseln wir mal den Themenblock. </p>
<blockquote><p>
Das Gericht entschied also aufgrund des rechtswidrigen Gutachtens des Schuldirektors Pasemann der Gehörlosenschule Augsburg, dass das gehörlose Kinder in Bayern am besten in Förderschulen aufgehoben seien, da die Kinder dort die Kommunikationsformen wie Sprechen usw. lernen würden.</p>
<li>Ich kann meine Empörung über diesen Vorgang, bei dem zwei gehörlose Kinder Spielball selten blöder Richtlinien werden, kaum in Worte fassen. <a href="http://meinaugenschmaus.blogspot.com/2011/12/eine-blamage-fur-bayern.html" title="eine Blamage für Bayern" target="_blank">Gut, dass Jule das macht.</a></li>
</blockquote>
<blockquote><p>
According to Yahoo News, the secret giving trend that’s quietly spreading originated in Michigan, and the story usually goes something like this: an anonymous person calls a KMart store’s layaway department and asks to help pay down the balance of a family who has put toys on layaway. The Stealth Santa won’t pay the entire balance; they’ll leave a few cents to several dollars remaining to keep the items on hold. Then, someone from the layaway department will call the family and tell them that their Christmas shopping is paid for, save a few odd dollars, and that they can pick it up when they’re ready.</p>
<li>Sie wollen in diesen Zeiten ihren Glauben an die Menschheit wieder?<a href="http://jezebel.com/5868834/these-stories-of-anonymous-shoppers-paying-off-peoples-layaway-toys-will-make-you-cry-your-face-off" title="Jezebel" target="_blank"> Lesen sie das hier.</a></li>
</blockquote>
<blockquote><p>
Ihr, die Ihr ja so viel von Schiffs– und Freibeuterwortspielen haltet. Ihr seid ein kleiner Haufen, schlecht organisiert, teilweise reichlich inkompetent und schon frühzeitig durch nicht ideales Personal geplagprägt. Das finde ich noch relativ in Ordnung, es dauert etwas, bis man begriffen hat, was gut ist und was schwerstens schadet. Mit wem man spricht und wann man besser doch das blöde Maul hält. Kann ja alles mal passieren, nimmt keiner krumm, das alles kommt schon in die Bahnen, dann passt es. Und vielleicht werden dann auch mehr Leute dazustossen, die auch wissen, was sie tun.</p>
<li>Ich mag <a href="http://rebellmarkt.blogger.de/stories/1952176/" title="Don Alphonso macht Piraten-Gehacktes" target="_blank">Don Alphonso wenn er Leute gekonnt abwatscht</a>. Und die Kommentare sind großer Sport.</li>
</blockquote>
<blockquote><p>
Nicole B. hat Jonathan gekannt. Sie hat gezögert, den Lügen und Zumutungen von “Bild” und “Morgenpost” öffentlich zu widersprechen, weil sie Angst hat, dass deren Leute sich daraus wieder Dinge herauspicken und nach Belieben verdrehen werden. Sie will dem Ruf ihres ermordeten Freundes nicht noch weiter durch Abfalljournalismus schaden.</p>
<li><a href="http://www.bildblog.de/35539/jonathan-h-und-die-geier/" title="Jonathan @ Bildblog" target="_blank">Und darum liest man die Bild nicht. Verlinkt sie nicht.</a> Und lässt sich, liebes ZDF, auch nicht vor ihren Charity-Karren spannen. </li>
</blockquote>
<blockquote><p>
Wie sich’s für eine Serie gehört, fing ich vor ein paar Wochen mit der ersten Folge an und auch wenn ich dem Autor und Regisseur Franz X. Bogner schon ab dem Pilot ein sagenhaftes Gespür für Timing und wahrhafte Dialoge bescheinige, hielt ich die erste Folge für ein bisschen zu aufgedreht, zu plakativ und auf zu lässig getrimmt, mit vielen One-Linern, über die ich heute nicht mehr in dem Maße lachen kann wie in meiner Gymnasialzeit. Doch schon ab Folge 2 begreift man Folge 1 lediglich als eine Präambel zur einer Geschichte übers Älterwerden und dem Aufflammen eines inhärenten Abschiedsschmerz, den Auftakt vom Ende der Jugend auf dem Dorf, scheißegal ob in den 68ern oder jetzt. </p>
<li><a href="http://burnster.de/2011/12/14/irgendwann-muss-ein-jeder-heim/" title="irgendwie und sowieso @ burnstl" target="_blank">Der Burnstl schreibt über das Meisterwerk “Irgendwie und Sowieso”</a> und mir wird ganz warm ums Herz.</li>
</blockquote>
<blockquote><p>
„Um Pfeiffer Drüsenfieber zwei Mal zu bekommen, muss das Immunsystem eigentlich ziemlich zerschossen sein“, höre ich ihn sagen. „Sind Sie oft krank?“<br />
Fünf Monate 2010, drei Mal Antibiotika. Zwei Lungen– und drei Rachenentzündungen in vier Jahren. Drei Wochen später bin ich zu Hause, wieder einigermaßen fit und auf dem Weg zum Gesundheitsamt. Die beste Freundin von allen begleitet mich.</p>
<li><a href="http://nach21.wordpress.com/2010/05/29/test/" title="Alternativen @ nach21" target="_blank">Egal wie sicher wir uns alle fühlen, die Angst bleibt.</a></li>
</blockquote>
<p>Und jetzt geben wir noch schnell ab zum Spocht.</p>
<blockquote><p>
Nowitzki played with the command of a star who controls the tempo without appearing to be hurried. He led the Mavs back from deficits of 15 points with five minutes left in the Western Conference finals at Oklahoma City, and then scored the Mavs’ last nine points to steal Game 2 of the NBA Finals at Miami. All the while, he never appeared to feel pressure, even though this may have been his last chance at a title.</p>
<li><a href=" http://sportsillustrated.cnn.com/2011/magazine/sportsman/11/25/thomsen.nowitzki/index.html" title="Sportsman of the year" target="_blank">Ian Thomson erklärt, warum Dirk Nowitzki für ihn der Sportler des Jahres ist</a>. I’m inclined to agree.</li>
</blockquote>
<blockquote><p>
Bereits vor Jahren, als in der Champions League Saison regelmäßig kurz vor Spielschluss der Einmarsch der Ordner, die gar nicht so sehr an Gladiatoren gemahnten, in ihren orangefarbenen Leibchen anstand, hatte der Gesang »Schwule, schwule Holländer« Einzug gehalten, vielleicht auch noch früher, ich weiß es nicht genau. Und nun war es wieder soweit.<br />
Ich stand dabei, rang nach Souveränität, war halbherzig bemüht, an mich zu halten, doch irgendwann konnte ich nicht mehr.</p>
<li>Es gibt so Themen, <a href="http://www.aktion-libero.de/2011/12/schwuler-hollander/" title="Schwule Holländer @ Aktion Libero" target="_blank">da braucht man keinen Aufstand der Anständigen, sondern einen anständigen Aufstand.</a> Homosexualität im Fußball ist so ein Thema.</li>
</blockquote>
<p>Und dann war da noch die Geschichte von Felicia Day, einem Wurm und einem schönen Beispiel dafür, wie Geschichten erzählen heute funktionieren kann. </p>
<blockquote><p>
<a href="http://storify.com/feliciaday/worm-saga" title="Felicia and the worm" target="_blank">The saga of the worm Felicia Day saved and the Twitter followers who made it epic.</a>
</p></blockquote>
<p>P.S.: Ich weiß es ist eine Casting-Show. Ich weiß Nena ist eine Nervensäge und Xavier Naidoo nicht jedermanns Sache. Aber. ABER! Dass es solche Momente in einer deutschen Show noch mal geben würde, damit hätten sie doch auch nicht gerechnet, oder?</p>
<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=yPu78Dz1y-4">http://www.youtube.com/watch?v=yPu78Dz1y-4</a></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2680&amp;md5=bfaa32c69b56db3bd9c59019ece4b087" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Lesesachen KW 47 + 48</title>
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		<pubDate>Sat, 03 Dec 2011 11:47:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es wollte sich nicht alles so schnell finden lassen, am allerwenigsten die Zeit. Von wegen besinnlich. Bela Lugosi betritt den Raum, Max Schreck im Rollstuhl hinterher. Lugosi: Was amüsiert die Herren? Lee: “Twilight”. Schreck: Beileid? Lugosi: Nein, Max. (Sehr laut): “Twilight”! Dieser neue Vampirkitsch mit dem Jüngelchen. Kinski: Kann der nicht auch am Tag raus? [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es wollte sich nicht alles so schnell finden lassen, am allerwenigsten die Zeit. Von wegen besinnlich. </p>
<blockquote><p>
Bela Lugosi betritt den Raum, Max Schreck im Rollstuhl hinterher.</p>
<p>Lugosi: Was amüsiert die Herren?<br />
Lee: “Twilight”.<br />
Schreck: Beileid?<br />
Lugosi: Nein, Max. (Sehr laut): “Twilight”! Dieser neue Vampirkitsch mit dem Jüngelchen.<br />
Kinski: Kann der nicht auch am Tag raus?<br />
Oldman: Klar, im Dunkeln findet der den Weg nicht.<br />
Lee: Hat Angst, nach ‘ner Nachtschicht im Sarg zu liegen.<br />
Kinski: Und der glitzert so komisch in der Sonne.<br />
Oldman: Vampir, jetzt auch von Swarowski!</p>
<li><a href="http://www.spiegel.de/kultur/kino/0,1518,799760,00.html" title="Wenn Vampire lästern" target="_blank">Manchmal können die bei SPON auch ulkig.</a></li>
</blockquote>
<blockquote><p>
<strong>ZEIT:</strong> Was muss ich tun, damit ich ziemlich sicher beklaut werde?</p>
<p><strong>Arno:</strong> Legen Sie eine protzige Uhr an, und bummeln Sie durchs Spanische Viertel in Neapel. Setzen Sie sich in Barcelona in ein Straßencafé, legen Sie Ihr Smartphone auf den Tisch, und vertiefen Sie sich in einen Stadtplan. Dröhnen Sie sich in einem Amsterdamer Coffeeshop zu, und freuen Sie sich, dass Ihre neuen Kumpel dort Ihnen mit viel Körperkontakt ein paar Fußballtricks beibringen. Nehmen Sie den Zug vom Pariser Flughafen ins Zentrum, verstauen Sie Ihre Tasche im Gepäckfach neben der Tür, und lassen Sie sie aus den Augen. Und falls es immer noch nicht geklappt hat, fahren Sie weiter von Paris nach Nizza oder Marseille, im Nachtzug. Und helfen Sie dem Typ neben Ihnen mit einem Taschentuch aus, wenn der Ärmste sich mit Kaffee bekleckert, während der Zug in einen Bahnhof einrollt.</p>
<li>Der Mann ist eine Art Ganoven-Tester. <a href="http://www.zeit.de/2011/47/Interview-Arno/komplettansicht" title="Taschendiebe und Eleganz" target="_blank">Ein faszinierendes Interview.</a></li>
</blockquote>
<blockquote><p>
beim schachtelwirten isst man bekanntlich verlässlich fad, und zwar was geschmack und textur betrifft. das wissen alle, die schon einmal dort gegessen haben, also alle. (das gilt übrigens auch für die anderen kettenburgerbratereien.) beim schachtelwirten bekommt man ebenso wenig wie bei jeder art dieser gigantischen weltumspannenden systemgastronomie bioprodukte von kleinen regionalen betrieben. das geht nämlich nicht, auch wenn mcd in seiner aktuellen werbeschiene in österreich anderes suggeriert.</p>
<li><a href="http://www.esskultur.at/index.php/2011/11/27/toni-und-fonsi-beim-maecki/" title="toni und fonsi beim mäcki" target="_blank">Der sprachlich schönste Kommentar zu diesem ganzen Schuhbeck und Co bei McDonalds — Gedöns.</a></li>
</blockquote>
<blockquote><p>
Im sozialen Netzwerk Facebook brüsten sich junge Menschen damit, sie schon zu Schulzeiten gemobbt zu haben. Ob in Wer-kenntwen, in Blogs, auf den Internetseiten der Boulevard-Presse: Sarah kennt die gemeinen, erniedrigenden Sprüche und Schlagzeilen alle, sie weiß um die Häme und den Spott: „Das tut weh. Ich bin nicht so, wie die draußen denken. Manchmal ein bisschen verpeilt, manchmal habe ich verrückte Ideen: aber doch nicht so …“ Das möchte sie jetzt mithilfe unserer Zeitung klarstellen, obwohl ihr bewusst ist, dass genau das der 18-seitige Vertrag mit der Produktionsfirma strikt verbietet.</p>
<li>Wo wir schon bei “Unterhaltung” sind, <a href="http://www.rhein-zeitung.de/regionales/extra_artikel,-Schwer-verletzt-statt-schwer-verliebt-Sarah-kaempft-mit-den-Folgen-der-SAT1-Kuppelshow-_arid,338629_arpage,1.html#articletop" title="Sarah kämpft gegen Schwer Verliebt" target="_blank">wer Schwer Verliebt und Co schaut zerstört Leben.</a></li>
</blockquote>
<blockquote><p>
Auf dem Bett dann weiter Gejaule, Geknurre, Gefauche. Er ist genervt, verängstigt und er hat Schmerzen. Will wieder ständig aufspringen und wegrennen, kann sich aber kaum umdrehen mit dem Verband. Panisch rufe ich den Mann an, er soll bitte sofort heimkommen, weil ich nicht mehr weiß, was ich tun soll. An die Taxifahrerin muss ich denken und daran, wieviel man so einem kleinen Tier überhaupt zumuten darf, wo da die Grenzen sind. Und dass von den zwölf Wochen gerade erstmal elf Tage herum sind. Der Mann kommt, wir geben Theo Schmerzmittel und Leckerli, wieder schlingt er alles runter, um dann danach weiter zu klagen. Er springt wieder auf, diesmal lassen wir ihn, dann springt er vom Bett und mir bleibt schier das Herz stehen. Unters Bett kriecht er. Und still ist er auf einmal. Wir liegen oben und lauschen, was er macht, ein paar Mal dreht er sich um, um die richtige Liegeposition zu finden, aber das Klagen hat aufgehört. Ich fange an zu heulen, meine Nerven sind am Ende und es tut furchtbar weh, ihn so leiden zu sehen. </p>
<li><a href="http://www.einsneunsiebenzwei.de/2011/11/28/tag-elf/" title="Tag Elf" target="_blank">Wer jemals mit einem Haustier gelitten hat, weiß wovon Frau Elise spricht.</a></li>
</blockquote>
<blockquote><p>
Lieber Philipp Lahm,</p>
<p>bitte tre­ten Sie als Kapi­tän der Natio­nal­mann­schaft zurück.</p>
<p>Sie wer­den Ihrer Ver­ant­wor­tung als Leit­fi­gur des deut­schen Aus­wahl­teams und Vor­bild jun­ger Men­schen nicht gerecht, Beleg seien Ihre Aus­füh­run­gen zum Thema Homo­se­xua­li­tät: Was soll ein schwu­ler Fuß­bal­ler den­ken, dem der Kapi­tän der deut­schen Natio­nal­mann­schaft nahe­legt, sein Ver­steck­spiel lie­ber bei­zu­be­hal­ten, weil alles andere zu Schwie­rig­kei­ten füh­ren würde?</p>
<li><a href="http://freitagsspiel.de/?p=7622" title="Lieber Philip Lahm" target="_blank">Es ist so schön wenn andere die eigene Wut so klar artikulieren können.</a></li>
</blockquote>
<blockquote><p>
<strong>Wenn man Sie so ruhig dasitzen sieht, wirken Sie eher wie die Inkarnation des Müßiggangs.</strong><br />
Ich sinnlose vor mich hin, und das mit Begeisterung. Wenn nichts passiert, passiert ja nur scheinbar nichts, weil irgendwas passiert ja immer, und wenn eine Ameise übern Sandboden läuft oder Staubpartikel durchs Fenster sichtbar werden, weil die Sonne reinscheint. Die Frage ist, ob es einem gelingt, sich diesem Angebot zu öffnen.</p>
<li><a href="http://sz-magazin.sueddeutsche.de/texte/anzeigen/36659/Ich-sinnlose-vor-mich-hin-und-das-mit-Begeisterung" title="SZ Interview mit Gerhard Polt" target="_blank">Es ist ein Interview mit Gerhard Polt. Natürlich wollen sie das lesen.</a> Gern auch ein zweites Mal. Selbstverständlich.</li>
</blockquote>
<blockquote><p>
Thomas Gottschalk ist ein Moderator, der am besten ist, wenn unvorhergesehene Dinge passieren — und die Verantwortlichen lassen seine letzte Sendung zu Ende gehen, ohne dass irgendetwas für ihn Unvorhergesehenes passiert? Ein Gast, mit dem er nicht gerechnet hat, eine Aktion, auf die er nicht vorbereitet war, irgendetwas anderes als alte Sendungs-Ausschnitte, irgendetwas? Irgendetwas?</p>
<li><a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/es-ist-nichts-passiert/" title="Es ist nichts passiert" target="_blank">Damit hat er natürlich vollkommen recht, der Herr Niggemeier.</a> Und ich frage mich seit Jahren, ob man in den Redaktionen deutscher Shows nicht mal Tabula Rasa machen sollte, so wenig wie man sich dort traut.</li>
</blockquote>
<blockquote><p>
Mit dem Rauchen hat er schon vor 20 Jahren aufgehört. Wenn ich ihm Whiskey kaufe, trinkt ihm den meine Mutter weg. Was Schokolade angeht, isst er am liebsten Ritter Sport Voll-Nuss, die zu schenken jetzt nicht so wirklich den Charakter eines liebevoll ausgesuchten Weihnachtspräsents hätte.</p>
<p>Es ist fürchterlich.</p>
<li><a href="http://modeste.twoday.net/stories/was-schenkt-man-einem-vater/" title="Was schenkt man einem Vater" target="_blank">Wie außerordentlich beruhigend, es ist nicht nur mein Vater</a> sondern mindestens auch der von Frau Modeste. Und Hawai-Hemden hat meiner nun auch schon zwei. Schlimm.</li>
</blockquote>
<blockquote><p>
 Auf den Bildern waren ja Zahlen! Nicht von links nach rechts, von oben nach unten, sondern total durcheinander! Und gedruckt waren sie auf Kästchen, die aussahen, als könnte man sie aufbrechen. Warum aber sollte man ein so schönes Bild kaputtmachen? Und was rappelte denn da so? Ich wandte mich in der Verwirrung an meinen Onkel, der mir erklärte, dass die Deutschen ihre Schokolade manchmal umständlich verpackten, nur damit es schöner aussähe. Ich solle einfach mal ein Türchen öffnen und mir ein Stück herausnehmen. </p>
<li><a href="http://silenttiffy.de/2011/12/das-geheimnis-des-papiernen-turchens/" title="Das Geheimnis des papierenen Türchens" target="_blank">Die Begegnung von Siltenttiffy mit ihrem ersten Adventskalender</a>: it doesn’t get more Christmas than this.</li>
</blockquote>
<p>Zum Abschluss noch ein Tipp an Kosmetik-Firmen: Anstatt so glitzernde Spots zu produzieren, werbt mit Videos wie dem das folgt. Es wird funktionieren, trust me.</p>
<p><iframe width="560" height="315" src="http://www.youtube.com/embed/OzmbJPMN8yA" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2664&amp;md5=0084894730e8ad43610b01b3e2748a5d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Lesesachen KW 46</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/lesesachen-kw-46/</link>
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		<pubDate>Sun, 20 Nov 2011 12:36:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[listendings]]></category>
		<category><![CDATA[netzgefischt]]></category>

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		<description><![CDATA[Seltsame Woche, oder? Nichts passt so richtig, das Timing nicht, die Stimmung nicht und eigentlich würde man sich gern mit einer Decke, einer großen Schachtel Kekse und einem Hektoliter Tee vergraben und nie wieder rauskommen. Und sagt jetzt bitte nicht, dass es nur mir so geht — mein Weltbild ist momentan sehr fragil. Anyway. Onwards! [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Seltsame Woche, oder? Nichts passt so richtig, das Timing nicht, die Stimmung nicht und eigentlich würde man sich gern mit einer Decke, einer großen Schachtel Kekse und einem Hektoliter Tee vergraben und nie wieder rauskommen. Und sagt jetzt bitte nicht, dass es nur mir so geht — mein Weltbild ist momentan sehr fragil. Anyway. Onwards!</p>
<ul>
<blockquote><p>
Er hatte keine Ahnung und auch keine Antworten. Er war ein Fragezeichen gefüllt mit tausenden anderen Fragezeichen. Fragen über das Leben, über Literatur, über soziale Strukturen, über Gerechtigkeit, Geiz und Gier und über die Liebe. Sie hatte auf alles eine Antwort gehabt. Nun standen sie da, die zwei Fragezeichen, und wussten nicht weiter.</p>
<li><a href="http://zwei.drni.de/archives/1181-Schwarz-geht-immer.html" title="schwarz geht immer" target="_blank">Einer dieser Texte über eine Frau und einen Mann und eigentlich der Dramatik der kleinen Dinge.</a></li>
</blockquote>
<blockquote><p>Die Tat blieb nicht lange geheim. Es ist nämlich nicht einfach, mit einem Blech Kuchen durch den recht verschlafenen Vorort zu radeln, ohne gesehen zu werden. Harte Verhöre schlossen sich an. Der eine angestiftete Junge darf nun nicht mehr dem verkommenen Sohn der Bekannten spielen. Der Sohn selbst gab auf Befragen zu, er habe nicht nur diese Missetat zu vertreten. Er habe auch nur wenige Tage zuvor Geld, das ihm seine Großmutter heimlich gegeben, bei real in mehrere Würstchen investiert und diese sofort mit Senf verschlungen. </p>
<li><a href="http://modeste.twoday.net/stories/erziehungsberatung/" title="Erziehungsberatung @ Modeste" target="_blank">Lesen Sie um Himmelswillen diesen Text!</a> Und essen Sie Kuchen, so viel Sie wollen!</li>
</blockquote>
<blockquote><p>
Manchmal wissen wir nicht, was wir suchen, bis wir es gefunden haben. Und vermutlich ist das auch ganz okay so, denn die Suche ermöglicht uns ja erst, erkennen zu lernen, was wir nicht wollen. Oder man macht’s wie ich und stolpert blindlings durch die Gegend, bis man dann zufällig über das Glück fällt. Irgendeinisch fingt ds Glück eim, hier im Gegensatz zum Lied ganz ohne Fragezeichen.</p>
<li>Ich hatte ja keine Ahnung, dass man <a href="http://natalie.springhart.de/blog/2011/11/13/wovon-sollen-wir-traumen/" title="Wovon sollen wir träumen" target="_blank">Glück in Form von Blogeinträgen transportieren kann</a>. Aber es funktioniert sogar ganz großartig. #mehr_kitsch</li>
</blockquote>
<blockquote><p>
 so unspecktakulär sich diese erkenntnis jetzt in diesem artikel anhört, hat sie sich wahrscheinlich auch in gabriele fischers büro angehört, als sie meinen kopf verliess, aber die eigentliche erkenntnis die daraus erwuchs war eh eine ganz andere. nämlich wie grossartig und inspirierend es ist, sich mit leuten zu unterhalten die a) klüger als man selbst sind, b) neugierig sind und c) aus anderen lebensbereichen kommen als die, in denen man selbst feststeckt.</p>
<li><a href="http://wirres.net/article/articleview/6021/1/6/" title="ix und die brandeins" target="_blank">Wenn der ix gut ist, dann  ist er ziemlich gut.</a></li>
</blockquote>
<blockquote><p>
ab dem punkt ist etwas in mir aufgebrochen. ich hatte plötzlich verstanden, dass ich leben will. nicht als eine überlebende, sondern als eine, die freude am leben hat. und ich verstand endlich, was man mir vorher 100.000fach hätte sagen können, ohne, dass ich es hätte umsetzen können: ich habe immer eine wahl. wenn ich gut leben will, dann bin ich es, die diese entscheidung treffen muss. und wenn ich diese entscheidung treffe, brauche ich mir nicht einzubilden, dass sie keine konsequenzen auf meine lebensführung hätte.</p>
<li><a href="http://meinwaerts.wordpress.com/2011/11/16/von-katzenaugen-und-abschieden/" title="von Katzenaugen und Abschieden" target="_blank">Eine Therapie ist mehr als eine Behandlung. Therapeuten sind mehr als Ärzte.</a></li>
</blockquote>
<blockquote><p>
Ein Spiel dauert neunzig Minuten. Zumindest im besten Fall, für schwule Profifußballer dauert das Versteckspiel ein Leben lang: Keiner wagt es, seine Homosexualität offen zu leben. So schön Fußball auch ist – Ressentiments halten sich in seinem Umfeld hartnäckig.</p>
<li>Von der AKTION LIBERO haben Sie garantiert schon gehört. J<a href="http://www.aktion-libero.de/teilnehmerbeitraege/" title="Aktion Libero" target="_blank">etzt finden Sie hier auch alle Beiträge. Lesen Sie sie alle — es lohnt sich.</a></li>
</blockquote>
</ul>
<p>Na dann kratzen wir mal den letzten Schwung zusammen, was?</p>
<p><iframe width="600" height="338" src="http://www.youtube.com/embed/vZ5QaqRJX_o?fs=1&#038;feature=oembed" frameborder="0" allowfullscreen></iframe></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2635&amp;md5=6b3c01df65a20270ea4140ea13e66d55" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Hier, Dings — Lesesachen KW 45</title>
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		<pubDate>Sun, 13 Nov 2011 19:21:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[listendings]]></category>
		<category><![CDATA[netzgefischt]]></category>

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		<description><![CDATA[Ach Google Reader, du dummes Ding. Es lief doch so gut mit uns. Und ich konnte alles so praktisch hier automatisch posten. Jetzt kommt alles von Interesse in einen Lesezeichenordner. Lesezeichenordner! Wo kommen wir denn da hin? Weil: ins Instapaper kommt alles und Evernote ist zu kompliziert und, fällt hier jemandem was besseres ein? Ach, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ach Google Reader, du dummes Ding. Es lief doch so gut mit uns. Und ich konnte alles so praktisch hier automatisch posten. Jetzt kommt alles von Interesse in einen Lesezeichenordner. Lesezeichenordner! Wo kommen wir denn da hin? Weil: ins Instapaper kommt alles und Evernote ist zu kompliziert und, fällt hier jemandem was besseres ein? Ach, Internet. This is why we can’t have good thing.</p>
<p>Nun, denn. </p>
<ul>
<blockquote><p>Zwischendrin laufen splitternackte, mit Goldfarbe angemalte „Elfen“ mit zarten Flügeln und spitzen Ohren herum, ein Mann und eine Frau, die auf großen Silbertabletts Süßigkeiten anbieten: Lollis, Eiskonfekt, weiße Mäuse, bunte Mäuse, andere Schaum– und Gummi-Süßigkeiten. Ich nehme mir eine bunte Maus.</p>
<li><a href="http://culturmag.de/litmag/sachen-machen-sm-party/38275" title="Sachen Machen" target="_blank">Isabella Bogdan war für ihre Kolumne “Sachen Machen” bei einer Orgie</a>. Toll!</li>
</blockquote>
<blockquote><p> Kinder, die Kühlpads kennen, also alle, bestehen in aller Regel bei jedem Wehwehchen auf feierlichem Kühlen, selbst dann, wenn sie das gar nicht aus den Fußballberichten am Wochenende von den Aufnahmen am Spielfeldrand kennen. Denn auch in Kindergärten wird stets jede noch so kleine Schramme hingebungsvoll gekühlt, als wäre dies das wichtigste Erste-Hilfe-Gebot aller Zeiten.</p>
<li><a href="http://www.herzdamengeschichten.de/2011/11/08/anmerkungen-zum-pinguin/" title="Herzdamengeschichten" target="_blank">Der Herr Budenbohm, mal wieder, grandios.</a></li>
</blockquote>
<blockquote><p>
Some fun facts regarding the timeline of the tracks: It was first used by General Pershing in 1938, and less than 30 years after that, in 1965, it was the venue for a party thrown by Andy Warhol (fittingly called The Underground Party).
<li><a href="http://gothamist.com/2011/11/07/photos.php#photo-1" title="Photoserie Waldorf Astoria" target="_blank">Unter dem Waldorf Astoria gibt es eine verwaiste Bahnstation und, ach, sehen sie sich das an.</a></li>
</blockquote>
<blockquote>
<p>And then I’m recharged and it all helps. I started doing yoga, too. There, I said it. Yes, I live in L.A. Clearly I live in L.A. Now excuse me while I have my protein shake and my chardonnay. Mixed together. No, that was a horrible idea.
<li><a href="http://rookiemag.com/2011/11/yay-geometry-an-interview-with-joss-whedon/" title="Joss Whedon @ Rookiemag" target="_blank">Joss Whedon, Gott aller Nerds, spricht mit Rookiemag</a> und redet über Schule, die Avengers und Shakespeare und ist fürchterlich <strong>endearing</strong></li>
</blockquote>
<blockquote><p>
Nein. Mein Traum wäre es, dass mein Körper in einem Häcksler zerkleinert und über ein Marihuanafeld gestreut wird. An meinem Geburtstag würden meine Freunde zusammenkommen und aus den Pflanzen einen großen Haschkuchen backen. Dann hätten alle ein bisschen Larry in sich und würden drei Tage lang tanzen.
<li><a href="http://www.zeit.de/2011/45/Larry-Hagman/komplettansicht" title="Larry Hagman @ Zeit" target="_blank">Larry Hagman, der J.R. aus Dallas ist viel klüger und witziger und untexanischer als man denkt.</a></li>
</blockquote>
</ul>
<p>Sie wollen einen Rausschmeißer? Ich hätte da was.</p>
<p><object width="600" height="338"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/mrEk06XXaAw?version=3&#038;feature=oembed"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/mrEk06XXaAw?version=3&#038;feature=oembed" type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="338" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2626&amp;md5=7d648cd9d9875a3b89d7071ad5226a37" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<item>
		<title>And humanity wept</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/and-humanity-wept/</link>
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		<pubDate>Tue, 21 Jun 2011 19:37:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[netzgefischt]]></category>
		<category><![CDATA[popculture]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Die 51 Bewerberinnen um den Titel der Miss USA 2011 sollten die Frage beantworten, ob die Evolutions-Theorie teil des Lehrplans sein sollte. Ihre Antworten machen mich sehr dankbar für unser Schulsystem. (via dem DonDahlmann sein Getwitter)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die 51 Bewerberinnen um den Titel der Miss USA 2011 sollten die Frage beantworten, ob die Evolutions-Theorie teil des Lehrplans sein sollte. </p>
<p>Ihre Antworten machen mich sehr dankbar für unser Schulsystem. </p>
<p><object width="600" height="338"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/UkBmhM0R2A0?version=3"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/UkBmhM0R2A0?version=3" type="application/x-shockwave-flash" width="600" height="338" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>(via dem <a href="http://twitter.com/DonDahlmann">DonDahlmann sein Getwitter</a>)</p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2143&amp;md5=2da282106bb525291b3b442c5b3caf5a" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
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		<title>wtf</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/wtf/</link>
		<comments>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/wtf/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 16 Jun 2011 19:58:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[netzgefischt]]></category>
		<category><![CDATA[popculture]]></category>
		<category><![CDATA[tumblr]]></category>

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		<description><![CDATA[create clones of Edward Cullen Are you fucking kidding me? (via)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://chibird.tumblr.com/post/6537461072/this-is-a-variation-of-a-elementary-school-game"><img src="http://www.tumblr.com/photo/1280/6537461072/1/tumblr_lmt1or01Nu1qc4uvw" alt="This is a variation of a elementary school game that my friend showed me, and I expanded it for you all. XD All the characters are from television, video games, real life, and pop culture. I started..." width="517" height="483" /></a></p>
<blockquote><p>
create clones of Edward Cullen</p></blockquote>
<p>Are you fucking kidding me?</p>
<p><small>(<a href="http://chibird.tumblr.com/post/6537461072/this-is-a-variation-of-a-elementary-school-game">via</a>)</small></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2139&amp;md5=aadce520e20c2899f4ced228a79a3083" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Dr. Strangetweet , oder — wie ich lernte die Hysterie zu lieben</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/dr-strangetweet-oder-wie-ich-lernte-die-hysterie-zu-lieben/</link>
		<comments>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/dr-strangetweet-oder-wie-ich-lernte-die-hysterie-zu-lieben/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 16:45:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[medienallerlei]]></category>
		<category><![CDATA[netzgefischt]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.patschpatsch.com/blog/?p=1836</guid>
		<description><![CDATA[Momentan ist Fastenzeit. Jedenfalls, wenn man noch so einen Rest Katholizismus in den Blutkörperchen hat. Und mittlerweile ist es ja sehr beliebt, digital zu fasten. Kein Facebook oder kein Twitter, weniger Emails checken oder sowas in der Richtung. Das klingt auf den ersten Blick wahnsinnig vernünftig. Ich erwische mich viel zu oft dabei, wie ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Momentan ist Fastenzeit. Jedenfalls, wenn man noch so einen Rest Katholizismus in den Blutkörperchen hat. Und mittlerweile ist es ja sehr beliebt, digital zu fasten. Kein Facebook oder kein Twitter, weniger Emails checken oder sowas in der Richtung.</p>
<p>Das klingt auf den ersten Blick wahnsinnig vernünftig. Ich erwische mich viel zu oft dabei, wie ich auf mein Handy schaue oder selbst irgendwo etwas <em>poste</em>. Andererseits kann ich mir mein Leben, ohne all diese Kanäle schlicht nicht mehr vorstellen.</p>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/3072-2048-38153.jpg" alt="" title="the times are a-changing" width="461" height="307" class="alignleft size-full wp-image-1838" />Zwar schaffe ich es, nur noch 2x am Tag meine Emails wirklich zu bearbeiten — ich sehe aber wesentlich öfter in meinen Posteingang, um zu entscheiden was dringend ist. Meinem Feedreader widme ich mich einmal morgens und einmal abends — das muss langen. Facebook <em>sieht</em> mich nur noch sehr selten — was aber auch daran liegt, dass Klienten wie Tweetdeck das sehr schön integrieren. </p>
<p>Bliebe Twitter. Tja. Guilty as charged. Manchmal verstricke ich mich dort in derartige Konversationen/Streitereien, dass ich kaum merke wie die Zeit vergeht. Und dann all die Links und Bilder, die es dort zu sehen gibt! Schlimm.<br />
Bis man daran erinnert wird, warum Twitter so großartig ist. </p>
<h4>Twitter ist der größte Dorfplatz der Welt. Ratschen ist auch Informationsaustausch</h4>
<p>Ich hatte grade das Teewasser zum Frühstück aufgesetzt und dabei einen Blick in meine Twitter-Timeline geworfen. BUMM.<br />
Ich lasse alles stehen und liegen, mache den Fernseher an, um mich zu vergewissern. Doch, da war die Welle. Die Nachrichten. Die Katastrophe. Ohne Twitter hätte ich erst Stunden später etwas davon mitbekommen. Ohne Twitter hätte ich weniger zum Thema gelesen, weniger gesehen und würde vorallem weniger wissen.<br />
Denn in diesen Momenten läuft Twitter zu Höchstform auf — es ist wie eine Wasserleitung an Informationen.<br />
Am ersten Tag: Videos, Tweets aus Japan, erste Möglichkeiten um zu helfen.<br />
Am zweiten Tag: Artikel, Bilder, erste Hinweise auf die Auswirkungen auf die AKW in Japan. Im Laufe des Tages unterschiedliche Meldungen. Der japanische Sender NHK meldet anderes als die japanische Regierung. Die Atom-Welle beginnt zu rollen. Im Laufe des gestrigen Tages dann viele viele Meinungen und Ansichten. Darunter hysterisches Gebrabbel, <a href="http://twitter.com/#!/janfleischhauer/status/46611278810189824">zynische Kommentar</a>e und hin und wieder sogar etwas <a href="http://twitter.com/#!/pauneu/status/46902576402284544">Vernünftiges</a>. Auf alle Fälle genug, um die eigenen Gedanken arg durcheinander zu wirbeln. <sup class='footnote'><a href='#fn-1836-1' id='fnref-1836-1'>1</a></sup></p>
<p>Werfe ich in solchen Zeiten eine Frage in den Raum bekomme ich  mindestens eine Antwort. Und vermutlich genug Material um mir fünf neue Fragen zum Thema zu stellen. </p>
<p>Hier zeigt sich, dass der Aufwand und die Zeit es eben doch Wert sind. Als ich mir vor zwei Jahren einen Twitter-Account zulegte, fand ich das alles doch recht unübersichtlich. Seinerzeit noch mit Public Timeline.<br />
Der wirre Prozess des Follower und zu Folgenden suchen und finden lässt sich nicht strukturieren oder bewerten. Außerdem endet er nie. Manchmal folgt man jemandem nur eine Weile, eines Themas wegen. Oder entfolgt eben wegen den Tweets zu einem Thema. (Wenn unser alter Verteidigungsminister wüßte, welche Fehden er auf Twitter angezettelt hat…!)</p>
<p>Es gibt die Prominenten, denen man als braves Fangirl folgt. Oder die Medienschaffenden — aus Interesse. Dann findet man vielleicht ein Thema und darüber gleich ganze Gruppen von Diskussionspartnern. Durch meine Fußballleidenschaft habe ich geschätzte 70% meiner Timeline gefunden. Um mit ihnen heute auch über alles abseits des Fußballs zu diskutieren. </p>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/1920-1440-69611.jpg" alt="" title="tranquility" width="307" height="230" class="alignright size-full wp-image-1848" />Natürlich zieht Twitter dadurch einen größeren Anteil meiner Aufmerksamkeit auf sich. Nirgendwo lässt es sich so schön prokrastinieren. Die Timeline begleitet einen auch auf der Zugfahrt und auf einen Ausflug. <sup class='footnote'><a href='#fn-1836-2' id='fnref-1836-2'>2</a></sup><br />
Dort muss ich mich mittlerweile zusammen reißen, nicht alle paar Stunden aufs Display zu schauen. Aber es klappt — zumindest bei den Menschen die mir wichtig sind. Oder bei Dingen, die meine Aufmerksamkeit wirklich fesseln. (Ist ein schöner Indikator wie gut ein Film ist. Wie lange danach schaue ich in die Timeline?)<br />
Es ist — natürlich — eine Frage der Balance. Diese Balance ist an “normalen” Tagen kein größeres Problem. Und selbst, wenn es beim geliebten Fußballverein hoch hergeht und man irgendwo Trost finden will, lässt es sich regeln. Katastrophen, so merke ich grade, sind eine andere Sache.<br />
Nach dem 11. September konnte ich eine Weile nicht ohne Nachrichten ins Bett. Ich wollte mir sicher sein, dass die Welt in Ordnung ist, bevor ich schlafe. Heute stelle ich einen ähnlichen Effekt mit Twitter fest. Ein letzter Blick in die Timeline — ist etwas neues passiert? Erwache ich morgen vielleicht schon ein einer anderen Welt?</p>
<p>Dann schüttele ich den Kopf und frage mich, ob es jetzt nicht zu weit gegangen ist. Ob ich nicht auch mal Pause machen sollte. Damit der digitale Teil des Lebens nur ein Teil bleibt, nicht alles.<br />
Aber der Informationsvorsprung den mir Twitter verschafft, die großartigen Unterhaltungen und das Entertainement sind es wert, dass Menschen mir gegenüber manchmal die Stirn runzeln, wenn ich wieder in mein Handy hinein grinse. </p>
<div class='footnotes'>
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<li id='fn-1836-1'>Wodurch ich letzendlich nur noch eine Meinung zu dem ganzen Atom-Ding habe. Nämlich: Ja, wir sollten aussteigen. Aber ein deutscher Ausstieg allein bringt nichts, wenn Resteuropa fröhlich Neue baut. Also muss eine EU-Lösung her. Europa muss gemeinsam aussteigen. Die alten und maroden Reaktoren zuerst. Strombedarf wird untereinander ausgeglichen. Dann sehen wir weiter. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1836-1'>↩</a></span></li>
<li id='fn-1836-2'>Was Ausflüge mit anderen Twitterern so toll macht. Die leiden an derselben Krankheit und man kann gemeinsam beim Kaffee ins Smartphone starren, während man sich die Neuigkeiten aus der Timeline vorliest. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1836-2'>↩</a></span></li>
</ol>
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 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=1836&amp;md5=9ace7a904aff103c5fcc41366e41ac92" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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