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	<title>Patsch / Bella / Blog &#187; Nerdings</title>
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		<title>docu.fm</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 13:12:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Nerdings]]></category>
		<category><![CDATA[techtalk]]></category>

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		<description><![CDATA[In den letzten beiden Wochen festgestellt: Ich kann ohne Facebook und Google+ Apps auf dem Wischtelefon leben.Weil ich in beide Netze ohnehin nur noch sporadisch reinschaue und mich noch seltener etwas dort überrascht. Dafür gehe ich nirgendwo ohne meinen Google Reader hin. Meine Feeds sind meine tägliche Lesegrundlage Und: ohne Twitter geht es überhaupt nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In den letzten beiden Wochen festgestellt:</p>
<ul>
<li>Ich kann ohne Facebook und Google+ Apps auf dem Wischtelefon leben.Weil ich in beide Netze ohnehin nur noch sporadisch reinschaue und mich noch seltener etwas dort überrascht.</li>
<li>Dafür gehe ich nirgendwo ohne meinen Google Reader hin. Meine Feeds sind meine tägliche Lesegrundlage</li>
<li>Und: ohne Twitter geht es überhaupt nicht mehr. Wie konnte das passieren? Ausgerechnet das flatterhafte 140 Zeichen — naja, Netzwerk ist mir ernsthaft ans Herz gewachsen. Die Menschen, das Frotzeln, die schnelle Verbreitung von Informationen. Allerdings ist Twitter auch der Ort der losesten Beziehungen. </li>
</ul>
<p>Damit verhalte ich mich im Internet letztendlich genauso wie im richtigen Leben. Beziehungen schließe ich aufgrund von Themen und dem Niveau der Kommunikation. Ein gutes Themenblog ist wie ein Sachbuch für mich, ich entwickle eine Beziehung dazu, es ist mein vertrautes Nachschlagewerk. Und die kurzen, spitzen Sätze auf Twitter sind mein Verbalsport.</p>
<p>Vielleicht sollten sich Start-ups und insbesondere die mit einem “social” Aspekt mehr Gedanken darüber machen, wo die Grenzen der Vernetzung für ihre Zielgruppe liegen. Ich bin nicht zuletzt darum nicht bei Path, weil ich keine Lust habe ständig meinen Standort zu verraten. </p>
<p>Ich glaube die nächste Nische öffnet sich für Dienste im Netz mit klaren Grenzen.<br />
Zum Beispiel finde ich die Idee zu dokumentieren was man so gelesen oder gesehen hat, wo man war und was man kauft durchaus spannend. Im Sinne eines eigenen Journals. Nur gibt es derlei momentan soweit ich weiß nur als offene Applikationen mit eigener Community oder Öffnung in Richtung Facebook und Twitter. </p>
<p>Könnte ich bei gelesen Artikeln im Netz, gehörter Musik oder einem Ort den ich besuche via einer App oder einer Erweiterung des Browsers mich mit einem Klick daran erinnern (also in Form einer Art Kalender-Eintrag) fände ich das sogar schön und würde für einen entsprechenden Dienst (mit guter Verschlüsselung, versteht sich) Geld bezahlen. Stattdessen gibt es momentan Foursquare und Miso und Lovelybooks — alle mit Verbindung in die social Networks.</p>
<p>Das beweist, dass Journaling (?) durchaus eine Art Trend ist. Schließlich führen die wenigstens von uns noch Tagebücher und haben Schwierigkeiten uns daran zu erinnern was wir noch vor 3 Stunden im Netz getan haben. Der Wunsch nach der Dokumentation ist verständlich, schließlich wandert unsere Aufmerksamkeit durch die Gegend wie eine Busladung Touristen durch die malerischen Altstädte Bayerns.</p>
<p>Facebook weiß das und versucht mit der Timeline genau das darzustellen. Aber lieber öffentlich. Oder mindestens für Facebook selbst zugänglich. Nie nur für mich. So lassen sich besser große Muster entdecken und mit großen Mustern lassen sich besser Werbekunden an Land ziehen.<br />
Ich will aber nicht Teil eines Musters sein und trotzdem irgendwann mal sagen können “ach, da, im Januar 2012 hab ich viel von <em>Neil Gaiman </em>gelesen und <em>In Treatment</em> gesehen und ständig Rezepte aus Foodblogs ausprobiert.”. Man könnte Produkte die man kauft, Bücher die man liest mit einer App durch den Barcode einlesen und später Kommentare hinzufügen. Oder sogar Bilder hinzufügen. Und zum eigenen Geburtstag gäbe es ein kleine Chronik des letzten Jahres. Gut, ich fange an rum zu spinnen.</p>
<p>Ich schreibe momentan am Ende jeden Tages 5 Zeilen in einen privaten Posterous-Blog. Das ist schonmal ein Anfang. Aber es wäre irgendwie nett, wenn ich diese 5 Zeilen unter die Dokumentation eines Tage schreiben könnte, die ich selbst gebaut habe. Was habe ich gelesen, getwittert, gegessen?<br />
Ja, das ist ziemlich viel und die meisten Menschen werden nicht so viel Spaß an einer Datensammlung ihres eigenen Lebens haben. Und trotzdem klicken sie bei Facebook fröhlich ständig auf “like”.</p>
<p>Solange das nur ich sehen kann und die Daten ordentlich verschlüsselt werden. Wie gesagt, gern auch gegen Bezahlung. Bevorzugt sogar auf dem eigenen Webspace. Wäre sowas so schwer? Hallo Programmierer dieser Welt, ihr dürft die Idee gern haben, solange ich dann zu den ersten Usern gehöre. </p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2791&amp;md5=26924f69904504d25a9318d9538e81b6" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wenn das dann ohne mich</title>
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		<pubDate>Mon, 26 Sep 2011 13:38:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[facebook]]></category>
		<category><![CDATA[ifttt]]></category>
		<category><![CDATA[Nerdings]]></category>

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		<description><![CDATA[Zuerst wollte ich einen netten kleinen Nerdbeitrag zu iftt (if THIS then THAT) schreiben, ein Service, der viele unserer Anlaufstellen im Internet verknüpfen und ergänzen kann. Dann kamen die ganzen Facebook-Ankündigungen. Timeline! Daten! Dein Leben gehört jetzt Facebook! Plötzlich wirkte es ganz schön dämlich, einerseits iftt zu loben und mich andererseits über Facebook aufzuregen. Also [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_2536" class="wp-caption aligncenter" style="width: 560px"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/failbook1.jpg" alt="" title="failbook1" width="550" height="352" class="size-full wp-image-2536" /><p class="wp-caption-text">copyright “the simpsons”</p></div><br />
Zuerst wollte ich einen netten kleinen Nerdbeitrag zu <a href="http://ifttt.com/" title="if this then that" target="_blank">iftt</a> (if THIS then THAT) schreiben, ein Service, der viele unserer Anlaufstellen im Internet verknüpfen und ergänzen kann.<br />
Dann kamen die ganzen Facebook-Ankündigungen. Timeline! Daten! Dein Leben gehört jetzt Facebook!</p>
<p>Plötzlich wirkte es ganz schön dämlich, einerseits iftt zu loben und mich andererseits über Facebook aufzuregen. Also geht es jetzt, ziemlich durcheinander, ein bisschen um beides. </p>
<p>Kurz ein paar erklärende Worte zu <strong>ifttt</strong>. Im Grunde ist es der Dominostein zwischen zwei Internetdiensten, der umfällt, wenn Dienst 1 etwas tut und damit bei Dienst 2 etwas anschiebt. Bei ifttt heißt so etwas “recipe” also Rezept. Damit so ein Rezept funktioniert, muss ich es meinem ifttt-Account entweder selbst als “Task” eingeben, oder von bestehenden Rezepten anderer User übernehmen. Ich weiß, das klingt sehr theoretisch bis hierher. Hier mal ein Beispiel aus meinem Account:</p>
<div id="attachment_2525" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/09/ifttt-e1316953430980.png" alt="" title="ifttt" width="500" height="132" class="size-full wp-image-2525" /><p class="wp-caption-text">Von der Twitter DM zur Evernote-Notiz</p></div>
<p>Das heißt übersetzt: wenn ich bei Twitter eine DM bekomme, wandert diese als Notiz in ein vorher definiertes Notizbuch bei Evernote. Es wird also ein Backup davon erstellt. Ähnliche Dinge habe ich für Facebook und Posterous, Tumblr-Posts die ich mag oder Artikel im GoogleReader die ich teile, eingestellt.</p>
<p>Persönlich nutze ich ifttt also vor allem, um Backups von den vielen Dingen die ich im Internet publiziere zu machen. Dabei kann es noch viel mehr. An Dinge erinnern, das Wetter per SMS zustellen, Dinge in mehreren Streams gleichzeitig posten etc. Also ein ziemlich praktisches kleines Ding. Wem es zu kompliziert ist, eine eigene Task zu erstellen sollte erstmal durch die vielen <a href="http://ifttt.com/recipes" title="Recipes @ifttt" target="_blank">Recipes </a>der anderen User blättern oder <a href="http://lifehacker.com/5842307/how-to-supercharge-all-your-favorite-webapps-with-ifttt" title="ifttt @ lifehacker" target="_blank">diesen Artikel</a> bei Lifehacker lesen, der die Basics ausführlich erklärt. </p>
<p>ABER. Damit hat ifttt <em>theoretisch</em> Zugang zu den vielen Diensten, die ich nutze — schließlich muss es darauf zugreifen können, um die Tasks auszuführen. Dazu muss man sagen, dass ifttt meines Wissens nach nur oAuth-Verfahren bzw. APIs nutzt, um sich diese Zugriffserlaubnis zu holen. Das bedeutet ohne großes Technik-Blabla, dass ifttt quasi bei meinem Twitter-Account “anfragt”, ob es sich die DMs holen darf und ich die Erlaubnis erteile. Dabei werden keine Login-Daten oder gar die DMs bei ifttt selbst gespeichert. </p>
<h3>Facebook verwechselt User-Freundlichkeit mit automatisiertem Content</h3>
<p>Ifttt darf also soviel, wie ich erlaube. Das kann ich ziemlich detailgenau definieren und bei Bedarf zurück nehmen. Und damit wären wir beim großen Unterschied zu Facebook. Wer noch nicht mitbekommen hat (unter welchem Stein lebst du und kann ich da mit einziehen?), wie sich Zauberzwerg Zuckerberg die Zukunft vorstellt, sollte sich <a href="http://mashable.com/2011/09/22/facebook-changes-roundup/" title="new facebook  @ mashable" target="_blank">das hier</a> mal kurz durchlesen. Dass ich das <a href="http://mashable.com/2011/09/22/new-facebook-profiles/" title="facebook timeline @ mashable" target="_blank">Timeline-Gedöns</a> für unfassbar aufgeblasen halte<sup class='footnote'><a href='#fn-2524-1' id='fnref-2524-1'>1</a></sup>, weil sich Facebook damit als Zentrum des persönliches Internets definiert, ist dabei gar nicht so relevant. Wichtig ist das hier (<a href="http://mashable.com/2011/09/22/facebook-changes-roundup/" target="_blank">aus dem gleichen Artikel</a>):</p>
<blockquote><p>Previously, apps had to ask every time they shared information about you in your profile. Now, the first time you authorize the app, it will tell you what it’s going to share about you. If you’re cool with that, the app never has to ask you again.</p></blockquote>
<p>Das bedeutet, dass eine Anwendung bei der ich mich z.B. mit meinem Facebook-Account einlogge (wie Grooveshark o. ä.) auf Facebook postet, welches Lied ich höre. Womöglich sogar jeden einzelnen Song. Das hängt dabei nicht davon ab, wie viel ICH davon posten will, sondern wie oft die App posten will. Ich habe ihr schließlich Zugang gegeben. Damit wird Facebook zur Dokumentationsmaschine, dramatischer als Google es könnte. Denn während Google mit unseren Daten grade mal Werbung auf uns zuschneiden will, will Facebook das alles unseren Freunden zeigen. </p>
<p>Wenn man mich fragt, die schlimmere Alternative. Soll doch Google sich fragen, wofür ich die Schuhgröße von Johnny Depp herausfinden will. Das muss aber meine kleine Schwester nicht wissen, ifyouknowwhatimean.<br />
Damit versucht Facebook eine gefährlich Alles-oder-Nichts-Mentalität ins Internet zu integrieren. Unter dem Deckmantel von <em>Postprivacy</em> (auch so eine saudumme Idee) oder Transparenz, die verhindern soll, dass man Anonym anderen etwas antut. (Das hat Menschen ja immer schon von Beleidigungen abgehalten. Oh wait…), wird ein Cool Kids-Table im Internet aufgestellt. Hey, sagen sie, komm zu uns, wir teilen ständig alles was wir tun oder kaufen oder lesen miteinander! Wer dann nur noch Status-Updates schreibt <em>könnte ja etwas zu verbergen haben</em>. </p>
<h3>Das ganze Leben im Internet, ungeschminkt. </h3>
<p>Klingt alles sehr nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/1984_(Roman)" title="1984, George Orwell @ Wikipedia" target="_blank">1984</a>? Vielleicht. Oder es ist einfach die Art, wie Mark Zuckerberg seine Welt gerne hätte. Aber ich bin nicht der Typ, der die eigenen Fotos gern in der Auslage beim Fotografen sieht, oder sich für RTLs neueste Dokutainement-Horrorshow casten lässt. Obwohl ich öffentlich twittere und blogge, gibt es Dinge, die nicht jeder im Internet wissen muss. Denn die meisten davon, würde er auch im “echten” Leben nicht ohne weiteres erfahren. </p>
<p>Das Internet erweitert mein Leben um genau den Bereich, den ich brauche. Die Vorstellung, dass alleine Facebook gern diesen kompletten Bereich überwachen, dokumentieren und vor allem publizieren will, gefällt mir nicht. Facebook war mal ein Ort wo ich auf eigenen Wunsch interagieren konnte — jetzt soll ich reagieren, wenn ich etwas nicht will.<br />
Natürlich ist es ziemlich unwahrscheinlich, dass ich meinen Account lösche. Aber ziemlich wahrscheinlich, dass ich alles was einen Berührungspunkt zum restlichen Internet herstellt, erstmal entferne. </p>
<p>Vielleicht sollten die Nerds, die sich so sehr über die neues Features freuen daran erinnern, wie grausam das Leben sein kann, und ob sie auch diese Dinge in ihrer Timeline dokumentiert sehen wollen würden.</p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-2524-1'>Nur mal ganz kurz: hätte mein 13jähriges Ich sich einen Facebook-Account zugelegt, hätte ich diesen spätestens mit 20 komplett löschen müssen, um nicht bis in alle Ewigkeit mit den Dummheiten in Verbindung gebracht zu werden, die ich damals so ins Internet geschrieben habe. Teenager sein ist hart, war es immer schon. In Zeiten des Internets ist es trotzdem wichtig, dass man sich austoben kann, ohne dass einen all das durch die gesamte Online-Lebenszeit hindurch verfolgt. Darum ist die Sache mit der Timeline von Geburt bis Ende eine saudumme Idee. Oder hab nur ich traurige Emo-Gedichte mit 14 auf Geocities veröffentlicht? Eben. Wird sogar Zuckerberg irgendwann feststellen.  <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2524-1'>↩</a></span></li>
</ol>
</div>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2524&amp;md5=020a9e30f4d8c810b04e41e29372ef0d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>stupid girl</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 11:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Und dann fällt mir gestern Nacht wieder einmal ein, warum ich das Internet so liebe. Weil ich hier doof sein darf. Weil es hier immer jemanden gibt, der sich besser auskennt, mehr weiß, mehr Erfahrung hat. Das ist toll. Denn die meisten dieser Menschen kann ich im Internet auch fragen und sie antworten gern zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und dann fällt mir gestern Nacht wieder einmal ein, warum ich das Internet so liebe.</p>
<p>Weil ich hier doof sein darf.</p>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/08/im-with-stupid-e1313664191589.jpg" alt="" title="im-with-stupid" width="420" height="291" class="aligncenter size-full wp-image-2400" /></p>
<p>Weil es hier immer jemanden gibt, der sich besser auskennt, mehr weiß, mehr Erfahrung hat. Das ist toll. Denn die meisten dieser Menschen kann ich im Internet auch fragen und sie antworten gern zu “ihrem” Expertenthema. Keiner ist allwissend, das ist quasi ein grundlegendes Internetprinzip. Besonders auf Twitter. </p>
<p>Jetzt fragen Sie sich vielleicht: aber im “echten” Leben weiß doch auch niemand alles? Natürlich nicht. Aber wir tun dauernd so. Nein, halt, ich tue dauernd so. Als dauerplapperndes Besserwissergeschöpf bin ich für Menschen, die mich in der “echten” Welt kennen, eine Art analoge Wikipedia geworden. Das habe ich im Übrigen selbst zu verantworten. Schließlich wollte ich immer zu allem eine Meinung entwickeln, mich aus purem Komplex heraus zu jeder Frage äußern.</p>
<p>In der Schule war ich die mit der guten Allgemeinbildung, im Studium der <em>Freak</em> der bei allen Möglichen Sachen auf dem neuesten Stand ist. Ein Teil von mir fand das sogar gut. Der Teil ist mein Ego. Während mein Verstand oft schrie <em>WAS TUST DU DA? DU HAST DOCH EIGENTLICH KEINE AHNUNG! GIB DOCH ENDLICH ZU, DASS DU ES NICHT CHECKST!</em>. Aber solange die Menschen mich um Rat fragten und oft genug sehr beeindruckt waren (ich kann mein Unwissen verbal wirklich gut verpacken), hab ich weiter gemacht.</p>
<p>In einer Übergangsphase habe ich den mich umgebenden Offlinern dann das erzählt, was kluge Leute im Internet gesagt haben. Daraufhin hat man mich für ernsthaft schlau gehalten. Scary stuff. Ganz langsam hab ich dann angefangen eine Art Quellenangabe meiner Behauptungen anzugeben. “Also jemand der selbst Schiedsrichter ist, sagt, dass er den Freistoss nicht anpfeifen muss.” Oder gern auch während der Tagesschau. “Das ist SO gar nicht passiert und das sagt jemand der VOR ORT war.” </p>
<p>So gesehen ‚macht das Internet mich noch schlauer. Interessant ist, dass es einen Unterschied macht ob ich sage: “Tatsächlich ging es bei den <a href="http://www.slutwalks.de" title="Slut Walks in Deutschland">Slut Walks</a> eben nicht um Klamotten.” Oder ich sage: “Die Mädels die mit demonstriert haben, erzählen von bösen Dingen, die sie sich anhören mussten.” Während ich als Bewohnerin des Internets, die Version MIT Quellenangabe relevanter finde, ist für Menschen die Aussage ohne meine Quelle:Internet oft glaubwürdiger. <b>Noch.</b></p>
<p>Bereits jetzt sorgt es in manchen Fällen für Nachfragen a la “wo kann ich mehr dazu lesen” oder “gibt es einen Blog zu dem Thema?”, aber noch ist es zäh. Das hat bestimmt damit zu tun, dass ich auf dem Land lebe und ich, anders als manch andere, noch mit Menschen zu tun habe, die keine Emailadresse besitzen. Aber es zeigt, wie der sich zu langsam wandelnde Umgang traditioneller Medien mit dem Internet einen schlechten Eindruck hinterlässt. Wenn die Tagesschau unter einem Bild die Quelle als “Internet” angibt, oder böse Nachrichten gern mit “Die Täter haben sich <b>im Internet (!)</b> oder bei <b>sozialen Netzwerken</b> verabredet”, sorgt das nicht für Begeisterung. </p>
<p>Und es gibt in Zeiten einer immer älter werdenden Gesellschaft der Politik die falschen Argumente in die Hand. In England wurden jetzt zwei junge Männer zu Haftstrafen verurteilt, weil sie auf Facebook zur Randale aufgerufen hatten. Hätten sie Flyer verteilt, hätte man das bei Gericht wohl weniger eng gesehen. </p>
<p>Das Problem ist: je mehr wir darauf achten müssen, was wir im Internet sagen, weil es drastischere Konsequenzen haben kann als die Äußerung durch andere Medien, desto weniger werden Menschen klare Haltungen und fundierte Meinungen äußern. Auch Menschen, die sich tatsächlich auskennen. </p>
<p>Dadurch wird das Internet als ganzes dümmer. Und das kann ich wirklich nicht brauchen.</p>
<p>http://grooveshark.com/s/The+Great+Pretender/2x3JLI?src=5</p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2399&amp;md5=b3b4469edb0278cd87c29372e18e8b6e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>sonnig, wolkenlos</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/sonnig-wolkenlos/</link>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 15:35:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[clouded]]></category>
		<category><![CDATA[medienallerlei]]></category>
		<category><![CDATA[Nerdings]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwo zwischen Realnamendiskussion auf Google, stundenlangem Dateiengeschiebe zwecks Backup und meiner erneuten Feststellung, wie praktisch “richtiges” DSL ist, kam mir hauptsächlich ein Gedanke: Das mit der Cloud könnt ihr euch erstmal in die Haare schmieren. Versteht mich nicht falsch, das hat alles seine Vorteile. Wer arbeitet kann Wolken brauchen, in der Freizeit ist Sonne wichtig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_2352" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/naturegeak/5689004914/sizes/m/in/photostream/"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/08/5689004914_e2b4951923_z-e1312203430243-500x351.jpg" alt="" title="cloudy with a chance of bandwith" width="500" height="351" class="size-medium wp-image-2352" /></a><p class="wp-caption-text">(via naturegeak @ flickr)</p></div><br />
Irgendwo zwischen Realnamendiskussion auf Google, stundenlangem Dateiengeschiebe zwecks Backup und meiner erneuten Feststellung, wie praktisch “richtiges” DSL ist, kam mir hauptsächlich ein Gedanke: Das mit der Cloud könnt ihr euch erstmal in die Haare schmieren. </p>
<p>Versteht mich nicht falsch, das hat alles seine Vorteile. </p>
<h3>Wer arbeitet kann Wolken brauchen, in der Freizeit ist Sonne wichtig</h3>
<p>Während des Studiums haben Dropbox und Co mich gerettet. Keine Massen-Emails, keine drölfzig Dokument-Versionen, alles wird schön über einen geteilten Ordner synchronisiert. Ob nun Dropbox oder GoogleDocs — für Projekte mit mehreren Menschen helfen diese Dinge sehr. Da ist die Cloud großartig.<br />
Man teilt und bearbeitet und sichert alles gemeinsam, sieht wer wann Zugriff hatte und minimiert so Fehler. </p>
<p>Dokumente die ich überall brauche, Buchungsbestätigungen, Fahrpläne — alles in meiner Dropbox oder den Google-Dokumenten. Es gibt Sicherheit, auch mal ohne den Laptop unterwegs zu sein. Oder selbst wenn der über den Jordan geht — wichtige Dokumente stehen als Backup in einem verschlüsselten Ordner online.</p>
<p>Ich führe meinen Kalender online (Google, obviously.) Ich sichere Passwörter über Lastpass, wichtige Dokumente über Dropbox. Als ich am Wochenende meinen Laptop zuerst platt gemacht habe um anschließend alles neu zu installieren waren meine Schriftarten und Icons sowie eine Sicherungsdatei für meine Programme in der Cloud. </p>
<p>So gesehen bin ich ein großer Fan, ehrlich.<br />
Aber. </p>
<p>Grundsätzlich ist es praktisch einer Freundin den neuen Song, den sie hören sollte in die Dropbox zu stellen. Oder eine Liste über GoogleDocs zur Häufigkeit der Erwähnung von Einhörnern auf Twitter zu führen. Mit meinem Account bei UbuntuOne kann ich auch mal ein Fotoalbum streamen, ohne das alles gleich auf Facebook zu stellen. (zu den Alben-Funktionen von Facebook nur ein Wort: ORRRR)</p>
<p>Also immer dann wenn ich kurz — oder mittelfristig Dinge verfügbar machen muss, ist die Cloud super. Für eine begrenzte Masse an Daten. Und in Ausnahmefällen auch mal langfristig.<br />
Für große Datenmengen und längerfristig ist die Cloud aber in ihrer momentanen Form Blödsinn. Dafür gibt es zu viele Haken, Ösen und Gefahren. </p>
<h3>Es gibt Gegenden, da kommen gar keine Wolken vor</h3>
<p>Die Diskussionen um die Namens-Politik auf Google hat eines gezeigt: Ob Google, Facebook oder Apple — kein großer Anbieter betreibt momentan ein offenes, zuverlässiges Accountmanagement.<br />
Was bei Google die Namen sind, ist bei Facebook der Datenschutz und bei Apple dürfen keine Drittanbieter dazu.<br />
Mich von einem Hauptaccount abhängig zu machen ist also durchaus riskant. </p>
<p>Natürlich, den Meisten von uns wird nie derartiges passieren. Aber es gibt keine Strategie mit der man 100%ige Sicherheit für die Daten in der Cloud herstellen kann. Selbst mein persönlicher Liebling Dropbox hatte vor ein paar Wochen eine größere Sichereheitslücke.<br />
Dabei macht es keinen Unterschied, ob man für den Account bezahlt hat oder nicht.</p>
<p>Aber selbst wenn das alles sicher wäre, wir uns darauf verlassen könnten, dass unsere Dateien jederzeit auf einem Server irgendwo auf der Welt verfügbar sind, egal wie wir uns nennen und ob wir dort auch unsere Pornosammlung untergebracht haben, selbst dann ist die Cloud nur mit Krücken unterwegs.</p>
<p>Die Krücken der Cloud heißen DSL, G3, Wlan und Edge.<br />
Ohne diese Krücken kommt die Cloud nämlich nirgendwohin. Das ist kein Problem in Gegenden, die barrierefrei sind. Also Städte wo das Netz auf die vielen Smartphone-Besitzer eingerichtet ist. In absehbarer Zeit werden wir im Bus, Zug und auch im Flugzeug fröhlich online sein und streamen was das Zeug hält. </p>
<p>Und so wird ein ganzes Land von einem großen, zuverlässigen Funknetz bedenkt. Ein ganzes Land? Aber nicht doch! Große weiße Flecken in ländlichen Gegen bleiben wehrhaft! Gezwungenermaßen. Denn die Telekom hat es nie für nötig gehalten dort DSL-Leitungen zu legen oder für entsprechenden Ersatz zu sorgen. Und wenn sie jetzt in diesen Gegenden Angebote für Funk-DSL macht, dann steht im Kleingedruckten die Drosselung nach 6GB. 6 Gigabyte. Pro Anschluß. Mit 2–8 Geräten die mehr oder weniger regelmäßig im Netz sind, Videos herunterladen, Musik im Internet kaufen und Emails verschicken. </p>
<p>Die 6GB sind dann nach einer Woche schon mal erreicht.<br />
Gut, dann kann man ja immer noch mit dem Smartphone ins Netz, gibt ja UMTS &amp; HSDPA. Oder?<br />
Nun, speaking as a citizen am Rande Südostoberbayerns — NÖ.<br />
Mein Handy kennt die Bezeichnung 3G nur vom Hörensagen. Wenn überhaupt. Es schwankt, was die grünen Wiesen hier hergeben. </p>
<p>Damit ist der Grundgedanke der Cloud “alles jederzeit überall verfügbar machen” Quark. Stattdessen sollte er lauten “wenn sie in einer Stadt mit mehr als 20 000 Einwohnern leben, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass sie zumindest mit etwas Geduld auf ihre Dateien, die nicht größer als 100 MB sind, zugreifen können.”</p>
<p>Wenn ich jetzt noch bedenke, wie hoch die Priorität dieses Infrastrukturproblems z.B. in Bayern unter der Hoheit Horst I dem Ungewählten (wir erinnern uns, bei der CSU druckt man sein Internet gern noch aus) ist, sehe ich eher eine Winterolympiade hier, bevor ich einen menschenwürdigen Downstream erhalte. </p>
<h3>Meine Musiksammlung ist wie ein Organ, das kann man nicht streamen.</h3>
<p>Und wissen sie was? Damit kann ich sehr gut leben. </p>
<p>Ich bin oft und viel online. Ich kommuniziere, konsumiere und tue eigentlich alles außer Essen im Internet. Wenn ich unterwegs bin, grinse ich auf Zugfahrten oder beim Warten auf irgendetwas in mein Handy. Meistens, weil ich meine Twitter-Timeline lese.</p>
<p>Was ich dann nicht tue? Mein Handy als MP3-Player nutzen. Youtube-Videos schauen. Einfach, weil diese Dinge viel Aufmerksamkeit brauchen. Genauso versuche ich größere Twitter-Konversationen auf einen Zeitpunkt, wenn ich wieder am PC bin.<br />
Außerdem verbrauchen diese Dinge viel Akku und ich gehöre zu denen, die ihr Handy manchmal wirklich zum telefonieren BRAUCHEN. (Hallo, holst du mich aaahhab?)</p>
<p>Kopfhörer habe ich trotzdem ständig auf. Weil ich, sobald ich das Haus verlasse, Musik höre. Bevor ich die Tür hinter mir zumache, entscheide ich spontan was jetzt meinen Weg begleiten soll. Auf dem Rückweg kann das schon wieder etwas komplett anderes sein.<br />
Hin und wieder ist man einen ganzen Tag lang unterwegs — dann wird stundenweise geshuffelt, die neuen Alben durchgehört und irgendwann verzweifelt wieder zu den Klassikern gegriffen. Will sagen: ich brauche meine Musik, überall, zuverlässig und in großen Mengen. </p>
<p>Da fällt das Streamen schon mal flach. Weil vielleicht stehe ich im Laufe des Tages an einem See-Ufer. Oder auf einer Waldlichtung. Oder bin einfach in Randgegenden von Südostoberbayern unterwegs. Und egal was die Simfy-Werbung mir erzählen will — da streamt es sich nicht so leicht. </p>
<p>Stattdessen schauffele ich alle par Wochen die frische Musik auf den MP3 Player, zu den anderen ausgewählten 32 GB. Und das ist der Kern meiner Musiksammlung, also ein bisschen mehr als die Hälfte. Der Akku des MP3-Players hält tagelang durch, er ist kleiner und handlicher als mein Handy und mindestens genauso wichtig.<br />
Ich liebe Musik. Meine Musiksammlung gehört zu meinen wichtigsten Besitztümern.<br />
Meine komplette digitale Musiksammlung ist einmal auf meinem PC, einmal auf einer externen Festplatte und der harte Kern wie gesagt auf dem MP3-Player. SO wichtig ist sie.</p>
<p>Liebe Cloud, du bist eine hübsche Erfindung, aber es gibt Dinge, um die kümmere ich mich selbst. Das eine ist das Füttern meiner Katze und das andere meine Musiksammlung. Wir reden wieder drüber, wenn du lernst Steuererklärungen zu erstellen, okay?</p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2350&amp;md5=c70b0cad90a7e8e3af87211e3e5fe16d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Von Punkten, Kreisen und Lästereien</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/von-punkten-kreisen-und-lastereien/</link>
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		<pubDate>Sat, 16 Jul 2011 12:38:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[ism]]></category>
		<category><![CDATA[Nerdings]]></category>
		<category><![CDATA[thewimenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Ja, ich weiß, SCHON WIEDER so ein Eintrag, der sich mit Frauen beschäftigt. Aber, haltet ein! Dieses mal sollen meine Geschlechtsgenossinen sich bitte einfach nur etwas trauen. Google+ ist immer noch in der frisch-geschlüpft-Phase, macht aber bereits Anstalten uns länger zu beschäftigen. Ich will mich nicht darin ergehen, warum ich G+ wirklich mag und Facebook [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ja, ich weiß, SCHON WIEDER so ein Eintrag, der sich mit Frauen beschäftigt. Aber, haltet ein! Dieses mal sollen meine Geschlechtsgenossinen sich bitte einfach nur etwas trauen.</p>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/pink-circles-self-adhesive-border-30584-347-pekm340x80ekm.gedreht.jpg" alt="" title="Kreise, Girlie-Version" width="80" height="340" class="alignright size-full wp-image-2302" />Google+ ist immer noch in der frisch-geschlüpft-Phase, macht aber bereits Anstalten uns länger zu beschäftigen. Ich will mich nicht darin ergehen, warum ich G+ wirklich mag und Facebook noch nie mochte und hoffe, da nur noch selten auftauchen zu müssen. <sup class='footnote'><a href='#fn-2292-1' id='fnref-2292-1'>1</a></sup><br />
Jedenfalls, so schön G+ auch schon ist, es scheint sich erst unter den Geeks, Nerds und twitternden Frühmitmachern rumgesprochen zu haben. Die Mädels hängen <a href="http://www.gizmodo.de/2011/07/15/wo-sind-die-madels-bei-google.html" title="[Gizmodo] Wo sind die Mädels?">noch irgendwo anders ab</a>.</p>
<h3>Social media braucht auch Drama</h3>
<p>Und ich verstehe das ja. Da ist die Gruppe, für die ist das Internet tatsächlich <em>nur</em> ein Medium. Die können ihren Job machen oder mit ihren Freunden reden, ganz ohne Internet. Sie haben sich grade so mit Facebook angefreundet, haben maximal einen Tumblr oder stellen Videos online in denen sie betrunken Karaoke singen. Bis diese Frauen wechseln, wird es lange dauern. Weil es schwer ist, auf deren Frage nach dem ’Wozu das alles?’ so zu antworten, dass sie die Begeisterung packt.</p>
<p>Den G+ hat keine witzigen <em>Likes</em> a la “ich bin nicht eifersüchtig, aber tot wäre sie mir lieber”, keine Pinnwände auf denen sich Dramen abspielen können und keine Gruppen, wo man sich über den besten Latte Macchiatto unterhalten kann. (Und jetzt schäme ich mich für diesen Klischeeversauten Satz in Grund und Boden. Aber I’m trying to paint a picture here, okay?)</p>
<p>Diese Frauen und Mädchen verbringen übrigens ihren Freitag — oder Samstagabend nicht mit Seriengucken , dazu trinken und darüber twittern. Nein, sie gehen tatsächlich raus. Ich weiß, ich begreife das auch nicht.</p>
<h3>Digitaler overflow macht auch keinen Spaß</h3>
<p>Und dann wären da wir, die digitalen ehschonüberalldabei-Nerdmädchen. Wir sind auf Facebook und bei Twitter (wo die Tweet-Zahl längst die 10000 überschritten hat.), besitzen 1–4 tumblr, vielleicht einen Blog, machen VIELE Fotos und schreiben wegen der Freunde, die wir erst im Internet gefunden haben, seitenlange Emails.</p>
<p>Ach ja, nebenher lesen wir ja noch alles, was die anderen so rauskommunizieren. Und jetzt noch ein Kanal? SRSLY? Wofür? Fragen sich auch andere:</p>
<blockquote><p>
Blogspot. Twitter. Facebook. Tumblr. Twitpic, YouTube, Flickr, Dailybooth, Google+. Ich bin überall, teilweise doppelt und dreifach. Ja, man kann sogar sagen, ich bin süchtig danach. Social Media ist mein Crack.</p>
<p>Aber, und es fällt mir nicht leicht das zu sagen, es wird langsam etwas unübersichtlich. Früher war mehr Nische. Ich bin zum ersten Mal in meinem Leben von meiner großen Liebe Internet überfordert. Ich werde erschlagen. Die Tweets meiner Timeline erleben bei Facebook ihr Revival, Fotos von Tumblr werden zu gleichen Teilen bei Twitter, Facebook und Google+ präsentiert, alles doppelt, alles dreifach, alles einfach zuviel. Mir fehlt der rote Faden, mich nervt die Wiederholung, es ist unübersichtlich und all das ist mir erst mit Google+ bewusst geworden.</p>
<p>Und zwar, weil ich bis heute keinen blassen Schimmer habe, wozu ich das nutzen soll.</p>
<p><em><a href="http://orbis-claudiae.blogspot.com/2011/07/social-media-gedons.html" title="[orbis claudiae] Social Media Gedöns">Quelle</a></em></p>
</blockquote>
<p>Stimmt. Kommunikation und Informationsverwertung haben ihre Grenzen. Wir wollen eben doch noch ein “real life”. Mit Zeit und Aufmerksamkeit für andere Dinge.<br />
<div id="attachment_2304" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/07/google-vip-500x253.jpg" alt="Aus Trendhure wird Nerd-Vip" title="google-vip" width="500" height="253" class="size-medium wp-image-2304" /><p class="wp-caption-text">(Zeichnung © by Lutz Beyer, Cybay New Media.)</p></div></p>
<h3>Aber die Jungs kriegen es doch auch hin! Ich dachte Frauen sind das kommunikative Geschlecht?!</h3>
<p>Das ist ein bisschen das Problem. Ich habe z.B. auf Twitter die Beobachtung gemacht, dass Frauen öfter die Timeline der letzten 8 Stunden nachlesen als Männer. Männliche Twitterer sind wohl pragmatischer. Was wichtig ist, wird mich erreichen. Was mich betrifft enthält eine Erwähnung. <em>Passt schon</em>.<br />
Sie hadern auch weniger mit dem Abmelden bzw. Löschen von Accounts. Darüber kann man jetzt bestimmt eine psychologische Abhandlung schreiben, aber das überlasse ich anderen.<br />
Darum sind viele bereits bei Google+ . Weil, wenn es nichts taugt, dann meldet Mann sich eben wieder ab. </p>
<p>Nur: ich bin mir ziemlich sicher, dass Google+ bleiben wird. Und es, weil es viele praktische Einsatzmöglichkeiten hat, unser Leben bereichern wird. Neben den Zukunftsträumen bzgl. der Cloud<br />
<sup class='footnote'><a href='#fn-2292-2' id='fnref-2292-2'>2</a></sup>kann man dort tatsächlich diskutieren. So ein bisschen wie in den Foren, die wir vor 10 Jahren gegründet haben. Besser als auf Twitter oder Facebook, wo Zeichenbegrenzung und fehlende Übersicht Hürden darstellen. </p>
<h3>Ja, aber BRAUCHT man Google+?</h3>
<p>Die Kreise auf Google+ sind perfekt um meine weit gestreuten Interessen unter einen Hut zu bringen oder neue Menschen zu einem Thema kennen zu lernen. Ich habe mir einen leeren Circle angelegt, mit dem ich Links teile die mich interessieren. Die Integration des Gmail-Chats oder der Möglichkeit einem Profilinhaber gleich aus G+ heraus eine Email zu schreiben, passen besser zu meinem Kommunikationsstil. Ich checke Facebook zu selten. Und die Mails von dort packt Gmail zwar irgendwohin, aber ich lese sie nicht. </p>
<p>Bliebe die Frage: Was bietet mir Google, dass ich woanders nicht habe? Schließlich habe ich bis jetzt eher hervorgehoben, was Google+ nicht hat. </p>
<p>Google+ ist die Hochzeit von Facebook, Tumblr, Twitter und einem Forum. Was nicht heißt, dass man diese Kanäle nicht mehr braucht. Aber als erster Schritt ist G+ die perfekte Anlaufstelle für alle Themen und Kommentare, die die anderen Kanäle sprengen. Weil sie länger sind. Oder multimedialer. Oder von mehr Menschen gelesen werden sollen.<br />
Und irgendwann glaube ich, wird sich die Reihenfolge umkehren. Wir werden aus Google+ heraus entscheiden, was wir in einen anderen, spezifischeren Kanal tragen. Welches Video in den Tumblr kommt. Welcher Kommentar auch in 140 Zeichen passt. Google+ hat das Zeug zum digitalen schwarzen Brett. </p>
<p>Der Casus Cnaxus ist folgender: Google+ macht, wie alle socialdings, erst Spaß, wenn man dort Menschen kennt. Dafür müssen mehr Menschen, inbesondere mehr Frauen mitmachen. Also muss irgendwer anfangen. Ich bin schon da. Kommt ihr nach? </p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-2292-1'>Ja gut, okay, ganz kurz: Das Interface ist wirklich großartig, die Diskussionkultur ist angenehmer, angeregter. Und all das, was einem bei Facebook den Stream vollmüllt fehlt. Noch. Es ist praktischer, schneller und versucht vor allem nicht den wertvollen Begriff <b>Freundschaft</b> zu missbrauchen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2292-1'>↩</a></span></li>
<li id='fn-2292-2'>die noch auf sich warten lassen wird, weil wir eben nicht in einem Land mit flächendeckendem Zugang zu schnellem Internet leben. Und für Dokumente und Dinge mit denen man arbeitet mag das ganz praktisch sein, aber meine Musiksammlung soll mir auch zur Seite stehen, wenn ich allein in der bayerischen Tundra unterwegs bin. Wo die Cloud eben nicht ist. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2292-2'>↩</a></span></li>
</ol>
</div>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2292&amp;md5=5dd3b36318f67b1ec695547db6f69b91" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Dear Breaking Dawn: SUCK IT</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jun 2011 12:21:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[cinema]]></category>
		<category><![CDATA[fangirling]]></category>
		<category><![CDATA[fright night]]></category>
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		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Eigentlich sprechen genug Dinge gegen diesen Film. Es ist ein Remake. Es geht um, gäähn, Vampire. Und, gäääähhhhhn, Teenager. Aber holy squeeeling Fangirl, ich schau mir mit diesem Cast doch alles an! Colin Farrell ist ein Vampir, McLovin’ ist McLovin’ , Toni Colette ist wie immer großartig, der jüngere coolere Franco-Bruder Dave sollte in mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eigentlich sprechen genug Dinge gegen diesen Film.</p>
<p>Es ist ein Remake. Es geht um, gäähn, Vampire. Und, gäääähhhhhn, Teenager. </p>
<p>Aber holy squeeeling Fangirl, ich schau mir mit diesem Cast doch alles an! Colin Farrell ist ein Vampir, McLovin’ ist McLovin’ , Toni Colette ist wie immer großartig, der jüngere coolere Franco-Bruder Dave sollte in mehr Filmen vorkommen und, oh, hatte ich <strong>DAVID aka Doctor Nummer 10 TENNANT</strong> erwähnt? Als Magier? Mit Eyeliner??</p>
<p>Eben. Wir sehen uns dann in <a href="http://www.imdb.com/title/tt1438176/">Fright Night</a>. </p>
<p><object width="600" height="450"><param name="movie" value="http://www.traileraddict.com/emd/40931"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><param name="allowfullscreen" value="true"></param><embed src="http://www.traileraddict.com/emd/40931" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="600" height="450"></embed></object></p>
<p>Hier noch der eigentlich Trailer, der aber keinen Tennant enthält und darum ignoriert wird. </p>
<p><object width="600" height="450"><param name="movie" value="http://www.traileraddict.com/emd/39881"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><param name="wmode" value="transparent"></param><param name="allowfullscreen" value="true"></param><embed src="http://www.traileraddict.com/emd/39881" type="application/x-shockwave-flash" wmode="transparent" allowfullscreen="true" allowscriptaccess="always" width="600" height="450"></embed></object></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2102&amp;md5=2d618f20214d11993eeb0466ebebbd5e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>There are no monsters in the oval office</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/there-are-no-monsters-in-the-oval-office/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Mar 2011 07:28:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[doctor who]]></category>
		<category><![CDATA[Nerdings]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Staffel 6 kann kommen. Stetsons are cool.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Staffel 6 kann kommen. Stetsons are cool.</p>
<p><object width="525" height="366"><param name="movie" value="http://www.bbc.co.uk/emp/external/player.swf"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowScriptAccess" value="always"></param><param name="FlashVars" value="playlist=http%3A%2F%2Fwww%2Ebbc%2Eco%2Euk%2Fiplayer%2Fplaylist%2Fp00fxf06&#038;config=undefined&#038;config_settings_skin=black&#038;config_settings_suppressRelatedLinks=true&#038;config_settings_showFooter=true&#038;"></param><embed src="http://www.bbc.co.uk/emp/external/player.swf" type="application/x-shockwave-flash" allowfullscreen="true" allowScriptAccess="always" width="525" height="366" FlashVars="playlist=http%3A%2F%2Fwww%2Ebbc%2Eco%2Euk%2Fiplayer%2Fplaylist%2Fp00fxf06&#038;config=undefined&#038;config_settings_skin=black&#038;config_settings_suppressRelatedLinks=true&#038;config_settings_showFooter=true&#038;"></embed></object></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=1861&amp;md5=ec7f63d663e36f30699ce5ff7431d894" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Flohmärkte dieser Welt — nehmt euch in acht.</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/flohmarkte-dieser-welt-nehmt-euch-in-acht/</link>
		<comments>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/flohmarkte-dieser-welt-nehmt-euch-in-acht/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 11 Mar 2011 10:31:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[art]]></category>
		<category><![CDATA[Nerdings]]></category>
		<category><![CDATA[netzgefischt]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.patschpatsch.com/blog/?p=1825</guid>
		<description><![CDATA[Denn es könnte sein, dass demnächst mehr Leute auf die gleiche Idee kommen, wie Chris McMahon. Der fand einige klassische alte Schinken und benutzte sie als Hintergrund für seine Kunst. Die ich mir auf der Stelle ins Wohnzimmer hängen würde.   Auf der Deviantart-Seite von Chris gibt es die Werke mittlerweile zu kaufen. (via Artist Buys [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Denn es könnte sein, dass demnächst mehr Leute auf die gleiche Idee kommen, wie Chris McMahon. Der fand einige klassische <em>alte Schinken </em>und benutzte sie als Hintergrund für seine Kunst. Die ich mir auf der Stelle ins Wohnzimmer hängen würde.</p>
<p><img id="img7" src="http://static02.mediaite.com/geekosystem/uploads/2011/03/landscape-nessie-550x402.jpg" alt="" /></p>
<p> </p>
<p>Auf der <a href="http://chr15t0ph3l35.deviantart.com/store/">Deviantart-Seite von Chris</a> gibt es die Werke mittlerweile zu kaufen.</p>
<p>(via <a href="http://www.geekosystem.com/yard-sale-landscape-painting-monsters/">Artist Buys Landscape Paintings from Yard Sales, Inserts Monsters | Geekosystem</a>. )</p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=1825&amp;md5=664ee8862dd188477bc13c96e38ffac9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/flohmarkte-dieser-welt-nehmt-euch-in-acht/feed/</wfw:commentRss>
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