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	<title>Patsch / Bella / Blog &#187; medienallerlei</title>
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		<title>sonnig, wolkenlos</title>
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		<pubDate>Mon, 01 Aug 2011 15:35:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[clouded]]></category>
		<category><![CDATA[medienallerlei]]></category>
		<category><![CDATA[Nerdings]]></category>

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		<description><![CDATA[Irgendwo zwischen Realnamendiskussion auf Google, stundenlangem Dateiengeschiebe zwecks Backup und meiner erneuten Feststellung, wie praktisch “richtiges” DSL ist, kam mir hauptsächlich ein Gedanke: Das mit der Cloud könnt ihr euch erstmal in die Haare schmieren. Versteht mich nicht falsch, das hat alles seine Vorteile. Wer arbeitet kann Wolken brauchen, in der Freizeit ist Sonne wichtig [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_2352" class="wp-caption aligncenter" style="width: 510px"><a href="http://www.flickr.com/photos/naturegeak/5689004914/sizes/m/in/photostream/"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/08/5689004914_e2b4951923_z-e1312203430243-500x351.jpg" alt="" title="cloudy with a chance of bandwith" width="500" height="351" class="size-medium wp-image-2352" /></a><p class="wp-caption-text">(via naturegeak @ flickr)</p></div><br />
Irgendwo zwischen Realnamendiskussion auf Google, stundenlangem Dateiengeschiebe zwecks Backup und meiner erneuten Feststellung, wie praktisch “richtiges” DSL ist, kam mir hauptsächlich ein Gedanke: Das mit der Cloud könnt ihr euch erstmal in die Haare schmieren. </p>
<p>Versteht mich nicht falsch, das hat alles seine Vorteile. </p>
<h3>Wer arbeitet kann Wolken brauchen, in der Freizeit ist Sonne wichtig</h3>
<p>Während des Studiums haben Dropbox und Co mich gerettet. Keine Massen-Emails, keine drölfzig Dokument-Versionen, alles wird schön über einen geteilten Ordner synchronisiert. Ob nun Dropbox oder GoogleDocs — für Projekte mit mehreren Menschen helfen diese Dinge sehr. Da ist die Cloud großartig.<br />
Man teilt und bearbeitet und sichert alles gemeinsam, sieht wer wann Zugriff hatte und minimiert so Fehler. </p>
<p>Dokumente die ich überall brauche, Buchungsbestätigungen, Fahrpläne — alles in meiner Dropbox oder den Google-Dokumenten. Es gibt Sicherheit, auch mal ohne den Laptop unterwegs zu sein. Oder selbst wenn der über den Jordan geht — wichtige Dokumente stehen als Backup in einem verschlüsselten Ordner online.</p>
<p>Ich führe meinen Kalender online (Google, obviously.) Ich sichere Passwörter über Lastpass, wichtige Dokumente über Dropbox. Als ich am Wochenende meinen Laptop zuerst platt gemacht habe um anschließend alles neu zu installieren waren meine Schriftarten und Icons sowie eine Sicherungsdatei für meine Programme in der Cloud. </p>
<p>So gesehen bin ich ein großer Fan, ehrlich.<br />
Aber. </p>
<p>Grundsätzlich ist es praktisch einer Freundin den neuen Song, den sie hören sollte in die Dropbox zu stellen. Oder eine Liste über GoogleDocs zur Häufigkeit der Erwähnung von Einhörnern auf Twitter zu führen. Mit meinem Account bei UbuntuOne kann ich auch mal ein Fotoalbum streamen, ohne das alles gleich auf Facebook zu stellen. (zu den Alben-Funktionen von Facebook nur ein Wort: ORRRR)</p>
<p>Also immer dann wenn ich kurz — oder mittelfristig Dinge verfügbar machen muss, ist die Cloud super. Für eine begrenzte Masse an Daten. Und in Ausnahmefällen auch mal langfristig.<br />
Für große Datenmengen und längerfristig ist die Cloud aber in ihrer momentanen Form Blödsinn. Dafür gibt es zu viele Haken, Ösen und Gefahren. </p>
<h3>Es gibt Gegenden, da kommen gar keine Wolken vor</h3>
<p>Die Diskussionen um die Namens-Politik auf Google hat eines gezeigt: Ob Google, Facebook oder Apple — kein großer Anbieter betreibt momentan ein offenes, zuverlässiges Accountmanagement.<br />
Was bei Google die Namen sind, ist bei Facebook der Datenschutz und bei Apple dürfen keine Drittanbieter dazu.<br />
Mich von einem Hauptaccount abhängig zu machen ist also durchaus riskant. </p>
<p>Natürlich, den Meisten von uns wird nie derartiges passieren. Aber es gibt keine Strategie mit der man 100%ige Sicherheit für die Daten in der Cloud herstellen kann. Selbst mein persönlicher Liebling Dropbox hatte vor ein paar Wochen eine größere Sichereheitslücke.<br />
Dabei macht es keinen Unterschied, ob man für den Account bezahlt hat oder nicht.</p>
<p>Aber selbst wenn das alles sicher wäre, wir uns darauf verlassen könnten, dass unsere Dateien jederzeit auf einem Server irgendwo auf der Welt verfügbar sind, egal wie wir uns nennen und ob wir dort auch unsere Pornosammlung untergebracht haben, selbst dann ist die Cloud nur mit Krücken unterwegs.</p>
<p>Die Krücken der Cloud heißen DSL, G3, Wlan und Edge.<br />
Ohne diese Krücken kommt die Cloud nämlich nirgendwohin. Das ist kein Problem in Gegenden, die barrierefrei sind. Also Städte wo das Netz auf die vielen Smartphone-Besitzer eingerichtet ist. In absehbarer Zeit werden wir im Bus, Zug und auch im Flugzeug fröhlich online sein und streamen was das Zeug hält. </p>
<p>Und so wird ein ganzes Land von einem großen, zuverlässigen Funknetz bedenkt. Ein ganzes Land? Aber nicht doch! Große weiße Flecken in ländlichen Gegen bleiben wehrhaft! Gezwungenermaßen. Denn die Telekom hat es nie für nötig gehalten dort DSL-Leitungen zu legen oder für entsprechenden Ersatz zu sorgen. Und wenn sie jetzt in diesen Gegenden Angebote für Funk-DSL macht, dann steht im Kleingedruckten die Drosselung nach 6GB. 6 Gigabyte. Pro Anschluß. Mit 2–8 Geräten die mehr oder weniger regelmäßig im Netz sind, Videos herunterladen, Musik im Internet kaufen und Emails verschicken. </p>
<p>Die 6GB sind dann nach einer Woche schon mal erreicht.<br />
Gut, dann kann man ja immer noch mit dem Smartphone ins Netz, gibt ja UMTS &amp; HSDPA. Oder?<br />
Nun, speaking as a citizen am Rande Südostoberbayerns — NÖ.<br />
Mein Handy kennt die Bezeichnung 3G nur vom Hörensagen. Wenn überhaupt. Es schwankt, was die grünen Wiesen hier hergeben. </p>
<p>Damit ist der Grundgedanke der Cloud “alles jederzeit überall verfügbar machen” Quark. Stattdessen sollte er lauten “wenn sie in einer Stadt mit mehr als 20 000 Einwohnern leben, ist die Wahrscheinlichkeit ziemlich hoch, dass sie zumindest mit etwas Geduld auf ihre Dateien, die nicht größer als 100 MB sind, zugreifen können.”</p>
<p>Wenn ich jetzt noch bedenke, wie hoch die Priorität dieses Infrastrukturproblems z.B. in Bayern unter der Hoheit Horst I dem Ungewählten (wir erinnern uns, bei der CSU druckt man sein Internet gern noch aus) ist, sehe ich eher eine Winterolympiade hier, bevor ich einen menschenwürdigen Downstream erhalte. </p>
<h3>Meine Musiksammlung ist wie ein Organ, das kann man nicht streamen.</h3>
<p>Und wissen sie was? Damit kann ich sehr gut leben. </p>
<p>Ich bin oft und viel online. Ich kommuniziere, konsumiere und tue eigentlich alles außer Essen im Internet. Wenn ich unterwegs bin, grinse ich auf Zugfahrten oder beim Warten auf irgendetwas in mein Handy. Meistens, weil ich meine Twitter-Timeline lese.</p>
<p>Was ich dann nicht tue? Mein Handy als MP3-Player nutzen. Youtube-Videos schauen. Einfach, weil diese Dinge viel Aufmerksamkeit brauchen. Genauso versuche ich größere Twitter-Konversationen auf einen Zeitpunkt, wenn ich wieder am PC bin.<br />
Außerdem verbrauchen diese Dinge viel Akku und ich gehöre zu denen, die ihr Handy manchmal wirklich zum telefonieren BRAUCHEN. (Hallo, holst du mich aaahhab?)</p>
<p>Kopfhörer habe ich trotzdem ständig auf. Weil ich, sobald ich das Haus verlasse, Musik höre. Bevor ich die Tür hinter mir zumache, entscheide ich spontan was jetzt meinen Weg begleiten soll. Auf dem Rückweg kann das schon wieder etwas komplett anderes sein.<br />
Hin und wieder ist man einen ganzen Tag lang unterwegs — dann wird stundenweise geshuffelt, die neuen Alben durchgehört und irgendwann verzweifelt wieder zu den Klassikern gegriffen. Will sagen: ich brauche meine Musik, überall, zuverlässig und in großen Mengen. </p>
<p>Da fällt das Streamen schon mal flach. Weil vielleicht stehe ich im Laufe des Tages an einem See-Ufer. Oder auf einer Waldlichtung. Oder bin einfach in Randgegenden von Südostoberbayern unterwegs. Und egal was die Simfy-Werbung mir erzählen will — da streamt es sich nicht so leicht. </p>
<p>Stattdessen schauffele ich alle par Wochen die frische Musik auf den MP3 Player, zu den anderen ausgewählten 32 GB. Und das ist der Kern meiner Musiksammlung, also ein bisschen mehr als die Hälfte. Der Akku des MP3-Players hält tagelang durch, er ist kleiner und handlicher als mein Handy und mindestens genauso wichtig.<br />
Ich liebe Musik. Meine Musiksammlung gehört zu meinen wichtigsten Besitztümern.<br />
Meine komplette digitale Musiksammlung ist einmal auf meinem PC, einmal auf einer externen Festplatte und der harte Kern wie gesagt auf dem MP3-Player. SO wichtig ist sie.</p>
<p>Liebe Cloud, du bist eine hübsche Erfindung, aber es gibt Dinge, um die kümmere ich mich selbst. Das eine ist das Füttern meiner Katze und das andere meine Musiksammlung. Wir reden wieder drüber, wenn du lernst Steuererklärungen zu erstellen, okay?</p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2350&amp;md5=c70b0cad90a7e8e3af87211e3e5fe16d" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Dr. Strangetweet , oder — wie ich lernte die Hysterie zu lieben</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/dr-strangetweet-oder-wie-ich-lernte-die-hysterie-zu-lieben/</link>
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		<pubDate>Mon, 14 Mar 2011 16:45:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[medienallerlei]]></category>
		<category><![CDATA[netzgefischt]]></category>
		<category><![CDATA[politics]]></category>

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		<description><![CDATA[Momentan ist Fastenzeit. Jedenfalls, wenn man noch so einen Rest Katholizismus in den Blutkörperchen hat. Und mittlerweile ist es ja sehr beliebt, digital zu fasten. Kein Facebook oder kein Twitter, weniger Emails checken oder sowas in der Richtung. Das klingt auf den ersten Blick wahnsinnig vernünftig. Ich erwische mich viel zu oft dabei, wie ich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Momentan ist Fastenzeit. Jedenfalls, wenn man noch so einen Rest Katholizismus in den Blutkörperchen hat. Und mittlerweile ist es ja sehr beliebt, digital zu fasten. Kein Facebook oder kein Twitter, weniger Emails checken oder sowas in der Richtung.</p>
<p>Das klingt auf den ersten Blick wahnsinnig vernünftig. Ich erwische mich viel zu oft dabei, wie ich auf mein Handy schaue oder selbst irgendwo etwas <em>poste</em>. Andererseits kann ich mir mein Leben, ohne all diese Kanäle schlicht nicht mehr vorstellen.</p>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/3072-2048-38153.jpg" alt="" title="the times are a-changing" width="461" height="307" class="alignleft size-full wp-image-1838" />Zwar schaffe ich es, nur noch 2x am Tag meine Emails wirklich zu bearbeiten — ich sehe aber wesentlich öfter in meinen Posteingang, um zu entscheiden was dringend ist. Meinem Feedreader widme ich mich einmal morgens und einmal abends — das muss langen. Facebook <em>sieht</em> mich nur noch sehr selten — was aber auch daran liegt, dass Klienten wie Tweetdeck das sehr schön integrieren. </p>
<p>Bliebe Twitter. Tja. Guilty as charged. Manchmal verstricke ich mich dort in derartige Konversationen/Streitereien, dass ich kaum merke wie die Zeit vergeht. Und dann all die Links und Bilder, die es dort zu sehen gibt! Schlimm.<br />
Bis man daran erinnert wird, warum Twitter so großartig ist. </p>
<h4>Twitter ist der größte Dorfplatz der Welt. Ratschen ist auch Informationsaustausch</h4>
<p>Ich hatte grade das Teewasser zum Frühstück aufgesetzt und dabei einen Blick in meine Twitter-Timeline geworfen. BUMM.<br />
Ich lasse alles stehen und liegen, mache den Fernseher an, um mich zu vergewissern. Doch, da war die Welle. Die Nachrichten. Die Katastrophe. Ohne Twitter hätte ich erst Stunden später etwas davon mitbekommen. Ohne Twitter hätte ich weniger zum Thema gelesen, weniger gesehen und würde vorallem weniger wissen.<br />
Denn in diesen Momenten läuft Twitter zu Höchstform auf — es ist wie eine Wasserleitung an Informationen.<br />
Am ersten Tag: Videos, Tweets aus Japan, erste Möglichkeiten um zu helfen.<br />
Am zweiten Tag: Artikel, Bilder, erste Hinweise auf die Auswirkungen auf die AKW in Japan. Im Laufe des Tages unterschiedliche Meldungen. Der japanische Sender NHK meldet anderes als die japanische Regierung. Die Atom-Welle beginnt zu rollen. Im Laufe des gestrigen Tages dann viele viele Meinungen und Ansichten. Darunter hysterisches Gebrabbel, <a href="http://twitter.com/#!/janfleischhauer/status/46611278810189824">zynische Kommentar</a>e und hin und wieder sogar etwas <a href="http://twitter.com/#!/pauneu/status/46902576402284544">Vernünftiges</a>. Auf alle Fälle genug, um die eigenen Gedanken arg durcheinander zu wirbeln. <sup class='footnote'><a href='#fn-1836-1' id='fnref-1836-1'>1</a></sup></p>
<p>Werfe ich in solchen Zeiten eine Frage in den Raum bekomme ich  mindestens eine Antwort. Und vermutlich genug Material um mir fünf neue Fragen zum Thema zu stellen. </p>
<p>Hier zeigt sich, dass der Aufwand und die Zeit es eben doch Wert sind. Als ich mir vor zwei Jahren einen Twitter-Account zulegte, fand ich das alles doch recht unübersichtlich. Seinerzeit noch mit Public Timeline.<br />
Der wirre Prozess des Follower und zu Folgenden suchen und finden lässt sich nicht strukturieren oder bewerten. Außerdem endet er nie. Manchmal folgt man jemandem nur eine Weile, eines Themas wegen. Oder entfolgt eben wegen den Tweets zu einem Thema. (Wenn unser alter Verteidigungsminister wüßte, welche Fehden er auf Twitter angezettelt hat…!)</p>
<p>Es gibt die Prominenten, denen man als braves Fangirl folgt. Oder die Medienschaffenden — aus Interesse. Dann findet man vielleicht ein Thema und darüber gleich ganze Gruppen von Diskussionspartnern. Durch meine Fußballleidenschaft habe ich geschätzte 70% meiner Timeline gefunden. Um mit ihnen heute auch über alles abseits des Fußballs zu diskutieren. </p>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/03/1920-1440-69611.jpg" alt="" title="tranquility" width="307" height="230" class="alignright size-full wp-image-1848" />Natürlich zieht Twitter dadurch einen größeren Anteil meiner Aufmerksamkeit auf sich. Nirgendwo lässt es sich so schön prokrastinieren. Die Timeline begleitet einen auch auf der Zugfahrt und auf einen Ausflug. <sup class='footnote'><a href='#fn-1836-2' id='fnref-1836-2'>2</a></sup><br />
Dort muss ich mich mittlerweile zusammen reißen, nicht alle paar Stunden aufs Display zu schauen. Aber es klappt — zumindest bei den Menschen die mir wichtig sind. Oder bei Dingen, die meine Aufmerksamkeit wirklich fesseln. (Ist ein schöner Indikator wie gut ein Film ist. Wie lange danach schaue ich in die Timeline?)<br />
Es ist — natürlich — eine Frage der Balance. Diese Balance ist an “normalen” Tagen kein größeres Problem. Und selbst, wenn es beim geliebten Fußballverein hoch hergeht und man irgendwo Trost finden will, lässt es sich regeln. Katastrophen, so merke ich grade, sind eine andere Sache.<br />
Nach dem 11. September konnte ich eine Weile nicht ohne Nachrichten ins Bett. Ich wollte mir sicher sein, dass die Welt in Ordnung ist, bevor ich schlafe. Heute stelle ich einen ähnlichen Effekt mit Twitter fest. Ein letzter Blick in die Timeline — ist etwas neues passiert? Erwache ich morgen vielleicht schon ein einer anderen Welt?</p>
<p>Dann schüttele ich den Kopf und frage mich, ob es jetzt nicht zu weit gegangen ist. Ob ich nicht auch mal Pause machen sollte. Damit der digitale Teil des Lebens nur ein Teil bleibt, nicht alles.<br />
Aber der Informationsvorsprung den mir Twitter verschafft, die großartigen Unterhaltungen und das Entertainement sind es wert, dass Menschen mir gegenüber manchmal die Stirn runzeln, wenn ich wieder in mein Handy hinein grinse. </p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-1836-1'>Wodurch ich letzendlich nur noch eine Meinung zu dem ganzen Atom-Ding habe. Nämlich: Ja, wir sollten aussteigen. Aber ein deutscher Ausstieg allein bringt nichts, wenn Resteuropa fröhlich Neue baut. Also muss eine EU-Lösung her. Europa muss gemeinsam aussteigen. Die alten und maroden Reaktoren zuerst. Strombedarf wird untereinander ausgeglichen. Dann sehen wir weiter. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1836-1'>↩</a></span></li>
<li id='fn-1836-2'>Was Ausflüge mit anderen Twitterern so toll macht. Die leiden an derselben Krankheit und man kann gemeinsam beim Kaffee ins Smartphone starren, während man sich die Neuigkeiten aus der Timeline vorliest. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1836-2'>↩</a></span></li>
</ol>
</div>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=1836&amp;md5=9ace7a904aff103c5fcc41366e41ac92" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Man wird ja mal noch Kommunikationsherrscher werden dürfen</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2010/man-wird-ja-mal-noch-kommunikationsherrscher-werden-durfen/</link>
		<comments>http://www.patschpatsch.com/blog/2010/man-wird-ja-mal-noch-kommunikationsherrscher-werden-durfen/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 07 Sep 2010 12:12:59 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Maschinenraum]]></category>
		<category><![CDATA[medienallerlei]]></category>
		<category><![CDATA[Nerdings]]></category>
		<category><![CDATA[netzgefischt]]></category>
		<category><![CDATA[selbstreferenziell]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich muss dann mal kurz Pause machen mit #30d30s , geht bald weiter Dieser Eintrag von Don Dahlmann hat bei mir einen schon lange andauernden Denkprozess wieder angeleiert. Während er viele Punkte anspricht, geht es mir persönlich speziell um die Komponente der manigfaltigen Kommunikationskanäle die viele von uns heute nutzen. Aber in einem Punkt hat [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><small> Ich muss dann mal kurz Pause machen mit <a href="http://www.patschpatsch.com/blog/tag/30d30s/">#30d30s</a> , geht bald weiter</small></p>
<p><a href="http://www.dondahlmann.de/?p=608">Dieser Eintrag</a> von <a href="http://www.twitter.com/dondahlmann">Don Dahlmann</a> hat bei mir einen schon lange andauernden Denkprozess wieder angeleiert. </p>
<p>Während er viele Punkte anspricht, geht es mir persönlich speziell um die Komponente der manigfaltigen Kommunikationskanäle die viele von uns heute nutzen. </p>
<blockquote><p>Aber in einem Punkt hat er Recht – die Kommunikation, vor allem von sehr aktiven Netzbewohnern, franst zusehend aus und die eigenen soziale Netzwerke werden bis zu Unkenntlichkeit atomisiert. Leute, die ich gerne lese, schreiben in Blogs, Tumblern, Soups, auf Twitter, Facebook und in Zeitungen. Da den Überblick zu behalten, ist schon mal ne Sache für sich.<br />
[…]</p>
<p>Ich erlebe das auch bei mir selber. Ich beschränke meine Kommunikation schon Twitter und das Blog, und versuche andere Dienste (blip.fm zB) zumindest mit Facebook zu verknüpfen, merke und höre aber auch, dass das schon anderen Menschen zu viel ist. Das kann ich verstehen, denn nicht jeder hat Zeit, sich mit all diesen Tools zu beschäftigen.<br />
[…]</p>
<p>Nicht, dass ich alles doppelt posten möchte, im Gegenteil. Am liebsten würde ich das Blog lieber mehr in den Vordergrund stellen um die Kommunikation wieder mehr zu konzentrieren. Das Twitter und Facebook Blogeinträgen schaden können, ist hinreichend diskutiert worden. Tatsächlich fehlt das Sammeln der Kleinigkeiten, die man früher in Blogeinträge verwandelt hat, auf der einen Seite. Auf der anderen Seite hat sich halt gezeigt, dass Twitter und Facebook die deutlich besseren Tools dafür sind, weil selbst gehostete Blogs einfach zu unflexibel sind.
</p></blockquote>
<p>Casus Knaxus, würde ich sagen. Selbst für jemanden wie mich, der das alles noch <em>nur </em>auf persönlicher Ebene und nicht professionell nutzt wird es langsam anstrengend. Dabei fotografiere ich nicht selbst oder stelle Videos ins Netz. Fast alles an von mir erstelltem Content ist Wort — bzw. Sprachbasiert. Andererseits teile ich viele Fotos und Videos und Blödsinn mit anderen. Sehr viel davon via <a href="http://www.twitter.com/patschbella">Twitter</a>. Ein Teil aus Twitter wiederrum landet bei Facebook und manches bei den empfohlenen Sachen im GReader. </p>
<p>Als Zwischenlösung habe ich links den <a href="http://lifestream.fm/Bella/">Lifestream</a> integriert, aber der lädt ewig und ich kann kaum herausstellen was mir wichtig ist. Letzten Endes geht es hier auch ganz stark um Prioritäten und Filter. Wenn ich einen Artikel gefunden habe, den möglichst viele Menschen lesen sollen — reicht es dann, wenn ich ihn twittere? Oder sollte er auch noch in den GReader, auf Delicio.us und in mein Blog?<br />
Oder teile ich das ganze nach Themen auf? Vielleicht auch nach Medientyp: Videos auf Twitter, Artikel in den GReader, und alles andere in den Blog? Meh.<br />
Außerdem hab ich mit meinem <a href="http://www.fuckyeahteamgermany.tumblr.com">Blödelprojekt</a> auch noch Tumblr und Co kennengelernt und festgestellt — das schnelle sorgenfreie posten da macht ein bisschen mehr Spaß als WordPress. (Wobei man dort anfängt zu reagieren und diverse erste<a href="http://en.blog.wordpress.com/2010/06/01/we-all-like-to-reblog/"> Features kopiert</a>.)</p>
<p>Don Dahlmann führt dann noch aus, warum ihn WordPress nervt und ich kann das zum Teil durchaus nachvollziehen. Ich glaube aber eher, dass es nicht das System WordPress ist, sondern wie wir es nutzen, bzw. wie es beschrieben wird. Den für die Lösung die viele von uns suchen hat doch nur WordPress bis jetzt genug Möglichkeiten. </p>
<p>Es gibt für mich zwei Optionen, wie ich persönlich gern Kommunikation betreiben/rezipieren würde. </p>
<p><em><strong>Variante 1:</strong> </em><br />
Ein Tool, ähnlich wie bereits <strong>Friendfeed</strong>, <strong>Lifestream</strong> oder <strong>Ping</strong> das einen Atomfeed generiert mit allem was eine Person ins Netz hinein kommuniziert — aber mit mehr Optionen zum Editieren. Doppelte Links fliegen raus, Tweets mit speziellen Hashtags können gefiltert oder zusammengefasst werden.<br />
Wer viel twittert hat vermutlich schon mit <strong>Paper.li</strong> oder<strong> twittertim.es</strong> Bekanntschaft gemacht — diese Projekte sammeln alles was die eigene Timeline den ganzen Tag über so ausspuckt und tun genau das — sie gruppieren, priorisieren und empfehlen sogar anhand der Häufigkeit, mit der etwas in der Timeline oder deren Followern getweetet wurde.<br />
So könnte man bspw. am Ende eines Tages in diesen Feed schauen und könnte mit einem Blick kontrollieren, was die entsprechende Person so veröffentlicht/geteilt hat. Kein einzelner Klick mehr aufs Tumblr-Dashboard, in den Twitterclienten und womöglich auch noch auf Buzz, Flickr und Youtube.<br />
Solte es übrigens so einen Ansatz schon irgendwo geben — immer her damit.</p>
<p><em><strong>Variante 2:</strong> </em><br />
Das Revival der Splash-Page. Yes, I said it.<br />
Als Verfechterin der simplen Bloglayouts ist das mit dem Darstellen aller Kanäle so eine Sache. Ich hasse zugepflasterte Blogs. Neben den Klassikern Archiv, Linkliste und Tags stapeln sich bei vielen mittlerweile die Buttons und Streams. Last.fm, Twitter, irgendwo klebt auch bestimmt dieser saublöde Facebook-Button. Und wo es nicht die Seitenleiste zuquetscht, hängt es annähend unbeachtet im Footer rum.<br />
Ich glaube, dass sich Bloglayouts so wie wir sie kennen, ein bisschen überholt haben.<br />
Immer mal wieder hab ich in letzter Zeit rumgekritzelt und überlegt, wie ich einerseits einen Blogeintrag ins Zentrum stelle und gleichzeitig darstellen kann, was ich rundherum verzapfe. Man beobachte dazu das beliebte Bloggerphänomen: <em>ich zitiere meine eigenen Tweets in meinem Blogeintrag.</em>Schließlich nutzt man die lange Blogform um möglichst erschöpfend über etwas zu berichten und dazu gehören natürlich die eigenen Tweets.<br />
Die wichtigste Differenzierung an dieser Stelle findet bei den Themenblogs statt. Wenn auf einem Blog fast jeden Tag ein Eintrag zu einem bestimmten Thema erscheint (wie beim zurecht gefeierten<a href="http://www.allesaussersport.de/"> Allesaussersport</a>.) und außer Kommentaren und themenspezifischen Tweets nicht viel stattfindet, ist ein “klassisches” Bloglayout immer noch die Beste Lösung.<br />
Aber sobald man zu den Labbertaschen des Web2.0 gehört– ein bisschen Bloggen hier , ein paar Tweets da, außerdem stellt man Fotos vom letzten Barcamp auf Flickr, betreibt einen Podcast oder hat einen eigenen YouTube-Kanal — sollte sich ein Layout proportional anpassen lassen.<br />
Wie das genau aussehen soll — puh, ich weiß es auch nicht genau. Aber ich denke, dass es effektiver ist eine Übersichtsseite ähnlich einem Portfolio zu betreiben von wo aus ein Besucher sich den bevorzugten/gesuchten Content auswählt, als ständig alles rund um einen eventuell mehrere Tage alten Blogeintrag zu stapeln.<br />
So lässt sich ein einzelner Blogeintrag auch wieder stärker in den Focus richten. (Dafür hat auch WordPress in letzter Zeit mit Features wie Taxonomies und Post Types Einiges getan.) Hier fehlen einfach die entsprechenden Themes und Plugins. Statt alles als Widget zu betreiben, muss es möglich sein eigene Contentkästen mit einem Feed zu füllen und entsprechend zu verändern. WordPress bietet hier schon eine gute Grundlage, gerade als CMS. Wenn sich jetzt noch ein paar Code-Götter erbarmen und die entsprechenden Templates bauen, könnte es sein, dass die Gemischtwarenblogs sich in Kommunikationszentralen verwandeln.</p>
<p>Aus der Akte: Blogger die übers Bloggen bloggen und damit automatisch auf der Schmähliste von Don Alphonso landen. (Alphonso — nicht Dahlmann!)</p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=1435&amp;md5=506f4c5dd6593885de2a06b6f85e4179" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Wir Kinder vom Land wissen nicht nur, dass Kühe nicht lila sind oder: ich hab zwar keine Akademiker in der Famile, aber dafür Bauern und Metzger. Ha!</title>
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		<pubDate>Wed, 01 Sep 2010 15:26:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Christian Rach gehört zur seltenen Gattung der intellektuellen Köche. Er hat ja auch lange genug Mathematik und Philosophie studiert, ist belesen und kann seine Ansichten tatsächlich entsprechend artikulieren. Neulich, hab ich im Focus (Ausgabe 34/10) ein Interview mit ihm gelesen. Darin sprach er über Esskultur, soziokulturelle Hintergründe und was das alles mit Bildung zu tun [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Christian Rach</strong> gehört zur seltenen Gattung der intellektuellen Köche.  Er hat ja auch lange genug Mathematik und Philosophie studiert, ist belesen und kann seine Ansichten tatsächlich entsprechend artikulieren. Neulich, hab ich im Focus (Ausgabe 34/10) ein Interview mit ihm gelesen. Darin sprach er über Esskultur, soziokulturelle Hintergründe und was das alles mit Bildung zu tun hat. <sup class='footnote'><a href='#fn-1411-1' id='fnref-1411-1'>1</a></sup></p>
<blockquote><p>
Es ist allgemein politischer Konsens, dass wir die Geschlechtsunterschiede aufgelöst haben. In der Arbeitswelt reden wir heute über Neutren, was im Grunde sehr positiv ist. […]<br />
Gleichzeitig wurden allerdings tradierte Verhaltensweisen — die Frau bleibt zu Hause und kocht — aufgelöst. Essen und Trinken als Zentrum des familiären Seins existieren nicht mehr.  […]<br />
Man kann es aber auch soziologisch betrachten und sagen: die fehlende Esskultur in den Familien ist eine Quelle der Gewalt. Die entsteht nämlich, wenn man keine Möglichkeit mehr hat, sich zu artikulieren, über Liebe oder Spaß, über Frustration oder Traurigkeit, über Erfolg und Misserfolg. Die Familie als Ort der Bearbeitung persönlicher Probleme ist verschwunden.<br />
[…]<br />
Wir müssen an den Punkt kommen, an dem wir die Familie wieder zulassen und wertschätzen. Egal, ob es eine selbst gewählte Familie ist oder die Familie im klassischen christlichen Sinne, ob es eine Mann-Frau-Beziehung ist oder eine gleichgeschlechtliche Beziehung. Ich bin sicher, dass in der Familie viele Gesellschaftsprobleme zu lösen und zu tragen wären.
</p></blockquote>
<p>AMEN.<br />
Ernsthaft, ich habe dem ganzen so gut wie nichts mehr hinzu zu fügen. Wenn überhaupt, dann fällt mir dazu ein, was meine Mutter oft gesagt hat.<em> “Das wäre ja nicht gegangen, dass da keiner ist, wenn du und deine Schwester von der Schule gekommen sind. Du wärst ja geplatzt wegen der ganzen Sachen die du erzählen musst. Das Mittagessen war schon wichtig, aber die Hauptsache war, dass jemand zugehört hat.”</em> (Ätschbätsch, meine Mama ist die Beste.)<br />
Das Ritual eines gemeinsamen Essens pro Tag hat zum einen die starke soziale Komponente — zum anderen die Ernährungstechnische. Schließlich betreibt man für eine Gruppe von Menschen einen ganz anderen Aufwand bei der Zubereitung. Zutaten werden wichtiger, der tatsächliche <strong>Wert eines Mahls</strong> wird höher. Was für jemanden wie mich eine unglaublich simple und unumstrittene Tatsache ist (Kindheit auf dem Land, sie wissen schon.) muss man jungen Menschen heute vielfach beibringen. Meint auch Herr Rach.</p>
<blockquote><p>
“Allgemeinbildung” gibt es bei uns nicht mehr in der Schule. Ich würde sie subsumieren unter der Rubrik “Wirtschaft”, und darin müsste es unbedingt ein Fach “Steuern” geben, so wie ein Fach “Gesundheit und Ernährung”. […] Wir haben extremste Defizite in dem Verständnis von staatlich-wirtschaftlichen Zusammenhängen, weil sie leider in den Schulen nicht gelehrt werden. Noch eklatanter sind die Defizite in puncto Ernährung.
</p></blockquote>
<p>“Gesundheit und Ernährung”. Darunter fällt für mich auch “wo kommen Nahrungsmittel her” mit der Exkursion “so sieht ein Bauernhof und so eine Massentierhaltung aus”. Womit ich — Überraschung — bei dem aktuellen Buch von<em> Jonathan Safran Foer,</em><em> <a href="http://www.amazon.de/o/ASIN/3462040448?tag=betteraddons-20">Tiere essen</a> </em> bin.<br />
Vorneweg: ich habe das Buch (noch) nicht gelesen. Nachdem ich etliche Artikel und die bemerkenswerten <a href="http://www.isabelbogdan.de/2010/08/27/interview-mit-mir-selbst-zu-jonathan-safran-foers-%E2%80%9Etiere-essen%E2%80%9C/">Beiträge einer der Übersetzerinnen</a>, <a href="http://www.isabelbogdan.de/">Isabel Bogdan</a> (<a href="http://twitter.com/isabo_">@twitter</a>) gelesen habe, freue ich mich, dass hier jemand zwar informiert und erzählt, aber dafür nicht belehrt oder missioniert. Viele von uns essen zu viel Fleisch und wissen zu wenig darüber, wo es her kommt. Aber nicht für alle ist Vegetarismus die Antwort darauf. </p>
<p><div id="attachment_1427" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/09/1172857_49658061-300x225.jpg" alt="" title="1172857_49658061" width="300" height="225" class="size-medium wp-image-1427" /><p class="wp-caption-text">Liebe Stadtkinder: das sind Kühe</p></div>Ich muss nochmal kurz auf die Sache mit der Kindheit auf dem Land zurück kommen. Der Bauernhof meines Onkels am Ende der Straße, war die Bezugsstelle für Milch und Eier, die ich auch schon persönlich aus Hühnernestern sammeln durfte. Auf dem Rückweg kam ich an der Weide vorbei, dort standen die Rinder. Ich wußte relativ bald wohin der Weg der Viecher führte und kannte dann auch den Schlachter. Von dem wiederum (ja gut, Bayern ist klein, das war erweiterte Verwandtschaft) holten wir unser Fleisch. Bis ins Teenageralter war mir nicht klar, dass es Fleisch und Wurst auch in abgepackter Form im Supermarkt gibt.<br />
Sogar die lokalten Gasthäuser hier schlachten entweder selbst, oder bekommen sehr hochwertiges Fleisch von hiesigen Bauern.<br />
Was mir tatsächlich bis dato nicht klar war: ich habe einen sehr traditionellen Bezug zu Lebensmitteln und deren Wert. Dafür bin ich heute sehr dankbar.<br />
Jeder Bericht zu Legebatterien, Tiertransporten und den schwachen gesetzlichen Regelungen zur Massentierhaltung macht mich zuerst traurig und dann wütend. Und die Wut steigert sich, wenn ich die Sonderangebote der Supermärkte lese, wo man Aufschnitt für Centbeträge verkauft. Zum Verständnis: hinter jeder Scheibe Wurst steckt die Aufzucht, Schlachtung und Verarbeitung eines Tieres. Bei artgerechter Haltung heißt das vor allem viel Arbeit, viel Zeit und kurze Wege. Das schlägt sich logischerweise im Preis nieder.<br />
Ergo: nur wenn der komplette Ablauf so kosten-effizient wie möglich gestaltet wird, kann Fleisch derart billig sein. Also werden die Tiere zusammengepfercht, gemästet, durch die Gegend transportiert und in der Fabrik verarbeitet. Dieser Fakt sollte in jeden Kopf der westlichen Wert.</p>
<p><div id="attachment_1429" class="wp-caption alignleft" style="width: 205px"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/09/1305627_89297250.jpg" alt="" title="1305627_89297250" width="195" height="291" class="size-full wp-image-1429" /><p class="wp-caption-text">Nicht Fleisch. Aber lecker.</p></div>Ich glaube, dass es Foer auch mehr darum geht, als aus uns allen Vegetarier zu machen — wir sollen nur Nahrung wieder wertschätzen. Die Deutschen geben europaweit den geringsten Prozentsatz ihres Einkommens für Lebensmittel aus. Klar, <a href="http://www.blog-bistro.de/?p=873">nicht alle</a>. <sup class='footnote'><a href='#fn-1411-2' id='fnref-1411-2'>2</a></sup> Aber die Statistiken sind düster: nur 11% (Elf!)eines Haushaltseinkommens werden im Schnitt für Lebensmittel ausgegeben. Weil Essen bei vielen das Erste ist, an dem gespart wird. Noch vor Elektronik, Urlaub oder anderem Schnickschnack. Wir kaufen das beste Motorenöl für das neue Auto, aber kaufen fröhlich unser Olivenöl beim Discounter. Das nehmen wir ja nur zu uns.<br />
Länder, deren Sinn für gutes Leben wir bewundern, wie Frankreich (15,7 %), Spanien (20,3%) und Italien (20,4%) rümpfen da zurecht die Nase. Essen hat Vorrang. Die Mittagspause findet auch nicht am Schreibtisch statt, sondern man sitzt 2 Stunden (!) zusammen und genießt. Eine Wohnung ohne Esstisch? Unvorstellbar. </p>
<p>Essen erhält uns am Leben — in wahrsten Sinne des Wortes. Was wir essen, wie wir essen, mit wem wir essen — all das sagt viel über unser Leben aus. Ich bin kein großer Fan von Kochshows und irgendwelchen Trends beim Essen. Aber ich applaudiere jedem, der ernsthaft versucht unsere Wahrnehmung und unser Verhalten in dieser Hinsicht zu verbessern. </p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-1411-1'>Außerdem habe ich in dem Interview ein neues Wort gelernt.<strong> Inkommensurabel</strong> = die Theorie von der Unvergleichbarkeit der Dinge. Was für ein großartiges Wort. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1411-1'>↩</a></span></li>
<li id='fn-1411-2'>Wissen sie noch, damals, als der Sebas noch gebloggt hat und die Leute ein gemeinsames Gesprächsthema hatten? Das war sogar noch vor Twitter. Irre. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1411-2'>↩</a></span></li>
</ol>
</div>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=1411&amp;md5=3ab0c30551f1d90937dc1da613924271" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ich mag keine englischen Fußballfans. Ich find solche Campaignen einfallslos. Und doch… ist das ganz, ganz herzig.</title>
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		<pubDate>Fri, 12 Feb 2010 14:07:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
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		<description><![CDATA[YouTube — The PUMA Hardchorus.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.youtube.com/watch?v=K-_rf2jVxxY&amp;feature=player_embedded">YouTube — The PUMA Hardchorus</a>.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="350" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="wmode" value="transparent" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/K-_rf2jVxxY&amp;feature=player_embedded" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="350" src="http://www.youtube.com/v/K-_rf2jVxxY&amp;feature=player_embedded" wmode="transparent"></embed></object></p>
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		<title>in der ich mich wieder völlig unnötig aufrege</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2009/in-der-ich-mich-wieder-vollig-unnotig-aufrege/</link>
		<comments>http://www.patschpatsch.com/blog/2009/in-der-ich-mich-wieder-vollig-unnotig-aufrege/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 24 Aug 2009 17:12:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine Sache, eine einzige kleine Sache hatte ich mir für den heutigen Montag vorgenommen: Kein Fußball. Ich wollte nichts hören, nichts sehen und einfach mal alles sacken lassen. Manchmal ist man einfach aufgewühlt. Da helfen auch Fakten nix. Ja, ich bin Fan des FC Bayern. Aber jetzt langts. DAS BIN ICH NICHT. So ein unfassbar [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Eine Sache, eine einzige kleine Sache hatte ich mir für den heutigen Montag vorgenommen: Kein Fußball. Ich wollte nichts hören, nichts sehen und einfach mal alles sacken lassen. Manchmal ist man einfach <a href="http://www.fehlpass.com/2009/08/23/klinsmann-war-nicht-an-allem-schuld/">aufgewühlt</a>. Da helfen auch <a href="http://www.probek.net/2009/08/18/ueber-die-guete-des-bajuwarischen-menschenhandels/">Fakten</a> nix. </p>
<p>Ja, ich bin Fan des FC Bayern. Aber jetzt langts. <a href="http://11freunde.de/bundesligen/123000/durchschnitt_hat_die_oberhand">DAS BIN ICH NICHT.</a> </p>
<p><strong>So ein unfassbar bescheuerter Drecksbrief. </strong></p>
<p>Und was haben wir nicht immer andere Vereine belächelt, wenn sie ihre Streitereien vor der Presse ausgetragen haben. Und sich rumschlagen mussten, mit irgendwelchen Ultras, die gleich mal das Präsidium komplett auslöschen wollen. Haha, wie kindisch.<br />
Und jetzt kommen diese, mit Verlaub, Vollspacken und nehmen sich heraus für die FC Bayern-Fans zu sprechen. Ja, sicher.<br />
Natürlich, die Situation ist schwierig, alles irgendwie unsicher und die Leistung der letzten Wochen indiskutabel. Und, ja, über die Personalpolitik lässt sich streiten. Aber so? Zur Verdeutlichung:</p>
<blockquote><p>Wir schreiben den Sommer 2009, der Vorstand kündigt groß an, auf der Position des rechten Verteidigers was zu unternehmen. Die Position wird als eine von zwei Schwachstellen (neben dem Torhüter) ausgemacht. Was jedoch dann passiert, führt bei den jedem Bayern-Fan nur zu Kopfschütteln. Im Tor passiert nichts, es wird weiter mit den Unsicherheitsfaktoren Rensing und Butt geplant, die nicht einmal in der Bundesliga höheren Ansprüchen genügen. Fehleinschätzung Nummer Drei.</p>
<p>[…]Michael Rensing genügt schlichtweg nicht den Ansprüchen des FCB. Doch Alternativen gab und gibt es genug – Sebastien Frey, Samir Handanovic, Artur Boruc, René Adler, Tim Wiese und nicht zuletzt Robert Enke.</p></blockquote>
<p>Ah ja, unsere geliebte Torhüterdiskussion. Ohne die geht es euch nicht gut, oder? Dann wollen wir mal über die Jahre vor J.K. sprechen. In der Saison 2007/2008 lies man, den ja so untauglichen Michael Rensing immerhin 10 mal in der Bundesliga, 1x im Pokal und 6x (!) im UEFA-Cup aufs Bayern-Tor aufpassen. Und in meiner Erinnerung waren alle ganz beruhigt. Das war einer, den konnte man ranlassen, wenn Oli weg ist.<br />
Und auch in der nicht vollkommen unerfolgreichen zweiten Mannschaft hat man sich auf ihn verlassen.<br />
Dann kam die Saison 2008/2009. Dann kam das <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Klinsmann#Nach_der_Fu.C3.9Fball-Weltmeisterschaft.C2.A02006">trojanische Pferd</a>. Und die im Jahr davor stabilste Abwehr der Liga verwandelte sich, bei gleichem Personal, in Wackelpudding. Und an allem ist der Torhüter schuld. Genau. Es war ja nicht so,dass Demichelis plötzlich rechts und links nicht mehr auseinander halten konnte oder Lucio eher planlos im Strafraum rumrannte. Nein, mit einem guten Torhüter wäre das alles nicht passiert.  Warum auch mal über Zusammenhänge nachdenken.<br />
Ich sage nicht, dass Rensing der nächste Kahn ist. Aber zwischen Weltklasse und nicht Bundesliga-tauglich, da liegen Lichtjahre. Lichtjahre, die mancher Fan wohl geistig nicht überwinden will.<br />
P.S.: Allein für die Erwähnung von Tim <del datetime="2009-08-24T16:57:03+00:00">Schmierlappen</del> Wiese gehört euch die Dauerkarte entzogen. Aber ihr hättet es ja wahrscheinlich auch noch verstanden, wenn sich JK mit seinem Wunschkandidaten Lehmann durchgesetzt hätte. </p>
<blockquote><p>Der Holländer Braafheid kann wohl jetzt bereits in die Kategorie Rau eingestuft werden, der absolut nicht das Niveau des FC Bayern hat. Fehleinschätzung Nummer Fünf.</p></blockquote>
<p>Eine Vorbereitungsphase und 3 Spiele in der Bundesliga, die er nicht alle durchgespielt hat, aber ihr könnt euch ein Urteil bilden? Ihr wisst es besser als alle Anderen und könnt in die Zukunft schauen? Klar, Leistungen in der holländischen Nationalmannschaft und mögliches Entwicklungspotential kann man ja auch locker auf die Seite schieben. Außerdem, warum nur über Konzept und System sprechen, wenn man so schön auf einzelne Spieler eindreschen kann, hat doch viel mehr Stil. </p>
<blockquote><p>Personelle Fehlgriffe sind insbesondere im Mittelfeld erkennbar. […]<br />
Die Fehler wurden erkannt, Hleb wird 2008 als Pendant ins Visier genommen. Doch anstatt zu handeln, vertraute man weiter auf einen Spieler, der seit Jahren stagnierte und keine Entlastung herbeiführt: Schweinsteiger. Als Fan, als Fussballzuschauer erkennt man jeden Samstag und jeden Mittwoch, dass dieser Mann nicht in der Lage ist, Ribéry zu entlasten.<br />
[…]<br />
Sieht man sich das Jugendidol heutiger Fangruppierungen rund um den Rekordmeister an, so mutet dieses Gesetz veraltet, ja beinahe absurd an. Bastian Schweinsteiger, 25 Jahre alt, Vize-Europameister. Muss man sich fragen, weshalb dieser Mann, der weder unter Magath noch Hitzfeld, geschweige denn Klinsmann, der vor allem auch ihn jeden Tag ein bisschen besser machen wollte, konstant zu überzeugen wusste, beim Rekordmeister so selten wie kaum ein anderer zur Disposition steht? Darf man sich fragen? </p>
<p>Oft hat der geneigte Fan das Gefühl, der Mann, einst ein Hoffnungsträger hinter Spitzen, erst auf die linke, dann auf die rechte, und zuletzt doch wieder in die Zentrale verschoben, hat nie seine Position gefunden im Verbund des FC Bayern. Kritik wurde oft wegdiskutiert, selten initiiert.
 </p></blockquote>
<p>Ach was reg ich mich überhaupt noch auf. Es hat ja schon Tradition, das Basti-Bashing. Klar, einer der als Identifikationsfigur fungiert, der kämpfen kann und dessen Herz am Verein hängt kann nix taugen, ist ja auch kein van der Vaart. Was Bastian Schweinsteiger angestellt hat, dass seine Leistung immer unabhängig vom Rest bewertet wird und es demzufolge völlig egal ist, dass er sich letztes Jahr auf rechts irgendwie über Wasser halten musste, mit Lell im Schlepptau, während auf der anderen Seite Lahm, Ze und Ribery liefen, ich weiß es wirklich nicht. Ja, er kann mehr. Aber vielleicht wäre das leichter abzurufen, wenn Fans und Medien nur mal ein paar Momente nicht mit Argusaugen über jeden seiner Schritte wachten. Phillip Lahm war nicht vom ersten Tag an Weltklasse. Martin Demichelis saß anfangs auf der Bank. Frank Ribery passieren Fehlpässe. Nur, darüber regt sich keiner auf. Vielleicht sollte sich der ein oder andere <em>Fan</em> mal fragen, ob man mit Schweinsteiger noch so hart ins Gericht gehen würde, wäre er einer von den netten, <em>harmlosen</em> Kerlen. Und würde er weniger fotografiert und interviewed werden. Und hätte er nicht diesen blonden Wahnsinnshasen an seiner Seite.<br />
Um mal eure drängendste Frage zu beantworten: Wieso hängen alle so an ihm?<br />
Eben weil er sich nicht perfekt entwickelt. Weil er unkonstant ist. Keine Karriere beim FC Bayern passt so gut zur Entwicklung des Vereins, zur Gemütslage der Fans, zum Gieren der Presse wie Bastian Schweinsteiger. Deswegen ist die Formulierung im Brief auch so verdammt entlarvend. <em>Jugendidol, Hoffnungsträger</em>, das ärgert euch. Das hat er in euren Augen nicht verdient. Weil ihr Experten allein am besten wisst, was dem FC Bayern würdig ist.<br />
Klar.<br />
Anders gesagt:</p>
<blockquote><p>Uns würde es eher stolz machen, wenn Spieler wie Sneijder, van der Vaart oder Robben unser Trikot überziehen würden.</p></blockquote>
<p>WARUM? Um Himmels Willen, WARUM DENN NUR?</p>
<p>————————————————————–</p>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2009/08/280.png" alt="Niveau wirkt nur von unten Arrogant" title="Niveau wirkt nur von unten Arrogant" width="280" height="280" class="alignright size-full wp-image-548" /></p>
<p>Ich gebe zu, ich bin kein Experte. Ich habe selbst nie gespielt. Ich bin nicht jedes Wochenende im Stadion. Ich unterscheide Fußball in schön und aufregend oder wenigstens kämpferisch und langweilig oder destruktiv. Ich bin da simpel. Das sind die meisten Fans. Dafür sind wir emotional. Gerade momentan. Und ich unterstelle jedem Fan und dem Vorstand das Gleiche. Niemand hat hier absichtlich irgendetwas angerichtet.<br />
Und wir können gerne miteinander darüber reden, wir sollten sogar. Aber Anklagen und Vorwürfe allein bringen keinen weiter. Sie generieren nur neuen Stoff für die Medien.<br />
Und das, Freunde, ist unter unserem Niveau. </p>
<p><strong>Das hier, ist der FC Bayern. Unser Niveau ist ein ganz anderes.<br />
Erst wenn sogar die Fans anfangen, daran zu zweifeln, haben wir ein wirkliches Problem. </strong></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=541&amp;md5=6404b3665d0a0e238711b08ec76cf351" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Liebe sueddeutsche.de …</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2008/liebe-sueddeutschede/</link>
		<comments>http://www.patschpatsch.com/blog/2008/liebe-sueddeutschede/#comments</comments>
		<pubDate>Tue, 03 Jun 2008 14:58:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
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		<description><![CDATA[(Ja, auf das Bild muss man klicken um das zu kapieren, sorry) Wollt ihr uns etwas mitteilen? (Quelle)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Ja, auf das Bild muss man klicken um das zu kapieren, sorry)</p>
<p><a title="neue Karriere für Kahn?" href="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2008/06/kahnandereliga.jpg" rel='gb_imageset[liebe-sueddeutschede]'><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2008/06/kahnandereliga.jpg" alt="neue Karriere für Kahn?" width="474" height="380" /></a></p>
<p>Wollt ihr uns etwas mitteilen?</p>
<p>(<a href="http://www.sueddeutsche.de/,tt7m1/sport/zweiteliga/artikel/714/178171/">Quelle</a>)</p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=105&amp;md5=d5b02acd6178d876d5dae437eb7c4d71" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Smalltalk V (oder so)</title>
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		<pubDate>Thu, 22 May 2008 14:14:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Heute: Die Folge der Golden Girls in der Quentin Tarantino einen Elvis-Imitator spielt. Und zwar am besten von allen 20 die in dieser Folge vorkommen, schließlich trägt er das goldene Sacko. (ehrlich, heute morgen nach dem Aufstehen gesehen, jetzt noch irgendwie total glücklich deswegen)]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Heute: Die Folge der <a href="http://www.imdb.com/title/tt0589819/">Golden Girls</a> in der <a href="http://www.imdb.com/name/nm0000233/">Quentin Tarantino</a> einen Elvis-Imitator spielt. Und zwar am besten von allen 20 die in dieser Folge vorkommen, schließlich trägt er das goldene Sacko.</p></blockquote>
<p>(ehrlich, heute morgen nach dem Aufstehen gesehen, jetzt noch irgendwie total glücklich deswegen)</p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=97&amp;md5=d88423088d9872c5459cc1b3b75d536b" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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