Man hilft wo man kann.

Aus den Suchan­fra­gen Novem­ber / Dezember

nerd wei­h­nachten

Aber gern doch. Ich empfehle die “Dalek — Keks­dose” oder auch Lichter­ket­ten in Form von Darth-Vader-Schädeln. Vor­sicht bei Vam­piren — Nerds mögen Buffy, has­sen dafür Twi­light. Ähnliches gilt für Wer­wölfe. Schmuck­stücke in Form eines gold­e­nen Schnatzes sind ten­den­ziell eher was für weib­liche Nerds, der männliche Nerd freut sich dafür über liebevoll gebasteltes aus alten Disketten.

zwei­deutige sprüche von män­nern bei date

Blöd natür­lich, wenn sie damit erst beim Date raus­rücken. Am besten den Kerl vorher googeln. So ein Facebook-Profil liefert immer gute Anhalt­spunkte. Beim Date: entweder ignori­eren oder zum Gege­nan­griff überge­hen. Also über Fußball, Poli­tik und seine Exfre­undin­nen reden.

wie bekomme ich einen keks von meinem kolegen

Indem man dem Kol­le­gen vorher einen Kaf­fee bringt. Nein, wirk­lich, das funk­tion­iert. Anson­sten ein­fach Kekss­chachtel vorher in der Schreibtis­chschublade des Kol­le­gen deponieren und dann fra­gen, ob das mit dem Diät-Vorsatz nicht ein biss­chen zu viel ist, bei all dem Streß.

Mäd­chen mit Vaterkom­plex Schlampe

Soll es geben. Sind Psy­cholo­gen oder Dom­i­nas anwesend?

16
Dec 2010
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Man wird ja mal noch Kommunikationsherrscher werden dürfen

Ich muss dann mal kurz Pause machen mit #30d30s , geht bald weiter

Dieser Ein­trag von Don Dahlmann hat bei mir einen schon lange andauern­den Denkprozess wieder angeleiert.

Während er viele Punkte anspricht, geht es mir per­sön­lich speziell um die Kom­po­nente der manig­falti­gen Kom­mu­nika­tion­skanäle die viele von uns heute nutzen.

Aber in einem Punkt hat er Recht – die Kom­mu­nika­tion, vor allem von sehr aktiven Net­zbe­wohn­ern, franst zuse­hend aus und die eige­nen soziale Net­zw­erke wer­den bis zu Unken­ntlichkeit atom­isiert. Leute, die ich gerne lese, schreiben in Blogs, Tum­blern, Soups, auf Twit­ter, Face­book und in Zeitun­gen. Da den Überblick zu behal­ten, ist schon mal ne Sache für sich.
[…]

Ich erlebe das auch bei mir sel­ber. Ich beschränke meine Kom­mu­nika­tion schon Twit­ter und das Blog, und ver­suche andere Dien­ste (blip​.fm zB) zumin­d­est mit Face­book zu verknüpfen, merke und höre aber auch, dass das schon anderen Men­schen zu viel ist. Das kann ich ver­ste­hen, denn nicht jeder hat Zeit, sich mit all diesen Tools zu beschäfti­gen.
[…]

Nicht, dass ich alles dop­pelt posten möchte, im Gegen­teil. Am lieb­sten würde ich das Blog lieber mehr in den Vorder­grund stellen um die Kom­mu­nika­tion wieder mehr zu konzen­tri­eren. Das Twit­ter und Face­book Blo­gein­trä­gen schaden kön­nen, ist hin­re­ichend disku­tiert wor­den. Tat­säch­lich fehlt das Sam­meln der Kleinigkeiten, die man früher in Blo­gein­träge ver­wan­delt hat, auf der einen Seite. Auf der anderen Seite hat sich halt gezeigt, dass Twit­ter und Face­book die deut­lich besseren Tools dafür sind, weil selbst gehostete Blogs ein­fach zu unflex­i­bel sind.

Casus Knaxus, würde ich sagen. Selbst für jeman­den wie mich, der das alles noch nur auf per­sön­licher Ebene und nicht pro­fes­sionell nutzt wird es langsam anstren­gend. Dabei fotografiere ich nicht selbst oder stelle Videos ins Netz. Fast alles an von mir erstell­tem Con­tent ist Wort — bzw. Sprach­basiert. Ander­er­seits teile ich viele Fotos und Videos und Blödsinn mit anderen. Sehr viel davon via Twit­ter. Ein Teil aus Twit­ter wieder­rum lan­det bei Face­book und manches bei den emp­fohle­nen Sachen im GReader.

Als Zwis­chen­lö­sung habe ich links den Lifestream inte­gri­ert, aber der lädt ewig und ich kann kaum her­ausstellen was mir wichtig ist. Let­zten Endes geht es hier auch ganz stark um Pri­or­itäten und Fil­ter. Wenn ich einen Artikel gefun­den habe, den möglichst viele Men­schen lesen sollen — reicht es dann, wenn ich ihn twit­tere? Oder sollte er auch noch in den GReader, auf Deli​cio​.us und in mein Blog?
Oder teile ich das ganze nach The­men auf? Vielle­icht auch nach Medi­en­typ: Videos auf Twit­ter, Artikel in den GReader, und alles andere in den Blog? Meh.
Außer­dem hab ich mit meinem Blödel­pro­jekt auch noch Tum­blr und Co ken­nen­gel­ernt und fest­gestellt — das schnelle sor­gen­freie posten da macht ein biss­chen mehr Spaß als Word­Press. (Wobei man dort anfängt zu reagieren und diverse erste Fea­tures kopiert.)

Don Dahlmann führt dann noch aus, warum ihn Word­Press nervt und ich kann das zum Teil dur­chaus nachvol­lziehen. Ich glaube aber eher, dass es nicht das Sys­tem Word­Press ist, son­dern wie wir es nutzen, bzw. wie es beschrieben wird. Den für die Lösung die viele von uns suchen hat doch nur Word­Press bis jetzt genug Möglichkeiten.

Es gibt für mich zwei Optio­nen, wie ich per­sön­lich gern Kom­mu­nika­tion betreiben/rezipieren würde.

Vari­ante 1:
Ein Tool, ähnlich wie bere­its Friend­feed, Lifestream oder Ping das einen Atom­feed gener­iert mit allem was eine Per­son ins Netz hinein kom­mu­niziert — aber mit mehr Optio­nen zum Edi­tieren. Dop­pelte Links fliegen raus, Tweets mit speziellen Hash­tags kön­nen gefiltert oder zusam­menge­fasst wer­den.
Wer viel twit­tert hat ver­mut­lich schon mit Paper​.li oder twit​ter​tim​.es Bekan­ntschaft gemacht — diese Pro­jekte sam­meln alles was die eigene Time­line den ganzen Tag über so ausspuckt und tun genau das — sie grup­pieren, pri­or­isieren und empfehlen sogar anhand der Häu­figkeit, mit der etwas in der Time­line oder deren Fol­low­ern getweetet wurde.
So kön­nte man bspw. am Ende eines Tages in diesen Feed schauen und kön­nte mit einem Blick kon­trol­lieren, was die entsprechende Per­son so veröffentlicht/geteilt hat. Kein einzel­ner Klick mehr aufs Tumblr-Dashboard, in den Twit­ter­clien­ten und wom­öglich auch noch auf Buzz, Flickr und Youtube.
Solte es übrigens so einen Ansatz schon irgendwo geben — immer her damit.

Vari­ante 2:
Das Revival der Splash-Page. Yes, I said it.
Als Ver­fech­terin der sim­plen Bloglay­outs ist das mit dem Darstellen aller Kanäle so eine Sache. Ich hasse zugepflasterte Blogs. Neben den Klas­sik­ern Archiv, Lin­kliste und Tags stapeln sich bei vie­len mit­tler­weile die But­tons und Streams. Last​.fm, Twit­ter, irgendwo klebt auch bes­timmt dieser saublöde Facebook-Button. Und wo es nicht die Seit­en­leiste zuquetscht, hängt es annähend unbeachtet im Footer rum.
Ich glaube, dass sich Bloglay­outs so wie wir sie ken­nen, ein biss­chen überholt haben.
Immer mal wieder hab ich in let­zter Zeit rumgekritzelt und überlegt, wie ich ein­er­seits einen Blo­gein­trag ins Zen­trum stelle und gle­ichzeitig darstellen kann, was ich rund­herum verzapfe. Man beobachte dazu das beliebte Blog­ger­phänomen: ich zitiere meine eige­nen Tweets in meinem Blo­gein­trag.Schließlich nutzt man die lange Blog­form um möglichst erschöpfend über etwas zu berichten und dazu gehören natür­lich die eige­nen Tweets.
Die wichtig­ste Dif­feren­zierung an dieser Stelle findet bei den The­men­blogs statt. Wenn auf einem Blog fast jeden Tag ein Ein­trag zu einem bes­timmten Thema erscheint (wie beim zurecht gefeierten Alle­sausser­sport.) und außer Kom­mentaren und the­men­spez­i­fis­chen Tweets nicht viel stat­tfindet, ist ein “klas­sis­ches” Bloglay­out immer noch die Beste Lösung.
Aber sobald man zu den Lab­ber­taschen des Web2.0 gehört– ein biss­chen Bloggen hier , ein paar Tweets da, außer­dem stellt man Fotos vom let­zten Bar­camp auf Flickr, betreibt einen Pod­cast oder hat einen eige­nen YouTube-Kanal — sollte sich ein Lay­out pro­por­tional anpassen lassen.
Wie das genau ausse­hen soll — puh, ich weiß es auch nicht genau. Aber ich denke, dass es effek­tiver ist eine Übersichts­seite ähnlich einem Port­fo­lio zu betreiben von wo aus ein Besucher sich den bevorzugten/gesuchten Con­tent auswählt, als ständig alles rund um einen eventuell mehrere Tage alten Blo­gein­trag zu stapeln.
So lässt sich ein einzel­ner Blo­gein­trag auch wieder stärker in den Focus richten. (Dafür hat auch Word­Press in let­zter Zeit mit Fea­tures wie Tax­onomies und Post Types Einiges getan.) Hier fehlen ein­fach die entsprechen­den Themes und Plu­g­ins. Statt alles als Wid­get zu betreiben, muss es möglich sein eigene Con­tentkästen mit einem Feed zu füllen und entsprechend zu verän­dern. Word­Press bietet hier schon eine gute Grund­lage, ger­ade als CMS. Wenn sich jetzt noch ein paar Code-Götter erbar­men und die entsprechen­den Tem­plates bauen, kön­nte es sein, dass die Gemis­cht­waren­blogs sich in Kom­mu­nika­tion­szen­tralen verwandeln.

Aus der Akte: Blog­ger die übers Bloggen bloggen und damit automa­tisch auf der Schmäh­liste von Don Alphonso lan­den. (Alphonso — nicht Dahlmann!)

07
Sep 2010
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and all that could have been

hey, mein kleines Blogdings.

Sorry für’s Ver­nach­läs­si­gen, es war alles ein biss­chen stres­sig. Prü­fungszeit. WM. Kennst das ja. Aber, das holen wir nach, okay? Jetzt ist erst­mal frei. Und ich hab eine schicke neue Tas­tatur um dich vollzuschreiben.

Wie wär’s mit einem neuen Out­fit? Heller eventuell, kom­pak­ter, mal schauen.

Unter der Haube bist du ja schon mal verbesser wor­den, mit Word­Press 3.0 und allem PiPaPo. The­men­mäßig müssen wir deine kleine wilde Schwester Twit­ter und den exzen­trischen Cousin Tum­blr mit der kurzen Aufmerk­samkeitss­panne verabeiten.

Und über die Zukunft reden, was man so machen kön­nte wenn das mit dem Studium geschafft ist. Kön­nte ja schon in einem hal­ben Jahr sein. Na dann.

Jetzt muss ich noch kurz auss­chlafen und den Rausch von gestern Abend aus dem Kopf pusten. So ein Semes­ter­ab­schluß ist nicht immer Würde­voll aber dann auch wieder sehr glücksselig.

14
Jul 2010
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Umleitung

Kurze Mel­dung aus der Projekthölle:

Damit das hier während der WM nicht ausartet und ich mich im August auf Fußball­blog­ger outen muss, gibt es für die schlim­men Attacken einen Zweit­wohn­sitz: Fuck yeah team Ger­many! (ihr kennt das tumblr-Meme? Genau.)

Ihr dürft auch, bei vorhan­denem Mate­r­ial fleißig auf den “Submit”-Button drücken, würde mich freuen.

Hier wieder mehr Befind­lichkeits­bloggen und so. (Oder mehr so Fuck yeah der neue Harry-Potter — Trailer oder was???)

10
Jun 2010
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