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	<title>Patsch / Bella / Blog &#187; krisenmodus</title>
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		<title>von der digitalen Unversehrtheit und analogen Hindernissen</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/von-der-digitalen-unversehrtheit-und-analogen-hindernissen/</link>
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		<pubDate>Sat, 28 May 2011 00:09:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[gefühlsduselei]]></category>
		<category><![CDATA[krisenmodus]]></category>

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		<description><![CDATA[My body is a cage that keeps me From dancing with the one I love But my mind holds the key You’re standing next to me My mind holds the key Set my spirit free Set my spirit free Set my body free (“My Body is a cage” ; Arcade Fire) Weil das Problem ist [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/2437424664_e01a4ee62d_b-e1306165912617.jpg" alt="" title="hinter Fassaden" width="580" height="359" class="aligncenter size-full wp-image-2028" /></p>
<p><small><em></p>
<p>My body is a cage that keeps me<br />
From dancing with the one I love<br />
But my mind holds the key</p>
<p>You’re standing next to me<br />
My mind holds the key</p>
<p>Set my spirit free<br />
Set my spirit free<br />
Set my body free<br />
</em><br />
(“My Body is a cage” ; Arcade Fire)<br />
</small></p>
<p>Weil das Problem ist das Danach. Nein, nicht ganz. Das wahre Problem ist die Angst vor dem Danach. Vor der Zeit, die man wieder mit möglichst wenig Bewegung verbringt. Weil schon der Augenblick, in dem der erste Zeh den Boden berührt, Schmerz von dort bis direkt unter die Kopfhaut schickt. Als wäre man mit dem Bein in eine Bärenfalle getappt und würde mit sie mit jedem Schritt weiter ins Fleisch treiben.</p>
<p>Dazu die steifen Sehnen. Das Hinken. Der ganze Bewegungsapparat, der nach kurzer Zeit stellvertretend mitschmerzt, pocht.<br />
Davor habe ich Angst. Und darum kalkuliere ich. </p>
<p>Kann ich es mir erlauben diesen oder jenen Schritt nach draußen zu tun? Ist es das wert? Will ich etwas unbedingt sehen, erleben und habe ich ein Sicherheitsnetz, wenn der Fuß schon früher versagt?</p>
<p>Der Fuß. Mein Fuß. Mein dummer, unfähiger rechter Fuß.</p>
<p>Wußten sie welcher der Peroneus-Nerv ist? <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Nervus_peroneus_communis">Der Nervus peroneus profundus</a> um präzise zu sein? Das wissen tatsächlich nur sehr wenige Menschen. Warum auch, der ist nur interessant wenn er nicht funktioniert. Sie merken, <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Peroneusl%C3%A4hmung">worauf ich hinaus will</a><sup class='footnote'><a href='#fn-2027-1' id='fnref-2027-1'>1</a></sup>?</p>
<p>Wenn Frank Ribery den Ball auf seinem Vorfuß balanciert und zwar so, dass die beiden letzten Zehen quasi einen Rand bilden der den Ball dort hält, dann sehen sie sehr gut, wofür man besagten Nerv braucht.<br />
Nun kommt man im Allgemeinen durchaus durchs Leben, ohne einen Fußball auf dem Vorfuß zu balancieren. Aber es gibt natürlich gute und schlechte Tage. Phasen. Schmerzen, manchmal ohne Grund. </p>
<p>Dann verwandle ich mich in eine grimmige, vom Leben verwundete, alte Frau, die unbedingt alle Menschen aus ihrem Leben vertreiben will, damit keiner kommt und irgendwas von mir will. Damit keiner will, dass ich irgendwohin komme. Weil ich dann kalkuliere, Angst habe. Und darüber werde ich traurig, depressiv. </p>
<p>Momentan ist eine schlechte Phase.<br />
Momentan stehe ich schon bei der kleinsten Unwegbarkeit vor einem mittleren Nervenzusammenbruch. Dann werde ich ein wenig sprachlos. (Ich! Sprachlos!) Wie soll man es den Menschen, die einen nicht <em>kennen</em> auch erklären ?(Hallo Internet! )</p>
<p>Ich habe so viele Jahre damit verbracht zäh und widerstandsfähig zu werden, nicht um Hilfe zu bitten oder wegen der Schmerzen zu schreien, dass ich jetzt lieber einfach Nein sage, anstatt zu erklären. Was dämlich ist, ich weiß. Aber, wenn jemand mit einem Problem wie meinem, einer quasi unsichtbaren Behinderung (und eigentlich ist das ein komplett übertriebener Begriff dafür) geschlagen ist, macht man so seine Erfahrungen.</p>
<p>Man steht das ein oder andere Mal im Leben außen vor, während die Anderen weiter ziehen. Lachen. Einen Weg in Kauf nehmen. Man selbst steht vor der Wahl den Weg entweder anders zu bewältigen, nach Hause zu gehen oder die Zähne zusammen zu beißen, um den Tag danach mit der Bandage und Eisbeuteln zu verbringen.<br />
Egal wofür man sich entscheidet, es tut weh. </p>
<p>Früher war das weniger ein Problem für mich, ich war schließlich glücklicher Eremit. </p>
<p>Wenn es dann, was selten war, etwas gab, dass es Wert war, das sein musste — dann ging das irgendwie. Ein langer Einkaufsbummel im Monat. Ein Konzert im Vierteljahr. Alles abhängig von einer filigranen Zusammensetzung aus Tagesform, dem Wetter (!), den begleitenden Menschen, eventuell beigefügtem Alkohol und dem zu erwartenden Endorphinaustoß.</p>
<p>Deswegen waren Konzerte immer gut. Konzerte halte ich durch, irgendwie. Ich hüpfe<sup class='footnote'><a href='#fn-2027-2' id='fnref-2027-2'>2</a></sup> ein wenig, kann noch aus der Halle schlendern. Nach Hause schaffe ich es irgendwie. Dann wird der Fuß schon mal bandagiert, bevor ich schlafen gehe. Am nächsten Morgen erinnere ich mich dann krampfhaft daran, wie großartig der Abend war. Dass es den Schmerz Wert ist.</p>
<p>Darum, liebe Menschen die mit mir in Zukunft interagieren wollen, seit mir nicht böse, es liegt nicht an euch. It’s not you, it’s me. Bin ich nebenbei eine depressive Sozialphobikerin? Ja, schon. Aber diese Angst, die in meinem Kopf, die kann ich überwinden, das tu ich gerne. Nur die Angst vor den Schmerzen, mit der kämpfe ich jeden Tag. </p>
<p>“Dann sag halt einfach, wenn es nicht mehr geht!”. Tja, wenn das so einfach wäre.<br />
Man will schließlich nicht der Spielverderber sein. Also zuckt man mit den Schultern und verabschiedet sich, bevor man erklärt, dass man das nächste angestrebte Ziel nicht mehr erreichen kann. </p>
<p>Auf der Exkursion in Kapstadt war ich nach einem langen Tag die erste, die zurück ins Hotel wollte. Also begann ich mich im Pub von den anderen zu verabschieden. Der wissenschaftliche Mitarbeiter (der bei den Meetings dank fehlender Englisch-Kenntnisse den Mund nicht aufbekam) meinte daraufhin “Höhö, in deinem Alter hab ich aber länger durchgehalten!“<br />
In meinem Kopf tat es eine kleine Explosion. <em>Ach ja? Hattest du in deinem Alter auch zwei Achilessehnenverlängerungen, eine Gelenkkapselöffnung, 5 frisch gestreckte Zehen und einen Titannagel als Rest einer <a href="http://patschbella.posterous.com/soviel-zu-ich-wurde-mich-uber-verletzungen-an">Beinverlängerung</a> hinter dir, IDIOT?</em><br />
Ich habe mit den Schultern gezuckt. Ein “Tja” gemurmelt und bin weg. </p>
<p>So oder ähnlich ist es oft. Nicht immer. Ehrlich, ich habe so oft auch Verständnis und Zuwendung erfahren, dass es diesen Personen gegenüber allein schon unverschämt ist, nicht mehr Vertrauen in die Menschheit zu haben. Aber…nun ja. I’m not the type of girl to rely on the kindness of strangers. </p>
<p>Die Sammlung der Erfahrungen aus dieser kleinen, kaum ernsthaften Behinderung heraus, haben mich geprägt. Dr. House, anyone? Schmerzen, der Gedanke daran, das beeinflusst die Persönlichkeit. Von Anfang an. </p>
<p>Es gibt eine Geschichte, die meine Mutter gern erzählt. Darüber, wie ich mich mit einer Kindergärtnerin angelegt habe. Erst vor kurzem hab ich sie gefragt, was eigentlich passiert war. </p>
<blockquote><p>
Ihr habt einen Waldspaziergang gemacht und du warst eben nicht ganz so schnell. Du hattest dein eigenes Tempo, das war auch vernünftig. Weil die <em>dumme Kuh </em>aber nicht auf dich warten wollte, hat sie dir gesagt du sollst schneller gehen. Und sie hat dir auf die Finger gepatscht.<br />
Und du hast ihre Hand genommen und zurück gepatscht.<br />
Sie hat mich dann angerufen und wollte darüber reden, dass das so nicht geht. Ich habe ihr gesagt, dass sie sich bei dir entschuldigen muss — sonst würde ich beim Elternabend über ihren Umgang mit beeinträchtigten Kindern reden, laut.<br />
Und dir hab ich gesagt, dass du dir nie etwas gefallen lassen darfst, nur weil du nicht so schnell bist wie der Rest.
</p></blockquote>
<p>Ich bin kein fragiles Geschöpf. Dafür sind meine Oberschenkel auch zu nilpferdartig. Man sieht mir auch Schmerzen erst an, wenn es wirklich übel ist. <sup class='footnote'><a href='#fn-2027-3' id='fnref-2027-3'>3</a></sup>Ich gehe keinem Streit aus dem Weg, ich halte was aus.<br />
Ich gehe gar nicht immer mit Absicht auf Abstand. Ich bin nur ein wenig hinterher.<br />
Ich habe eben mein eigenes Tempo. </p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-2027-1'>Wobei ich nicht ohne Stolz anmerken darf, dass meine Sorte Fall sich nicht in der Wikipedia wieder findet. Zu speziell. Weil, seit Geburt. Daher unerklärlich. Ein Rätsel der Medizin. Ist manchmal auch unterhaltsam. Also, wenn man sich die Mandeln rausnehmen lässt und morgens aufwacht, weil der Oberarzt nach dem faszinierenden Unterschenkel greift, um ihn gegen halb sieben Uhr in der Früh ALLEN Assistenzärzten zu zeigen, zum Beispiel. Das ist , im Nachhinein, lustig.  <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2027-1'>↩</a></span></li>
<li id='fn-2027-2'>Okay, seien wir ehrlich — ich wippe mehr so. Ich kann nicht hüpfen. Nicht springen. Nicht rennen. Nicht tanzen. Dafür bin mich gar nicht so übel im beobachten und dabei lästern. There’s always an upside. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2027-2'>↩</a></span></li>
<li id='fn-2027-3'>Auf Nachfragen wie “Geht’s noch? Hast du Schmerzen?” antworte ich blöder Profi dann gerne mit “Ist gleich vorbei. Halb so schlimm.” oder, der Klassiker “Jetzt noch, aber nicht mehr lang” (da ist es dann längst zu spät). Sollte mir für diese Gelegenheiten einen Klapp-Gehstock besorgen. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-2027-3'>↩</a></span></li>
</ol>
</div>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2027&amp;md5=558460eba5de76a21d252d295fb81f06" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>vom Schreiben übers Schreiben schreiben.</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2011/vom-schreiben-ubers-schreiben-schreiben/</link>
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		<pubDate>Tue, 03 May 2011 18:46:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[krisenmodus]]></category>
		<category><![CDATA[Nostalgie]]></category>

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		<description><![CDATA[Dieser Post hat eine lange Entwicklung hinter sich. Erst sollte es um Schreibtechnik und Aufwand gehen, um die Wirrungen des Bloggens. Irgendwann dann, naturally, um Schreibblockaden, ums sich selbst leer-schreiben. Zwischenzeitlich kamen Notizbücher zur Sprache, das Gefühl von Tinte auf Papier und nostalgisches Blättern in alten Seiten. Dann kam ich mit jeder Zeile einem Kern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_2018" class="wp-caption aligncenter" style="width: 632px"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/05/C25EBE8192BB-1.geaendert.jpg" alt="" title="inspiration" width="622" height="356" class="size-full wp-image-2018" /><p class="wp-caption-text">via habichkomplettvergessentschuldigung </p></div>Dieser Post hat eine lange Entwicklung hinter sich. Erst sollte es um Schreibtechnik und Aufwand gehen, um die Wirrungen des Bloggens. Irgendwann dann, naturally, um Schreibblockaden, ums sich selbst leer-schreiben.  Zwischenzeitlich kamen Notizbücher zur Sprache, das Gefühl von Tinte auf Papier und nostalgisches Blättern in alten Seiten.</p>
<p>Dann kam ich mit jeder Zeile einem Kern näher, einer Erkenntnis die mich plagte. </p>
<p>Während meiner Adoleszenz habe ich mit Hilfe von Musik und Hormonen seitenlang schwerelos dahin geschrieben. Geschichten. Kommentare. Stream of consciousness. Es kam, es <em>flowte</em> geradezu dahin. Man wird älter. Die Ansprüche steigen. </p>
<p>Als ich vor fast 10 Jahren anfing, ins Internet hineinzuschreiben, hatte ich einen kleinen Blog. Ein kaum besuchter Ort im Netz, wo ich die Freunde aus Chats und Foren an mir und meiner sich formenden Depression teilhaben lies. Nur, dass ich damals keinen Namen für diesen Nebel in mir hatte. Dort wurden auch die kleinen Fehden und großen Freundschaften besiegelt, die uns, als erste Teeniegeneration mit DSL-Zugang prägten. (Foren! Chats!!).<br />
Dafür habe ich mich mit wirren Buchstabenkombinationen von FTP über HTML und CSS zu CMS und PHP beschäftigt. Diese Abenteuer beeinflussten letztendlich meine Studienwahl, so wie das Internet als ganzes in Zukunft mein Berufsleben beeinflussen wird.</p>
<p>Nur, über all das bin nicht nur ich, sondern ist auch mein Schreiben pragmatisch geworden. Geordnet. Ein Eintrag soll bitte ein Thema haben, ein Ziel. Und wenn mir grade nichts einfällt, das nicht schon in drölfzig anderen Blogs vorkam, dann lasse ich es. </p>
<p>Das ist irgendwie schade, glaube ich. </p>
<p>In letzter Zeit finde ich viele Blogs derer, die jetzt mit Schule, Freundschaften und der Welt kämpfen. Ihre Tumblrs und Blogs mit Bildern von Mädchenfüßen auf Asphalt und Texten über Vergänglichkeit und Gefühle rühren etwas in mir, graben eine alte Sehnsucht aus.<br />
Ich ertappe mich dabei, wie ich mit wünsche, das taube Gefühl mancher Tage in einen Text zu kleiden, der nach Regen riecht und zu dem Gitarrenzupfen gehört. </p>
<p>Die Frage ist, habe ich tatsächlich die Fähigkeit dazu verloren oder bin ich so damit beschäftigt auf vielen Plattformen zu posten, zu diskutieren und lustige Videos zu sehen, dass ich nicht mehr die Worte habe, um auch noch aus mir selbst ein Thema zu machen?</p>
<p>Dabei lese ich selbst am liebsten Blogs, dir mir Geschichten aus dem Leben eines Menschen erzählen. Wo jemand auch vor den eigenen Befindlichkeiten nicht halt macht, mich mit einer Schwäche konfrontiert.<br />
Mein Auge für Geschichten ist genau deshalb eigentlich so gut wie nie. Wie ein Spürhund sehe in ich meiner Umgebung, in meinem eigenen Leben Stoff für eine gute Episode Leben. Und dann… kann ich sie nicht aufschreiben. </p>
<p>Ist das eine Schreibblockade? Mittlerweile denke ich, es ist eine Grenzblockade. Alles was ich an Medien konsumiere, also lese, sehe, höre , teile ich ohnehin. Auf Twitter, Facebook mit den Shared Items des Google Reader. Auf Twitter werden auch die Themen des Tages durchdekliniert. Was bleibt also? Die kleinen, ganz persönlichen Dinge. Die Familiengeschichten, die Insiderwitze und das eigene Gefühl.</p>
<p>Es gibt da wohl etwas in mir, das diese Dinge behalten will. Oder zumindest mein Kontingent an <em>Geteiltem</em> einschränkt. Ich werde eine innere Inventur machen müssen, um wirklich herauszufinden ob das <em>was</em>, oder doch das <em>wie viel</em> entscheidend dafür ist, was von mir in den Netzweiten steht. Einfach mal eine Diskussion sein lassen, einen Artikel allein für mich lesen, ohne gleich den Link weiterzuleiten und am Ende schauen, fühlen, was jetzt noch raus muss. </p>
<p>Also ein bisschen so tun, als wäre ich grade erst im Internet angekommen. </p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2017&amp;md5=3fd9fee1fe3eb63476670fe406269fbf" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Endlich hat der stolze Zyniker wieder Zeit für seine Schachtel</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2010/endlich-hat-der-stolze-zyniker-wieder-zeit-fur-seine-schachtel/</link>
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		<pubDate>Mon, 08 Feb 2010 23:05:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[krisenmodus]]></category>
		<category><![CDATA[Studentenleben]]></category>

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		<description><![CDATA[Italienisch lief noch ganz gut. Ich mag italienisch. Ich sollte mehr italienisch in mein Leben integrieren. Die interne Kommunikation .. nun, mein Ehrgeiz wurde mir zum Verhängnis. Ausgang ungewiss. Aber immerhin. Dass noch am gleichen Abend die englischen Verhandlungen abgeschlossen wurden, war für alle Seiten zufriedenstellend. Die Woche war überhaupt eine Kommunikative, wurde die Vertiefung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><div id="attachment_790" class="wp-caption alignleft" style="width: 451px"><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/2010/endlich-hat-der-stolze-zyniker-wieder-zeit-fur-seine-schachtel/hnu_2010/" rel="attachment wp-att-790"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/02/hnu_2010.jpg" alt="HNU / Winter 2010 / they call it Kunst am Bau" title="HNU Winter2010" width="441" height="326" class="size-full wp-image-790" /></a><p class="wp-caption-text">HNU / Winter 2010 / they call it Kunst am Bau</p></div><strong> Italienisch</strong> lief noch ganz gut. Ich mag italienisch. Ich sollte mehr italienisch in mein Leben integrieren.</p>
<p>Die<strong> interne Kommunikation</strong> .. nun, mein Ehrgeiz wurde mir zum Verhängnis. Ausgang ungewiss. Aber immerhin. Dass noch am gleichen Abend die <strong>englischen Verhandlungen</strong> abgeschlossen wurden, war für alle Seiten zufriedenstellend.</p>
<p>Die Woche war überhaupt eine Kommunikative, wurde die Vertiefung der <strong>Unternehmenskommunikation </strong>wohl erstmal abgeschlossen. Was ja nicht heißt, dass nicht Teile, also Didakten wiederkehren können. Wie Zombies. Willkommen im intercultural Management.  Aber dazu später. </p>
<p>Es folgte der Höhepunkt und damit die Niederlage der Kampfwoche in <strong>It-Andwendungen und Geschäftsprozesse</strong>. Ich weiß ja auch  nicht. Wirklich. MLP-Schema? EPK-Ablauf? Klassenmodell? (wo bin ich hier, dem 19. Jahrhundert?!)</p>
<p>Aber keine Zeit zum Aufregen, das <strong>Kommunikationsdesign</strong> wollte beendet werden. Und um in der Prozesssprache zu bleiben, es wurde wohl eher zwangsbeendet, um nicht zu sagen abgewürgt. Ce la vie. </p>
<p>Apropos Design.. nun ja, die Mediendesignherrscher und ich, das wird so bald nix mehr. Was ja nicht heißt, dass es nicht noch sein wird müssen. Und Gleiches gilt zwar für die Medientechnik, aber wenn mein Über-Ich beschlossen hat, jemanden nicht zu mögen findet es physisch Wege mich auch von dort fern zu halten. Dass man ohne mit der Wimper zu zucken ein Attest abgeben kann, auf dem eine Entgleisung diagnostiziert wird, war mir auch nicht klar. </p>
<p>Mit neuer, letzter Kraft schleppen wir uns über die Linie, beim <strong>Informationsmanagement</strong>. Wo wir Alternativen zu Windows vorschlagen und fröhliche Hypothesen zum Benutzervorteil von SAP aufstellen.</p>
<p>Als man glaubt, dann endlich zusammenbrechen zu können schleicht sich noch <strong>Englisch </strong>um die Ecke, nur um einen aufs Podest zu zehren, wo man reden soll. Nun gut. Wenn ihr den meint.</p>
<p>Und darauf, Freunde der Sonne, ein Bier. Oder zwei. </p>
<p><em>[Aus: Was macht man eigentlich, wenn man Informationsmanagement und Unternehmenskommunikation studiert? — Antwort: Das.]</em></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=789&amp;md5=9377188895d200d2f34726f568cbd139" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>_note</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2010/_note/</link>
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		<pubDate>Tue, 12 Jan 2010 21:16:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[krisenmodus]]></category>
		<category><![CDATA[Wettermeldungen]]></category>

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		<description><![CDATA[hallo Selbst. Na, merkst du was? Sie werden wieder mehr, diese Tage. So wie heute. Wo du dich gerade noch zu einem solchen Briefchen überreden lässt. Weil du grade wieder vorlauter Angst und Grauen und Lebensunwillen nicht weißt wie es weitergehen soll. Mieses Feeling, so vom Gefühl her, hm? Können wir uns für 2010 darauf [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/01/tumblr_kv7c40lzSA1qzfxp1o1_500-300x300.jpg" alt="" title="Woah. Bunt." width="300" height="300" class="alignleft size-medium wp-image-770" /><br />
hallo Selbst. Na, merkst du was? Sie werden wieder mehr, diese Tage. So wie heute. Wo du dich gerade noch zu einem solchen Briefchen überreden lässt.<br />
Weil du grade wieder vorlauter Angst und Grauen und Lebensunwillen nicht weißt wie es weitergehen soll. Mieses Feeling, so vom Gefühl her, hm?</p>
<p>Können wir uns für 2010 darauf einigen, dass wir es jetzt einsehen? Dass dieses Getue um Melancholie und Dramatik und deine misanthropische Ader ein bisschen mehr sind, als eine schrullige Eigenart oder eine Art spezieller Lebensstil.<br />
Es ist eine Krankheit. Eine, die du dir schon vor ein paar Jahren eingefangen hast. Da warst du grade anfällig, verständlicherweise. Aber du dachtest ja, du hättest es im Griff. Geht schon, irgendwie. Schön blöd von dir. Das hättest du auch eher merken können. Aber, du musstest ja irgendwas <em>logisches</em> vorschieben. Zu viel Streß <em>(hey, du magst dein Studium!)</em>, zu wenig Kohle <em>(ah ja, und warum hast du deinen Frust nicht schon lang bei der Bafög-Lady abgelassen, so wie sonst, hm?)</em>, zu viel Neues. <em>(hä? Du meinst die Parties und Freunde und Einladungen? Gemocht werden überfordert dich… Okay. Punkt für dich. )</em></p>
<p>Und das wo wir grade lernen uns miteinander anzufreunden. Und hin und wieder ein bisschen Zukunftshoffnung entwickeln. Jetzt ruinier das doch nicht. Ja gut, dann lassen wir uns eben wieder helfen. Kann doch so schlimm nicht werden. War doch letztes Mal auch ganz Amüsant. Ja, okay, nicht nur. Aber. </p>
<p>Schau dich mal um. Diese anderen Menschen. Die du oft so … befremdlich findest. Die sind nicht schlecht, gell? Nimm das doch mal als Motivation. Überhaupt: Motivation. Setz es als erstes auf eine deiner heiligen To-do-Listen. To do: Mir helfen lassen. </p>
<p>Ist doch  mal ein Anfang. Du hast doch schon vor einer Weile rausgefunden wie es <a href="http://www.patschpatsch.com/blog/2009/11/sick-sad-little-world/">nicht enden soll</a>. Außerdem willst du ja wissen was mit <a href="http://us.imdb.com/title/tt1135300/">Echo</a> passiert. Und denWinchester Jungs Und dem <a href="http://www.youtube.com/watch?v=qndn1WnP3xM">neuen Doctor</a>. <em>(Tjaha, dachtest du ich schrecke davor zurück deine Nerd-Obsessionen mit der fiktionalen Welt für meine Argumentation zu nutzen, oder wie?)</em></p>
<p>Also. Durchatmen. Wir kriegen das hin. Klopf dir zwischendurch auch mal auf die Schulter für die Dinge die du schaffst anstatt dich immer so runter zu machen weil irgendwas nicht klappt. Wir sind alle irgendwie Loser. Aber manche von uns sind fröhlich dabei, probier das mal. </p>
<p>P.S.: Ist zwar ein wilder Vorschlag, aber, wie wärs mal mit weniger Denken? Nur so, als.. Versuch. </p>
<ol>
<object width="445" height="345"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/CEggoXwoXEY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/CEggoXwoXEY&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="445" height="345"></embed></object></ol>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=768&amp;md5=cab0d0166b02a80e0d48b51be5acc817" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Ich erklär euch das, irgendwann</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Nov 2009 21:35:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[krisenmodus]]></category>
		<category><![CDATA[supernatural]]></category>
		<category><![CDATA[tv]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[O, Death, o Death, o Death, Won’t you spare me over til another year But what is this, that I can’t see with ice cold hands taking hold of me When God is gone and the Devil takes hold, who will have mercy on your soul O, Death, o Death, o Death, No wealth, no [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<ul>
O, Death, o Death, o Death,<br />
Won’t you spare me over til another year</p>
<p>But what is this, that I can’t see<br />
with ice cold hands taking hold of me</p>
<p>When God is gone and the Devil takes hold,<br />
who will have mercy on your soul</p>
<p>O, Death, o Death, o Death,<br />
No wealth, no ruin, no silver, no gold<br />
Nothing satisfies me but your soul</p>
<p>O, Death, o Death, o Death,<br />
Well I am death, none can excel,<br />
I’ll open the door to heaven or hell.</p>
<p>O, Death, 0 Death,<br />
my name is death and the end is here…</ul>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="560" height="340" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/nax6izesij0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="560" height="340" src="http://www.youtube.com/v/nax6izesij0&amp;hl=de_DE&amp;fs=1&amp;rel=0" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Oh Death (Jen Titus)<br />
<a href='http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2009/11/Supernatural-O-Death.mp3'>Oh Death (Jen Titus)</a></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=676&amp;md5=8a41c3bfb97f54f05c63b2f77a852145" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>the end of time itself</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2009/the-end-of-time-itself/</link>
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		<pubDate>Wed, 18 Nov 2009 16:52:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[doctor who]]></category>
		<category><![CDATA[gefühlsduselei]]></category>
		<category><![CDATA[krisenmodus]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[Problematisch wird es ja dann, wenn der Schatten, der sich mal wieder über alles wirft, zur großen Inspiration heranwächst und zum ersten Mal seit so furchtbar langer Zeit wieder Worte, Sätze, Geschichten aus den Fingern fließen, als wären sie aus der Luft zu mir herangeflogen. Ganz ohne Kampf oder Krampf oder schwere Arbeit, einfach so. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Problematisch wird es ja dann, wenn der Schatten, der sich  mal wieder über alles wirft, zur großen Inspiration heranwächst und zum ersten Mal seit so furchtbar langer Zeit wieder Worte, Sätze, Geschichten aus den Fingern fließen, als wären sie aus der Luft zu mir herangeflogen. Ganz ohne Kampf oder Krampf oder schwere Arbeit, einfach so.<br />
Und mit so viel Überschwang fliegt es heran, dass ich lächeln muss, mich daran erfreuen kann, obwohl ich weiß, dass es das dunkelste aller Symptome ist und mir bescheinigt, was ich nie wahr haben wollte. Ich bin gar nicht wirklich kreativ. </p>
<p>Es ist nur meine größte Flucht. My safest place to hide. Und dabei wollte ich doch mein Leben mit den Geschichten verbringen, nicht mit den Schatten. Es hilft dabei auch kaum, wenn man sieht, was andere so damit anstellen. </p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/wKgPZWinx6w&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/wKgPZWinx6w&#038;hl=de_DE&#038;fs=1&#038;rel=0" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=672&amp;md5=3cd78e72de409b59ae53515c41fecfab" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>Es gibt Menschen, die breiten die Arme nur aus, damit sie ihre Ellbogen besser in Position bringen können</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2009/es-gibt-menschen-die-breiten-die-arme-nur-aus-damit-sie-ihre-ellbogen-besser-in-position-bringen-konnen/</link>
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		<pubDate>Sat, 19 Sep 2009 16:35:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[amok]]></category>
		<category><![CDATA[krisenmodus]]></category>
		<category><![CDATA[RAGE]]></category>
		<category><![CDATA[Video]]></category>

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		<description><![CDATA[The future teaches you to be alone The present to be afraid and cold So if I can shoot rabbits Then I can shoot fascists Bullets for your brain today But we’ll forget it all again Monuments put from pen to paper Turns me into a gutless wonder And if you tolerate this Then your [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>
The future teaches you to be alone<br />
The present to be afraid and cold<br />
So if I can shoot rabbits<br />
Then I can shoot fascists</p>
<p>Bullets for your brain today<br />
But we’ll forget it all again<br />
Monuments put from pen to paper<br />
Turns me into a gutless wonder</p>
<p>And if you tolerate this<br />
Then your children will be next<br />
And if you tolerate this<br />
Then your children will be next<br />
Will be next<br />
Will be next<br />
Will be next
</p></blockquote>
<p>Ich sitze im Zug von Ulm nach München, als ich via Twitter auf meinem Handydisplay irgendwas von einem Amoklauf lese. Ansbach, eine Schule. Natürlich eine Schule.<br />
Und ich kann mich nicht mehr empören. </p>
<p>Als in Erfurt ein Junge, man kann kaum Mann sagen, Amok läuft, bin ich in der 10. Klasse der Realschule. Tage vorher hatten wir einen Klassenkameraden, der bei einem Autounfall ums Leben gekommen war beerdigt. Der Verlust war noch frisch, wenn auch nicht so dramatisch. Wir sind hier auf dem Land und fast jeder Jahrgang ab der Mittelstufe verliert Jemanden an die teuflische Bundesstraße. It happens. </p>
<p>Die Bilder aus dem Gymnasium gingen mir damals noch nahe, die Trauer und die Wut der Mitschüler, Lehrer und Eltern. In den nächsten Tagen wird Roberts Leben filetiert. Die Medien setzen ein für alle mal das Bild vom Einzelgänger fest, der seine Freizeit mit Waffen und Computerspielen verbringt. Und damit sind natürlich nicht die Sims gemeint. </p>
<p>Erfurt, Winnenden, Ansbach. Die Kreisläufe von Schock, Trauer, Empörung und den Forderungen an Politik und Medien werden austauschbar. Waffengesetze, Killerspielverbote, Bildungspolitik, bla, bla.<br />
Ein paar Tage, vielleicht Wochen später, verklingen die Diskussionen. </p>
<ul>
Und eines Morgens klopfen sich alle im Landtag wieder auf die Schulter, weil man noch ein Schuljahr bis zum Abitur gekürzt hat.<br />
_______________</p>
<p>Der Schulranzen des Jungen ist fast genauso groß wie er selbst. Er wandert ziellos durch das Einkaufszentrum. Als er versucht eine Jacke zu stehlen, wird er erwischt. Die Polizei bringt ihn nach Hause und seine Mutter erfährt, dass er seit Wochen nicht mehr in der Schule war. Es war die gleiche Jacke wie die, die ihm die Jungs aus der vierten Klasse abgenommen haben.<br />
_______________</p>
<p>Ein Mädchen kommt nach der Pause wieder ins Klassenzimmer. Irgendein Mitschüler hat ihren Tisch wieder ans hintere Ende des Raums gestellt, so wie jeden Tag. Noch am gleichen Abend schluckt sie alle Tabletten die sie im Haus findet. Sie weint als sie merkt, dass keine Schlafmittel dabei sind.<br />
_______________</p>
<p>Ein Direktor unterschreibt einen Schulverweiß weil der Schüler seinen Mathelehrer ein Arschloch genannt hat. Dass der Mathelehrer schwache Schüler gerne vorführt und den Jungen einen Waschlappen genannt hat? Irrelevant.<br />
_______________</p>
<p>In ihrem Kinderzimmer mit dem Miley-Cyrus Poster sitzt ein junges Mädchen, ein Teenager, und schneidet sich die Pulsadern auf. Eine Klassenkameradin hat eine Gruppe im SchülerVZ gegründet, nur um sie wissen zu lassen wie häßlich alle sie finden.<br />
_______________</p>
<p>Alle außer ihm haben einen Plan für die Zeit nach dem Abitur. Er hat keinen Studienplatz bekommen, keine Ahnung was er überhaupt will. Sein Vater sieht das nicht ein, dann soll er halt arbeiten. Bier, mehr als er trinken kann, jeden Abend. Als im Oktober die früheren Klassenkameraden ihr Studium beginnen prallt er mit seinem Auto frontal in ein anderes Auto. Schädelhirn-Trauma. Die junge Frau aus dem anderen Auto ist tot.<br />
_______________</p>
<p>Die Hochschule hat die Studienordnung geändert, damit nicht so viele Studenten wegen einer Prüfung länger studieren müssen. Eine handvoll betroffene Studenten stellt einen Antrag, damit sie auch weiter studieren können. Alle haben irgendeinen Grund. Zeit, Geld, Aufwand. Der Student mit dem Auslandspraktikum darf weitermachen. Der Student mit der verletzten Hand und die Studentin mit dem Bankkredit nicht.<br />
Nach der Besprechung mit dem negativen Bescheid, steht die Studentin vor dem häßlichen Neubau der Hochschule.
</ul>
<p>Und ich stand da, und habe mich gefragt warum ich nicht in Chemie besser aufgepasst hatte. sonst könnte ich auf die Schnelle eine Bombe bauen, das wäre nett. Weil ich mir nur selten im Leben etwas so gewünscht habe, wie diesen Betonklotz einstürzen zu sehen. Inklusive der Dame von der Prüfungskommission, die eine so sichtliche Freude daran hatte mir zu erklären, dass Bewertungsspielraum nun mal Bewertungsspielraum ist und es einfach mein Pech ist, dass sie den Aufwand für ein Auslandspraktikum anders bewertet als einen Bankkredit oder eine Förderungshöchstdauer. Oder eine kaputte Hand.</p>
<blockquote><p>Wenn wir jetzt hier jeden durchlassen, der Krank ist, tun sich die Leute am Ende selbst noch was an.<em> (Anm. d. Verf.: Welches Licht das auf das Studentenbild der entsprechenden Dame wirft, ist mir bis heute  noch nicht klar.)</em></p></blockquote>
<p>Es gibt mittlerweile eine Reihe von Psychologen, die bezeichnen diese Sorte Amoklauf als <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Erweiterter_Suizid#Erweiterter_Suizid">erweiterten Suizid. </a> Und wer es nicht besser weiß fragt dann natürlich, aber warum bringen sie sich nicht einfach um, wenn sie sterben wollen? </p>
<p>Weil die Verzweiflung groß ist, aber nicht annähernd so massiv wie die Wut, die sie nicht anders artikulieren können. Die auch oft nicht anders gehört wird. Traditionell neigen Mädchen dann eher zu Autoaggression, sie ritzen oder greifen mittlerweile auch zu hohen Dosen von Rauschmitteln. Nach einem <a href="http://entertainment-bloggr.blogspot.com/2009/05/amoklauf-eines-madchens.html">Versuch</a> eines Mädchens vor einigen Wochen (ja, das hattet ihr schon wieder vergessen, oder?) ist es eine Frage der Zeit, bis das Bild des düsteren Jungen als klassischem Amokläufer überdacht werden muss.<br />
Tatsächlich ist die Gruppe der potentiellen Täter so groß, dass man Angst bekommen sollte.</p>
<p>Nach allem was ich erlebt habe, bemerke ich mit ein bisschen Unbehagen, dass mein Mitleid, meine Trauer ‚mehr den je bei den Tätern liegt. Diese Jungen Menschen halten sich an ihren Waffen, an ihrer Wut fest, weil es nichts und auch niemanden gibt der sie aufrichtet. Weil sie, noch bevor sie einen Begriff von der Welt haben, nichts mehr sehen außer ihre scheinbar ausweglose Situation. </p>
<p>Und mit soviel Wut kann man nicht einfach leise gehen, sich umbringen ohne einen letzten Versuch klar zu machen, warum man das tut. Euretwegen nämlich, das wollen sie sagen. Weil ihr mich gedemütigt habt, weil ihr ungerecht seid, weil ihr mir nicht zuhört und nur fordert. Weil ich nicht mehr kann. Und wohin sonst mit all der Wut? </p>
<p>Es ist die Kernfrage über die Niemand reden will. Denn es wird sich nicht verhindern lassen, dass Teenager grausam, Lehrer ungerecht und Eltern vernachlässigend sind. Wenigstens hin und wieder. Also wohin mit der Wut?</p>
<p>Ich weiß es nicht. Ich weiß es wirklich nicht. Und all die Experten, Politiker, Journalisten und Pädagogen, sie wissen es auch nicht. Darum wollen sie Gesetze, Verbote und solchen Blödsinn. Das schlimmste daran? Was sie in ihrer Angst beschließen, es schürt nur noch mehr Wut. Sie bauen aus Panik Zäune um das Leben und wundern sich wenn sie jemand mit Gewalt niederreißen will. </p>
<p>Und manchmal, wenn mal wieder jemand nicht merkt, dass er mich wütend macht, da denke ich, dass jede Gesellschaft die Verbrechen bekommt, die sie verdient. </p>
<p><object width="425" height="344"><param name="movie" value="http://www.youtube.com/v/gQG1fKpifng&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;"></param><param name="allowFullScreen" value="true"></param><param name="allowscriptaccess" value="always"></param><embed src="http://www.youtube.com/v/gQG1fKpifng&#038;hl=de&#038;fs=1&#038;" type="application/x-shockwave-flash" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true" width="425" height="344"></embed></object></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=574&amp;md5=bc6d50748471df445ad1efaa6804ab33" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>die Frau die man patsch nannte</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2009/die-frau-die-man-patsch-nannte/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Jun 2009 13:00:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[dummschwätzerei]]></category>
		<category><![CDATA[krisenmodus]]></category>

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		<description><![CDATA[Hi. Mein Name ist Isabella. So haben meine Eltern mich zumindest getauft. Und alles in allem bin ich mit dem Namen auch ganz zufrieden. Die Sache wäre anders ausgegangen, wäre ich mit einem y-chromosom geboren worden, schließlich hatte sich mein Vater Zebulon in den Kopf gesetzt. Zebulon. Als ich im Jahre 1997 das Internet entdeckte [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Hi. Mein Name ist Isabella. </p>
<p>So haben meine Eltern mich zumindest getauft. Und alles in allem bin ich mit dem Namen auch ganz zufrieden. Die Sache wäre anders ausgegangen, wäre ich mit einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Y-Chromosom">y-chromosom</a> geboren worden, schließlich hatte sich mein Vater Zebulon in den Kopf gesetzt. <em>Zebulon</em>.</p>
<p>Als ich im Jahre 1997 das Internet entdeckte (damals schon mit ISDN!) hatte ich aber das dringende Bedürfnis jemand anders zu sein. Hey, ich war 12. Ich hörte Nirvana und fühlte mich unverstanden, also nannte ich mich DarkSoul. Ja, wirklich. Kreativer war ich nicht. Unter diesem Namen habe ich fast 5 Jahre das Netz bereist, mich in Foren angemeldet und verstörende Kurzgeschichten geschrieben. Ich habe unter diesem Alias Freundschaften geschlossen und Fehden geführt, alles online. Es war also schon ein größerer Entschluß, als ich dachte etwas Neues müsste her. </p>
<p>Es war ca. 2003, ich hatte meine erste Psychotherapie hinter mir und eine erste Domain zugelegt, irgendwas mit insanity. Nein, ich war noch nicht kreativer geworden. Es begann eine Phase des Suchens. Irgendwas mit Bella vielleicht? Belle? Das Internet war ja zwischenzeitlich dichter besiedelt geworden und so existieren aus dieser Zeit diverse Nicks. Allerdings wollte sich nichts davon so recht halten.<br />
Außerdem begann die Zeit der Social Networks und spätestens im Studivz wurde sich aus praktischen Gründen erstmal mit dem richtigen Namen angemeldet. Xing, Facebook, etc. — überall war ich Isabella, was auch sonst? </p>
<p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2009/06/idog.jpg" rel='gb_imageset[die-frau-die-man-patsch-nannte]'><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2009/06/idog-268x300.jpg" alt="idog" title="idog" width="268" height="300" class="alignright size-medium wp-image-391" /></a></p>
<p>Nur diese Blogsache wollte sich nicht recht einfügen. Domain nr. 2 Mindless-cry.net (ich werde auch nicht mehr kreativer), Untertitel <em>Gedankenkriegerin</em> (Phase: I am a mad woman, hear me roar!) wollte auch nicht zünden. Dazu war ich langsam des englischen Müde. Um mich herum waren Menschen, die mit ihrer Muttersprache wirklich clevere Sachen veranstalteten, nur ich war immernoch 12.<br />
Es brauchte eine klassische Schnapsidee, um aus dem Insiderwitz namens <em><strong>patschpatsch</strong></em>, eine Domain zu machen. Und mit diesem bedeutungslosen Klanggebilde als Online-Zuhause war ich erstmal glücklich. </p>
<p>Eine Weile lebt es sich ja ganz gut mit dieser Internetschizophrenie. Es gibt die Accounts mit vollem Namen, die passende Email und umgekehrt die Email mit der Domain und diverse Nicks von <a href="http://www.delicious.com/patschBella">delicious</a>, über <a href="http://www.twitter.com/patschbella">Twitter </a>zu <a href="http://www.last.fm/user/Belle_Noir">last.fm</a>.<br />
Das Internet war lange die beste Gelegenheit eine <em>special Snowflake</em> zu sein. Grade immer auch im Gegensatz zum “realen” Leben. Aber es ist 2009 und langsam müssen eben auch diejenigen die virtuell umtriebig sind, ihre Persönlichkeiten fusionieren. </p>
<p>Nur, wer bin ich den jetzt? Überhaupt — wait for it — bin ich vielleicht Mehrere? Wie viele kann ich sein? (bekommt <a href="http://www.amazon.de/Wer-bin-ich-viele-philosophische/dp/3442311438/ref=sr_1_1?ie=UTF8&#038;s=books&#038;qid=1244993436&#038;sr=8-1">Precht</a> dafür Lizenzgebühren?) Noch habe ich einfach Skrupel im Internet mit meinem ganzen Klarnamen zu firmieren, andererseits, so ein Nick klingt ja oft auch doof.<br />
Isabella, das hat ja sowas ganz leicht prätentiöses, find ich. Bella, puh, Bellas gibt es ja auch schon Einige. Isa, wie ich seltsamerweise gern gerufen werde, Isa ist es auch nicht. </p>
<p>Darum, geneigter Leser, steht hier über den Einträgen erstmal Isabella. Sollten wir uns mal treffen und sie über die Ansprache rätseln: ich reagiere auf alles was so ähnlich klingt. Wirklich. </p>
<p>P.S.: Ja, ich habe gerade eine virtuelle Identitätskrise und bin für Hilfen dankbar. Vielleicht bin ich nicht die Einzige die vor diesem Problem steht. Doch mal mit dem vollen Namen versuchen? Alternativen? Taufnamen?? Brauche ich eine Cooperate Identiy?!</p>
<p>P.P.S.:Sollte man sich die Domain mit dem eigenen Namen (also dem echten) sichern, wenn es sie noch gibt? Brauchts das??</p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=380&amp;md5=c98c58bfb56ad931ae602bcb558c7490" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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