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dann doch noch: weihnachten, oder so

dann doch noch: weihnachten, oder so

Dieses Wei­h­nachten wer­den wir Einer mehr sein. Ich kön­nte jetzt die elende Geschichte dieser Per­son erzählen, aber wozu das alles. Eine junge Frau, von den Eltern ver­stoßen, vom eige­nen Kind getrennt, ohne Halt und ohne Ziel. Und ohne Jeman­dem mit dem Sie Wei­h­nachten ver­brin­gen kann. Allein der Gedanke daran vor einer ähnlichen Sit­u­a­tion zu ste­hen macht mich ganz kalt uns sprach­los. Es hilft nicht, anschießend eine Zeitung aufzuschla­gen wo wieder über all die Kinder berichtet wird die kein Wei­h­nachten mehr erleben weil ihre Eltern sie schlechter be– bzw. mis­shan­del­ten als die Fliegen an der Wand.

Zum Kotzen, das alles. Und man wird klein und dankbar.

Bitte auf die Musik achten, nicht die Bilder! Ich hätte gern das Orig­i­nalvideo eingestellt, aber SonyBMG stellt sich düm­mer an als man meinen kön­nte und ver­hin­dert dies auf dem eige­nen tuben-channel. Leute, ihr werdet als zukün­ftiger Arbeit­ge­ber grade nicht attraktiver

13/12/2007 2 comments Read More
Mehr Kryptik

Mehr Kryptik

Blöd rum­ste­hen, bzw. sinnloses tun statt sich der Her­aus­forderung zu stellen. Typisch.

Ist ja im Grunde nur ein Berg. Ein großer halt. Und ein paar Neben­pro­jekte. Okay, einige Neben­pro­jekte. Und während meine Schul­tern knack­sen unter der Last auf ihnen erblicken meine Augen den ersten Spalt des Lebens wie es sein sollte. Und zwar schon eine Weile. Nur ohne die Last die das Genießen schwer macht.

Der Berg ist im Feb­ruar entweder bestiegen oder ich liege leb­los im Sauer­stof­fzelt beim Basis­lager. Schon jetzt ist die Zeit zu wenig, sind die Auf­gaben zu viele, bin ich zu hil­fs­bereit anstatt mich aus­gerech­net jetzt abzu­gren­zen. Dass, was immer meine große Stärke, meine Unab­hängigkeit war. Auch sehr typisch.

Kann man “habe anderen geholfen und darüber mich selbst vergessen” pos­i­tiv in einem Lebenslauf for­mulieren? Aber wofür überhaupt for­mulieren, gebraucht wird er nur als Passier­schein auf der Bergspitze. Nicht, dass der Marsch danach nicht noch steinig ist, aber so steil kann es nicht mehr wer­den. Und die Aus­sicht ist toll, die Getränke spitze und die Begleitung weniger anstrengend.

Ich sollte das mit den Meta­phern nochmal üben.

11/11/2007 2 comments Read More
10.000 Promises oder emotioanle Bindung wird überschätzt

10.000 Promises oder emotioanle Bindung wird überschätzt

Also vor allem die an Musik. Es verkom­pliziert die Dinge auf die Dauer nur wenn man Musik mit Men­schen oder Erleb­nis­sen verbindet weil vieles irgend­wann anders bew­ertet, anders empfindet. Und dann sitzt man da und skipt. Muse gehen kaum noch, Incubus nur an guten Tagen, von Nir­vana will ich gar nicht reden. Das sind nur die Bands die ich mit einem Men­schen verbinde, vom Rest ganz zu schweigen!

Soviel neue Musik kann man sich auf Dauer gar nicht zu Gemüte führen, dass es all die ver­lore­nen Lieder wieder aus­gle­icht. Und das sollte es ja auch nicht. Natür­lich, wer­den jetzt die frisch ver­liebten argu­men­tieren, es gibt doch nichts besseres als einen gemein­samen Song! Pah! Ihr werdet euch noch wun­dern. Für diesen Fall wurde das Wort Bumerang erfunden.

Es soll zwar Men­schen geben die Musik auch hören kön­nen nach­dem sie emo­tional aufge­füllt wurde ohne wieder in Trä­nen auszubrechen, aber mit denen will man ja auch nicht befre­un­det sein, richtig?

Ich ver­suche mit diesem Ein­trag ein­mal mehr keinen Punkt zu machen,aber wenn die eigene Musik­samm­lung so mal wieder zwangsverklein­ert wird, zumin­d­est solange bis der näch­ste Tief­punkt kommt und die oben genan­nten Bands sowieso gut kom­men und durch ihre Geschichte dop­pelt wirken, fragt man sich wohin das alles noch führen soll. Noch darf ich mich jung schimpfen.

Also für die Zukunft: Vergällt mir ja nicht noch die Oper!

06/10/2007 7 comments Read More