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	<title>Patsch / Bella / Blog &#187; freak</title>
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		<title>Über die eigene Sprachlosigkeit</title>
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		<pubDate>Tue, 03 Jan 2012 16:30:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[freak]]></category>
		<category><![CDATA[gefühlsduselei]]></category>

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		<description><![CDATA[(Vorsicht: Selbstreflexions-Content!) Eine der Gründe warum ich blogge ist ja, dass ich hier soviel oder so wenig schreiben kann wie ich will. Ins Detail gehen oder kryptisch bleiben. Auf Nachfragen kann ich reagieren, muss aber nichts. Weil die Konfrontation nicht direkt ist. Und das ist für mich eine ideale Kommunikationsform. Völlig zurecht bekomme ich darum [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>(Vorsicht: Selbstreflexions-Content!)<br />
<img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2012/01/0d2be58d3c1f6072537e61888c76da64.jpg" alt="" title="0d2be58d3c1f6072537e61888c76da64" width="515" height="246" class="aligncenter size-full wp-image-2760" /></p>
<p>Eine der Gründe warum ich blogge ist ja, dass ich hier soviel oder so wenig schreiben kann wie ich will. Ins Detail gehen oder kryptisch bleiben. Auf Nachfragen kann ich reagieren, muss aber nichts. Weil die Konfrontation nicht direkt ist. </p>
<p>Und das ist für mich eine ideale Kommunikationsform. </p>
<p>Völlig zurecht bekomme ich darum von Menschen die mich trotz allem mögen regelmäßig eine auf den Deckel. Schließlich greife ich nicht zum Telefon wenn ich Kummer habe oder schreibe wenigstens auf Facebook was mir den Tag vermiest hat. Denn solange ich denken kann, mache ich derlei mit mir selbst aus. Und eigentlich sind es nicht nur die schlechten Sachen über die ich nicht rede. Es ist mehr so alles was mich ernsthaft berührt und relativ frisch ist. Mit einem halben Jahr Abstand ungefähr werden Dinge aus meinem Leben im wahrsten Sinne des Wortes spruchreif. Akute Gefühle sind wie grüne Nüsse. Vollkommen nutzlos für alle außer dem Baum der sie trägt. </p>
<p>Ich bin wohl bereits als Insel zur Welt gekommen. Weder meine Umgebung, noch meine Erziehung haben mir beigebracht, dass man über Dinge nicht redet, sie nicht wenigstens mit Menschen die einem nahe stehen teilt. Stattdessen habe ich im Kindergarten am liebsten allein gespielt und wurde in der Grundschule das erste mal “einsamer Wolf” genannt. </p>
<p>Das Alien-Gefühl war immer schon da. Und bis auf eine Phase in der Pubertät kam ich damit auch immer zurecht. Bis auf das schlechte Gewissen. Warum bin ich nicht so wie die anderen? Wie können die mit mir befreundet sein, wenn ich so schwer auf sie zugehen kann? </p>
<p>Viele Jahre später lies mich eine Psychologin diverse Tests ausfüllen und sagte dann, sie hätte eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Gute: Ich habe kein Asperger. (Dass bei meinem Siebhirn überhaupt jemand auf die Idee gekommen war, schmeichelte mir irgendwie.) Die Schlechte: Ich war schwer depressiv und nach <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Myers-Briggs-Typindikator" title="Wikipedia: Myers-Briggs" target="_blank">Myers-Briggs</a> ein INTJ. Demzufolge war ich so mit negativem Denken und Rationalisieren beschäftigt, dass mir die Energie fehle das nach aussen zu kommunizieren. </p>
<p>Aha. </p>
<p>Sie hat mich dann gefragt mit welchen fiktionalen Figuren ich mich identifizieren kann. Und langsam merkte ich, was sie meint. <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Temperance_%22Bones%22_Brennan" target="_blank">Bones</a>, <a href="http://harrypotter.wikia.com/wiki/Luna_Lovegood" target="_blank">Luna Lovegood</a> und heute vermutlich die moffatsche Interpretation von <a href="http://en.wikipedia.org/wiki/Sherlock_(TV_series)" target="_blank">Sherlock Holmes</a>. Also nicht ohne Exzentrik oder gar langweilig, aber mit wenig Bezug zur Gefühlswelt anderer.</p>
<p>Ich führe gern ausgiebige Gespräche, debattiere und kann sogar gut zuhören wenn ich will. Aber das Thema ist entscheidend. Und mich selbst zum Thema machen, das macht mir nicht besonders viel Spaß. Darum klingen Geschichten aus meinem Leben immer nach Sketch-Comedy. Wenn ich schon erzählen soll, dann soll der Zuhörer wenigstens einen Mehrwert davon haben — also lachen. </p>
<p>Das hat meiner Psychologin immer ein bisschen Sorgen gemacht. Aber gelacht hat sie auch. </p>
<p>2011 war nun eines von den Jahren, die eher <a href="http://www.patschpatsch.com/blog/2011/verzupf-di-endlich-2011/" title="Verzupf di endlich, 2011.">nicht so gut</a> waren. Ich war also viel mit Denken beschäftigt. Mit überhaupt mal rauskriegen wie ich das alles finde.<br />
Und darüber wurde alles vernachlässigt was man so an sozialen Kontakten so vernachlässigen kann. Und schon steckt man im Teufelskreis. Klar, sich auf einer Silvesterparty blicken lassen kriegt man grade noch hin. Aber eine einzelne Email, ein Anruf? Das kostet trotzdem Überwindung. Viel davon. </p>
<p>Noch bin ich mit Plan B gut beschäftigt, kann etwas vorschieben. Aber dann? Es fühlt sich an, als wäre ich eine Weile im Koma gelegen und hätte an Amnesie gelitten. Als hätte ich den Anschluss verloren. Mal wieder. Die Karawane zieht weiter und Bella bleibt an der Wasserstelle zurück weil sie nicht so schnell packen kann wie die anderen. </p>
<p>Vielleicht sollte ich mir mal wieder einen Wüstenführer suchen. So einen der Psychologie studiert hat. </p>
<p>Schritt 1:</p>
<p>Dieser Eintrag hat keine Pointe. </p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2758&amp;md5=d9a9398c50788968e37e14770924c600" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>stupid girl</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Aug 2011 11:12:13 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[freak]]></category>
		<category><![CDATA[Nerdings]]></category>

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		<description><![CDATA[Und dann fällt mir gestern Nacht wieder einmal ein, warum ich das Internet so liebe. Weil ich hier doof sein darf. Weil es hier immer jemanden gibt, der sich besser auskennt, mehr weiß, mehr Erfahrung hat. Das ist toll. Denn die meisten dieser Menschen kann ich im Internet auch fragen und sie antworten gern zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Und dann fällt mir gestern Nacht wieder einmal ein, warum ich das Internet so liebe.</p>
<p>Weil ich hier doof sein darf.</p>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2011/08/im-with-stupid-e1313664191589.jpg" alt="" title="im-with-stupid" width="420" height="291" class="aligncenter size-full wp-image-2400" /></p>
<p>Weil es hier immer jemanden gibt, der sich besser auskennt, mehr weiß, mehr Erfahrung hat. Das ist toll. Denn die meisten dieser Menschen kann ich im Internet auch fragen und sie antworten gern zu “ihrem” Expertenthema. Keiner ist allwissend, das ist quasi ein grundlegendes Internetprinzip. Besonders auf Twitter. </p>
<p>Jetzt fragen Sie sich vielleicht: aber im “echten” Leben weiß doch auch niemand alles? Natürlich nicht. Aber wir tun dauernd so. Nein, halt, ich tue dauernd so. Als dauerplapperndes Besserwissergeschöpf bin ich für Menschen, die mich in der “echten” Welt kennen, eine Art analoge Wikipedia geworden. Das habe ich im Übrigen selbst zu verantworten. Schließlich wollte ich immer zu allem eine Meinung entwickeln, mich aus purem Komplex heraus zu jeder Frage äußern.</p>
<p>In der Schule war ich die mit der guten Allgemeinbildung, im Studium der <em>Freak</em> der bei allen Möglichen Sachen auf dem neuesten Stand ist. Ein Teil von mir fand das sogar gut. Der Teil ist mein Ego. Während mein Verstand oft schrie <em>WAS TUST DU DA? DU HAST DOCH EIGENTLICH KEINE AHNUNG! GIB DOCH ENDLICH ZU, DASS DU ES NICHT CHECKST!</em>. Aber solange die Menschen mich um Rat fragten und oft genug sehr beeindruckt waren (ich kann mein Unwissen verbal wirklich gut verpacken), hab ich weiter gemacht.</p>
<p>In einer Übergangsphase habe ich den mich umgebenden Offlinern dann das erzählt, was kluge Leute im Internet gesagt haben. Daraufhin hat man mich für ernsthaft schlau gehalten. Scary stuff. Ganz langsam hab ich dann angefangen eine Art Quellenangabe meiner Behauptungen anzugeben. “Also jemand der selbst Schiedsrichter ist, sagt, dass er den Freistoss nicht anpfeifen muss.” Oder gern auch während der Tagesschau. “Das ist SO gar nicht passiert und das sagt jemand der VOR ORT war.” </p>
<p>So gesehen ‚macht das Internet mich noch schlauer. Interessant ist, dass es einen Unterschied macht ob ich sage: “Tatsächlich ging es bei den <a href="http://www.slutwalks.de" title="Slut Walks in Deutschland">Slut Walks</a> eben nicht um Klamotten.” Oder ich sage: “Die Mädels die mit demonstriert haben, erzählen von bösen Dingen, die sie sich anhören mussten.” Während ich als Bewohnerin des Internets, die Version MIT Quellenangabe relevanter finde, ist für Menschen die Aussage ohne meine Quelle:Internet oft glaubwürdiger. <b>Noch.</b></p>
<p>Bereits jetzt sorgt es in manchen Fällen für Nachfragen a la “wo kann ich mehr dazu lesen” oder “gibt es einen Blog zu dem Thema?”, aber noch ist es zäh. Das hat bestimmt damit zu tun, dass ich auf dem Land lebe und ich, anders als manch andere, noch mit Menschen zu tun habe, die keine Emailadresse besitzen. Aber es zeigt, wie der sich zu langsam wandelnde Umgang traditioneller Medien mit dem Internet einen schlechten Eindruck hinterlässt. Wenn die Tagesschau unter einem Bild die Quelle als “Internet” angibt, oder böse Nachrichten gern mit “Die Täter haben sich <b>im Internet (!)</b> oder bei <b>sozialen Netzwerken</b> verabredet”, sorgt das nicht für Begeisterung. </p>
<p>Und es gibt in Zeiten einer immer älter werdenden Gesellschaft der Politik die falschen Argumente in die Hand. In England wurden jetzt zwei junge Männer zu Haftstrafen verurteilt, weil sie auf Facebook zur Randale aufgerufen hatten. Hätten sie Flyer verteilt, hätte man das bei Gericht wohl weniger eng gesehen. </p>
<p>Das Problem ist: je mehr wir darauf achten müssen, was wir im Internet sagen, weil es drastischere Konsequenzen haben kann als die Äußerung durch andere Medien, desto weniger werden Menschen klare Haltungen und fundierte Meinungen äußern. Auch Menschen, die sich tatsächlich auskennen. </p>
<p>Dadurch wird das Internet als ganzes dümmer. Und das kann ich wirklich nicht brauchen.</p>
<p>http://grooveshark.com/s/The+Great+Pretender/2x3JLI?src=5</p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=2399&amp;md5=b3b4469edb0278cd87c29372e18e8b6e" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Sie lesen: Protokoll einer Übriggebliebenen</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2010/sie-lesen-protokoll-einer-ubriggebliebenen/</link>
		<comments>http://www.patschpatsch.com/blog/2010/sie-lesen-protokoll-einer-ubriggebliebenen/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 05 Nov 2010 20:25:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[freak]]></category>
		<category><![CDATA[fußball]]></category>
		<category><![CDATA[gezwitscher]]></category>
		<category><![CDATA[tpmuc]]></category>
		<category><![CDATA[tweetpass]]></category>

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		<description><![CDATA[Es muss vor einiger Zeit gewesen sein, als ich mal wieder einen schwachen Moment auf Twitter hatte. Wo es an einem guten Wochenende ja doch zu 80% um Fußball geht. Was der Wontorra und der Lattek können, das kann meine Timeline ja schon lange — dachte ich und tweetete fröhlich drauf los. Womit ich nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es muss vor einiger Zeit gewesen sein, als ich mal wieder einen schwachen Moment auf Twitter hatte. Wo es an einem guten Wochenende ja doch zu 80% um Fußball geht.<br />
Was der Wontorra und der Lattek können, das kann meine Timeline ja schon lange — dachte ich und tweetete fröhlich drauf los. Womit ich nicht gerechnet hatte: Ich hatte eine Marktlücke aufgetan! Und so gruben der <a href="http://twitter.com/probek">@Probek</a> und ein gewisser Herr <a href="http://twitter.com/breisacher">@breisacher</a> ihre Zähne in das Machwerk, das fortan <a href="http://twtvite.com/tpmuc1">Tweetpass genannt wurde.<br />
</a><br />
Interessierte wurden eingeladen, ein Termin gefunden, eine Lokalität ausgesucht, das Hashtag #tpmuc feierte den Aufstieg in die erste Twitter-Liga. Allein: mir war es nicht vergönnt, die erste Ausgabe des Tweetpass München zu besuchen. Obwohl der mal auf meinem Mist gewachsen war. Nun, es wird ja eine Fortsetzung geben. Und sobald ich rausfinde, wer die Chauvikasse verwaltet, ist klar wie stark ich mich betrinken kann. (Stellt schon mal das Tegernseer kalt.)</p>
<p>So kam es, dass gestern Abend <a href="http://twitter.com/helmi">einige</a> <a href="http://twitter.com/hirngabel">meiner</a> <a href="http://twitter.com/BigEasyMuc">Lieblings</a>-<a href="http://twitter.com/GNetzer">Twitterer</a> im Münchner Bürgerheim saßen und über Louis, Basti, Klinsi (warum auch immer), Gomez und die Abteilung Attacke diskutierten. Zwar sollte unter dem <a href="http://twitter.com/search?q=%23tpmuc">bekannten Hashtag </a>eigentlich live vom Event getwittert werden, aber die Herren waren dann doch größtenteils mit Schnapseln und Lästern beschäftigt. </p>
<p>So begab es sich, dass der Rest der üblichen Experten-Runde auf Twitter irgendwie verloren rumkrebste. Auch der <a href="http://twitter.com/kaisergrantler">@kaisergrantler</a> . Und dann nahm das Unheil seinen Lauf.<br />
<a href="http://twitter.com/#!/kaisergrantler/status/298861201461249"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/grantler_langeweile-e1288986283468.png" alt="" title="grantler_langeweile" width="599" height="175" class="aligncenter size-full wp-image-1544" /></a></p>
<p>Ich weiß nicht mehr genau WARUM ich mich berufen fühlte, aber ich sehe sowas gern als sportliche Herausforderung. Und so übernahm ich spontan die Timeline-Vertretung. Zuerst für die, die beim Tweetpass saßen. </p>
<p><a href="http://search.twitter.com/search?max_id=321389978456065&amp;page=3&amp;q=+from%3Apatschbella+since%3A2010-11-04+until%3A2010-11-04&amp;rpp=20"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bella_part1.png" alt="" title="bella_part1" width="606" height="585" class="aligncenter size-full wp-image-1547" /></a></p>
<p>Und dann… verlor ich irgendwie die Beherrschung. Es folgt: eine Studie, wie die eigene Timeline einem mit der Zeit so bekannt ist, wie jeder Mitbewohner und man genau weiß, was jetzt kommt. It speaks to the schizophrenic in me. </p>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bella_part2.png" alt="" title="bella_part2" width="609" height="162" class="aligncenter size-full wp-image-1549" /></p>
<p>Das Problem an der Albernheitsplattform Twitter ist ja auch, dass einen die Leute dort nicht vor Dummheiten schützen wollen. Nein, sie unterstützen dich wo sie können. </p>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bella_reaktion1.png" alt="" title="bella_reaktion1" width="537" height="675" class="aligncenter size-full wp-image-1551" /></p>
<p>Ich gebe also zu meiner Verteidigung zu Protokoll: ich wurde angestachelt. Tatsächlich liegt ein wirrer Reiz darin von und über Menschen zu twittern von denen man grade genau weiß wo sie sind und was sie tun. Außerdem hatte sich die sportliche Herausforderung mit voranschreitender Stunde in die selbstgestellte Frage nach dem: wie dreht man auf Twitter ordentlich durch? verwandelt. Tief im Herzen bin ich eben doch Wissenschaftlerin und musste diesen Selbstversuch tapfer durchalten.<br />
<img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bella_part3.png" alt="" title="bella_part3" width="611" height="412" class="aligncenter size-full wp-image-1554" /></p>
<p>Man merkt, das Ganze rutschte in Richtung Sozialstudie im twitternden Fußbalfreundeskreis ab. Hätte jemand etwas in der Art in meiner Timeline veranstaltet, ich weiß nicht ob ich mit so absurden Dingen wie standing ovations reagiert hätte. Und das war mir bewußt. Die nächste Stufe geistiger Verwirrtheit war erreicht: Darüber twittern, dass man zuviel twittert. Wegen der anderen Twitterer. (sie verstehen?)<br />
<img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bella_bereut1.png" alt="" title="bella_bereut1" width="607" height="243" class="aligncenter size-full wp-image-1557" /></p>
<p>Ich bin nicht ins Bett gegangen. (das hatten Sie sich jetzt fast gedacht, oder?)</p>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bella_part4.png" alt="" title="bella_part4" width="607" height="668" class="aligncenter size-full wp-image-1559" /></p>
<p>Es war ungefähr um diese Zeit, als vom eigentlichen #tpmuc erste zaghafte Meldungen darüber kamen, dass man meinen 140-Zeichen Amoklauf dort zur Kenntnis genommen hatte. Aber anstatt mir endlich auf die Finger zu klopfen wurde ich zu Kathrin-Müller-Hohenstein-Ehrenhalber ernannt. Stattler und Waldorf haben ganze Arbeit geleistet. Mir? War mittlerweile alles egal. </p>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bella_part5.png" alt="" title="bella_part5" width="612" height="340" class="aligncenter size-full wp-image-1561" /></p>
<p>Außerdem bin ich niemand für halbe Sachen. NICHT MIT MIR.<br />
<img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bella_part6.png" alt="" title="bella_part6" width="605" height="503" class="aligncenter size-full wp-image-1563" /></p>
<p>Das wars Wert. Plötzlich stehen Dinge in der Timeline, da steht man ganz kurz davor den Laptop zu umarmen. </p>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bella_reaktion2.png" alt="" title="bella_reaktion2" width="539" height="774" class="aligncenter size-full wp-image-1564" /></p>
<p>Keiner meiner Therapeuten hat sowas geschafft, KEINER! Und während ich teuflisch kichernd den großen Timeline-Enthüllungsroman plane (mit Verfilmung und Veronica Ferres als favstar-bot) tippen meine Finger la grande Finale ganz von selbst. Und wer behauptet, das wäre Satire, hat vergessen, dass man dafür übertreiben muss. Das meine Damen, meine Herren, ist die Wirklichkeit auf Twitter. GOTTSEIDANK.</p>
<p><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2010/11/bella_part7.png" alt="" title="bella_part7" width="607" height="747" class="aligncenter size-full wp-image-1566" /></p>
<p>P.S.: Sie denken ich verbringe zuviel Zeit mit Twitter? Ich habe<a href="http://search.twitter.com/search?max_id=321389978456065&#038;page=1&#038;q=+from%3Apatschbella+since%3A2010-11-04+until%3A2010-11-04&#038;rpp=20"> das hier</a> nicht zusammengesucht. Ich habe Komplizen. Be afraid.</p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=1542&amp;md5=1086d5853a1344b0c7ebe083e23afaf9" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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	</item>
		<item>
		<title>storming by</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2010/storming-by/</link>
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		<pubDate>Fri, 08 Oct 2010 15:07:36 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[freak]]></category>
		<category><![CDATA[gefühlsduselei]]></category>

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		<description><![CDATA[Heimlich nenne ich sie kleine Wirbelstürme. Die Menschen die mir fast im Vorbeigehen begegnet sind, aber genug Staub aufgewirbelt haben, dass ich ihre Gesichter nie vergessen werde. Die meisten von uns hatten mindestens einen Wirbelsturm-Lehrer. Einer, der ein Potential erkannt oder uns einen wichtigen Ratschlag gegeben hat. Oder eine dieser Jugendfreundschaften, die sich leider nicht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Heimlich nenne ich sie kleine Wirbelstürme. Die Menschen die mir fast im Vorbeigehen begegnet sind, aber genug Staub aufgewirbelt haben, dass ich ihre Gesichter nie vergessen werde.</p>
<p>Die meisten von uns hatten mindestens einen Wirbelsturm-Lehrer. Einer, der ein Potential erkannt oder uns einen wichtigen Ratschlag gegeben hat. Oder eine dieser Jugendfreundschaften, die sich leider nicht lange hielten — deren Erinnerungen an gemeinsame Abenteuer aber keiner von uns missen möchte. </p>
<p>Begegnungen irgendwo im Niemandsland zwischen einer ernsthafen Verbindung zu einem Menschen und dem Zusammenstoß auf dem Fußgängerweg. Weil sich unsere Wege in besagtem Niemandsland treffen tut man sich generell schwer mit der Etikette. Oder ich, zumindest. Während man früher Maßnahmen ergreifen konnte um ein Wiedersehen entweder realistischer zu machen oder die Chance sich nie wieder zu sehen erhöhen mochte, gibt es heute all diese kleinen Werkzeuge die einem die Kontrolle darüber wegnehmen. </p>
<p>Weil man irgendwann betrunken genug ist um den Wirbelsturm zu googeln, oder im schlimmsten Fall auf dessen Facebookprofil landet und „send request“ klickt. Oder der Wirbelsturmmensch etwas in der Richtung tut. Natürlich ist das großartig, wenn man sich freut wieder etwas von diesem Menschen zu hören. Zumindest wenn man dann noch Gesprächsstoff hat. Aber was wenn nicht? Wenn der Mythos so bequem in unserem Kopf versteckt ist und alle Worte, Abenteuer und betrunkenen Diskussionen in einem warmen, nostalgischen Schein getaucht werden? </p>
<p>Wenn sich die offenen Enden einer Wirbelsturmbegegnung zu hinreißenden Fluchten ins Kopfkino entwickelt haben, man selbst das Gespräch für beide Seiten schon so lange führt, dass es mindestens genauso echt anfühlt wie die alten Erinnerungen. Ja gut, ich habe nie behauptet, dass das vielen Menschen außer mir passiert. <em>I‘m having problems dividing fiction and reality.<br />
</em><br />
Nun steht ein solcher Wirbelsturm quasi wieder da und alles ist aufregend ungewiß, dass großes Entäuschungspotential besteht und ich mich frage wo und wann ich selbst schon ein Wirbelsturm war. Das wäre nett. Eine wage Erinnerung von jemanden, eine unfertige Geschichte vielleicht. So, dass nur ein Zitat von mir oder eine Abenteuergeschichte vone einer Unternehmung von mir im Leben eines anderen übrig bleibt. Es reicht ja auch völlig.</p>
<p>Hoffe ich zumindest. </p>
<p>So würde ich es wohl den Wirbelstürmen erklären, die sich mit einem Seufzer fragen warum ich mich nicht mehr gemeldet habe, warum wir uns aus den Augen verloren haben oder aus einer kurzen Sprachlosigkeit das große Schweigen geworden ist. </p>
<p>Wenn du die Wahl hättest zwischen dem dasein als epischer Wirbelsturm und einer dauerhaften aber eher verpflichtender Freundschaft — würdest du wirklich überlegen? Ich nicht. Aber ich bin ja auch ein Freak. </p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=1525&amp;md5=1c879e2426054ddf889c112d214d4b9f" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Note to self: Dankbarkeitsblogpost wg. Frau Koma schreiben</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 14:53:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Es ist immer das selbe. Ich kann im Grunde nur schriftlich kommunizieren. Unmittelbar zeigen, wie es mir geht, kann ich selten, deswegen verschätzen sich die Leute oft in mir. The Diary of Kitty Koma: 27.7. 10.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<blockquote><p>Es ist immer das selbe. Ich kann im Grunde nur schriftlich kommunizieren. Unmittelbar zeigen, wie es mir geht, kann ich selten, deswegen verschätzen sich die Leute oft in mir.</p></blockquote>
<p><a href="http://kittykoma.twoday.net/stories/277-10/">The Diary of Kitty Koma: 27.7. 10</a>.</p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=1150&amp;md5=f9db23a7e409f339a2ae953a1fb733c4" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Dann doch : Hamburg. Perle und so.</title>
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		<pubDate>Thu, 27 May 2010 15:02:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Kennenlernphase hatten Hamburg und ich eigentlich schon hinter uns, als ich ende letzten Jahres den Trip plante. Wobei, gestatten sie mir kurz auszuholen, hier gab es ja sehr spezielle Gründe. Kleiner Exkurs: Liebe LOST-Gemeinde, ein bisschen weiß ich wie es euch geht. Ehrlich. Weil, es gibt da diese kleine obskure Serie der ich anhänge. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.patschpatsch.com/blog/2007/hamburch-perle-nech/">Kennenlernphase</a> hatten Hamburg und ich eigentlich schon hinter uns, als ich ende letzten Jahres den Trip plante. Wobei, gestatten sie mir kurz auszuholen, hier gab es ja sehr spezielle Gründe.</p>
<p>Kleiner Exkurs:<br />
Liebe LOST-Gemeinde, ein bisschen weiß ich wie es euch geht. Ehrlich. Weil, es gibt da diese kleine obskure Serie der ich anhänge. Und so auch meine Hamburger Gastgeberin. Besagte Serie heißt “Supernatural” und läuft in den USA auf dem Sender dessen Kernzielgruppe ganz eindeutig ist. Schick, jung, kauflustig. (The CW sendet auch Gossip Girl und das schlimme 90210 — Remake.)<br />
Darum ist der Cast von Supernatural auch viel zu gutaussehend, klar. Aber: es geht um auch um Monster (Vampire, Geister, Dämonen) und dysfunktionale Familien. Außerdem gibt es die besten one-liner seit der Gang rund um <strong><em>Buffy</em></strong>. (god bless Ben Edlund!) Und bis Anfang diesen Jahres war der Plan, dass besagte Serie mit Staffel 5 zu Ende geht. Als ich also diese Reise plante hatte das viel mit der drohenden Apocalypse im TV zu tun. (Wörtlich gemeint. Erzengel und Lucifer inklusive.) Dieses Ereignis war der endgültige Katalysator hinter der Entscheidung, Jemandem <a href="http://www.patschpatsch.com/blog/2010/youre-a-pal-and-a-confidante/">einen Besuch</a> abzustatten.</p>
<p>— Exkurs Ende —</p>
<p>So also kam Mittwoch, der 12. Mai und ich saß sehr, sehr lange in einem Zug nach Hamburg. <sup class='footnote'><a href='#fn-1014-1' id='fnref-1014-1'>1</a></sup><br />
Das großartige an meiner Gastgeberin Nessy ist, der Moment als ich aus dem Zug steige und wir uns umarmen ist nicht wirklich seltsam. Unter uns Freaks mit grenzwertigen Neurosen gibt es ein bemerkenswert hohes Verständnis. Schon wenig später überfordere ich das “Big easy” (Barmbeck, ha!) mit dem Wunsch nach einem <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Gimlet">Gimlet</a>. (Ist das wirklich so speziell, ehrlich?)<br />
<strong>Donnerstags</strong> dann gleich mal Hamburg galore. Hafen. <a href="http://twitpic.com/1nh0kx">Queen Mary II</a>. Ich stehe da und versuche im Kopf auszurechnen wie oft mein neues Hochschulgebäude wohl in diesem Schiff platz hätte. Verdammt oft, würde ich sagen. Als alte Menschheitsbeobachterin finde ich natürlich die Menschen, die mit weißen Taschentüchern winken hochgradig faszinierend. Und, dass es auf der Queen Mary Passagiere gibt, die als erste Amtshandlung eine HSV-Fahne aufhängen. Wahnsinn.<br />
Apropos Wahnsinn: Es schafft glaube ich nur Hamburg, eine Megabaustelle als quasi touristische Attraktion zu präsentieren. <sup class='footnote'><a href='#fn-1014-2' id='fnref-1014-2'>2</a></sup></p>
<p>Noch mehr beeindruckt bin ich dann von Lektion Nr. 2: Hamburg hat ein Kino, das hat eine wirklich gute Cocktailbar (Gimletversuch 2 — hervorragend!) und man darf sogar mit seinem Cocktail im Kino sitzen. Ich bin beeindruckt. Und dann kommt <a href="http://www.imdb.com/title/tt1228705/">Tony Stark</a>. <sup class='footnote'><a href='#fn-1014-3' id='fnref-1014-3'>3</a></sup></p>
<p><strong>Freitag</strong>. Im Bett rumlungern, Brötchen mit Essschokolade essen (Ich bin im Ausland, esse also Brötchen statt Semmeln.) und Serien schaun. Man muss eine spezielle Sorte bescheuert sein, um darin sein Glück zu finden. Gottseidank habe ich hier Gleichgesinnte gefunden. Wir gucken auch noch das hoch unterhaltsame Staffelfinale von Vampire Diaries (auch the CW, auch alle wahnsinnig gut aussehend. Aber mit semi-sozialisierten Vampiren. Und so rasant im Storytelling, dass es eine Riesengaudi ist. Außerdem <a href="http://media.photobucket.com/image/damon%20salvatore/andthejonasbrother/Damon-Salvatore-the-vampire-diaries.jpg" rel='gb_imageset[dann-doch-hamburg-perle-und-so]'>Ian Somerhalder</a>. You’re welcome.)<br />
Um nicht in kompletter Serienstaffelenddepression zu versinken machen wir uns auf den Weg zu einer Jungfamilie, wo ich lerne wie hart es sein kann als Bayern-Fan dauerhaft in Hamburg zu leben, umgeben von Menschen die sich entweder nicht dafür interessieren oder / und im Zweifelsfall gegen Bayern sind.<br />
Dadurch erschleiche ich mir aber eine Einladung zum Pokalfinale-Schauen am Tag darauf und umgehe die grenzwertige Situation als Bayern-Anhänger in einer Hamburger Kneipe bei einem Spiel gegen Bremen.. nun ja. </p>
<p><strong>Samstag</strong>: Lektion Nr. 3, Hamburg ist grün. Wahnsinnig grün sogar. Nessy versucht mich damit zu beeindrucken,dass der Hamburger Stadtpark größer ist als der Central Park. (Ach nee. *hüstel* Englischer Garten *hüstel*). Ich stelle hauptsächlich fest, dass der gemeine Hansestadtbewohner einen ähnlich großen Hang zum Italienerdasein hat wie wir hier im Süden. Draußen sitzen, Kaffee trinken. Dolce vita und so, das kann man hier auch ziemlich gut. Genau darum ist Hamburg nach wie vor die vermutlich einzige Stadt in Deutschland, in der ich es länger als ein paar Wochen aushalten kann. Also jetzt, außerhalb Bayerns. <sup class='footnote'><a href='#fn-1014-4' id='fnref-1014-4'>4</a></sup></p>
<p>Stichwort Bayern, Stichwort München, Stichwort bester Verein der Welt. Es gab dann eine Käseplatte zum Pokalfinale. Und Basti hat ein Tor geschossen. Und der Herr sah, dass es gut war, quasi. Als Mark van Bommel dann den Pokal in den Himmel reckt seufzen Nessy und Ywee (Gastgeberin des Abends und Mutter des Mimikstärksten Einjährigen den ich je kennengelernt habe. Lächeln und Winken, im Zweifelsfall, scheint sein Motto.) ob es den jetzt endlich vorbei ist, dieses schlimme Spiel.<br />
Mind you, die gleichen Damen werden in 14 Tagen kreischend public viewing betreiben und die Herren Lahm, Schweinsteiger, Müller, Badstuber, Gomez und Co lautstark anfeuern. Aber wem sag ich das. </p>
<p>Es wird wieder sehr spät. Sehr lustig. Trotz des ganzen Bavaria-Bashings. Aber, man ist ja tolerant. Und neidisch, wegen der durgehend fahrenden U-Bahnen. Und eher lockeren Kontrollen im Verkehrsverbund. Ich mag das ganze Wasser, das ganze Grün. </p>
<p><strong>Sonntag. </strong> Heiliggeistfeld. Alte Autos schauen. Könnte ja ein Impala dabei sein. <sup class='footnote'><a href='#fn-1014-5' id='fnref-1014-5'>5</a></sup><br />
Unser Abschied fällt dank der deutschen Bahn ein bisschen hektisch aus. Aber ich seufze noch eine ganze Weile sehr zufrieden vor mich hin. Und im Herbst, habe ich festgestelle, gibt es eine flotte und billige Flugverbindung in den Norden. Hach.  <sup class='footnote'><a href='#fn-1014-6' id='fnref-1014-6'>6</a></sup> Ja, des brauchts alles.<sup class='footnote'><a href='#fn-1014-7' id='fnref-1014-7'>7</a></sup></p>
<div class='footnotes'>
<div class='footnotedivider'></div>
<ol>
<li id='fn-1014-1'>Standardmäßige Kurzkritik zur Bahn: Feiertage scheinen einen dort immer sehr zu überraschen. Aber dafür holt man dann die netten Herren der Polizei und schmeisst Menschen ohne Reservierung einfach in Stuttgart wieder raus. Natürlich. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1014-1'>↩</a></span></li>
<li id='fn-1014-2'>Ich erspare euch den Exkurs zu architektonischen Streitfällen wie der neuen Philharmonie, der Hafencity und wer das den bitte alles bezahlt. Wobei: Kindergartengebühren die mal eben um bis zu 130% steigen? Nö. Also wirklich, nö. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1014-2'>↩</a></span></li>
<li id='fn-1014-3'>Kurzkritik: Iron Man II ist die beste, weil glaubwürdigste Comicverfilmung bis heute. Robert Downey Junior ist so eine Art Gott. Der Film versucht nicht künstliche Tiefsinnigkeit zu erzeugen und ist lieber Unterhaltsam. Wer Philophie sucht findet Samuel Jackson als Nick Fury. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1014-3'>↩</a></span></li>
<li id='fn-1014-4'>Bevor es hier Vorschläge gibt: Köln findet sich völlig grundlos selber toll, außerdem: Rheinländer. Berlin: Ach hör mir auf mit Berlin. Wehe wenn man da die bayerische Herkunft erwähnt und nicht sofort einsieht wieviel cooler und hipper und überhaupt dreckiger Berlin ist. Pah. Stuttgart, äh… uh. Irgendwie auch nicht. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1014-4'>↩</a></span></li>
<li id='fn-1014-5'>Einer der Hauptdarsteller in oben erwähner Serie ist der Chevy Impala 1967. Ich konnte diesen Ami-Schlitten früher nicht so wahnsinnig viel abgewinnen. Aber, hach, die haben schon was. Charme. Und Größenwahn. Und irgendwie fordern sie alle zum großen Roadtrip quer durch den Kontinent auf. Kommt auf die Bucket-List.  <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1014-5'>↩</a></span></li>
<li id='fn-1014-6'>Bahnfahren nach Hamburg: schwierig. Bahnfahren von Hamburg nach Ulm: AAARGH. Verspätung, Chaos, und das ganze in in den frühen Morgenstunden, also zwischen 3 und 5 Uhr morgens. Mein Biorhythmus, zefix! Außerdem habe ich dadurch große Teile des Montags verschlafen. Was nicht so schlimmer gewesen wäre, wäre da nicht diese Ballack-Sache gewesen… Seufz.  <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1014-6'>↩</a></span></li>
<li id='fn-1014-7'>Und für solche Anmerkungen sind Fußnoten großartig. Warum merk ich das erst jetzt? Fußnoten sind toll. Ich werde ganze Einträge nur aus Fußnoten gestalten. Nennt mich Patschbella Foster-Wallace. <span class='footnotereverse'><a href='#fnref-1014-7'>↩</a></span></li>
</ol>
</div>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=1014&amp;md5=79667a5bf5841e2ead3abac897cb25be" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>Disclaimer: Ich besitze keine Voodoo-Puppe von Herrn Ballack, Bastian Schweinsteiger oder Guido Westerwelle. Ich bin weder mit Jerome noch Kevin-Prince verwandt oder verschwägert. Ich habe kein Geld darauf gesetzt ob es mehr Beckham oder Ballack Heulartikel gibt. Ehrlich. Und nein, ich schreibe keine bösen Blogeinträge auf Anfrage, weder über Guido Westerwelle, HSV-Hoffmann noch Mario Barth. Wobei es mich da in den Fingern juckt. Danke für ihre Aufmerksamkeit, you may now proceed to something completely unimportant.</title>
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		<pubDate>Wed, 19 May 2010 20:59:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
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		<category><![CDATA[freak]]></category>
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		<description><![CDATA[Was ne Woche. Und erst Mittwoch.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was ne Woche. Und erst Mittwoch.</p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=1007&amp;md5=6160aaa874aef350def390afa34f35f5" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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		<title>warum mir Frauen manchmal furchtbar auf die Nerven gehen.</title>
		<link>http://www.patschpatsch.com/blog/2009/warum-mir-frauen-manchmal-furchtbar-auf-die-nerven-gehen/</link>
		<comments>http://www.patschpatsch.com/blog/2009/warum-mir-frauen-manchmal-furchtbar-auf-die-nerven-gehen/#comments</comments>
		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 18:30:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Isabella</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
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		<category><![CDATA[ism]]></category>
		<category><![CDATA[RAGE]]></category>
		<category><![CDATA[thewimenz]]></category>

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		<description><![CDATA[Ich wollte eigentlich den zweiten Teil vom Bildungssystem Utopia schreiben, bin aber während eines Nebensatzes böse ausgebrochen und muss jetzt kurz mal mit den Frauen meiner Generation schimpfen. Der Feminismus hat ja viele tolle Sachen geschafft und ist immer noch wichtig. Aber er hat uns auch böse angelogen. Wir wollen gleiche Rechte — und sind [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Ich wollte eigentlich den zweiten Teil vom <a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?p=461">Bildungssystem Utopia</a> schreiben, bin aber während eines Nebensatzes böse ausgebrochen und  muss jetzt kurz mal mit den Frauen meiner Generation schimpfen.</p>
<p>Der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Feminismus">Feminismus</a> hat ja viele tolle Sachen geschafft und ist immer noch wichtig. Aber er hat uns auch böse angelogen.</p>
<p>Wir wollen gleiche Rechte — und sind schon ziemlich nahe dran.<br />
Wir wollen gleiche Möglichkeiten — bald haben wir wahrscheinlich sogar mehr. Kosmetikstudio, Kanzleramt, außer Kirche können wir alles besetzen.<br />
Wir wollen gleiche Entlohnung für gleiche Arbeit — wir arbeiten daran.<br />
Wir wollen Kinder und Familie haben und uns darum kümmern können — Mutterschutz, Arbeitsplatzgarantie, Elterngeld, das ist ein guter Anfang.<br />
Wir wollen Karriere machen — in der Bildung überholen wir das andere Geschlecht auf der linken Spur und mit ein bisschen Biss erreichen wir schon einiges.<br />
Und manche wollen alles gleichzeitig — JA SPINNT IHR?</p>
<p>Ich habe es so satt.<br />
Diese andauernde Diskussion um Ganztagsbetreuung und was man nicht noch an Erziehungsaufgaben an Lehrer übergeben könnte — es reicht.  Mädels, entscheidet euch endlich.</p>
<p>Es ist nichts dagegen einzuwenden, Karriere zu machen. Und wem die Karriere im Leben das Wichtigste, der sollte ohne gesellschaftlichen Druck auch ohne Kinder glücklich werden. Und zwar egal ob Mann oder Frau. Dass Frauen durch die biologische Uhr ein anderes Zeitfenster haben um diese Entscheidung zu fällen ist nicht fair — aber auch nicht zu ändern.<br />
Und wer Kinder will — soll sie bitte bekommen. Möglich sein, sollte das immer. Während des Studiums genauso wie später im Arbeitsleben. Ob mit Mann und Familienanhang (Oma, Tanten etc.) oder ohne. Diese Rahmenbedingungen herzustellen ist die Aufgabe des Staates.<br />
Aber der Staat KANN EURE KINDER NICHT FÜR EUCH ERZIEHEN.<br />
<a href="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2009/06/ear0655l.jpg" rel='gb_imageset[warum-mir-frauen-manchmal-furchtbar-auf-die-nerven-gehen]'><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/uploads/2009/06/ear0655l-299x300.jpg" alt="Feminism today" title="Feminism today" width="299" height="300" class="alignright size-medium wp-image-489" /></a><br />
Es ist schlimm genug, dass es Frauen und Familien gibt, die darauf angewiesen sind, möglichst bald nach der Geburt wieder Geld verdienen zu müssen weil es anders nicht geht. Und niemand hat etwas dagegen, dass auch Mütter Karriere machen. Aber muss das 3 Wochen nach der Geburt sein? Ist es das Wert? Erwartet ihr das von der Gesellschaft?<br />
Mal eben einen neuen Erdenbürger in die Welt setzen, dann zurück ins Büro während der Kleine in der <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Kinderkrippe">Kinderkrippe</a> schon softskills sammelt, im Ganztagskindergarten Englisch und in der Ganztagsgrundschule Chinesisch lernt? </p>
<p>Ist das Aufwachsen des eigenen Kindes nicht interessant genug? Gibt es Projekte die mehr Spaß machen?! Und würde es euch wundern, wenn der gutgebildete Wunderknabe später zwar ein gutes Altersheim aussucht, aber euch da nur unregelmäßig besucht?<br />
Wenn ich, grade bei den Grünen und der SPD, die (oft kinderlosen) Politikerinnen sehe, die die ultimative Komplettbetreuung von 3 Monaten bis 18 Jahren fordern, am besten <a href="http://www.deutscher-familienverband.de/index.php?id=2216">verpflichtend</a>, kommt mir doch die Galle hoch.</p>
<p>Wie gesagt — natürlich besteht ein Bedarf dafür und der sollte auch gedeckt werden. Aber ist der Bedarf so groß?<br />
Vielleicht liegt es an meinem konservativen Hintergrund — meiner wirklich schönen Kindheit. Meine Mutter war während der ersten Jahre zu Hause, hat sich tatsächlich hauptsächlich um meine Schwester und mich gekümmert. Eine Frau, die sich heute dafür entscheiden würde annähernd 7 Jahre nicht in die Arbeitswelt zurück zu kehren könnte gleich den Pullover auf dem “Verräterin” steht, tragen. Oder auch “Mütterchen”. Wenn die CSU vorschlägt, diese Mütter  auch finanziell zu honorieren, wird das von den sogenannten Sozialdemokraten “<a href="http://www.spiegel.de/politik/deutschland/0,1518,478611,00.html">Herdprämie</a>” genannt.<br />
Na  vielen dank auch. </p>
<p>All das während wir uns über Jugendliche wundern, die ihre Tage mit Alkohol und Computerspielen füllen. Die abgestumpft oder verzweifelt sind. Und alle Lösungsvorschläge drehen sich nur ums Geld. Wir fordern mehr von Lehrern und Erziehern, Geld für Bildung und Kindergärtnerinnen.<br />
Alles schön und gut, aber was fordern wir von Eltern? Verantwortung? Zeit? Prioritäten? Wärme? Liebe??</p>
<p>Wenn ich mein Studium beendet haben werde, bin ich Mitte 20. Und noch verspüre ich keinen Drang eine Familie zu gründen, mich fortzupflanzen. Möglicherweise ändert sich das irgendwann. Wenn ja, werde ich darüber nachdenken ob ich meine Prioritäten so verändern kann. Ob ich bei Freunden, Hobbies und natürlich der Karriere eine Weile so zurückstecken kann, meinem Kind soviel Aufmerksamkeit widmen könnte wie es verdient. Und zwar nicht nur 1 Jahr, oder nur 3. Selbst wenn ich danach wieder in den Beruf zurückkehre, meine Prioritäten müssen dann feststehen. </p>
<p>Gute Familienpolitik ist die Politik die Familien hilft, sie unterstützt wo es nötig ist. Schlechte Familienpolitik schafft ein System, dass den Familienverbund überlüssig macht weil es Kinder für eine Ideologie missbraucht.</p>
<p><em>P.S.: LIEBE MÄNNER, ich habe euch in diesem Text nicht wirklich erwähnt, weil ihr, historisch gesehen, noch nicht sonderlich viel zur Erziehungsarbeit beigetragen habt. Es steht euch frei, das zu <a href="http://twitter.com/Sebas_/status/2021714010">ändern</a>.</em></p>
 <p><a href="http://www.patschpatsch.com/blog/?flattrss_redirect&amp;id=486&amp;md5=fb4322e26c4d48fe17f24282646a2962" title="Flattr" target="_blank"><img src="http://www.patschpatsch.com/blog/wp-content/plugins/flattrss/img/flattr-badge-large.png" alt="flattr this!"/></a></p>]]></content:encoded>
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