Regensommer 2010 ist Kuchenzeit. Heute: Rotweinkuchen

Ich bin ja ein­fach glück­lich zu machen, selbst bei diesem Wet­ter. Voraus­set­zung dafür: Mamas Küche und übriger Rotwein. (wozu man ja vorher Rotwein trinken muss) Weil: so ein Rotwein­rest, der in der Küche rum­steht führt bei uns hier zum Besten aller “sim­plen” Kuchen — dem Rotweinkuchen.

Rotweinkuchen, yeah baby

Eigentlich schmeckt der Kuchen nach Spätherbst. Nach Zimt, Schoko und Rotwein. (Ja, der Kuchen schmeckt auch wirk­lich nach Rotwein. Und zwar ordentlich.) Aber wenn man dieser Tage aus dem Fen­ster schaut, zumin­d­est in Süd­deutsch­land, überkommt einen die Herb­st­stim­mung ja förm­lich. Apro­pos: man kann prinzip­iell jeden Rotwein nehmen, der Geschmack kommt aber bei den biss­chen schw­er­eren besser durch. Aber all zu würzig sollte es auch nicht sein. Also Bar­dolino, Bor­deaux und Kumpa­nen. Was halt vom let­zten Gelage noch in der Küche steht.

Für eine ordentliche Kas­ten­form nehme man:

250 g But­ter (wir mögen But­ter!)
250 g Zucker
4 Eier
250 g Mehl
ca. 100g Schokostreusel
1 Päckchen Back­pul­ver
2 TL Kakao
1 TL Zimt
Vanillezucker
ca. 125 ml Rotwein

Vorneweg: es darf auch mehr Rotwein sein, wir brauchen ja noch was für die Glasur.

Zuerst wird die But­ter schön schau­mig geschla­gen, Zucker und Eier wer­den unterg­erührt, dann wird das Mehl darunter gezo­gen. Und Back­pul­ver, Kakao und Zimt drüber gesiebt. Rotwein reinkip­pen, Schokostreusel dazu. (Ich hab doch gesagt sim­pel!)
Alles nochmal schön ver­rühren und ab in die gefet­tete Form damit.
Die Kas­ten­form bei (je nach Herd) 180° — 200° Grad eine Stunde backen.
Zur Glasur jede Menge Pud­erzucker mit einem Restschluck *hicks* Rotwein anrühren und großzügig über dem Kuchen verteilen.
Lauwarm essen.

Vor­sicht — Suchtgefahr.