guck mal Griechenland, vielleicht ist da copyright-mäßig noch was drin für euch

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04
Jan 2011
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Netzfundstücke Woche 49 — Edition life is hard

Dezem­ber, der 6te. Niko­laus, natür­lich. Aber auch: finnis­cher Nation­alfeiertag, ha! Peter Handke undd Mar­ius Müller West­ern­hagen haben Geburt­stag. Ver­rück­tes Universum.

Nerd­fund­stück der Woche richtet sich dieses Mal auch an die analoge Nerd-Fraktion. Notizbücher! Jetzt rollt nicht mit den Augen, wir wis­sen alle wie anfäl­lig wir für die hüb­schen leeren Seiten sind. Dazu bitte ultra­schickes Schreibgerät, da lässt man doch jedes Smart­phone liegen. Und das sieht Chris­t­ian vom Notizbuch­blog genauso. Gott­sei­dank. Haben­will. Alles davon.

Glüh­wein macht mich ja meis­tens nur so mit­telmäßig Gaga. Ist halt oft ein­fach nicht so gut. Aber es gibt Alter­na­tiven. Vor­sicht: es folgt ein Wer­be­block. Bay­ern kön­nen ja alles. Mit­tler­weile sogar Whisky. Der wird am Schliersee gebraut und ist ein tolles, malziges Ein­steiger­feuerchen namens Slyrs. Und um die Sucht noch zu ver­stärken gibt es dazu einen bril­lianten Likör. Jawohl, Likör! Und mit dem kann man tolle Sachen machen.

Bavar­ian Breeze

Glas: Whisky Tumbler

Zutaten:
– 3 cl SLYRS Whisky Liqueur
– 4 cl Apfel­saft klar
– 4 cl Gin­ger Ale

Zubere­itung:
Zutaten in einen Tum­bler mit Eis geben und ver­rühren.
Mit einem Apfelschnitz garnieren.

(Quelle: Slyrs​.de)

Wo ich grade bei Alter­na­tiven bin. Manch­mal gibt es lei­der keine. Zum Beispiel beim lei­di­gen Thema Stu­di­en­fi­nanzierung. Worüber zu wenig gesprochen wird: Stu­di­enge­bühren machen ein Studium nicht teuer oder unmöglich, es macht es nur NOCH teurer. Weil man mit Bafög, Stu­di­enkred­iten und miesen Jobs kaum hinkommt. Miete, Mate­r­ial, etc. Das Bafög ist mit­tler­weile so kom­pliziert, dass Stu­den­ten oft monate­lang ohne Kohle daste­hen, sowas darf es nicht mal in Hartz IV geben. Aber mit zukün­fti­gen Akademik­ern kann man es ja machen. Liebe demon­stri­eren­den Stu­di­enkol­le­gen: kön­ntet ihr mal darüber reden? Kann ja nicht nur ein lausiger Artikel beim Spiegel sein.


Der Pro­gramm­punkt war euch nicht lustig genug?
Okay. Da hab ich was für euch: “I can be by myself and enjoy the com­pany.” stammt von a) Kanye West oder b) Karl Lager­feld? Wenn ihr die Antwort wisst, seit ihr bei diesem grandiosen Spiel genau richtig. (ja, ich weiß, von den Fug­Girls mal wieder)

Und nur um Karl mal zu wider­sprechen. Das ist eine schöne Frau:

Crystal Renn für die Elle Canada

Crys­tal Renn für die Elle Canada


Nur: sie läuft unter PLUSE-SIZED-MODEL. zu deutsch ÜBERGRÖßENMODEL.
For the fuck of shit and all that is holy, what?!
Gott­sei­dank ist ihr das mit­tler­weile egal. Dass es bis dahin aber gedauert hat und ein har­ter Kampf war, darüber hat sie in sehr gutes Buch geschrieben: Hun­gry, von Crys­tal Renn.


Aber die Welt ist ja nicht nur schlecht.
Son­dern auch liebenswert bescheuert.


Wo findet man solchen Blödsinn? Naja, bei jetzt​.de halt.

Netzfundstücke für Woche 47 — crazy show edition

Damit ihr hier nicht so von Twit­ter zugek­leis­tert werdet, ich aber weit­er­hin einen Platz habe, wo ich all die hüb­schen kleinen Dinge anpreisen kann, die man die Woche über so findet.

  • Novem­ber, der 22te: Tag der Haus­musik, Volk­strauertag, Scar­lett Johann­son wird ein Jahr älter. Irgen­det­was davon ist ein Grund heute zu feiern.
  • Das Nerd­fund­stück der Woche heißt dieses Mal Wakoopa und zeigt seinen Sinn erst auf den zweiten Blick. Auf den ersten fragt man sich, was es brin­gen soll die eige­nen Benutzerzeiten von Soft­ware und Anwen­dun­gen irgendwo zu spe­ich­ern. Daten­schutz, any­one? Ander­er­seits: Über die Empfehl-Funktion und die eigene Sta­tis­tik sieht man mal, was man tat­säch­lich braucht an Soft­ware. Außer­dem — sollte man mal sein ganzes Sys­tem neu auf­set­zen müssen und hat irgend­was vergessen, Wakoopa weiß es noch.
  • Ich folge ja aus meiner Begeis­terung für Bones her­aus Hart Han­son auf Twit­ter. Und wenn der Showrun­ner einer Lieblingsserie auf einen anderen, noch dazu bloggen­den Showrun­ner ver­weist — da muss doch was dahin­ter sein. Ist es auch.
    Den Kurt Sut­ter ist Chef bei Sons of Anar­chy (das ich mir dauernd vornehme zu schauen) und erk­lärt ein biss­chen seinen Job.

    I couldn’t imag­ine run­ning some­one else’s show.  First of all, my per­son­al­ity is such — let’s just say I’m not a peo­ple per­son — my idea of diplo­macy is a cold stare and a door slam.  I’m not an ingre­di­ent you can just mix into any recipe.  Not unless you wanna die a vio­lent gas­troin­testi­nal death.  The showrun­ning gig is so demand­ing and the pres­sure is so great, if it wasn’t some­thing I was com­pletely pro­pri­etary over, I just couldn’t show up.

    Sut­terInk: THE SHOW MUST BE RUN.

  • Was woan­ders Serien über Bik­er­gangs, sind der ARD ja ihre Adli­gen­soaps. Und ich muss sagen, seit die Autoren von Ver­botene Liebe beschlossen haben, sich kom­plett von der Real­ität zu ver­ab­schieden, macht mir diese Gaga-Serie richtig Spaß. Wer aber, wie ich den ver­wandtschaftlichen Überblick ver­loren hat, dem kann geholfen wer­den. Mit einem Stamm­baum der Lahnsteins.
  • Es gibt ja Fans und FANS. Wobei bei Twi­light, so scheint mir, haben die Let­zteren die Ober­hand gewon­nen. Noch jemand einen Edward-Schatten zum sel­ber an-die-Wand-kleben?
  • Speak­ing of crazy Shows, die Victoria’s Secret Fash­ion Show, oder wie ich es seit diesem Jahr nenne: Wir waren ohne Hosen unter­wegs, da trug Lady Gaga noch Welche, fan­den ja auch wieder statt. Aber Gott­sei­dank küm­mern sich die Jezebels um sowas.
  • Und wo wir ger­ade bei wilden Ein­la­gen mit Kostü­men sind. Ich sag mal: Daniel Day-Lewis. Nicole Kid­man. Pene­lope Cruz. Judi Dench. SOPHIA MOTHERFUCKING LOREN, BITCHES. Ihr wollt mehr? Okay, fes­thal­ten: MUSICAL.

    Wie soll ich das bis 2010 aushal­ten, hm, wie???
  • Ach so, mit Feuerzan­gen­bowle natür­lich. Wenn mich jemand sucht, ab Mon­tag bin ich hier.
  • 22
    Nov 2009
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    Gelesen 2008 , mehr oder weniger

    Ich hab zuwenig gele­sen dieses Jahr. Nein, stop, zuwenig Bücher. Vor lauter Zeitschriften (Bran­deins! Galore!) und natür­lich Inter­net (Blogs! Twit­ter! JEZEBEL!!!) irgend­wie keine Muse gehabt. Außer als ich mal wieder im Kranken­haus lag. Wobei das so plöt­zlich war, dass ich mich an alten Din­gen bedi­enen musste. Also mal wieder lange Nächte mit Irving.

    • Wasser für die Ele­fan­ten (Eine funkel­nde Liebesgeschichte, ein Buch wie ein Zirkusvorhang. Sogar für Nichtro­man­tiker geeignet.)
    • Die Ele­ganz des Igels (Ein Buch wie japanis­che Kirschblüten, wun­der­schön, faszinierend und sur­real. Und natür­lich Klug.)
    • die Chemie des Todes (Oh Eng­land, deine Krimis. Es ist wie nach Hause kommen.)
    • Bad Mon­keys (Matt Ruf schlägt wieder zu. Traue Nie­man­dem! Nie!)
    • Gute Fre­unde, die wahre Geschichte des FC Bay­ern (So, und nicht anders gehört das geschrieben. Helden, alle miteinander)
    • Twi­light, New Moon, Eclipse, Break­ing Dawn (das ist Buch-Fastfood, sonst nix. Ehrlich. Ja, gut, äh, sie glitzern. Das ist halt unglück­lich. Ich ver­linke sie auch nicht, okay?)
    • das Erlkönig-Manöver (So clever kann Bil­dung sein. )
    • Poppy Shake­speare (uaahh, furcht­barer Stil, nicht kaufen!)
    • Tin­ten­herz (Muss man dazu noch was sagen, außer, lest das Buch, schaut nicht den Film?)
    • Jaz­ztime (Ein irischer Gang­ster, Luis Arm­strong, es ist dunkel, rauchig, gefährlich und sexy.)
    • Bock­mist (Was Dr. House so alles kann. Auch noch gut schreiben. Manmanman)
    • Der Tod kommt wie gerufen (Tempe ist wieder da!!!)
    • Drama Baby, Drama (Ein Buch wie der Autor selbst. Also Bruce Dar­nell. Muss man nicht lesen, macht aber fröhlich.)
    • Kos­metik des Bösen (Gut, dass die Bücher von Frau Nothomb immer so kurz sind. Länger hält man diese wun­der­vollen, dem­prim­ieren­den Geschichten nicht aus.)
    • Garp und wie er die Welt sah (Tät­säch­lich zum ersten Mal. Fan­tastisch. Aber ich mag Hotel New Hamshire doch lieber.)
    • Ange­fan­gen, wird wohl erst 2009 fer­tig gelesen:

    • Power , die 48 Gesetze der Macht (Im Grunde ist das große Comedy.)
    • Eat that frog (Puh, der Mann hat Recht. Ich arbeite daran.)
    • Speak Ger­man (Ja! Ja genau! Jawohl ja!)
    • Get­ting things done (Geht ja heute als Bibel-Ersatz durch, oder?)
    • Tin­ten­blut (Bis jetzt gefällt mir Band 1 ein klein biss­chen besser, aber schön, nonetheless)
    • Änderungss­chnei­derei los Mila­gros (Eigentlich nette Geschichte, mit der ich aber irgend­wie nicht warm werde. Hm.)
    • Über das Schreiben (Es endlich zu lesen, war eine meiner vernün­ftig­sten Ideen in let­zter Zeit.)
    • Wer bin ich — und wenn ja, wie viele (Lese ich haupt­säch­lich weil sich der Autor als elo­quente Sah­neschnitte im Fernse­hen präsen­tiert hat. Funk­tion­iert aber, der Trick.)
    • Alles was ich von David Fos­ter Wal­lace noch finden kann (Du Idiot! Musste das sein? All my heroes are long dead.)
    • Außer­dem war 2008 das Jahr wo ich zum ersten mal bewußt Kochbücher gekauft habe. Also natür­lich Deli­cious Days und Made in Italy, Natür­lich Jamie vom unver­mei­dlichen Jamie Oliver und die klas­sis­che ital­ienis­che Küche. (ja, durch­schaubarer Schw­er­punkt, ich weiß)

    Es ergibt sich der ver­spätete Vor­satz: Zeit zum Lesen nehmen. Also Bücher.

    11
    Jan 2009
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