Flohmärkte dieser Welt — nehmt euch in acht.

Denn es kön­nte sein, dass dem­nächst mehr Leute auf die gle­iche Idee kom­men, wie Chris McMa­hon. Der fand einige klas­sis­che alte Schinken und benutzte sie als Hin­ter­grund für seine Kunst. Die ich mir auf der Stelle ins Wohnz­im­mer hän­gen würde.

 

Auf der Deviantart-Seite von Chris gibt es die Werke mit­tler­weile zu kaufen.

(via Artist Buys Land­scape Paint­ings from Yard Sales, Inserts Mon­sters | Geekosys­tem. )

11
Mar 2011
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Revolution im Allgäu

Wohin? was? Liebe Ewigkeit! Wonn Unendlichkeit, und du fliehst?

“die Räu­ber” v. Friedrich Schiller / The­ater Kempten 14.04.2010

Taran­tino wäre stolz auf die Auf­führung. Es wird geschossen, Blut ver­gossen und in großen Reden von grausamen Plün­derun­gen und Mor­den berichtet.
Franz Moor ist einem Chuckles-zu-Gutenberg-Lookalike-Contest entstiegen, Amalia trägt brave Punkklam­ot­ten und Franz ist der große blonde Mäd­chen­traum mit Idealistenblick.

Er scharrt um sich eine Bande ver­lorener Jugend und aufrechtem Wider­stand, sie tra­gen Led­er­jacken und Jeans, erstür­men die Bühne zu Ramm­stein, Plün­dern zu Eminem, während Franz schon bei Rock’n’Roll Klas­sik­ern schier ausrastet.

Wenn die Bühne nicht langt, zeigen die wahl­los rum­ste­hen­den Fernse­her Bilder von zunächst harm­losen Bal­gereien die sich, während Spiegel­berg vom Sturm eines Klosters erzählt, in böse Schlägerein wan­deln wie wir sie aus den Berichten von UBahn-Überfällen kennen.

Sogar die Schreckschußpis­tolzen funk­tion­ieren, weil in dem kleinen Kempt­ner Saal ihre Laut­stärke zur Gel­tung kommt. Und wenn es einem nach dem anderen erwis­cht, schle­icht sich eine Mis­chung aus Aufre­gung und Trau­rigkeit ins Pub­likum, weil dafür Platz ist, weil das Esem­ble weiß wann es Zeit ist einen kleinen Schritt zurück zu treten.

Wenn sie sich um den blut­getränkte toten Roller scharen und schließlich zurück nach Hause kom­men wird ihre Rast­losigkeit zur fehlen­den Ori­en­tierung. Ja wohin den nun mit der Revolte? Und so ster­ben sie dahin, unprä­ten­tiös bru­tal, bis der Haupt­mann Moor — der gefal­l­ene Anführer, ein Bün­del aus Schuld und Ein­samkeit sich niederlegt.

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Die Truppe aus dem The­ater Kon­stanz strahlt ein biss­chen zu sehr für das ver­schlafene All­gäu, sprengt mit ihrer Energie ein wenig die kleine Bühne. Und zurecht bekommt der Darsteller des psy­cho­tis­chen kleinen Brud­ers ein wenig lauteren Applaus und die rotzige Amalia das Füße­stampfen.
Hach, Theater.

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Which brings me to:

Ein Monat Musik — Tag 12

A song from a band you hate

Hass ist ein großes Wort, aber wenn es um die gehypten deutschen Bands und ihr pseudophilosophis­ches Päd­a­gogengeschwafel geht, werde ich leicht aggres­siv. Kettcar, Tomte und, die Schlimm­sten, Tocotronic. Ich weiß, ihr alle liebt sie und kennt ihre Texte auswendig.
Es sei euch belassen. Aber um gotteswillen, hört auf, sie mir andrehen zu wollen!

Deswe­gen hat es auch so lang gedauert und hat es ein biss­chen Hilfe gebraucht um fol­gen­den Song zu finden. Den er gehört zu besagtem Stück. Als Karl Moor am Ende da liegt, geschun­den ‚geschla­gen und besiegt vom eige­nen Krawall­wahn, lässt der Regis­seur noch ein­mal Musik laufen. Und genau da, da ist sie erträglich.

Tocotronic — Kapitulation

16
Apr 2010
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Aus der Reihe: Kaufimpulse, die ich ohne das Internet nicht kennen würde

Oh Gott ist das großar­tig. Nicht, dass ich einen Platz hätte um das auf zu hän­gen, aber, hach, toll. Die Schwadroneuse malt Poli­tiker. Bei Dawanda.

Angela von Schwadroneuse

Angela” — Acryl­malerei — DaWanda.

28
Aug 2009
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Inspiration

Wow. Ein­fach, wow.

Jason de Caires : Gallery

Mehr atem­ber­aubende Bilder.

(via)

Kann das bitte jemand Stephen Mof­fat mailen?

15
Aug 2008
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