Everything I know about aggressionmanagement, I learned from Lizzie Borden.

Zwei Tage nicht wirk­lich mit jeman­dem gesprochen. Aufgeräumt, gele­sen, nicht draußen gewe­sen und am Fen­ster das Schneegestöber ver­folgt. Endlich mal wieder über FC Bay­ern gefreut, ein­fach nur so. Shirley Basseys Album “the per­for­mance” für mich ent­deckt. (Hey, da haben die Stereo­phon­ics einen Song beiges­teuert!)
Dazu Plätzchen essen und endlich Iron Man schauen. (Robert!Downey!Junior! ist Tony!Stark! *nerd­mäd­chenaus­raster*)
Jetzt nur noch irgend­wie mit dieser “ich will zwar nichts mehr mit dir zu tun zu haben, bekomme aber noch was von dir wieder” — email umge­hen und dann End­spurt. Dien­stag Zughölle, dann Heimatkuscheln mit Katze, Kam­in­feuer und Fam­i­lien­chaos. Nehmt euch ein Beispiel.

(jaja, den Jahre­send­blo­gein­trag wird es hier schon noch geben. Aber Dekaden­nos­tal­gie könnt ihr woan­ders suchen. Pah, jetzt sind schon Dekaden wichtig, wo kom­men wir den da hin?!)

20
Dec 2009
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BDIB (be demnächst irgendwann back)

Wer es anstren­gend findet, wenn das Leben sich nur als Frageze­ichen darstellt, soll mal die Ausrufezeichen-Version pro­bieren. Nervenzerreißend.

15
Dec 2009
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Netzfundstücke Woche 49 — Edition life is hard

Dezem­ber, der 6te. Niko­laus, natür­lich. Aber auch: finnis­cher Nation­alfeiertag, ha! Peter Handke undd Mar­ius Müller West­ern­hagen haben Geburt­stag. Ver­rück­tes Universum.

Nerd­fund­stück der Woche richtet sich dieses Mal auch an die analoge Nerd-Fraktion. Notizbücher! Jetzt rollt nicht mit den Augen, wir wis­sen alle wie anfäl­lig wir für die hüb­schen leeren Seiten sind. Dazu bitte ultra­schickes Schreibgerät, da lässt man doch jedes Smart­phone liegen. Und das sieht Chris­t­ian vom Notizbuch­blog genauso. Gott­sei­dank. Haben­will. Alles davon.

Glüh­wein macht mich ja meis­tens nur so mit­telmäßig Gaga. Ist halt oft ein­fach nicht so gut. Aber es gibt Alter­na­tiven. Vor­sicht: es folgt ein Wer­be­block. Bay­ern kön­nen ja alles. Mit­tler­weile sogar Whisky. Der wird am Schliersee gebraut und ist ein tolles, malziges Ein­steiger­feuerchen namens Slyrs. Und um die Sucht noch zu ver­stärken gibt es dazu einen bril­lianten Likör. Jawohl, Likör! Und mit dem kann man tolle Sachen machen.

Bavar­ian Breeze

Glas: Whisky Tumbler

Zutaten:
– 3 cl SLYRS Whisky Liqueur
– 4 cl Apfel­saft klar
– 4 cl Gin­ger Ale

Zubere­itung:
Zutaten in einen Tum­bler mit Eis geben und ver­rühren.
Mit einem Apfelschnitz garnieren.

(Quelle: Slyrs​.de)

Wo ich grade bei Alter­na­tiven bin. Manch­mal gibt es lei­der keine. Zum Beispiel beim lei­di­gen Thema Stu­di­en­fi­nanzierung. Worüber zu wenig gesprochen wird: Stu­di­enge­bühren machen ein Studium nicht teuer oder unmöglich, es macht es nur NOCH teurer. Weil man mit Bafög, Stu­di­enkred­iten und miesen Jobs kaum hinkommt. Miete, Mate­r­ial, etc. Das Bafög ist mit­tler­weile so kom­pliziert, dass Stu­den­ten oft monate­lang ohne Kohle daste­hen, sowas darf es nicht mal in Hartz IV geben. Aber mit zukün­fti­gen Akademik­ern kann man es ja machen. Liebe demon­stri­eren­den Stu­di­enkol­le­gen: kön­ntet ihr mal darüber reden? Kann ja nicht nur ein lausiger Artikel beim Spiegel sein.


Der Pro­gramm­punkt war euch nicht lustig genug?
Okay. Da hab ich was für euch: “I can be by myself and enjoy the com­pany.” stammt von a) Kanye West oder b) Karl Lager­feld? Wenn ihr die Antwort wisst, seit ihr bei diesem grandiosen Spiel genau richtig. (ja, ich weiß, von den Fug­Girls mal wieder)

Und nur um Karl mal zu wider­sprechen. Das ist eine schöne Frau:

Crystal Renn für die Elle Canada

Crys­tal Renn für die Elle Canada


Nur: sie läuft unter PLUSE-SIZED-MODEL. zu deutsch ÜBERGRÖßENMODEL.
For the fuck of shit and all that is holy, what?!
Gott­sei­dank ist ihr das mit­tler­weile egal. Dass es bis dahin aber gedauert hat und ein har­ter Kampf war, darüber hat sie in sehr gutes Buch geschrieben: Hun­gry, von Crys­tal Renn.


Aber die Welt ist ja nicht nur schlecht.
Son­dern auch liebenswert bescheuert.


Wo findet man solchen Blödsinn? Naja, bei jetzt​.de halt.

Netzfundstücke für die Woche 48 — Edition: Motivation aus den kleinsten Dingen

Novem­ber, der 30te , das heißt auf Bar­ba­dos Nation­alfeiertag (wegen Unab­hängigkeit von den Briten — das würde ich auch feiern!) und es haben sowohl Sido als auch Heinz-Rudolf Kunze Geburt­stag. Make of that what you will.

Das Nerd­fund­stück der Woche
ist dieses mal eines aus der Schmatzigutifeini­abteilung. Bei foodspot​ting​.com ist noch alles sehr im Beta Alpha-Status, aber es kön­nte ganz fab­ulös wer­den. Hier kann jeder näm­lich nicht ein­fach Restau­rants oder Bars bew­erten, son­dern per Foto gle­ich mal ganze Menüs anpreisen und empfehlen. Anders herum kann man als User Speisen, die man gut findet als “wanted” ein­tra­gen und Appetit entwick­eln. Eine Ein­ladung anzu­fordern ist es auf jeden Fall schon mal wert und ich denke wenn die entsprechende App erst­mal da ist, kann der Hype beginnen.

And here’s what sep­a­rates heroes/
from com­mon folk like you an’ I / the
man they call Jayne, turned ’round
his plane / and let that money hit
sky / he dropped it onto our houses
/ he dropped it into our yards / the
man called Jayne, stole away our pain
/ and headed out for the stars
(source)

Na, wer weiß noch woher das stammt? Das Inter­net ist großar­tig, weil einem Nie­mand vorschreibt was man rein­schreibt und was nicht. Und darum gibt es Men­schen, die schreiben jede einzele Zeile aus einer Serie mit und stellen sie dann online. Stun­den­lange Zeitver­schwen­dung beim Nach­le­sen garantiert — bei Twiz TV.

Mit den Casting-Shows ist das ja so eine Sache. Die soge­nan­nten Paradiesvögel fallen ja oft mehr durch zweifel­haften Klei­dungsstil, als durch Tal­ent auf, und grade bei Amer­i­can Idol war es immer noch die beste Alter­na­tive ein net­ter Typ aus dem mit­tleren Westen mit ein biss­chen Country-Charme zu sein. Und dann kam Adam Lam­bert. (und man möge sich bitte diese offizielle Seite zu Gemüte führen, weil so schlimm Flash-Intros auch sind (I am look­ing at you, Medi­en­de­sign­vor­lesung!), das hier bringt den ganzen Typ doch sehr gut auf den Punkt.)
Jeden­falls hat der junge Herr mit­tler­weile ein Debu­tal­bum her­aus­ge­bracht. “For your Enter­tain­ment”. Und nor­maler­weise ist das die Stelle wo man sich als Musikkri­tiker ver­sucht und etwas dazu schreibt. Nur, in diesem Fall hat das ein Amazon-Bewerter schon so unendlich viel besser getan.

But then… there is Adam Lam­bert. This man’s mere exis­tence inval­i­dates every­thing. He’s like the glit­tery lovechild of Vel­vet Gold­mine and Edward Scis­sorhands, ridicu­lous, offen­sive, and intel­li­gent all at once, and he has some­how landed in the hands of main­stream Amer­ica. Oh, and he can sing his face off, as evi­denced by this record.

See­ing as other music snobs have likely been blind­sided in a simlilar way, I have decided to write not a tra­di­tional review, but a reas­sur­ance of sorts. A man­ual of how to han­dle an album you thought you’d never find your­self buy­ing. Sort of like an unsus­pect­ing Adam-addict’s AA meeting.

–Expect to get ‘Music Again’ and/or ‘Sure Fire Win­ners’ stuck in your head for entire work-shifts at a time. Don’t fight it — just run with it. When some­one asks why you’re grin­ning, shrug and con­tinue humming.

-‘After­math’ is cheesier than a block of pack­aged Velveeta, but as long as you relate the lyri­cal sen­ti­ment to some­thing pow­er­ful in your own life, you’ll feel less retarded for scream­ing along. ‘Sleep­walker’ is sim­i­lar — an excuse to show off Adam’s ‘sad voice’. And his sad voice is, well, effec­tively sad. Don’t lis­ten to this if you’ve been drink­ing or you might drive your car into a ditch.

(hier ganz lesen)

Bitte kom­plette Review lesen, dann Album kaufen und glück­lich sein.


Gott­sei­dank gibt es noch Men­schen wie David Thorne,
der neue Held aller Design­schaf­fenden. Ach was red ich, aller Free­lancer und Medi­enbeschäftigten. Gepostet hat er ja eigentlich nur einen klas­sis­chen Emailaus­tausch zwis­chen sich und einem, naja, möglichen Kun­den. Der wollte mal wieder alles fast gratis möglichst Zack­zack. Warum das so amüsant ist? Unter anderem deswe­gen.

Simons Pie-Chart

Simons Pie-Chart

Und dann war da noch:http://​www​.beawe​some​in​stead​.com/ Im Speziellen: The Bar­ney Stin­son Office Poster Col­lec­tion. Und jetzt sagt mir ja nicht, ihr wisst nicht worum es geht!

Suit Up!

Suit Up!

30
Nov 2009
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