#30d30s_07, … [die Folge , die ich kein zweites Mal sehen will] was soll der Schmarrn bloß

Präambel: Hinter #30d30s verbirgt sich das hier. Ich konzentriere mich eher auf aktuelle, und hauptsächlich amerikanische Serien. Aber gucke auch andere. Warum alles noch viel schlimmer ist, bitte hier bei den Filmfreunden über aktuelle Entwicklungen lesen. Dem ist nicht mehr viel hinzu zu fügen.

Wenn mir Sachen nicht gefallen beschäftige ich mich nicht weiter damit. Also sparen wir uns die Kategorie, oder? Ich meine, sowas ist ja noch subjektiver als die Lieblingsfolge. Gnarf.

(Was wir uns gleich noch sparen ist der Jammerbeitrag, der tradition um diese Zeit folgt. Voll mit Wut und Ärger über Institutionen, Banken, Bafög-Ämter, Nebenjobs und anderen Widrigkeiten die mich momentan dazu verleiten, das ganze Studium Studium sein zu lassen, nach Hamburg zu ziehen und Texterin für irgendwas zu werden. Bachelorarbeit schreiben während man die Miete nicht zahlen kann, gibt’s zu dem Thema Bücher? [Anm. d. Verfasserin: ich stehe unter Zuckerschock, sonst würde das alles hier noch wesentlich wütender klingen.])

    alles fällt außeinander

#30d30s_06, … die Lieblingsfolge der Lieblingsshow

Präambel: Hinter #30d30s verbirgt sich das hier. Ich konzentriere mich eher auf aktuelle, und hauptsächlich amerikanische Serien. Aber gucke auch andere. Warum alles noch viel schlimmer ist, bitte hier bei den Filmfreunden über aktuelle Entwicklungen lesen. Dem ist nicht mehr viel hinzu zu fügen.

Ich langweil euch hier nicht nochmal mit meinen favorisierten Serien, hier wird ein bisschen abgewechselt, ja?

Honorable mention: Dr. House: Three Stories (Season 1 Folge 21)

Ach Dr. House. Wie konntest du, ein brillianter schmerzmittelabhängiger Arzt zu meiner wichtigsten Identifikationsfigur im TV werden? Unter anderem durch die geniale Folge three stories. Dr. House hält eine Vorlesung und erzählt die Geschichte von 3 Patienten -- alle drei präsentieren Schmerzen im Bein. Nachdem Carmen Elektra Golf gespielt und 2 der Fälle gelöst wird, offenbart sich ein noch viel schmerzhafter Kern in der Geschichte des dritten Beins.
Denn es ist das von Dr. Gregory House. Und es ist die Geschichte wie er zu seinem Stock, seinem Zynismus (Sarkastisch war er vorher schon) und seiner Spezialität, der Diagnostik, kam.Im Laufe der Folge geht es nicht nur darum, wie wichtig eine schnelle und richtige Diagnose ist, sondern warum es gar nicht so wahnsinnig viel hilft, wenn ein Arzt möglichst mitfühlend gegenüber seinen Patienten ist.
Ärzte und Schmerzen in Serien sind generell eine eigentlich heikle Sache (warum zum Teufel gibt es so viele Arztserien?), weil fast jeder von uns irgendwann auf eine Stelle trifft, zu der er einen direkten Bezug hat. Nur meistens sind dieser vorübergehender Art. Oder so drastisch, dass sie sich einordnen lassen. Aber ist jemand, der ein bisschen hinkt und schmerzen hat schon “richtig” behindert? Und rechtfertigen die Schmerzen die emotionale Abschottung, die Veränderung des Charakters?
Mir wurde erst mit dieser Folge klar, das die Autoren von Dr. House vor diesen Fragen nicht halt machen. Was für viele Zuschauer sehr faszinierend, aber fremdartig scheinen mag und, dank der Intelligenz und des Wortwitzes von Dr. House selbst, unterhaltsam. Für eine Handvoll von uns ist es ein bisschen mehr. Ein bisschen closer to home, sozusagen. Allein darum, werde ich dieser Serie nie untreu werden. Egal wie abwegig es manchmal wird -- medizinisch und persönlich.

Runner-up: Buffy: Once more with feeling (Season 6 Folge 7)

Was soll ich zu einem Meisterwerk noch groß sagen? Buffy hatte in den Jahren zuvor schon jedes Klischee zerschlagen. Eine erfolgreiche intelligente Serie über ein blondes Teenagermädchen, das Vampire jagt? Ja genau. Und clever, witzig, voll mit starken weiblichen Charakteren ( I love you, Joss Whedon.) und eine glaubhafte coming-of-age Geschichte der beteiligten Figuren. Die Monster und Vampire waren die Kirsche auf dem Dessert. Und dann geht er hin, der Joss, und macht ein Musical. Ein MUSICAL! Was für ein unvorstellbarer Blödsinn, müssen damals viele gedacht haben. Aber sie lagen falsch. Das Genie Whedon schrieb jedem Charakter Lieder auf den Leib, die nicht nur die Figur repräsentieren, sondern tatsächlich den Plot vorantreiben. Die Lieder bringen den Subtext an die Oberfläche und machen damit die Motivation der Figuren vollkommen klar. Ein brilliantes Stück Fernsehen.


Winner: Doctor who: the eleventh hour (Season 5 Folge 1)


Hach was war das Geschrei groß. Der neue Showrunner Steven Moffat, zur Hälfte geliebt für brilliante Stories in den ersten 4 Staffeln -- zur Hälfte gefürchtet, ob er den Bombast von Vorgänger Russel T. Davies halten könnte.Und dann erst der neue Doktor! Ein Milchgesicht vor dem Herrn, dieser Matt Smith, den niemand kannte. Dazu der neue Companion, eine rothaarige (! ) Schottin (!!), diese Karen Gillian. Überhaupt lief das für viele auf zu viele junge, attraktive Menschen hinaus um noch der Doctor zu sein. (Klar, Doctor Nummer 10, David Tennant war ja auch von der gaanz häßlichen Sorte ;-))
Dann endlich war es soweit, the eleventh hour, der Pilot von Staffel 5 wurde gesendet. Und eine knappe Trilliarden Menschen verknallte sich mirnichts, dirnichts in die neue Kompanie. Zurecht.

Kaum etwas ist für einen neuen Doctor so wichtig, wie die ersten Momente nach der Regenaration. Geht der Typ als Alien durch? Ist er -- trotz dem Alien -- britisch genug? Kann das 26jährige Milchgesicht einen 900jährigen spielen? Er kann.
So trifft Nummer 11 als erstes auf die kleine Amilia, eine furchtlose Schottin, die Elternlos in England lebt. Sie sieht den Doctor als die Lösung zu einem Problem -- den Riss (Crack) in ihrer Wand. Doch bevor der Doctor die Sache mit dem Riss ganz klären kann, macht der TARDIS faxen und der Time Lord muss kurz damit in die Luft. Nur, das kurz in diesem Fall so eine Interpretationssache ist.

In rasender Geschwindigkeit lernen wir so Amy und ihre verdrehte Welt kennen. Die Geschichte von the eleventh hour ist weniger der Alien hinter dem Riss in Amelias Wand, sondern die Geschichte eines reisenden Time Lords der ein einsames kleines Mädchen findet und sie schließlich einlädt, mit ihm Zeit und Raum zu erkunden. Nur, es wird nicht das Letzte mal sein, dass der TARDIS das mit dem Zeitraum nicht ganz perfekt hinbekommt…
Früher fand ich es seltsam, wenn Menschen gesagt haben soundso wäre “ihr” Doctor gewesen und die Nachfolger wären eben nicht das Gleliche. Aber meine Herren, seit Nummer Elf weiß ich vollkommen was diese Menschen meinen. Steven Moffat hat für den neuen Doctor dazu eine märchenhafte Geschichte voller timey-wimey und verwirrter Emotionen geschrieben. Im Unterschied zu Davies haut Moffat nicht so auf die Pauke, sondern betreibt ordentliches Storytelling und Charakterentwicklung. Die Zeit bis zum Weihnachtsspecial ist noch viel, viel zu lang.

#30d30s_05…,die ich wirklich gar nicht leiden kann

Präambel: Hinter #30d30s verbirgt sich das hier. Ich konzentriere mich eher auf aktuelle, und hauptsächlich amerikanische Serien. Aber gucke auch andere. Warum alles noch viel schlimmer ist, bitte hier bei den Filmfreunden über aktuelle Entwicklungen lesen. Dem ist nicht mehr viel hinzu zu fügen.

Ich muss hier vorher noch was erklären: Da ich diese Shows wirklich, wirklich nicht mag sehe ich sie auch nicht. Also nie. Habe möglicherweise noch nie eine ganze Folge gesehen, wurde aber von Promo oder Reviews schon derart abgeschreckt, dass ich mich Frage warum sie noch laufen. Und jeglicher Reality-Blödsinn zählt hier nicht, sonst würde das eine mehrseitige Liste.

Honorable Mention: Entourage

Douchey as douch can. Ihr seid nicht lustig, ihr seid sexistisch. Geht weg.

Runner-up: One Tree Hill

Exhibit A:


Nein, das war kein Sketch, keine Ironie und es ist keine Soap. Der Hund hat das Herz gefressen. Daher ist “Dog eats heart” das neue “jump the shark”.
Exhibit B:

Chad Michael-Murray. Eines der großen Missverständnisse der Schauspielkunst.

Winner: Two and a half men

Oft gibt es ja Dinge, die findet man selbst wirklich furchtbar, die sind aber trotzdem wahnsinnig erfolgreich. Meistens kann man das dann irgendwie logisch erklären. Mir ist klar, warum Twilight funktioniert. Ich sehe ein, das Katy Perrys Songs irgendwie catchy sind. In meinem Herzen findet sich sogar ein Platz für Menschen, die der italienischen Nationalmannschaft anhängen.

Aber hier hört es auf. Ich kann es nicht, ich begreife es nicht. Diese Serie IST NICHT WITZIG. Sie ist ein wandelndes Klische. Sie ist der Mario Barth der Fernsehunterhaltung und das in schleimig. Sie ist sexistisch wie nur wenig sonst im TV -- und das alles honoriert von Abermillionen von Zuschauern. Ich muss jetzt aufhören, mein Magen, sie verstehen.
Liebe Menschheit, bitte -- HÖRT AUF DAMIT.

#30d30s_04…, meine überhaupt allerliebste Show

Präambel: Hinter #30d30s verbirgt sich das hier. Ich konzentriere mich eher auf aktuelle, und hauptsächlich amerikanische Serien. Aber gucke auch andere. Warum alles noch viel schlimmer ist, bitte hier bei den Filmfreunden über aktuelle Entwicklungen lesen. Dem ist nicht mehr viel hinzu zu fügen.

Zu dieser Kategorie kurz ein Wort: Die Reihenfolge ist eigentlich vollkommen wurscht. Weil, ich kann doch meine Liebe teilen, gell?

Honorable Mention: Bones

Als es damals hieß, dass Kathy Reichs’ Bücher rund um die forensische Anthropologin Temperance Brennen als Vorlage für eine Serie dienen sollten, war ich skeptisch. Sehr skeptisch. All die Änderungen, all der High-Tech, mit dem Tempe nie wirklich was zu tun hatte. (Ryan Darling, *schnüff*, aber Booth ist auch ganz niedlich.)
5 Jahre später ist die Bande aus dem Smithonian meine Version einer Serienfamilie. Angeführt von der furchtlosen Temperance Brennen, die so ganz anders als in den Büchern, aber genauso interessant ist. Sie hat es nicht so mit Smalltalk, Höflichkeiten und diesem ganzen emotionalen Zeug. (Projektionsflächenalarm für Bella!) An ihrer Seite: der weiße Ritter Booth, Scharfschütze und Gentleman alter Schule mit ganz viel Bauchgefühl bei der Arbeit.
Die Beiden sind natürlich füreinander bestimmt, kriegen es aber einfach nicht auf die Reihe. Ihr denkt House und Cuddy hätten Probleme? Bitch please. Im Labor arbeiten keine gestählten Wissenschaftspolizisten a la CSI, sondern blase, düne Männer mit seltsamen Vorlieben. Für die warme Komponente gibt es dann noch Künstlerin Angela, die sich um Rekronstruktionen kümmert, sowie die toughe Laborchefin Camille. (ich sag mal: bestangezogenste Serienfigur nach Joan Holloway. Holla.)
Wissenschaftsgelaber war nie so witzig und sexy. Experimente zur Nachstellung eines Mordes noch nie so .. äh… fantasievoll. Überhaupt, die Fälle. Das sind die fantastischten Leichen, die das Fernsehen je gesehen hat. Da Anthropologen sich mit Knochen und kaum mit Fleisch beschäftigen, haben die Dahingeschiedenen bei Bones jeden nur möglichen Zustand. Sie sind auch selten ganz komplett. Oder, meine persönliche Lieblingsleiche, komplett in Rohrreiniger gelöst. This is not for the faint-hearted. Wer es nicht mit Blut und Käfern die aus Augäpfeln krabbeln hat, sollte vielleicht was anderes schauen.
Ich weiß, dass Staffel 5 ein bisschen die Magie vermissen ließ, aber das ist kein Schiff, dass man da noch verläßt. Weil eine Welt ohne Brennan und Booth ist eine Welt in der ich nicht Leben will.

Runner-up: Supernatural

Ob Eric Kripke klar war welche Box der Pandora er öffnet, als er Supernatural entwickelt hat? Lang bevor Stephenie Mayer den Markt der rastlosen Mädchenherzen und deren Faszination fürs dämonische abgegrast hat, mischte man bei the CW einen tödlichen Cocktail.
Jungs, so hübsch, dass man gar nicht mehr wegschauen kann. Monster, so düster, dass es grade noch ein bisschen gruselig ist und Dialoge, die jedes Herz eines Popkulturfetischisten höher schlagen lassen.
Sam und Deam Winchester sind verlassene Söhne auf Tour gegen Monster aller Art. Mutter Mary verbrannte durch Dämonenhand als Sam noch ein Säugling war. Vom Unglück gepeitscht bildet Daddy Winchester seine Jungs zu Jägern aus und sinnt auf Rache. Bonus: hier wohnen Vampire nicht in L.A. und Dämonen nicht in New York -- sondern all die urbanen Legenden sind lebendig und schrecklich zwischen Mississippi und Nevada, im guten alten Bible Belt.
Was als Monster-der-Woche-Show begann entwickelte sich in den letzten 5 Jahren (2005 war ein guter Jahrgang scheint mir) zu einer großen Mythologie, die vor Himmel und Hölle, Engeln und Apokalypse nicht halt macht. Supernatural hat sich, let’s face it, zur Kult-Show gemausert. Der Fanclub für Metallicar (der Impala den die Jungs fahren) oder die generelle komplette Durchgeknalltheit der Anhänger hat dazu geführt, dass man hier auch fröhlich die Meta-Grenzen neu definiert. (Cue to: die Winchesters besuchen eine Convention zu den Büchern die über ihr Leben geschrieben wurden, hach!) Um die Show anfangs zu mögen, muss man vom hohen Ross des Anspruchs erstmal herunter kommen um viel Spaß zu haben. Im Laufe der Zeit steht man dann auf einem ganz anderen Hügel und schaut hinunter, auf die Einfallslosigkeit der Anderen.
Endlich eine Show die die nicht vorhandenen Grenzen des Genres nutzt! Und so treffen wir neben Geistern und Dämonen eben auch suizidale Riesenteddys, böse Wölfe und den herzigen Antichristen. Mit Staffel 4 erreicht Supernatural dann die Latte die Joss Whedon einst mit seiner Musical-Folge von Buffy (once more with feeling) gesetzt hatte und überflügeln sie locker. Weil Engel sind eben nicht so harmlos, wie man bisher dachte.
Supernatural schafft es, inmitten all des Irrsinns, die komplette emotionale Skala eines Dramas abzurufen. Familienbande aller Art, Vertrauen und Verrat, verlorene Kämpfe und Verbündete -- nichts davon ist hysterisch oder künstlich, sondern extrem nachvollziehbar. Am Ende hängt das Schicksal der Welt davon ab, ob zwei Brüder sich zusammen raufen können und wir wissen genau, wie sie sich fühlen.
Auch wenn die einzige Gefühlsregung oft ein gigantisches WHAT THE FUCK ist.

Doppelsuperbonus: Mark Sheppard als Crowley

Winner: Doctor who

Man kennt das ja, der Kerl ist clever und witzig und verspricht einem das ganze Universum. Redet von Zeit und Raum und hier und da, klingt dabei soooo süß mit seinem britischen Slang und sofort ist man dahin geschmolzen. Da ignoriert man die Klamotten und seine Behausung, die blaue Polizeibox schon mal. Auch die potentiel lebensgefährlichen Situationen wegen all der Geschöpfe auf fremden Planeten und den vielen Feinden, die er sich bis hierher schon gemacht hat, ach, das geht schon. Und der Altersunterschied, das muss ja nicht jeder so exakt wissen, ob es jetzt 880 oder doch 895 Jahre sind, die er älter ist. Aber muss er wirklich dauernd sein Aussehen verändern? Sowas frustiert schon ein bischen -- es passen ja dann auch die geschenkten Turnschuhe womöglich nicht mehr!
Wie das halt so ist, mit den Time Lords. Also eigentlich mit dem Time Lord, er ist schließlich der letzte seiner Art. Und das seit 1963. Das ist das Jahr, in dem die BBC den guten Doctor auf die Welt losgelassen hat. Und seitdem ist Science Fiction nicht mehr das Gleiche.
Doctor Who? (Ironie schon im Titel, das können nur Briten!) erzählt die Abenteuer des Time Lords (seine Rasse), genannt der Doctor, durch Zeit und Raum. Er besucht Planeten, rettet die Erde vor außerirdischen Angriffen und das alles mit der Kraft der zwei Herzen. (Nein wirklich, er hat zwei Herzen.) Er hat eine Schwäche entwickelt, für uns, die Menschen. So kommt es, dass er immer wieder orientierungslose Exemplare aufliest und mit auf seine Reise nimmt. Das Reisefahrzeug, der TARDIS (Time and relative Dimensions in Space) sieht aus wie die blaue Polizeibox mit der Doctor Nr. 1 (dazu kommen wir gleich) damals auf der Erde zunächst gestrandet ist. Natürlich ist der TARDIS größer im Inneren. Physik, Naturgesetze -- damit sollen sich die Anderen rum ärgern.
Überhaupt ist Doctor Who nicht Science-Fiction sondern eher ein Alien-Märchen mit britischem Augenzwinkern. Was Doctor Who speziell macht, sind die Proportionen. Den während die Produktion weder Budget noch Möglichkeiten hat um an amerikanische Serien heran zu reichen, sind die Geschichten so außergewöhnlich und der Doctor eine so geniale Figur, dass die Serie mittlerweile ein Teil der britischen Kulturidentität ist.
Wenn ein Time Lord tödlich verwundet wird, dann “stirbt” er nicht wirklich, er regeneriert -- erhält einen neuen Körper. Das ermöglicht die lange Laufzeit der Serie. Momentan tourt Doctor Nummer 11 durch die Galaxy, an seiner Seite Amy, die den Doctor als Kind das erste Mal traf und sich nie wieder davon erholt hat.
Der aktuelle Showrunnter Steven Moffat ist darüber hinaus ein Genie. Er hat Nummer 11, den fabelhaften Matt Smith gecastet und die brilliantesten Geschichten seit des Reboots 2005 geschrieben. Zeitreisenparadoxe gibt es hier für den Zuschauer genauso, wie die zitternde Angst vor steinernen Figuren. Die 13 Folgen jedes Jahr, plus ein Weihnachtsspecial sind das Highlight meines Fernsehjahres. Weil nichts so perplex, so dramatisch, so flirrend ist, wie der Doctor. And because Bow-Ties are cool.