manchmal sind Gedankenverbindungen stabiler als DSL-Leitungen

Entschuldigt, ich muss hier mal kurz im Kreis rumhüpfen.

*hüpf*

*spring*

Aua.

Egal, das war’s wert.

Da grämt man sich seit Tagen mit allem All­t­agsmist rum und beginnt mal wieder an der Welt zu verzweifeln, da hat man plöt­zlich eine Idee zur eige­nen Zukun­fts­gestal­tung und nos­tal­gis­che Gedanken an Mit­wahnsin­nige. Halb­be­trunken schreibt man was von Mondlicht ins Notizbuch und vergißt tage­lang das in eine Email umzuset­zen.
Und weil KARMA HALT DOCH FUNKTIONIERT, manch­mal, hat man aber dann eine kleine Nachricht in der Inbox und die geplante rumdrucks-email von wegen, gibt’s dich noch und haben wir uns noch was zu sagen, erledigt sich irgend­wie in Euphorie.
Und jetzt kommt endlich wieder ein toller Men­sch in eine tolle Stadt und alles wird gut.

So sitzt man hier und ist schwer erstaunt über die eige­nen Fähigkeiten zur spon­ta­nen Freude und guckt gle­ich nochmal Habe­diEhre Übersee (lange Geschichte, die wilden bar­füßi­gen Leder­ho­sen­träger mit Blasin­stru­menten, mal wieder.) und grinst so vor sich hin.

Weil, wenn mich die Erken­nt­nis bezüglich einer eventuell doch vorhan­den Liebenswürdigkeit mein­er­seits ein biss­chen Zukun­ftspanik kostet, dann ist es das schon auch irgend­wie wert.

[Aus der losen Reihe: emo­tionale Aus­brüche die zu groß sind, um sie in 140 Zeichen zu packen.]

18
Jul 2010
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