I’m definetly a mad woman with a black box

Und dann kam der April und Ostern und überhaupt , und meine Tage­buch­bloglust wan­delte sich in Garkeinelust und dann in Geschicht­en­erzäh­llust und, here we are now, enter­tain us, sie ken­nen das ja.

Außer­dem: ScripFrenzy. Jetzt wirk­lich, ern­sthaft. Szenen sind geplant, Charak­tere erwacht und gle­ich anschließend sitzen mein Lap­top und ich auf unserem Balkon um zu starten. Tada.

Erzählen wir lieber noch ein paar Song-Geschichten, gell?

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Ein Monat Musik — Tag 6

a Song that reminds you of some­where

Der war schwierig, denn tat­säch­lich verbinde ich eher Men­schen und Momente mit Musik als Orte. Urlaub­smusik ist per se furcht­bar und Konz­erte gel­ten nicht, oder? Aber irgend­wann hat es Klick gemacht. Weil, wo habe ich schon so viel Zeit ver­bracht wie in Kranken­haus­bet­ten? Und wie viel neue Musik, wie viele inter­es­sante Bands habe ich dadurch schon ken­nen gelernt?

Damals war es wegen Herb. (mir fällt jetzt erst wieder ein, dass die Ein­träge dazu noch im alten Blog waren und ich sie nicht mehr wirk­lich finde, mal suchen. Zur Erk­lärung: Herb nenne ich den Titan­nagel in meinem Bein bzw. den anhänglichen Fix­a­teur damals, mit dem besagtes Bein ver­längert wurde.) Any­how, ich lag da und hatte einen Dis­c­man und Men­schen die mir CDs brachten. Ich weiß nicht mehr auf welcher der Song war, aber in einer dieser Nächte habe ich ihn zum ersten Mal bewußt gehört. Mit Bildern im Kopf und Melan­cholie. Und es war großartig.

David Bowie — Rock’n’Roll Suicide

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Tag 7 — A song that reminds you of a cer­tain event

Event, der Begriff lässt sich strecken, oder? Weil, es gibt so Momente, die sind ja nur für einen selbst Events. Und wo ich grade schon bei Herb bin, werde ich ohne­hin emo­tional und dann geht es bergab.
Nach­dem der Fuß also ver­längert, die Zehen begr­a­digt, das Ganze aus­ge­heilt und die Krücken endlich weg waren, stand ich da. Im Unter­suchungsraum der Abteilung Chirugie, Uniklinik, Nußbaum­straße. Es war Früh­ling, die Sonne schien ins Zim­mer. Aber von der ewigen Warterei (ich habe Tage in diesem Warter­aum ver­bracht, no kid­ding.) war ich so müde, dass ich mich kaum aufraf­fen wollte.

Aber dann hab ich die Krücken zur Seite gelegt und mich hingestellt. Ich STAND. Auf ZWEI BEINEN. Um nicht zu sagen MIT BEIDEN FÜßEN GLEICHZEITIG AUF DEM BODEN. ZUM ERSTEN MAL IN MEINEM LEBEN. Dafür musste ich fast 20 wer­den.
Ihr habt ja keine Ahnung was das bedeutet. Ehrlich. Darum erk­läre ich das jetzt zum Event. Und im Radio sang Ala­nis Morisette. Zu der ich sonst keine Beziehung habe, außer, dass ich sie als Gott in “Dogma” sehr cool fand. Aber in dem Moment, da passte das. Seufz.

Ala­nis Morisette — Thank you Und dann findet man das wun­der­schöne Video nur mit Unter­titeln. Argh.

08
Apr 2010
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DISCUSSION 5 Comments
  • http://www.fraeulein.patschpatsch.com/ Keks

    Ich finde ja, seit Ala­nis sich die Haare abgeschnit­ten hat, ist sie nicht mehr so gut wie früher. Ob es da einen Zusam­men­hang gibt? Und ja … das Bein. Wie geht es ihm denn inzwischen?

    • http://www.patschpatsch.com/blog Isabella

      Vor­sicht Kallauer: Es läuft.

      hihi­hi­hihi.

      Okay. Wieder Luft holen. Sagen wir mal so: Dank der Rud­er­mas­chine im Fit­nessstu­dio gestern, merke ich überhaupt nicht, dass ich auch an der Bein­presse war. Aua aua aua.

  • http://semisuicidal.wordpress.com Semi­Sui­ci­dal

    huh, das sind krasse geschichten, beide. es ist echt heftig, was du erlebt hast. (ach gott, entschuldige, das klingt alles.. blöd, aber ich weiß mal wieder nicht, wie ichs besser sagen sollte.)
    ich freu mich jeden­falls, dass du das hin­ter dir hast.
    und die songs sind toll.

    • http://www.patschpatsch.com/blog Isabella

      hehe, ich weiß, hat einen gewis­sen Schock­ef­fekt. Den ich wissentlich ein­setze. Macht mich das zu einem schlechteren Men­schen? Hm. Ach wo, war ja auch irgendwo ein Aben­teuer. Men­schen müssen mehr Aben­teuer erleben!

      • http://semisuicidal.wordpress.com Semi­Sui­ci­dal

        krasses als schock­ef­fekt ein­set­zen — macht dich das zu einem schlechteren men­schen? nö. ich machs auch manch­mal. wenig­stens ein biss­chen spaß muss es einem ja gebracht haben.