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… vom Donnerhall fast taub

March 20, 2010 Allgemein , , , , ,

19÷3÷2010 — und ganz langsam bis 102 zählen

Was soll ich mit solchen Tagen anfan­gen, hm? Da geht man noch ganz wohlges­timmt in die Hochschule zu Donaug­naden um anschließend mit der bru­talen Wahrheit kon­fron­tiert zu wer­den: Sem­i­narar­beit ja, gle­iche Arbeit­szeit für Alle, nein.
Dem Herrn Pro­fes­sor ist es lieber, wenn die Sache sich nacheinan­der und während des Semes­ters regeln lässt. Ah ja. Und dann auch noch so neben­bei The­men­vorschläge wie Data-Warehousing und Fron­tends erwähnen.

DA SOLL MAN DANN IN 5 WOCHEN MAL EBEN SAUBER UND ORDENTLICH WISSENSCHAFTLICH ARBEITEN UND 20 SEITEN SCHREIBEN SOWIE EINE PRÄSENTATION DAZU VORBERREITEN?
Fuck that noise. Ihr werdet nie akkreditiert.

(freue mich schon sehr auf das Gesicht der Fakultätssekretärin wenn Mon­tag in der früh 30 Studierende vor ihrem Büro ste­hen um sich in die The­men­liste einzu­tra­gen. Falls sie überhaupt schon von ihrem Glück weiß.)

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Irgend­wie klar, dass der Tag in einer Drogerieabteilung endet, oder? Hey, Wim­pern­tusche ist quasi Teil meiner inneren Aus­geglichen­heit. (apro­pos: ich hab Ver­sucht die Ther­a­peutin zu erre­ichen, sie hat komis­che Tele­fonzeiten, ich arbeite daran). Dazu schlam­m­grüner Lid­schat­ten, herrlich.

An dieser Stelle eine kri­tis­che Frage an meine Leser: Als Frau unter 30 Her­ren­par­füm tra­gen, ist das sehr gren­zw­er­tig? Weil, ich hab mich ein biss­chen in das Neue von Herrn Joop ver­liebt. Heißt auch so schön: Freigeist. (Kopfnote: Gin. Was soll ich dazu jetzt noch sagen.)

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Deutsche Lek­türe braucht Platz, nimmt Raum ein. Nach­barn von Zeit-Lesern wis­sen schon bevor sie sich im Flugzeug set­zen, wem die Arm­lehne gehört. Dem Leser der Zeit! Er braucht einen Wen­de­platz für seine mit Buch­staben beschriebene Tapete, er braucht Raum zum Nachdenken.

Gni­hi­hi­hihi. Bitte weit­er­lesen. Dann mit­lachen.
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Okay, jetzt muss ich doch über eine Kleinigkeit sprechen.
Man­ches­ter.
Man­ches­ter fuck­ing United. Und es hallt in meinem Kopf wieder wie die Glock­en­schläge von Big­Ben. Ob Mar­cel Reif sich gle­ich nochmal ein Nos­tal­gieweinchen auf­macht? Ander­er­seits, es hat ja auch schon hinge­hauen. Sogar 2001, als sie am Ende den Pokal in der Hand hal­ten. Das war alles sehr, sehr emo­tional damals. 1999 war ich 15 und es schien so klar, dass der FCB das Ding holen würde. Das hat­ten mich amerikanis­che Sport­filme doch seit jeher gelehrt, dass am Ende die Richti­gen gewin­nen.
Aber das hier war der FC Bay­ern und nicht die Mighty Ducks. Mir hätte auf­fallen kön­nen, dass Ste­fan Effen­berg kein Typ a la Joshua Jack­son war.

Haupt­säch­lich schuldet Mar­cel Reif mir und meiner Mut­ter aber noch min­destens ein Spiel in dem er Bay­ern loben muss. Hat was mit Eishockey zu tun.

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Gott­sei­dank ist an solchen Fre­ita­gen eine neue Folge von Com­mu­nity fäl­lig. Com­mu­nity, das ist so ziem­lich das Komis­chte was das US –Fernse­hen seit 30Rock Liz Lemon auf die Welt los­ge­lassen hat. Und ja, hier noch nicht wirk­lich vol­lkom­men legal zu sehen. Ihr kennt das ja. Und obwohl im Zen­trum der smarte Anwalt Jeff steht, stehlen ihm seine Fre­unde her­rlich oft die Show. Ich habe ja ein Faible für Abed entwick­elt. (Ja, das ist wirk­lich Chevy Chase.)