the parting of the ways

Nicht du
um der Liebe willen
son­dern um deinetwillen
die Liebe
und auch um meinetwillen
nicht, weil ich lieben muss
son­dern weil ich dich lieben muss
vielle­icht weil ich bin
wie ich bin
aber sicher
weil du bist
wie du bist.

(Erich Fried)

Das stand auf der Karte zu meinem 18. Geburt­stag. Ich habe sie heute von meiner Erin­nerungspin­nwand genom­men. So eine Sheep­world­karte. Mit einer großen Sonne drauf, natür­lich. Son­nen­schein. Zusam­men mit den anderen Glück­wun­sch — , Urlaubs — und ein­fach mal so Karten von dir. Plöt­zlich sehe ich wieder das Schwarz der Pin­nwand, das sonst unter einem Wust von Konz­erttick­ets, Fotos und eben Karten begraben ist. Von dir waren viele. Es müssen also min­destens 6, eher 7 oder 8 Jahre Fre­und­schaft sein, die dir let­z­tendlich gere­icht haben.

Wenn dir das genügt ist das, schätze ich, in Ord­nung. Und irgend­wie passt es ja. Ich beginne meine men­schlichen Beziehun­gen nicht wie Andere, ich führe sie nicht wie Andere, ich sollte sie nicht zu Ende brin­gen kön­nen wie Andere.

Wie die gute India über die Liebe singt.

And if he ever left me,
I wouldn’t even be sad.
Cause there’s a bless­ing
in every les­son
And I’m glad,
that I knew him at all
Cause he is the truth…

In diesem Sinne.

And if you wanna remem­ber me, then you can do one thing, that’s all, one thing. Have a good life. Do that for me, Rose. Have a fan­tas­tic life. (the doctor)

10
Jun 2009
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