the end of time itself

Prob­lema­tisch wird es ja dann, wenn der Schat­ten, der sich mal wieder über alles wirft, zur großen Inspi­ra­tion her­an­wächst und zum ersten Mal seit so furcht­bar langer Zeit wieder Worte, Sätze, Geschichten aus den Fin­gern fließen, als wären sie aus der Luft zu mir herange­flo­gen. Ganz ohne Kampf oder Krampf oder schwere Arbeit, ein­fach so.
Und mit so viel Überschwang fliegt es heran, dass ich lächeln muss, mich daran erfreuen kann, obwohl ich weiß, dass es das dunkel­ste aller Symp­tome ist und mir bescheinigt, was ich nie wahr haben wollte. Ich bin gar nicht wirk­lich kreativ.

Es ist nur meine größte Flucht. My safest place to hide. Und dabei wollte ich doch mein Leben mit den Geschichten ver­brin­gen, nicht mit den Schat­ten. Es hilft dabei auch kaum, wenn man sieht, was andere so damit anstellen.

18
Nov 2009
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