Patschismus

Es ist ja immer so eine Sache, wenn das Inter­net lacht.

Zuletzt hat ein großer Teil des Inter­nets über kleine Kinder gelacht. Also, deren Namen. Auf dem Tumblr-Blog chantalismus.tumblr.com wer­den gar her­rliche Geburt­sanzeigen neuer Erden­be­wohner gezeigt. Und warum? Weil ihre Namen … aus dem Raster fallen.

Und — zack! — es fand sich ein Grund, nicht darüber zu lachen. Das wäre Klas­sis­mus. Klas­sis­mus?

Klas­sis­mus beze­ich­net die sys­tem­a­tis­che Diskri­m­inierung bzw. Unter­drück­ung einer Gruppe durch eine andere, basierend auf ökonomis­chen Unter­schieden. Diese Unter­schiede basieren nach dem Klassismus-Begriff wiederum auf den einzel­nen Posi­tio­nen im Sys­tem von Pro­duk­tion und Verteilung.

Sprich: Wer über Chan­tal und Kevin lacht, lacht über deren Eltern, die ja zwangsweise aus einem bil­dungs­fer­nen Milieu kom­men müssen. Ach, müssen sie?1

Und schauen Sie, das ist die Stelle wo es für mich schwierig wird. Ich bin ja die erste die gegen Body-Snarking und Sex­is­mus skandiert. Schließlich sind Geschlecht und der eigene Kör­per Dinge, die wir nur bed­ingt bee­in­flussen kön­nen. Darauf reduziert und deswe­gen her­abgestuft zu wer­den empfinde ich als wirk­liche Anfeindung.

Und wür­den wir direkt über die Kinder lachen, wäre es auch hier wohl der Fall. Für meinen Teil, und ich empfinde dass ich aus­nahm­sweise einer Mehrheit ange­höre, lache ich über Eltern, die sich im Hor­mon­rausch für der­lei Buch­stabenkom­bi­na­tio­nen entsch­ieden haben.

Assozi­iere ich dies mit deren Bil­dungsniveau? Nö. Aber lassen Sie mich erk­lären. Meine Lei­den­schaft für abstruse Namen existiert schon eine Weile und so habe ich mich auch schon an anderen Stellen im Inter­net amüsiert, wo die neuen Erden­bürger aufgezählt wer­den. (Wenn Ihnen mal an einem ver­reg­neten Sonntag-Nachmittag lang­weilig ist — die Foren, in denen wer­dende Müt­ter über Namen disku­tieren sind ganz großer Sport.)
Was ich dort schnell gel­ernt habe: Es ist nicht nur Gelsenkirchen. Es sind nicht nur Hatz4-Empfänger. Und wer denkt, es wären nur spez­i­fis­che Grup­pen (Klassen), die ihren Kindern gern selt­same Namen ver­passen (Du! Bist! Eine! Einzi­gar­tige! Schneeflocke!), muss drin­gend mehr raus in die Welt.

Oder ver­muten Sie hin­ter den Geschwis­tern Mandy und Philadel­phia die Eltern Herr Pro­fes­sor und Frau Dr.? Sie existieren. Nicht alle Akademiker nen­nen ihre Kleinen Emma und Paul. (Wenn die Eltern Wal­dorf­schüler waren auch mal Emil und Paula.) Von der Spitzen-Idee Kinder Ophe­lia oder Ähnliches zu nen­nen, ganz zu schweigen. Macht es einen Unter­schied ob die Kinder nach Miley Cirus oder der Lieblings­figur aus einer Wagner-Oper benannt wer­den? Franzö­sis­cher Namens-Wahn ist nicht besser, klüger oder inter­es­san­ter als englis­cher. Wirk­lich.
Es existiert auch eine Fre­undin meiner Schwester die überraschend und sehr jung schwanger wurde. 8 Monate lang sam­melten wir Namen, einer schöner als der andere. Wir haben nur einen Moment nicht auf sie aufgepasst, da müssen die Hor­mone zugeschla­gen haben. Ihr Töchterchen ist heute eine von 3(!) Aaliyahs im örtlichen Kinder­garten. Im beschaulichen Ober­bay­ern. Die anderen Eltern? Vom Inge­nieur bis zur Kranken­schwester alles dabei.

Nicht zuletzt ist “Chan­talis­mus” ja auch sehr tem­porär und sub­jek­tiv.
Als Mama-Patsch sein­erzeit mit mir schwanger war zum beispiel. Der betagte Fraue­narzt kon­nte nicht genau sehen, was es wird, ging aber auf­grund der schmalen Hüften (Ha! Infam! Lüge!) davon aus, dass ich ein Junge werde.
For­tan standen zur Auswahl: Philip (meine Mut­ter), Franz Xaver (meine Groß­mut­ter) und Zebu­lon (Mein Vater. Eine Geschichte für ein ander­mal.). Wie sie hier lesen, kam stattdessen dann ich zur Welt und es galt zu improvisieren.

Etliche klas­sis­che Namen waren in der Ver­wandtschaft schon vergeben und das schwarzge­lockte Mäd­chen sollte ja auch nicht Katha­rina Num­mer 3, San­dra Num­mer 4 oder Monika Num­mer 5 in der Umge­bung wer­den. Da fiel meiner Mut­ter Isabella von Lospichl ein. Zusam­men mit dem Mantra “eine Putzfrau heißt nicht Isabella” (okay, da war wom­öglich ein Hauch Klas­sis­mus im Spiel.) wurde so mein Vor­name ausgesucht.

Es kon­nte nie­mand ahnen, dass die Welt 25 Jahre später von Isabella Swan heimge­sucht wer­den würde. (Ich habe also einen Extra-Grund Frau Meyer zu ver­ab­scheuen. Yay Me!). Wis­sen Sie welcher Name seit­dem die Hitlis­ten weltweit hin­auf klet­tert, Bil­dungsniveau oder nicht? Genau. Also lassen Sie uns lachen. Wenig­stens bis es uns im Halse stecken bleibt.

  1. Mir ist natür­lich klar, dass Chan­talis­mus und Kevin­is­mus nicht nur lustige Kennze­ichen hat. Damit hat sich auch die Wis­senschaft beschäftigt. Trotz­dem möchte ich hier konzen­tri­ert über das Spot­ten, nicht den direk­ten Umgang reden. Da ver­lange ich schlichtweg von jedem zivil­isiertem Men­schen den gle­ichen Respekt.

19
Jan 2012
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docu​.fm

In den let­zten bei­den Wochen festgestellt:

  • Ich kann ohne Face­book und Google+ Apps auf dem Wis­chtele­fon leben.Weil ich in beide Netze ohne­hin nur noch spo­radisch rein­schaue und mich noch sel­tener etwas dort überrascht.
  • Dafür gehe ich nir­gendwo ohne meinen Google Reader hin. Meine Feeds sind meine tägliche Lesegrundlage
  • Und: ohne Twit­ter geht es überhaupt nicht mehr. Wie kon­nte das passieren? Aus­gerech­net das flat­ter­hafte 140 Zeichen — naja, Net­zw­erk ist mir ern­sthaft ans Herz gewach­sen. Die Men­schen, das Frotzeln, die schnelle Ver­bre­itung von Infor­ma­tio­nen. Allerd­ings ist Twit­ter auch der Ort der los­es­ten Beziehungen.

Damit ver­halte ich mich im Inter­net let­z­tendlich genauso wie im richti­gen Leben. Beziehun­gen schließe ich auf­grund von The­men und dem Niveau der Kom­mu­nika­tion. Ein gutes The­men­blog ist wie ein Sach­buch für mich, ich entwickle eine Beziehung dazu, es ist mein ver­trautes Nach­schlagew­erk. Und die kurzen, spitzen Sätze auf Twit­ter sind mein Verbalsport.

Vielle­icht soll­ten sich Start-ups und ins­beson­dere die mit einem “social” Aspekt mehr Gedanken darüber machen, wo die Gren­zen der Ver­net­zung für ihre Ziel­gruppe liegen. Ich bin nicht zuletzt darum nicht bei Path, weil ich keine Lust habe ständig meinen Stan­dort zu verraten.

Ich glaube die näch­ste Nis­che öffnet sich für Dien­ste im Netz mit klaren Gren­zen.
Zum Beispiel finde ich die Idee zu doku­men­tieren was man so gele­sen oder gese­hen hat, wo man war und was man kauft dur­chaus span­nend. Im Sinne eines eige­nen Jour­nals. Nur gibt es der­lei momen­tan soweit ich weiß nur als offene App­lika­tio­nen mit eigener Com­mu­nity oder Öffnung in Rich­tung Face­book und Twitter.

Kön­nte ich bei gele­sen Artikeln im Netz, gehörter Musik oder einem Ort den ich besuche via einer App oder einer Erweiterung des Browsers mich mit einem Klick daran erin­nern (also in Form einer Art Kalender-Eintrag) fände ich das sogar schön und würde für einen entsprechen­den Dienst (mit guter Ver­schlüs­selung, ver­steht sich) Geld bezahlen. Stattdessen gibt es momen­tan Foursquare und Miso und Lovely­books — alle mit Verbindung in die social Networks.

Das beweist, dass Jour­nal­ing (?) dur­chaus eine Art Trend ist. Schließlich führen die wenig­stens von uns noch Tage­bücher und haben Schwierigkeiten uns daran zu erin­nern was wir noch vor 3 Stun­den im Netz getan haben. Der Wun­sch nach der Doku­men­ta­tion ist ver­ständlich, schließlich wan­dert unsere Aufmerk­samkeit durch die Gegend wie eine Bus­ladung Touris­ten durch die malerischen Alt­städte Bayerns.

Face­book weiß das und ver­sucht mit der Time­line genau das darzustellen. Aber lieber öffentlich. Oder min­destens für Face­book selbst zugänglich. Nie nur für mich. So lassen sich besser große Muster ent­decken und mit großen Mustern lassen sich besser Wer­bekun­den an Land ziehen.
Ich will aber nicht Teil eines Musters sein und trotz­dem irgend­wann mal sagen kön­nen “ach, da, im Jan­uar 2012 hab ich viel von Neil Gaiman gele­sen und In Treat­ment gese­hen und ständig Rezepte aus Food­blogs aus­pro­biert.”. Man kön­nte Pro­dukte die man kauft, Bücher die man liest mit einer App durch den Bar­code ein­le­sen und später Kom­mentare hinzufü­gen. Oder sogar Bilder hinzufü­gen. Und zum eige­nen Geburt­stag gäbe es ein kleine Chronik des let­zten Jahres. Gut, ich fange an rum zu spinnen.

Ich schreibe momen­tan am Ende jeden Tages 5 Zeilen in einen pri­vaten Posterous-Blog. Das ist schon­mal ein Anfang. Aber es wäre irgend­wie nett, wenn ich diese 5 Zeilen unter die Doku­men­ta­tion eines Tage schreiben kön­nte, die ich selbst gebaut habe. Was habe ich gele­sen, getwit­tert, gegessen?
Ja, das ist ziem­lich viel und die meis­ten Men­schen wer­den nicht so viel Spaß an einer Daten­samm­lung ihres eige­nen Lebens haben. Und trotz­dem klicken sie bei Face­book fröh­lich ständig auf “like”.

Solange das nur ich sehen kann und die Daten ordentlich ver­schlüs­selt wer­den. Wie gesagt, gern auch gegen Bezahlung. Bevorzugt sogar auf dem eige­nen Web­space. Wäre sowas so schwer? Hallo Pro­gram­mierer dieser Welt, ihr dürft die Idee gern haben, solange ich dann zu den ersten Usern gehöre.

08
Jan 2012
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Über die eigene Sprachlosigkeit

(Vor­sicht: Selbstreflexions-Content!)

Eine der Gründe warum ich blogge ist ja, dass ich hier soviel oder so wenig schreiben kann wie ich will. Ins Detail gehen oder kryp­tisch bleiben. Auf Nach­fra­gen kann ich reagieren, muss aber nichts. Weil die Kon­fronta­tion nicht direkt ist.

Und das ist für mich eine ide­ale Kommunikationsform.

Völ­lig zurecht bekomme ich darum von Men­schen die mich trotz allem mögen regelmäßig eine auf den Deckel. Schließlich greife ich nicht zum Tele­fon wenn ich Kum­mer habe oder schreibe wenig­stens auf Face­book was mir den Tag ver­mi­est hat. Denn solange ich denken kann, mache ich der­lei mit mir selbst aus. Und eigentlich sind es nicht nur die schlechten Sachen über die ich nicht rede. Es ist mehr so alles was mich ern­sthaft berührt und rel­a­tiv frisch ist. Mit einem hal­ben Jahr Abstand unge­fähr wer­den Dinge aus meinem Leben im wahrsten Sinne des Wortes spruchreif. Akute Gefühle sind wie grüne Nüsse. Vol­lkom­men nut­z­los für alle außer dem Baum der sie trägt.

Ich bin wohl bere­its als Insel zur Welt gekom­men. Weder meine Umge­bung, noch meine Erziehung haben mir beige­bracht, dass man über Dinge nicht redet, sie nicht wenig­stens mit Men­schen die einem nahe ste­hen teilt. Stattdessen habe ich im Kinder­garten am lieb­sten allein gespielt und wurde in der Grund­schule das erste mal “ein­samer Wolf” genannt.

Das Alien-Gefühl war immer schon da. Und bis auf eine Phase in der Pubertät kam ich damit auch immer zurecht. Bis auf das schlechte Gewis­sen. Warum bin ich nicht so wie die anderen? Wie kön­nen die mit mir befre­un­det sein, wenn ich so schwer auf sie zuge­hen kann?

Viele Jahre später lies mich eine Psy­cholo­gin diverse Tests aus­füllen und sagte dann, sie hätte eine gute und eine schlechte Nachricht. Die Gute: Ich habe kein Asperger. (Dass bei meinem Sieb­hirn überhaupt jemand auf die Idee gekom­men war, schme­ichelte mir irgend­wie.) Die Schlechte: Ich war schwer depres­siv und nach Myers-Briggs ein INTJ. Demzu­folge war ich so mit neg­a­tivem Denken und Ratio­nal­isieren beschäftigt, dass mir die Energie fehle das nach aussen zu kommunizieren.

Aha.

Sie hat mich dann gefragt mit welchen fik­tionalen Fig­uren ich mich iden­ti­fizieren kann. Und langsam merkte ich, was sie meint. Bones, Luna Love­g­ood und heute ver­mut­lich die mof­fatsche Inter­pre­ta­tion von Sher­lock Holmes. Also nicht ohne Exzen­trik oder gar lang­weilig, aber mit wenig Bezug zur Gefühlswelt anderer.

Ich führe gern aus­giebige Gespräche, debat­tiere und kann sogar gut zuhören wenn ich will. Aber das Thema ist entschei­dend. Und mich selbst zum Thema machen, das macht mir nicht beson­ders viel Spaß. Darum klin­gen Geschichten aus meinem Leben immer nach Sketch-Comedy. Wenn ich schon erzählen soll, dann soll der Zuhörer wenig­stens einen Mehrw­ert davon haben — also lachen.

Das hat meiner Psy­cholo­gin immer ein biss­chen Sor­gen gemacht. Aber gelacht hat sie auch.

2011 war nun eines von den Jahren, die eher nicht so gut waren. Ich war also viel mit Denken beschäftigt. Mit überhaupt mal rauskriegen wie ich das alles finde.
Und darüber wurde alles ver­nach­läs­sigt was man so an sozialen Kon­tak­ten so ver­nach­läs­si­gen kann. Und schon steckt man im Teufel­skreis. Klar, sich auf einer Sil­vester­party blicken lassen kriegt man grade noch hin. Aber eine einzelne Email, ein Anruf? Das kostet trotz­dem Überwin­dung. Viel davon.

Noch bin ich mit Plan B gut beschäftigt, kann etwas vorschieben. Aber dann? Es fühlt sich an, als wäre ich eine Weile im Koma gele­gen und hätte an Amne­sie gelit­ten. Als hätte ich den Anschluss ver­loren. Mal wieder. Die Karawane zieht weiter und Bella bleibt an der Wasser­stelle zurück weil sie nicht so schnell packen kann wie die anderen.

Vielle­icht sollte ich mir mal wieder einen Wüsten­führer suchen. So einen der Psy­cholo­gie studiert hat.

Schritt 1:

Dieser Ein­trag hat keine Pointe.

03
Jan 2012
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Verzupf di endlich, 2011.

Vorherrschen­des Gefühl 2011

Du warst a Matz. A bleede Kuah die bloß rumzwürmt und nervt. Und nix zamkriagt.

Es sind die Primzahl­jahre, da bin ich mir mit­tler­weile ziem­lich sicher. 1997 und 2003 waren die härtesten, aber auch 1999 und 2007 hat­ten es in sich. 2011 schlägt die Kol­le­gen aber locker.

Hetz hetz, wart wart, ver­schließ und ver­wehr, wart wart, hetz hetz, trauer und wut , wart wart — Schwups ist das Jahr wieder rum!

Zuviel Zeit damit ver­bracht anderen bei zu ste­hen. Ey, Schick­sal, lass mal meine Leute in Ruhe. Wir hat­ten dieses Jahr Krankheiten und Todes­fälle, grausame Ver­sicherun­gen, Erb­stre­it­ereien und Insol­ven­zen. Es langt, hörst du? ES STEHT MIR BIS HIER!

Ich kämpf ja gern, kein Ding, das hab ich gel­ernt. Bin nicht umsonst zäher als der Rest. Aber jetzt würde ich gern wieder für mich kämpfen. Und nicht wieder gegen Wind­mühlen, wie Anfang des Jahres. Wo sich ein­stige, vor­bildliche Insti­tu­tio­nen in Denkmäler der falschen Ver­sprechen, geführt von hin­tertück­ischten Schlangen ver­wan­deln. Geht das okay so?

Gib mir was zu tun 2012. Etwas ohne Trä­nen und Drama. Gib mir Schweiß und dann Fan­faren. Sorg für Aus­gle­ich. Mach am besten da weiter, wo 2011 endete. Mit der Fest­stel­lung, dass Men­schen hin­ter ein­st­mals unschein­baren Accounts in nicht mehr als 140 Zeichen zu Fre­un­den und Ver­bün­de­ten wer­den kön­nen. Dass sie dabei noch offline besser als online sind.

Kön­nen wir davon mehr machen, ginge das? Das wäre nett. Weniger Primzahl. Mehr gle­ich­mäßige Teilmenge.

Sei ein biss­chen mehr so: (Ja, SCHON WIEDER dieser Song. Deal with it.)

Deal? Deal. Wir sehen uns.

31
Dec 2011
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Twittersternchen Dezember 2011

Wenn ihr jetzt meint an Sil­vester noch beson­ders witzig sein zu müssen seid ihr selbst schuld. So! Wir sprechen uns 2012 wieder.


Din­ing with the divine @ — the kitchen is ner­vous. Dang it, if I weren’t gayer than gay gay gay …
@stephenfry
Stephen Fry


Da ich nun wieder WLan habe, muss ich es ein­fach sagen: Wider­lich. Schwal­ben im All­ge­meinen. Han­nover im All­ge­meinen. Oh, und Schlau­draff.


Du überholst bei Vechta den LKW mit der Fleischsalat-Plane und weißt: In Berlin freut sich schon ein Mäd­chen auf diese irre Freitag-Tasche.
@peterbreuer
Peter Breuer


also, ihr seid gegen nazis, homo­pho­bie und anti­semitismus, aber wenn ein dicker men­sch leg­gings trägt, dann ver­achtet ihr ihn, richtig?
@katjaberlin
kat­jaber­lin


“Wenn alle sich vor den Zug schmeißen, tust du das dann auch?” — “Wenn alle sich vor den Zug geschmis­sen haben, wer fährt dann den Zug?“
@SGMaus
Streifen­gras­maus


Bei Por­tu­gal schrie Schwe­in­steiger ger­ade bes­timmt “Die mach ich wieder alleine platt!” #Euro2012
@McSchnitzel87
KalleM­c­Schnitzel


Ich möchte näch­stes Jahr bitte Cris­tiano Ronaldo weinen sehen.
@Natollie
Natalie Spring­hart


SpOn-Überschrift “Lächelnd durch die Todes­gruppe”: kön­nte wieder was mit Unter­grundter­ror­nazis sein, aber auf dem Foto dazu ist Jogi Löw.
@Wondergirl
Won­der­girl


Der Kampfro­boter von Sohn I kann sein Hirn an die Wand schießen. Kommt mir im Moment wie eine erstrebenswerte Fähigkeit vor.
@Buddenbohm
Max. Bud­den­bohm


“berlin — inter­netheini stirbt an atmenot, beim ver­such haare in pho­to­shop freizustellen.“


Lorem ipsum sack­lze­ment sit amet, con­sete­tur kreizbirn­bau­mund­holler­staudn.
@sDeandl
ich halt


Es ist ein gefährlicher Geg­ner. Es hat den IQ eines Zimt­sterns. Es ist stärker als du. Und es wird dich besiegen.Das Geschenkpa­pier.
@_miel
miel


Tele­fon klin­gelt. Statt ranzuge­hen, Num­mer googeln — tada, Tele­mark­t­ing. Mis­antro­phen leben besser.


Ich habe Lell überlebt. Ich habe Ottl überlebt. Ich werde auch Con­tento und Pran­jic überleben.
@saebenerstr
Fabian W.


o2 hot­line: “ich ver­stehe sie ganz schlecht“ich: “sel­ber schuld, das ist ihr netz“
@ktundf
ktundf


Irgend­je­mand — ich weiss jetzt auch nicht wer — aber irgendwer muss Mari­etta Slomka wirk­lich mal sagen, dass sie für Erwach­sene mod­eriert.
@karstenloh
Karsten


Nicht Exfreunde,Vater oder Kachel­mann haben meine Vorstel­lung von Män­nern enttäuscht,sondern Chris­t­ian Ulmen, der die VivaSchnalle heiratete


Stock­nüchtern meine betrunk­ene Time­line lesen. Man kommt sich vor, wie der Fahrer einer Disco-Fahrgemeinschaft.
@DonDahlmann
Don­Dahlmann


Ich hätte ger­nen einen von Mrs. Weasleys gestrick­ten Pullover zu Wei­h­nachten, bitte. Kas­tanien­braun, wenn’s recht ist.
@Sacinee
Sarah See­saw


“Euch Wiener kann man IMMER mit Live is Life beein­drucken.” -“Gar nicht.” Mit­be­wohner, im Hin­ter­grund: “GEIL! LIVE IS LIFE! NANANANANA!“
@terrorhase
Frau Hase


Das sind keine Min­der­w­er­tigkeit­skom­plexe mehr, das sollte schon als Behin­derung durchge­hen.


Time­line, du magst mich langsam aber sicher zum FC Bay­ern bekehren, aber zur Tatort­guck­erin machst du mich nie! As God is my wit­ness!
@Natollie
Natalie Spring­hart


“und Rudi Völler tobte” ist ja auch so n biss­chen was wie “nach Mittwoch kam Don­ner­stag”.
@trainerbaade
Trainer Baade


“Guck mal, Retro-Geschirr!” — “Nur, weil es dieselbe Farbe wie das Bad Deiner Eltern hat, ist es noch nicht retro.“
@yellowled
Matthias Mees


Wenn ich Wei­den­feller sehe, bekomme ich eine Ahnung, wie Tim Wiese für Nicht-Werderfans wirken muss.
@MeineSaison
Tobias Singer


“Michael Skibbe hat ger­ade noch seine Mannschaft Ess­geschirr betreut…” — Eskise­hir, liebe ARD. Wer hat sich hier nicht inte­gri­ert? Na?
@fehlpass
Yal­cin Imre


Birth records this year show that 6 baby girls were named Helvetica.Bloody design­ers.
@madeupstats
made-up stats


In those days Cae­sar Augus­tus decreed that all must return to the town of their birth, that they may pro­vide tech sup­port for their fam­i­lies
@JGamblin
Jerry Gam­blin


Und am Ende zieht die voll­ständige Amazon-Bestellhistorie an uns vorüber.
@UteWeber
Ute Weber


Immer wenn ich Auto fahre, denke ich an das Spin­nen­prinzip: Die anderen Verkehrsteil­nehmer haben viel mehr Angst vor mir als ich vor ihnen.
@b_setzt
zeichen


es gibt solche städte, in denen kann man sich vorm glück­lich­w­er­den kaum ret­ten. frank­furt gehört eher nicht dazu.
@ohaimareiki
mareike


Natür­lich bin ich als Frau kom­plett Multi Tasking-fähig. Nur Trep­pen­steigen mit Kaf­fee­becher in der Hand ist halt nicht.
@Wondergirl
Won­der­girl

Warum meine Time­line so toll ist:


Am graumel­lierten Butt wirkt das weiße Trikot tat­säch­lich sehr schick.
@PatschBella
Isabella Don­ner­hall


@ Am graume­lierten Butt wirkt alles schick.
@ankegroener
ankegroener


@ @ Graume­lierter Butt klingt für mich nach übler Lebens­mit­telvergif­tung.
@saumselig
Sebas­t­ian Fiebrig


@ @ Nein, nein, das wäre grün­melierter Butt.
@ankegroener
ankegroener

30
Dec 2011
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Feliz Navidad, bitches!

Esst gut, lacht viel, lasst euch nicht stressen und haut rein! Man liest sich.

24
Dec 2011
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